Sonntag
07. März 2021
nach dem neuen Stil

22. Februar 2021
nach dem alten Stil

Sonntag der Fleischentsagung, vom Jüngsten Gericht. Ton 6.
Gedächtnis der zweiten und furchterregenden Wiederkunft Christi
Tag vor dem Fleischentsagen
Kein Fasten

Heilige: Erhebung der Gebeine der Hll. Märtyrer am Tor von Eugenios in Konstantinopel Hl. Hieromärtyrer TELESPHOROS, Bischof von Rom † um 136; Hll. Märtyrer MAURITIOS, PHOTINOS, THEODOR, PHILIPP und 70 Soldaten in Apamea in Syrien † um 305; Ehrww. THALASSIOS, LIMNEAOS und BARADATES, Eremiten in Syrien † im 5. Jahrhundert; Hl. ATHANASIOS der Bekenner von Konstantinopel † 821; Ehrw. PETER der Stylite vom Berg Athos; Hl. Märtyrerin ANTHUSA und ihre zwölf Diener; Hll. Hiero-Neumärtyrer JOSEPH und WLADIMIR mit ihnen der Diakon JOHANNES und der Neumärtyrer JOHANNES † 1918; Hll. Hiero-Neumärtyrer MICHAEL, JOHANNES, VIKTOR, SERGIUS, ANDREAS, die Mönchs-Neumärtyrer SERGIUS, ANTIPAS und PARASKEVA, sowie die Neumärtyrer STEFAN und NIKOLAUS, ELISABETH, IRINA und BARBARA, PETER, LEONID und IRINA † 1938; Hl. Neumärtyrer ANDREAS † 1941; Hl. Mönchs-Neumärtyrer PHILARET der Abt † 1942. Westliche Heilige: Hl. PASCHASIUS, Bischof von Vienne † 312; Hl. MAXIMIAN, Erzbischof von Ravenna † um 556.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Sechstes Auferstehungsevangelium): Lk 24,36-53; zur Liturgie: 1 Kor 8,8 - 9,2  ( Stelle lesen: 1 Kor 8,8 bis 1 Kor 9,2  ); Mt 25,31-46.

Gebete

Ton 6. Tropar des Sonntags.
Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Ton 6. Kondak des Sonntags.
Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Sonntag des letzten Gerichts vigil Zum Gottesdienst
Ton 1. Kondak des Triodions.
Wann du, o Gott, mit Herrlichkeit auf Erden kommen wirst und das All

erzittert, / wann ein Fluß von Feuer vor deinem Richterstuhl einherzieht, / die Bücher geöffnet werden und das Verborgene öffentlich bekannt wird, / dann erlöse mich von dem unauslöschlichen Feuer / und würdige mich, zu deiner Rechten zu stehen, // gerechtester Richter.

Auffindung der Gebeine der Märtyrer im Eugenios-Viertel zu Konstantinopel ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer.
Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak der Märtyrer. (nach: Heut’ bist du erschienen)
Von der Erde her seid ihr aufgestrahlt wie Lichtsterne der Gerechtigkeit, / habt die ganze Finsternis der Frevelei vermindert und die Gläubigen erleuchtet, // göttliche Märtyrer, Fürstreiter der Dreiheit.
Ton 8. Kondak der Märtyrer. (nach: Als Erstlinge der Natur )
Ihr starken Säulen des Glaubens und schönsiegenden Märtyrer, / um Christi willen habt ihr verschiedene Qualen auf euch genommen und seid auf viele Jahre verborgen gewesen: / und jetzt seid ihr wie ein wertvoller Schatz erschienen, / wurdet in die Kirche Gottes getragen von den Händen des Hohenpriesters Gottes / und verteilt nun an die Bittenden, was zum Nutzen ist: // leget deshalb Fürbitte ein für unsere Seelen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Herrentag vom Weltgericht / Fleischverzicht (1 Kor. 8:8-9:2; Lk. Mt 25:31-46) (15.02.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, wir gedenken heute des Tages, an dem uns der Herr richten wird. Alle Menschen werden dann vor dem Weltenrichter stehen, und dann wird das eintreffen, was der Herr seinerzeit angekündigt hatte: „Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt“ (Lk. 8:18; vgl. 12:2-3). Niemand wird dem Gericht entrinnen können. Es gilt... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht / Fleischverzicht (1 Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (23.02.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir ein Mal im Jahr kurz vor der Großen Fastenzeit gesamtkirchlich-liturgisch des Letzten Tages gedenken, werden wir daran erinnert, dass unser gesamtes irdisches Leben zur Vorbereitung auf diesen Tag dient. Bis zu diesem Tag kann alles noch wiedergutgemacht bzw. korrigiert werden, danach aber ist das Tor für alle zu. Für die noch auf Erden Lebenden (s. 1 Thess. 4:15-17) kann bis zum letzten... Weiterlesen.


Predigt zum Sonntag vom Jüngsten Gericht (Mt 25,31-46), 23.02.2025

Liebe Brüder und Schwestern, der Abschnitt aus dem Evangelium, den wir gerade gehört haben, enthält die Vorhersagen des Erlösers über das Ende der Zeit. Die christliche Tradition nennt dieses Ereignis das Jüngste Gericht oder auch das Weltgericht. Häufig denken wir, dass – wenn wir nicht gegen die zehn Gebote verstoßen haben oder zumindest der Meinung sind, dass wir es nicht taten – dies völlig ausreichend ist, um in das... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Fleischverzichts, vom Weltgericht (1 Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (19.02.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Parabel vom Weltgericht hat uns allein der Evangelist Matthäus überliefert. Der Herr Jesus Christus deutet hierdurch, wohlgemerkt, auf Seine beiden Erscheinungen in dieser Welt. Ganz offensichtlich ist vordergründig von der zweiten Ankunft des Herrn vor dem Ende aller Zeit die Rede, aber, eher verborgen, spielt auch Seine erste Ankunft eine ganz bedeutende Rolle. Bei der ersten Ankunft, die den Beginn unserer modernen Zeitrechnung... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Fleischverzichts / Gleichnis vom Weltgericht (1 Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (07.03.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom jüngsten Gericht soll uns noch einmal bewusst machen, dass am Ende dieses Zeitalters darüber abgerechnet wird, was wir aus unseren Möglichkeiten gemacht haben. Wir werden demnach nicht für die von uns begangenen Sünden bestraft, denn Christus hat unseren Schuldschein am Kreuz getilgt (s. Kol. 2:14), und durch Seinen Namen sind unsere Sünden vergeben (s. 1 Joh. 1:12), sondern wir werden dafür zur Rechenschaft... Weiterlesen.


Mt 25,31-46_1.Kor 8,8-9,2 (23.02.2020_3.Sonntag_der_Vorfastenzeit)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, an dem letzten Sonntag vor der großen Fastenzeit hören wir im Evangelium die Parabel von dem großen Weltgericht (Mt 25,31-46). Dieser warnende Ausblick auf das Gericht Gottes geht der Fastenzeit voran, da nicht das, was wir essen, uns vor das Gericht Gottes bringen wird, (vgl. 1.Kor 8,8) sondern, ob wir Christus... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht (1. Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (23.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, nur noch eine Woche liegt heute zwischen uns und der heiligen und Großen Fastenzeit. Welch eine Freude ergreift uns bereits jetzt, dass es bald losgeht! Da das Ziel des Menschen das Seelenheil ist und das größte Glück auf Erden die gnadenvolle Gemeinschaft mit Gott, kann ein orthodoxer Christ nichts als Vorfreude in diesen letzten wenigen Tagen vor dem Versöhnungstag empfinden. Dann beginnt die Zeit,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht (1. Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (11.02.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Parabel vom Weltgericht (es ist nämlich eine Parabel!) zeigt in aller Deutlichkeit, dass wir uns alle ein Leben lang auf den letzten Tag vorbereiten sollen, um, wie in den Litaneien während der Gottesdienste erfleht, "eine gute Rehenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi" abgeben zu können. Das Evangelium heißt übersetzt "Frohe Botschaft", weshalb die Textstellen von der Vergeltung für die bösen Taten und von... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht (1. Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (11.02.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Parabel vom Weltgericht (es ist nämlich eine Parabel!) zeigt in aller Deutlichkeit, dass wir uns alle ein Leben lang auf den letzten Tag vorbereiten sollen, um, wie in den Litaneien während der Gottesdienste erfleht, "eine gute Rehenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi" abgeben zu können. Das Evangelium heißt übersetzt "Frohe Botschaft", weshalb die Textstellen von der Vergeltung für die bösen Taten und von... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Jüngsten Gericht (1. Kor. 8: 8 – 9: 2; Mt. 25: 31-46) (06.03.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    der heutige Tag wird von der „Erinnerung“ an den letzten Tag der Weltgeschichte geprägt. Das gibt uns Anlass, über das kirchliche Gedenken als solches zu reflektieren, das in Verbindung mit heilbringenden Ereignissen in der Kirche eine ganz zentrale Rolle einnimmt. So sprach der Herr beim letzten Abendmahl nach der Einsetzung der Heiligen Eucharistie: „Tut dies zu Meinem Gedächtnis“ (Lk. 22: 19). Manche sehen sich... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Hypapante des Herrn / Herrentag des jüngsten Gerichts (Hebr. 1: 7-17; 1. Kor. 8: 8 – 9: 2; Lk. 1: 22-40; Mt. 25: 31-46) (15.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, auf dem Höhepunkt der Vorbereitung, eine Woche vor Beginn der Großen Fastenzeit ruft uns die Heilige Kirche zur Besinnung, indem sie uns daran erinnert, dass am Ende der Welt das Gericht Christi stehen wird. Alles was bis dahin jemals in allen nur erdenklichen Bereichen des menschlichen Lebens – Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Literatur, Kunst etc. erschaffen, alles was von jedem einzelnen Menschen zu jeder Epoche... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag vom jüngsten Gericht (1 Kor. 8: 8 - 9: 2; Mt. 25: 31-46) (10.03.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, eine Woche vor Beginn der Großen Fastenzeit erinnert uns die Kirche an das kommende Ende der Welt, an den letzten Tag der Welt- und Menschheitsgeschichte, den „Tag des Herrn“. Wenn wir von Erinnerung sprechen, bezieht sich das ja meistens auf zurückliegenden Ereignisse, nicht auf zukünftige. Es ist zwar einleuchtend, dass man auch bevorstehender Dinge eingedenk sein kann, trotzdem wird durch das liturgische Gedenken des jüngsten... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.