Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Nachfest der VerklärungHeilige:Hl. Märtyrer und Erzdiakon EVPLOSvon Catania † 304; Hl. Jungfrau und Märtyrerin SUSANNA und mit ihr der hll. Märtyrerbischof GAIUS von Rom und GABINUS, Bruder des Gaius, Vater der SUSANNA, die hll. Märtyrer MAXIMUS, CLAUDIUS mit seiner Frau PREPEDIGNA und den Söhnen ALEXANDER und CUTIAS † 295-296; Hll. Märtyrer NEOPHYTOS, ZENO, GAIOS, MARK, MAKARIOS und GAIANOS; Hl. DIGNA, Einsiedlerin bei Todi in Umbrien † im 4. Jahrhundert; Hl. TAURINUS, erster Bischof von Evreux in der Normandie † um 410–412; Hl. PASSARION von Palästina † 428; Hl. Märtyrer DONOALD von Beauvais † 451; Hl. ATTRACTA (Athracht), Einsiedlerin bei Killaraght in Irland † im 5. Jahrhundert; Hl. LELIA von Limerick und Kerry in Irland † im 5. Jahrhundert; Hl. BLANE (Blaan) der Wundertäter, Bischof von Bute (Dublane) in Schottland † um 590; Hll. Mönchsmärtyrer BASILIOS und THEODOR vom Kiever Höhlenkloster † 1098; Hl. THEODOSIOS (Fürst Theodor v. Ostrog) vom Kiever Höhlenkloster † im 15. Jahrhundert; Hl. NIPHON, Patriarch von Konstantinopel und Metropolit der Walachei † 1508; Gedächtnis eines Wunders des Hl. Spyridon auf Kerkyra gegen die Hagarener im Jahre 1716; Hll. Neumärtyrer ANASTASIOS Paneris und DEMETRIOS Bejazis † 1816 oder 1819. Westliche Heilige: Hl. RUSTICOLA, Äbtissin in Arles † 632; Hl. PLEKTRUDIS, Klosterstifterin in Köln † 725.
Ton 7. Tropar des Sonntags. Durch dein Kreuz hast du den Tod vernichtet, / dem Schächer das Paradies geöffnet, / der Myrrhenträgerinnen Klagen gewandelt / und deinen Aposteln aufgetragen zu verkünden, / dass du, Christus Gott, bist erstanden / und der Welt erweisest // das große Erbarmen.
Ton 7. Kondak des Sonntags. Nicht mehr vermag die Kraft des Todes / die Sterblichen zurückzuhalten. / Denn Christus ist hinabgestiegen, / hat zerbrochen und vernichtet seine Gewalten. / Gefesselt wird der Hades, / einhellig jubeln die Propheten mit den Worten: / Gekommen ist der Erlöser, / ihr Gläubigen, zu denen im Dunkel. // Gehet hinaus zur Auferstehung.
Ton 7. Tropar des Fests. Du wurdest verklärt auf dem Berge, Christus Gott, / und zeigtest deinen Jüngern deine Herrlichkeit, wie sie es vermochten. / Lass leuchten auch uns Sündern dein immerwährendes Licht, / auf die Fürbitten der Gottesgebärerin; // o Lichtspender, Ehre dir.
Ton 7. Kondak des Fests. Auf dem Berge wurdest du verklärt, Christus Gott, / und deine Jünger schauten deine Herrlichkeit, wie sie es fassen konnten, / auf dass sie, wenn sie dich gekreuzigt sähen, das Leiden als freiwillig begriffen / und der Welt verkündeten, // dass du in Wahrheit bist der Abglanz des Vaters.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Euplus, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft
erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Als gotterfüllter Diakon der Kirche Christi * hast du den Gottesdienst fromm vollzogen. * Den Kampf aber hast du voll Glauben vortrefflich bestanden. * Denn du hast dich erwiesen als Seemann, * allseligster Evplos, * auf dem Meere verschiedenster Bedrängnisse. * Nun aber lotse uns in den göttlichen Hafen.
Ton 1. Kondak des Märtyrers. (nach: Der Chor der Engel) Die Gesetze Christi in der Hand umhertragend, standest du im Kampfe / und riefest den Feinden zu: / Aus eigenem Antrieb bin ich hier, / um auf beständigste Weise zu kämpfen. / Deshalb hast du hochfreudig deinen Nacken geneigt, / das Abschneiden mit dem Schwert angenommen // und so deinen Lauf vollendet.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 8. Sonntag nach Pfingsten über die Speisung der 5000. (Mt 14,14-22), 03.08.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
heute, am achten Sonntag nach Pfingsten, berichtet uns der Evangelist Matthäus über die wundersame Speisung der Fünftausend.
Es ist unschwer zu erahnen, dass Christus mit diesem Wunder erstmalig auf die Eucharistie hinweist.
Die Parallelen sind unverkennbar. Erinnern wir uns daran, was im Eucharistischen Kanon während der Liturgie passiert und was wir heute lasen:
Zuerst war es so, dass seine Jünger mit ihrer Barmherzigkeit dem versammelten... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (27.07.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder und wieder lesen wir von Wundern des Herrn. Ein Wunder ist per definitionem ein Ereignis oder ein Geschehen, bei dem die uns bekannten Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt bzw. überwunden werden. In dieser Hinsicht haben wir heute von einem Wunder gehört, dass ganz eindeutig zu dieser Kategorie gehört. Eine aus mehreren tausend Menschen bestehende Menge wird an einem wüsten Ort aus fünf... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (18.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Wunder der Speisung der weit über fünftausend Menschen in der Einöde durch unseren Herrn ist ein mystischer Abglanz des Königtums Gottes, zu dem uns alle der Herr beruft. Schon in dieser Welt geschehen Wunder zumeist nicht einfach so, quasi „im luftleeren Raum“, sondern nur, wenn Gott durch völlige Hingabe Seiner Getreuen auf der Suche nach dem Königtum Gottes dazu bewegt wird. Hier, in... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (18.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Wunder der Speisung der weit über fünftausend Menschen in der Einöde durch unseren Herrn ist ein mystischer Abglanz des Königtums Gottes, zu dem uns alle der Herr beruft. Schon in dieser Welt geschehen Wunder zumeist nicht einfach so, quasi „im luftleeren Raum“, sondern nur, wenn Gott durch völlige Hingabe Seiner Getreuen auf der Suche nach dem Königtum Gottes dazu bewegt wird. Hier, in... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (30.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Tag wollen wir den eindringlichen Worten des heiligen Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth Gehör schenken, die zu keiner Zeit an Aktualität verloren haben: „Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (07.08.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Apostellesung warnt der Apostel Paulus im Namen des Herrn eindringlich vor Zerwürfnissen aller Art in der Kirche: „Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloё berichtet, dass es Zank und Streit... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (07.08.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Apostellesung warnt der Apostel Paulus im Namen des Herrn eindringlich vor Zerwürfnissen aller Art in der Kirche: „Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloё berichtet, dass es Zank und Streit... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 1:10-28; Mt. 14:14-22) (02.08.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die wunderbare Speisung der Fünftausend in einer einsamen Gegend (s. Mt. 14:12,15) ist ein neuerlicher Beweis der göttlichen Autorität unseres Herrn Jesus Christus, hatte Gott der Herr seinerzeit doch Sein Volk in der Wüste gespeist. Die heiligen Väter sehen in diesem Zeichen eine Vorandeutung der Heiligen Eucharistie (s. Joh, 6:26-58) – des Himmlischen Brots. Die wunderbare Speisung aus Mitleid gegenüber den zahlreichen Kranken, die... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (11.08.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wie schon so oft erlebt, enthält der heutige kurze Abschnitt aus dem Evangelium von der wunderbaren Brotvermehrung durch den Herrn die gesamte Aussage des Evangeliums in komprimierter Form. Man kann auch hier anhand der Bildersprache beliebig Interpretationsmerkmale ausfindig machen, so z.B., dass Christus Selbst das Himmlische Brot ist, das Er den Gläubigen in unerschöpflicher Fülle darreicht (s. Joh. 6:22-59). Die heute vorgetragene Begebenheit ist... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 1:10-18; Mt. 14:14-22) (22.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Apostellesung ermahnt der Apostel die Gemeinde in Korinth zur Eintracht: "Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung. Es wurde mir nämlich, meine Brüder, von den Leuten der Chloe berichtet, dass es Zank und Streit unter euch gibt." (1 Kor. 1:10-11). Aber steht das nicht im Widerspruch zu dem, was der Apostel an... Weiterlesen.
Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 1: 10-18; Mt. 14: 14-22) (30.07.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute von der wunderbaren Speisung der weit über fünftausend Menschen am Ufer des Sees Genezareth (Pilger ins Heilige Land kennen diese Stelle). Uns ist bewusst, dass Gott nicht nach irdischen Gesetzen handelt und schon gar nicht menschlicher Logik folgt, - und doch wollen wir versuchen, die für uns notwendigen und nutzbringenden Schlüsse zu ziehen, ohne gleich daraus eine Gebrauchsanweisung für Wunder konstruieren... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Fest des Heraustragens des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes beginnt die Fastenzeit vor dem Fest des Entschlafens der Allheiligen Gottesgebärerin. Die Begeisterung für das Fasten im Sommer, wenn die Nachbarn auf dem Balkon oder im Schrebergarten ihren Grill anwerfen, hält sich bei uns bekanntlich in Grenzen. Dabei vergessen wir allzu leicht, dass Fasten eigentlich nur dann einen Sinn hat, wenn es mit... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.