Vorfest der Kreuzerhöhung; Gedächtnis der Weihe der Auferstehungskirche in Jerusalem im Jahre 335Heilige:Hl. Märtyrer CORNELIUS der Hauptmann und seine Gefährten † im 1. Jahrhundert; Hll. Märtyrer CHRONIDES, LEONTIOS, SERAPION von Alexandria † um 237; Hll. Märtyrer JULIAN und SELEUKOS von Galatea † im 4. Jahrhundert; Hll. Märtyrer ELIAS, ZOTIKOS, LUKIAN, VALERIAN, MAKROBIOS und GORDIAN in Tomi (Rumänien) † 320; Hl. PETER von Atroe † um 802-806 oder 837; Ehrw. JOHANNES von Prislop (Rumänien) † im 15. Jahrhundert; Ehrw. CORNELIUS, Schüler des ehrw. Alexander von Svir, und mit ihm Ehrww. DIONYSIOS und MISAEL † im 16. Jahrhundert; Hl. Großmärtyrerin KETEVAN, Königin von Georgien † 1624; Ehrw. HIEROTHEOS vom Kloster Iveron auf dem hl. Berg Athos † 1745. Westliche Heilige: Ehrw. AMATUS, Abt von Remiremont † 627.
Ton 5. Tropar des Sonntags. Den Logos ohne Anfang mit dem Vater und dem Geiste, / der aus der Jungfrau geboren uns zum Heile, / lasst uns besingen und anbeten, ihr Gläubigen. / Denn es gefiel ihm, im Fleische das Kreuz zu besteigen / und den Tod zu erleiden / und aufzuerwecken die Toten // in seiner glorreichen Auferstehung.
Ton 5. Kondak des Sonntags. Zum Hades bist du hinabgestiegen, mein Erretter, / und hast die Tore als Allmächtiger zertrümmert / und die Verstorbenen mitauferstehen lassen als Schöpfer; / den Stachel des Todes hast du, o Christus, zerbrochen / und den Adam erlöst vom Fluche, / Menschenliebender, weswegen wir alle // dir rufen: Errette uns, o Herr.
Ton 4. Tropar der Vorfeier. Das lebenspendende Kreuz Deiner Güte, / welches Du uns Unwürdigen, Herr, geschenkt hast, / bringen wir vor Dich zur Fürbitte. / Errette Dein Volk und Dein Land, / die Dich durch die Gottesgebärerin flehentlich bitten, // Du einzig Menschenliebender.
Gedächtnis der Einweihung der Auferstehungskirche in Jerusalem Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Einweihung. Wie die Zierde des Firmamentes droben / hast Du auch unten die Schönheit des Zeltes Deiner Herrlichkeit erzeigt, o Herr. / Stärke es bis ans Ende der Zeit / und auf die Fürbitten der Gottesgebärerin nimm an unsere Dir in ihm unaufhörlich vorgebrachten Bitten, // Du aller Leben und Auferstehung.
Ton 4. Kondak der Einweihung. (nach: Heut’ bist du erschienen) Als lichtreicher Himmel wurde die Kirche erzeigt, / da sie alle Gläubigen im Lichte leitet. // In ihr stehend, rufen wir: Festige dieses Haus, o Herr.
Ton 2. Kondak der Einweihung. (nach: Die zuverlässigen) Die Weihe des Geistes in den Herzen / und die Erleuchtung des Innersten verleihe denen, / die mit Glauben vollziehen die geheiligte Tempelweihe deines Hauses, / das durch dein Wohlwollen erbaut wurde auf deinen göttlichen Namen, // du allein im Heiligen Verherrlichter.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:26-39) (09.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Erzählung von der Heilung des Besessenen von Gerasa, die wir heute gemäß der Version des heiligen Lukas hörten, hat aufgrund der dort festgehaltenen Tatsachen und Umstände viel Aussagekraft. Wollen wir nun gemeinsam versuchen, diese nicht auf Anhieb verständlichen Tatbestände bzw. die sich aus ihnen ergebenden Rätsel aufzulösen.
Der Herr kommt in das Land der Gadarener. Ihm läuft einen ganze Legion von Dämonen,... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest der Geburt der Allerheiligsten Theotokos / vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Phil. 2:5-11; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (21.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das noch junge Kirchenjahr beschert uns gleich das Hochfest der Geburt der Mutter unseres Herrn, dazu den liturgischen Vorausblick auf das nächste große Ereignis im Kirchenjahr – das Hochfest der Kreuzerhöhung, und schließlich wird uns an diesem Herrentag die übliche Lesung aus dem Evangelium angeboten. Darin wird berichtet, wie der Herr ständig von Seinen Widersachern angegangen wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, als der... Weiterlesen.
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14)
Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14)
„Und in der Tat, wie soll man in Lumpen, die uns von der Herrlichkeit, mit der wir einst geschaffen worden sind, geblieben sind, in das Reich Gottes eingehen? An seinen Toren wird jeder Einzelne von der Göttliche Liebe empfangen. Jeder trifft auf Christus den Heiland, Der am Kreuz Sein Leben hingegeben hat, um somit berechtigt zu sein, einem jeden sagen zu können:... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / Beginn des Indikts (1 Tim. 2:1-7; 2 Kor. 1:21-2:4; Lk. 4:16-22; Mt. 22:1-14) (14.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl. Der Herr ruft alle, aber die meisten kommen nicht. Sie haben alle so wichtige Sachen zu erledigen, dass sie sich freundlich dafür entschuldigen, dass sie der Feier fernbleiben. Interessant ist, dass der König, welcher das Hochzeitsmahl für seinen Sohn veranstaltet, seine Freunde nicht etwa um Hilfe in der Not bittet, sondern sie nur an seiner Freude teilhaben lassen will.... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 10:25-37) (24.11.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Dialog unseres Herrn mit einem Gesetzeslehrer ist ein weiteres Beispiel für die zwielichtige Erscheinung der Feinde Christi. Sie alle haben eines gemeinsam: sie kennen das Gesetz Gottes aus dem Effeff und meinen, damit allen anderen in der virtuell theokratischen Gesellschaft Israels, tatsächlich jedoch viel mehr in der mondänen Kultur der griechisch-römischen Welt überlegen zu sein. Ihre Gelehrtheit war unter der in religiösen Belangen... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; Joh. 3:13-17) (22.09.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die beiden für den Herrentag vor der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn vorgesehenen neutestamentlichen Lesungen deuten gemeinsam auf das Mysterium unserer Erlösung hin – wenngleich unter verschiedenen Gesichtspunkten. Im Evangelium nach Johannes stellt der Herr zudem die Verbindung zum Alten Testament her. Doch dazu später.
Im Brief an die Galater heißt es: „Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu... Weiterlesen.
Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:1-10; Joh. 3:13-17; Mt. 25:14-30) (24.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer kennt nicht das Gleichnis von den Talenten, das wir heute aus dem Evangelium nach Matthäus gehört haben?! Ich kenne es seit den Tagen meiner Kindheit. Ich kann mich sogar erinnern, dass wir das bei der Jahresfeier der evangelischen Jungschar in Eschborn bei Frankfurt, in der meine Geschwister und ich als Orthodoxe damals gerne mitgemacht haben, übertragen auf die Moderne, auf der Bühne gespielt... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (10.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
im heute vorgetragenen Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief erläutert der heilige Apostel Paulus das grundlegende Element unseres Glaubens – der Taufe „aus Wasser und Geist“ (Joh. 3:5). An die Gemeinde von Korinth wählt er folgende Worte: „Gott aber, Der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und Der uns alle gesalbt hat, Er ist es auch, Der uns Sein Siegel aufdrückt und... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (18.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
was will uns der Herr mit dem Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl sagen? Dass viele gerufen, aber nur wenige auserwählt sind. Wenn der Herr in diesem Zusammenhang statt „viele“ nicht die Bezeichnung „alle“ benutzt, dann wohl deshalb, weil es zu allen Zeiten Menschen gab, die ohne eigenes Verschulden den Ruf Gottes nicht hörten, so z.B. Ungeborene, Totgeborene, Säuglinge und Kleinkinder, Schwachsinnige, Geisteskranke oder auch Angehörige... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46) (25.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
im Schlusswort seines Briefes an die Galater (das der Apostel im Original mit eigener Hand geschrieben hat – s. Gal. 6:11) verwendet der heilige Paulus diese einprägsamen Worte über das Kreuz Christi, dessen Erhöhung wir in wenigen Tagen feierlich begehen werden: „Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:26-39) (13.11.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute lesen wir von der Austreibung der Dämonen aus dem Besessenen in Gerasa im Lande der Gedarener. Jede allegorische Deutung dieses Ereignisses offenbart von neuem, dass das Evangelium fürwahr zeitlos und wahrhaftig ist, und dass es belegt, dass wir alle ausnahmslos vom Sündenfall der Urahnen betroffen sind. Doch das war der Voraussicht Gottes vor allen Zeiten nicht verborgen, Der Seinen „Heilplan B“ hervorholte. Wir... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:41-56) (21.11.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erfahren in der heutigen Lesung aus dem Evangelium von zwei Wundern des Herrn, die Er in kürzester zeitlicher Abfolge vollbringt. So heilt der Herr vor der Erweckung der zwölfjährigen Tochter des Synagogenvorstehers eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutfluss gelitten hatte. Obwohl es sich bei dem Doppelwunder nicht um Gleichnisse, sondern um historische Fakten handelt, enthalten auch diese eine tiefe allegorische Symbolik.
Zunächst wäre da... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung) (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 1:21-2:4; Joh. 3:13-17; Mt. 22:1-14) (26.09.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl folgt beim Evangelisten Matthäus direkt nach dem Gleichnis von den bösen Weingärtnern, über das wir vor einer Woche gesprochen haben. Auch hier ist allegorisch vom Volk Israel die Rede, für welches Gott das Hochzeitsmahl Seines Sohnes exklusiv ausrichten ließ – die Kirche Christi, in der sich Gott und Mensch zu einem Leib vereinigen (s. Eph. 5:21-33). Die geladenen Gäste hatten diese... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 16:19-31) (08.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus ist ein passgenaues Spiegelbild der Menschheit: Obwohl jederzeit mehr als genug für alle vorhanden ist, leben einige Wenige in Luxus, während die große Mehrheit Not leidet. Haben also die Gottlosen recht, wenn sie behaupten, das Leid so vieler Menschen lasse „den lieben Gott scheinbar ungerührt“? - Mitnichten. In Gottes Gerechtigkeit wird am Ende alles umgedreht: „Viele... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (13.09.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Lesung aus dem Evangelium will uns der Herr wieder einmal in einem Gleichnis den Weg in das Himmelreich näherbringen: Gott ist wie ein König, der seinen geliebten und geschätzten Untertanen aus reiner Herzensgüte die Freude der Teilnahme am Hochzeitsmahl seines Sohnes gönnen will. Welch eine Ehre für jeden einzelnen, – sollte man meinen. Doch die Menschen lassen den Ruf ihres Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:41-56) (17.11.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
Metropolit Anthony (Bloom, + 2004) sprach mit einer Dame, die sich beklagte, da sie unentwegt zu Hause betete, Gott sie aber nicht erhörte. Darauf hin fragte sie der Metropolit: „Wenn sie etwas von einem Mitmenschen wollen, ihn um etwas bitten, - reden dann nur sie oder lassen sie den Gesprächspartner auch etwas sagen?“ - „Na, sicher doch. Ich will ja seine Antwort hören“. -... Weiterlesen.
Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:16-7:1; Joh. 3:13-17; Mt. 15:21-28) (23.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Evangeliumslesung vom 17. Herrentag begegnet der Herr mit Seinen Jüngern im Gebiet von Tyros und Sidon einer kanaanäischen Frau, deren Tochter von einem Dämon geplagt wir - eine kurze Episode, die auf ganz wunderbare Weise allegorisch unsere Beziehung zu Gott darstellt.
Die Not, in die wir uns oft verstricken, ist selbst verschuldet. Die Tochter der heidnischen Frau leidet ja nicht an einer... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (02.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auch heute wollen wir uns der sonntäglichen Apostellesung zuwenden, die ein Musterbeispiel für pastorale Fürsorge darstellt. Der Apostel Paulus schreibt an die Korinther: "Gott aber, Der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und Der uns alle gesalbt hat, Er ist es auch, Der uns Sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil (am verheißenen Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat.... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11 - 18; Lk. 16: 19-31) (05.11.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal beschäftigt uns der reiche Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und tagtäglich einem opulenten Lebensstil nachging, während der kranke Bettler namens Lazarus vor seiner Haustür Hunger litt. Dieses Gleichnis ist - wie alle anderen Gleichnisse des Herrn - immer aktuell, drückt es doch die globale Schieflage sowie die soziale Ungleichheit in praktisch jeder existierenden Gesellschaft aus. Sicher spielen hier... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11-18; Lk. 8: 41-56) (20.11.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
im abschließenden Absatz seines Briefes an die Galater schreibt der Apostel Paulus: "Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Denn es kommt nicht darauf an, ob einer beschnitten oder unbeschnitten ist, sondern darauf, dass er neue Schöpfung ist. Friede und Erbarmen komme über alle, die sich von diesem Grundsatz... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6: 11-18; 2. Kor. 1: 21 - 2: 4; Joh. 3: 13-17; Mt. 22: 1-14) (25.09.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Lesung zum Herrentag vor der Kreuzerhöhung sagt der Herr: „(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit Er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet wird“ (Joh.... Weiterlesen.
Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11-18; Lk. 8: 5-15) (01.11.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Sämann hat mit den anderen Gleichnissen eines gemeinsam: es widerlegt all die, welche glauben, das Seelenheil sei ohne viel Stress und ohne die richtige seelische Voraussetzung quasi im Passiv-Modus zu erwirken. Dieses Gleichnis handelt im Grunde davon, dass es den anstrengenden und anspruchsvollen Weg des ewigen Heils gibt, und den Weg der verlockenden Akkommodation an die zeitliche Welt, welcher aber ins... Weiterlesen.
Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (2. Kor. 6: 1-10; Gal. 6: 11-18; Mt. 25: 14-30; Joh. 3: 13-17 ) (20.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
die oftmals hineininterpretierte Quintessenz des Gleichnisses von den Talenten wird in einem dem Neuen Testament entliehenen Bilderwort ausgedrückt: „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“ (vgl. Mt. 5: 15; Mk. 4: 21; Lk. 8: 16; 11: 33). Gemeint sind nicht bloß natürliche Begabungen, sondern unterschiedliche innere und äußere Faktoren als Ausgangssituation, die zur Erlangung des Seelenheils genutzt werden sollen. Im Kern handelt das Gleichnis... Weiterlesen.
Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 1: 21 – 2:4; Mt. 22: 1-14) (06.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
unter den Geladenen zum königlichen Hochzeitsmahl sind zunächst die gemeint, für die alles andere wichtiger ist als das Seelenheil. Diese Botschaft ist eindeutig. Doch im Gegensatz zu den lauwarmen Christen gibt es auch solche, die nach Möglichkeit aktiv am Leben der Kirche teilnehmen, bei der Beichte aber bekennen, sie hätten wegen der überhandnehmenden Müßigkeit kaum Zeit für das Gebet. Als ich sie Frage, was... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.