Sonntag
25. Oktober 2020
nach dem neuen Stil

12. Oktober 2020
nach dem alten Stil

20. Sonntag nach Pfingsten. Ton 3.
Kein Fasten

Gedächtnis der Heiligen Väter des 7. Ökumenischen Konzils Heilige: Hll. Märtyrer PROBOS, TARACHOS und ANDRONIKOS in Tarsus in Kilikien † 304; Ehrw. KOSMAS der Hymnenschreiber, Bischof von Maiuma † um 787; Gedächtnis des GUTEN SCHÄCHERS † im 1. Jahrhundert; Hl. MONAS, Bischof von Mailand † 249; Hl. Hieromärtyrer MAXIMILIAN, Bischof von Lorch † 284; Hl. Märtyrerin DOMNIKA von Anazarbus in Kilikien † 286 oder um 304; Hl. JULIANOS, Bischof von Lodi in der Lombardei † 324; Hl. Jungfrau und Märtyrerin ANASTASIA von Rom (Übertragung der Gebeine); Hll. Märtyrerinnen MAMELTA und ANTHEA † vor 400; Hl. MARTIN der Barmherzige, Bischof von Tours (slavisches Typikon) † 8. November 397; Ehrw. SIMEON der Neue Theologe (wenn von der Großen Fastenzeit hierher verschoben, ansonsten am 12. März); Hl. JASON, Bischof von Damaskus † im 2. oder 3. Jahrhundert; Hl. THEODOTOS, Bischof von Ephesos † im 5. Jahrhundert; Ehrw. THEOSEBIOS der Gottesträger von Arsinoe auf Zypern † vor 500; Ehrw. AMPHILOCHIOS, MAKARIOS und TARASIUS, Äbte, und THEODOSIOS, Mönch von Gluschitsy † im 15. Jahrhundert; Hl. Bekenner JOHANNES Letnikov † 1930; Hl. Mönchs-Neumärtyrer LAURENTIUS Levchenko † 1937; Hl. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER Pozdeevsky † 1940; Hl. Bekenner NIKOLAUS, Metropolit von Almaty † 1955. Westliche Heilige: Hl. Hieromärtyrer PANTALUS, Bischof von Basel und Gefährte der Hl. Ursula im Martyrium zu Köln † 454; Ehrw. MOBHÍ, Gründer und erster Abt des Klosters Glasnevin (Irland) † 544; Hl. SALVINOS, Bischof von Verona † um 562; Hl. Märtyrer EDWIN, König von Northumbrien † 633; Hl. WILFRID, Bischof von York und Hexham, Wundertäter von Ripon † 709. Ikonen der Gottesgebärerin: Gottesmutterikone von Jerusalem; Gottesmutterikone von Smolensk und Jaroslawl; Gottesmutterikone von Rudnja; Gottesmutterikone von Kaluga. Sonstige Feste: Übertragung einer Reliquie des ehrwürdigen und lebenspendenen Kreuzes des Herrn, der Gottesmutterikone von Philermos und der rechten Hand des hl. Johannes des Täufers von Malta nach Gatschina (1799).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Neuntes Auferstehungsevangelium): Joh 20,19-31; zur Liturgie: Gal 1,11-19; Lk 7,11-16.
Lesung der Väter. Parimien zur Vesper: Gen 14,14-20; Deut 1,8-11.15-17; Deut 10,14-21; zur Liturgie: Hebr 13,7-16; Joh 17,1-13.
Lesung der Märtyrer. Zur Liturgie: Eph 6,10-17; Lk 21,12-19.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Gedächtnis der Hll. Väter des siebten Ökumenischen Konzils polyleos Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar der Väter.
Überaus verherrlicht bist du, Christus unser Gott, / der du unsere Väter ‹für die› auf Erden als Lichtsterne begründet hast / und durch sie uns alle zum wahren Glauben geführt; // o Vielbarmherziger, Ehre dir.
Ton 6. Kondak der Väter. (nach: Da ihr das handgeschriebene Bild)
Der aus dem Vater unsagbar aufgestrahlte Sohn, / wurde aus einer Frau geboren als zweifach in der Natur: / da wir ihn sahen, leugnen wir nicht die Ausprägung der Gestalt; / sie aber fromm abbildend, / verehren wir gläubig, / und dadurch den wahren Glauben festhaltend, // küsst die Kirche die Ikone der Menschwerdung Christi.
Märtyrer Probus, Tarachus und Andronikos in Tarsus in Kilikien ohne Zum Gottesdienst
Ton 5. Tropar der Märtyrer.
Die Mächte der Himmel / haben die rechten Taten der heiligen Märtyrer überaus bewundert; / denn da sie im sterblichen Leibe schön gekämpft, / haben sie den unkörperlichen Feind durch die Macht des Kreuzes unsichtbar besiegt, / und ‹nun› legen sie Fürbitte ein beim Herrn, // dass unsere Seelen Erbarmen finden.
Ton 2. Kondak der Märtyrer. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Der Dreiheit Herrlichkeit haben uns sehen lassen / die tapferen Schwerbewaffneten Christi, / die göttlichen Märtyrer, Provos und Andronikos zusammen mit Tarachos, / und so haben sie die ganze Gottlosigkeit der Tyrannen zuschanden gemacht, // da sie im Glauben tapfer gekämpft.
Hl. Kosmas der Dichter, Bischof von Maiuma ohne Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des Dichters.
Du Wegführer zur Orthodoxie und Lehrer der Frömmigkeit und Lauterkeit, / Lichtstern des Erdkreises und gottbegeistertes Prunkstück der Hohenpriester, weiser Kosmas, / durch deine Lehren hast du, Lyra des Geistes, alle erleuchtet. // Lege Fürbitte ein bei Christus Gott, dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des Dichters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin)
Geschmückt mit Tugenden, bist du, gottbegeisterter Kosmas, zum Schmuck für die Kirche Christi geworden; / denn mit Gesängen hast du, Seliger, sie geschmückt. / Doch bete zum Herrn, dass wir erlöst werden von den mannigfaltigen Listigkeiten des kriegerischen ‹Widersachers›, // die wir zu dir rufen: Freue dich, du dreimalseliger Vater.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Christi Geburt / Gedenktag des Königs und Propheten David, Josephs des Bräutigams und des Herrenbruders Jakobus, des ersten Bischofs von Jerusalem (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (11.01.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, mit der Geburt Christi begann eine neue Ära der Menschheitsgeschichte – noch nicht im kulturhistorischen Sinne, denn gesellschaftspolitisch änderte sich zunächst gar nichts in der nicht nur für die Juden harten Realität der Römischen Welt. Aber Gott war im Fleisch erschienen (s. Joh. 1:14; 6:51; 1 Joh. 4:2-3; 1 Tim. 3:16). Ein Indiz dafür, dass dieses Geheimnis des Glaubens keine Erfindung von Menschen... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können. Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten über den heiligen Großmärtyrer Georg (Lk 8,41-56/Lk 21,12-19), 16.11.2025

Liebe Brüder und Schwestern, heute gedenken wir eines der meistverehrten Heiligen in Ost und West, des heiligen Großmärtyrers Georg. Seinen Namen tragen viele Menschen, doch teilweise wissen sie gar nichts darüber. So sind im deutschen die Vornamen Jürgen und Jörg oder auch im süddeutschen Raum Schorsch von Georg abgeleitet; im slawischen ist es zum Beispiel Yuri, im italienischen Giorgio, im spanischen Jorge. Städte, wie Moskau, London, Rio de Janeiro,... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 7:11-16) (19.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, „(In jener Zeit) ging Er (Jesus) in eine Stadt namens Nain…“ (Lk. 7:11). Wir wissen was folgt, denn mit der Stadt Nain ist das Wunder der Auferweckung des einzigen Sohnes einer Witwe aus der Stadt verbunden. Nain liegt in Galiläa, nahe Kafarnaum. Die Stadt gibt es immer noch. Bei meinen zahlreichen Pilgerfahrten sah ich oft das Straßenschild mit dem Hinweis auf diese Stadt,... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Sonntag nach Pfingsten über Gottes Allmacht (Lk 7,11-16), 19.10.2025

Am heutigen Sonntag lasen wir das Evangelium über die Witwe von Nain und der Auferweckung ihres einzigen Sohnes durch Jesus Christus. Wenn jemand Nahestehender stirbt, dann ist das natürlich ein einschneidendes Erlebnis. Er ist für uns aus dem irdischen Leben verschwunden, er hinterlässt eine Lücke. Trauer erfüllt uns. Wenngleich wir Christen die Hoffnung haben, dass wir im himmlischen Königtum uns wieder begegnen werden. Und diese Hoffnung unterscheidet uns von... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der heiligen Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (01.06.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das I Ökumenische Konzil 325 in Nizäa war gewissermaßen die Geburtsstunde der Orthodoxie. Die Kirche Christi wurde ja knapp drei Jahrhunderte vorher auf dem Berg Zion in Jerusalem gegründet (s. Jes. 2:1-5; Joёl 3:5; Mi. 4:1-3), doch erst in der Konstantinischen Ära bekam die Kirche die Möglichkeit, ihre Glaubenslehre öffentlich zu artikulieren. Es war der antiochenische Presbyter Arius, der das bis dahin angestaute, der... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk.:8:26-39) (10.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, es lohnt sich meines Erachtens, ein Puzzleteil aus der uns seit langem bekannten Geschichte von der Heilung des Besessenen von Gadara zu exzerpieren: Was geschieht denn eigentlich mit dem Besessenen, nachdem ihn der Herr von einer ganzen Legion von unreinen Geistern befreit hat? Er war wieder bei Verstand und saß ordentlich gekleidet zu Füßen des Herrn (s. Lk. 8:35). Auf diesen Mann wollen wir... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.


Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 7:11-16) (20.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute hörten wir von der Auferweckung des einzigen Sohnes einer Witwe aus der Stadt Nain durch unseren Herrn Jesus Christus. Man kann dieses Wunder einfach abhaken und wieder zur Tagesordnung übergehen oder aber innehalten und sich Gedanken über das Geschehene machen. Letzteres wollen wir jetzt tun. Der Herr beweist hier wie schon ein ums andere Mal zuvor, dass Er barmherzig ist, dass Ihm unser... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (16.06.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der heilige Apostel Paulus trifft auf seinem Weg nach Jerusalem zum Pfingstfest in Milet mit den Ältesten der von ihm mühevoll im Verlauf von drei Jahren gegründeten Gemeinde von Ephesus zusammen, um sich auf bewegende Art und Weise von ihnen in dieser Welt zu verabschieden (s. Apg. 20:24-25;37-38). Seine Worte an die Ältesten von Ephesus sind ein prophetisches Ausblick auf das, was die gesamte... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Sonntag nach Ostern, Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (325) (Joh 17, 1-13), 28.05.2023

Kürzlich erlebten wir, wie eine Rakete, eine der größten, die jemals von Menschenhand gebaut worden ist, kurz nach dem Start vom Boden vom Kurs abwich, ins Trudeln geriet und explodierend abstürzte. Was war geschehen? Und was hat das mit dem heutigen Evangelium und dem heutigen Sonntag auf sich? In der heutigen Lesung hörten wir, wie sich Christus an seinen Vater, an Gott wandte. Er dankte ihm, Jesus bat für... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Christi Geburt / vor Theophanie (Gal. 1:11-19; 2 Tim. 4:5-8; Mt: 2:13-23; Mk. 1:1-8) (14.01.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag vor der Taufe des Herrn, der heuer mit dem Fest der Beschneidung des Herrn und dem Herrentag nach der Geburt Christi zusammenfällt, wird der Prolog des Evangeliums nach Markus gelesen. Wie die heiligen Väter bemerken, geht jedes der vier Evangelien von einem anderen Ausgangszeitpunkt aus. So beginnt das Evangelium von Johannes mit der Ewigkeit, dem zeitlosen Ursprung des göttlichen Logos, vorgetragen in... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 7:11-16) (22.10.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heilige Lukas überlieferte uns als einziger Evangelist die Auferweckung des Sohnes einer Witwe aus der Stadt Nain unweit von Kafarnaum, von wo der Herr in diesen dreieinhalb Jahren zu Seinen zahlreichen Missionsreisen aufbrach. Wir können uns vorstellen, welch ein Leid die arme Frau zu ertragen hatte. Nach ihrem Mann, dem Ernährer der Familie, starb nun der einzige Sohn der Witwe, der ja zur... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18,28-36; Joh. 17:1-13) (28.05.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir befinden uns in der Zeit zwischen der Himmelfahrt Christi und der Niedersendung des Heiligen Geistes. Der in diese Zeit fallende 7. Herrentag nach Ostern ist den Vätern des I. Ökumenischen Konzils gewidmet. Er steht gewissermaßen für das Unvollendete, das die Einberufung des ersten Ökumenischen Konzils und aller übrigen Konzile vor und nach ihm notwendig machte. Diese Konzile befassten sich mit von Menschen ausgedachten,... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Hll. Väter d. VII. Ökum. Konz. (2 Kor. 11:31-12:9; Hebr. 8:7-16; Lk. 7:11-16; Joh. 17:1-13) (23.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, die heute gehörte Lesung aus dem Evangelium handelt von der Auferweckung des einzigen Sohnes der Witwe aus Nain, die uns der Evangelist Lukas überliefert hat. Diese knappe Erzählung ist wegen ihrer geistlichen Tiefe wie ein unerschöpflicher Quell der göttlichen Weisheit, zumal wir alle wissen, dass nichts Unnötiges, Zufälliges oder Überflüssiges in der Heiligen Schrift steht. Was also offenbart uns dieser Abschnitt des Evangeliums?.. Der... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 8:5-15) (30.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wurde uns das Gleichnis vom Sämann zu Gehör gebracht. Der Herr erklärt den Sinn dieser auf Anhieb unverständlichen Parabel in Seinen ergänzenden Ausführungen Selbst, sodass wir feststellend sagen können, dass darin die Rede vom Glauben ist. Unser Glaube gründet ja auf der Offenbarung Gottes – zunächst auf der Offenbarung durch das Gesetz und die Propheten, dann durch deren Erfüllung im Evangelium unseres Herrn... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Synaxis der Allerheiligsten Gottesgebärerin / Gedenktag des Königs David, Josephs, des Bräutigams und des Apostels Jakobus, des ersten Bischofs von Jerusalem (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (08.01.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus erklärt in der heute vorgetragenen Lesung: „Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen. Ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen“ (Gal. 1:11-12). Daraus ergibt sich, dass jede Glaubensverkündigung, von Menschen vorgetragen, nicht von Menschen stammt. Wenn der Priester während der Liturgie predigt, wenn Eltern oder Paten ihre... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis der hll. Josef des Bräutigams, David des Königs und Jakobus des Herrenbruders (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (09.01.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, der auf die Geburt Christi folgende Herrentag ist den drei Heiligen gewidmet, die auf unterschiedliche Weise dienstbar für die Erscheinung Gottes in der Welt waren. König David, Verfasser des Buchs der Psalmen, war der Prophet, der die Geburt Christi auf mystische Weise tausend Jahre vorher verkündigt hatte (s. Ps. 2:7; 86:5; 109:3); Jakobus, Sohn Josefs aus erster Ehe, Apostel von den siebzig, begleitete in jungen... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (07.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis des Herrn vom reichen Mann und von Lazarus, einzig überliefert vom Evangelisten Lukas, ist einerseits schlicht, andererseits jedoch von solch einem unergründlichen Tiefgang, dass sich darin in scheinbar unbedeutenden Details ganze Abgründe auftun. So wird der Arme beim Namen genannt, der Reiche aber nicht. Eine unbedeutende Kleinigkeit? Aber wer im Gesamtkontext des Evangeliums bzw. des Neuen Testaments von Gott mit dem Namen genannt wird,... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Lk. 7:11-16) (24.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Herrentag gedenkt die Heilige Kirche der Väter des 7. Ökumenischen Konzils, das im Jahre 787 in der Stadt Nicäa die Verehrung der heiligen Ikonen nach dem Bildersturm wiederherstellte. Den Vorsitz führte der Patriarch von Konstantinopel Tarasios. Dieser war kurz zuvor noch ein hoher weltlicher Würdenträger gewesen, der aber in einer für die Kirche äußerst kritischen Situation diese schwere Bürde auf sich nahm, nachdem sich... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag der heiligen Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (13.06.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, Gott ist das vollkommene Ideal der Liebe – der absoluten Einheit in drei Personen. Der Mensch ist in Seinem Abbild geschaffen worden: „Und Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“ (Gen. 1:27). Die Beschaffenheit der göttlichen Einheit in Dreiheit entzieht sich jedoch dem menschlichen Verstand völlig; selbst die Vereinigung von Mann und Frau... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt — Gedächtnis des Königs David, Josefs, des Bräutigams und Jakobus, des Herrenbruders (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (10.01.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag nach Christi Geburt feiern wir das Gedächtnis des Königs und Propheten David, des gesetzlichen Vaters unseres Herrn, Josef, sowie des Bruders des Herrn und ersten Bischofs von Jerusalem Jakobus. Vor einer Woche, am „Herrentag der Väter“, haben wir das irdische Geschlechtsregister unseres Herrn in der Kirche vorgelesen bekommen. Einen wichtigen Meilenstein in dieser Ahnenreihe bildet König David (s. Mt. 1:6,17). Josef, der „Mann... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.


Mt 2,13-23_Gal 1,11-19 (29.12.2019_Gedenktag an die 14.000 unschuldig getöteten Kinder zu Bethlehem)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, Christus ist geboren! Der Retter der Welt ist in die Welt gekommen! Die letzte Woche feierten wir gemeinsam das Freudenfest von der Geburt Jesu Christi. Doch genau in diese sorgenlose Zeit der Freude und des Friedens tritt das Evangelium (Mt 2,13-23) von dem Kindermord des Herodes. Gerade wurde Christus erst empfangen, geboren und von den Weisen angebetet, und steht sogleich in der Gefahr... Weiterlesen.


Lk 16,19-31_Gal 1,11-19 (03.11.2019_7.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, im heutige Evangelium (Lk 16,19-31) begegnet uns die Erzählung vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Diese Geschichte gibt uns ein Beispiel über zwei Lebensgeschichte und deren Ergehen nach dem Tod. Diese beiden Lebensgeschichten geben uns Anlass über unser eigenes Leben nachzudenken und dieses in der Perspektive des ewigen Lebens zu betrachten. Der Evangeliumstext in Kürze Die Geschichte vom reichen Mann und dem... Weiterlesen.


Lk 7,11-16 (06.10.2019_3.Lukassonntag)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 7,11-16) stellt uns wieder die Göttlichkeit Jesu vor Augen und spendet uns die Hoffnung auf die Auferstehung unseres geistlichen Menschen. So beginnt das Evangelium damit, dass Jesus Christus auf dem Weg in eine Stadt mit Namen Nain ist. (V.11) Nahe ans Stadttor herangekommen, tritt eine Trauergesellschaft aus dem Stadttor heraus. Eine Witwe hatte ihren einzigen Sohn verloren... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 16:19-31) (03.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann und dem todkranken Bettler Lazarus ist eines von mehreren Gleichnissen des Herrn, das die Nächstenliebe direkt zum Hauptgegenstand der Betrachtung macht. Wir kennen ja noch das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (s. Lk. 10:30-37) sowie die Parabel vom Weltgericht (s. Mt. 25:31-46). Diese bildhaften Reden sollen uns zusammen mit dem expliziten Aufruf aus der Bergpredigt (s. Mt. 5:43-48; Lk. 6:27-36)... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor 9:6-11; Lk. 7:11-16) (20.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, den historischen Hintergrund der heutigen Epistellesung bildet das von den Aposteln initiierte Hilfswerk der reichen Korinther zugunsten der notleidenden Gemeinde in Jerusalem, das „als großzügige Spende, nicht als Gabe des Geizes“ (2 Kor. 9:5) angesehen werden sollte. Anhand dieses Beispiels der praktizierten Nächstenliebe erkennen wir lehrreiche Ansätze zur Festigung einer christlichen Grundhaltung im Herzen: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät,... Weiterlesen.


Predigt zum Festabschluss Christi Geburt / Herrentag nach Weihnachten (Gal. 1:11-19; Mt. 2:13-23) (13.01.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem heutigen Tag endet das Nachfest der Christgeburt. Der Apostel Paulus schreibt den Galatern: „Ich erkläre euch, Brüder: Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen; ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen“ (Gal. 1:11-12). Im weiteren Verlauf schildert der Apostel seinen Irrweg in jungen Jahren als „gesetzestreuer Jude“ (1:13),... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten und zum Fest des Schutzes unserer Allerheiligsten Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria (Gal. 1:11-19; Hebr. 9: 1-7; Lk. 6:31-36; Lk. 10: 38-42; 11: 27-28) (14.10.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Sonntagslesung aus dem Evangelium nach Lukas scheint zunächst oberflächlich lediglich die goldene Regel auszudrücken, die da besagt: "Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen" (Lk. 6:31). Eine Regel, die nicht die Quintessenz oder gar den Zenit der Lehre des Evangeliums ausdrückt, sondern eher bloß die Grundvoraussetzung für jegliches menschliche Zusammenleben festlegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Steinzeitmenschen... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (19.05.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal ehrt die Heilige Kirche das Gedächtnis heiliger Konzilsväter, im heutigen Falle - der Väter des I. Ökumenischen Konzils (325 in Nicäa). Diese Väter haben für alle Zeiten verbindlich den Herrn Jesus Christus als vor aller Zeit einzig gezeugten Sohn Gottes, als "Licht vom Licht, wahren Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch Den alles geschaffen worden... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 9: 6-11; Lk. 7: 11-16) (23.10.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    die Apostel-Lesung für den heutigen Tag handelt von der Barmherzigkeit und ist auf ihre Art eine Weiterführung des Schlusswortes der Evangeliums-Lesung der letzten Woche: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist“ (Lk. 6: 36). Der hl. Apostel Paulus schreibt in der heutigen Lesung an die Korinther: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten“ (2. Kor. 9: 6).... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (12.06.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    Christus der Erlöser ist „als der Erste der Entschlafenen“ (1. Kor. 15: 20) auch als Erster in die Himmel aufgefahren und sitzt zur Rechten des Vaters. Er hat  uns den Weg geebnet, den wir in Erfüllung der Heilsordnung gehen werden: Er lebte 33 Jahre im Fleisch, wobei die Seele im Leib blieb; Er lag drei Tage im Grab, wobei die Seele vom Leib getrennt... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis der leiblichen Verwandten des Herrn König Davids, Josefs des Bräutigams und Jakobus des Herrenbruders (Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23)

Liebe Brüder und Schwestern, es ist in der kirchlichen liturgischen Tradition üblich, dass die großen Feste mit einer Vor- und einer Nachfeier versehen sind. Die Vorfeier dient im Falle der Geburt oder auch der Taufe Christi der liturgischen und kontemplativen Einstimmung auf das Fest, die Nachfeier eines Festes ist vor allem den Personen gewidmet, die sich um die Verwirklichung des göttlichen Heilsplans verdient gemacht haben. Wiewohl Gott allmächtig ist... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)

„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1). Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1: 11-19; Lk. 6: 31-36) (18.10.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium zeigt uns in wenigen Worten die ganze Bandbreite des von Gott geforderten moralischen Anforderungsprofils an die Menschen. Es beginnt mit der sog. goldenen Regel: „Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen“ (Lk. 6: 31). Dieses Verhaltensmuster drückt nicht die Spitze der moralischen Vollkommenheit aus, es entstammt auch gar nicht originär der Bibel, sondern gilt als... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (24.05.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, letzte Woche endete die 40-tägige Osterzeit, in der wir des Beiseins des auferstandenen Herrn inmitten Seiner Jünger gedachten. Insgesamt sind elf Erscheinungen des Herrn überliefert, weshalb wir jeden Sonntag im Orthros die Auferstehungsevangelien gemäß einem 11-wöchigen Zyklus lesen. Die Himmelfahrt des Herrn stellt nun eine Zäsur dar. Der Erlöser weilt nicht mehr unter uns, und der Tröster ist noch nicht gekommen. Folglich wird in... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt / Gedächtnis derleiblichen Verwandten des Herrn König Davids, Josefs des Bräutigams undJakobus des Herrenbruders(Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23) (11.01.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, der erste Sonntag nach dem Geburtsfest Christi, an dem wir schon seit Gründung unserer Gemeinde hier in Lankwitz immer gemeinsam die Göttliche Liturgie feiern, ist den drei leiblichen Verwandten des Herrn - Josef dem Bräutigam, König David und dem Herrenbruder Jakobus - gewidmet. Es sind diese drei Heiligen, die symbolisch für die drei Belange des menschlichen Daseins stehen, die unser Gott durch Seine Menschwerdung mit... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag nach Christi Geburt (Gal. 1: 11-19: 2; Mt. 2: 13- 23) (12.01.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag nach dem Fest der Geburt Christi ist dem ehrenden Gedächtnis der drei leiblichen Verwandten des Herrn – Josef des Bräutigams, König Davids und Jakobus des Herrenbruders gewidmet. Zum Herrentag der Vorväter zwei Wochen zuvor sprachen wir bereits davon, dass der Schöpfer in diese Welt kam, und Sich Selbst den von Ihm gemachten Gesetzen von Zeit, Raum und Materie unterordnete.... Weiterlesen.


Sonntag nach der Geburt des Herrn (Gal 1, 11-19. Mt 2, 13-23)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Das heilige Evangelium des heutigen Tages macht uns zu Teilhabern der Flucht des heligen Josephs mit dem Knaben und Seiner Mutter nach Ägypten. Es ist gar nicht lange her, daß wir hörten, wie Joseph von Zweifeln umgetrieben wurde und sogar gedachte, die Allerheiligste Gottesgebärerin heimlich zu entlasssen (Mt. 1, 19), weil er noch nicht... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag nach der Geburt Christi (Gal. 1: 11-19; Mt. 2: 13-23) (13.01.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, der Sonntag nach dem Fest der Geburt Christi ist dem Gedenken an die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten sowie dem Gedächtnis derer, die mittelbar oder unmittelbar daran beteiligt waren, gewidmet: Josef des Bräutigams, des Königs David und des Herrnbruders Jakobus. a) Josef, der ja nur der Form halber Ehemann der jungfräulichen Mutter des Herrn war (weshalb in der gleich folgenden Anweisung des Engels des... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.