Sonntag
04. August 2019

7. Sonntag nach Pfingsten. Ton 6.
Gottesmutterfasten

Heilige: Hll. Sieben Jünglinge (Siebenschläfer) von Ephesos: Maximilian, Jamblichos, Dionysos, Exakustodian, Antonios, Martinian und Johannes (Konstantin); Hl. Hieromärtyrer THATHUIL (Sarbelus) † um 110; Hl. Märtyrer ELEUTHERIOS von Konstantinopel † um 320; Hl. Märtyrerin EUDOKIA von Persien † 362; Hl. Mönchs-Neumärtyrer MICHAEL und die hll. Neumärtyrer SYMEON und DEMETRIUS † 1937; Gerechter ALEXIOS von Bortsurmany (Auffindung der Gebeine). Westliche Heilige: Hll. Märtyrer EPIPHANES und ISIDOR (Gebeine in Besançon); Hl. AGABIUS, Bischof von Verona † um 250; Hl. EUPHRONIUS, Bischof von Tours † 573; Hl. MOLUA (Lugid), Schüler des hl.. Comgall von Bangor, Abt von Clonfert, Gründer von über 100 Klöstern in Irland † um 609 oder 622; Hl. ABEL, Erzbischof von Reims † 748. Ikonen der Gottesgebärerin: Kasaner Gottesmutterikone von Pensa Sonstige Feste: Weihe der Kirche Christus Pantokrator in Konstantinopel.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Siebtes Auferstehungsevangelium): Joh 20,1-10; zur Liturgie: Röm 15,1-7; Mt 9,27-35.

Gebete

Ton 6. Tropar des Sonntags.
Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Ton 6. Kondak des Sonntags.
Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Sieben Jünglinge (Siebenschläfer) von Ephesos: Maximilian, Jamblichos, Dionysos, Exakustodian, Antonios, Martinian und Johannes (Konstantin) ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Jünglinge.
Groß sind die Wunder des Glaubens; / denn in einer Höhle verweilten die heiligen sieben Jünglinge / wie in einem königlichen Gemach, / sie starben ohne Verwesung / und erstanden nach vielen Zeiten wie vom Schlaf / zur Beglaubigung der Auferstehung aller Menschen. // Auf ihre Fürbitten, Christus Gott, erbarme dich unser.
Ton 4. Tropar der Jünglinge.
Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak der Jünglinge. (slawisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Die ihr die Dinge der Welt als vergänglich verachtet / und die unvergänglichen Gaben empfangen habt, / ihr seid, obwohl gestorben, ohne Verwesung geblieben. / Deshalb ersteht ihr nach vielen Jahren / und begrubet so allen Unglauben der Feindseligen. / Indem wir also heute ‹die heiligen Märtyrer› in Lobliedern erheben, // lasset uns, Gläubige, Christus in Hymnen hochpreisen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Röm 15,1-7, Mt 9,27-35), 27.07.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am siebenten Sonntag nach Pfingsten lasen wir, wie Christus zwei Blinde und einen Stummen heilte. In der Apostellesung wird uns heute, wie auch schon letzte Woche, ein Ausschnitt des Schreibens des Apostels Paulus an die Römer geboten. Auch hier gibt er den damaligen Adressaten weitere Ratschläge, wie sie ihr Leben gestalten sollten, um dieses im christlichen Sinne zu führen. Das Bemerkenswerte daran ist, das seine... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Mt 9,27-35), 11.08.2024

Liebe Brüder und Schwestern, wir lasen in den letzten Sonntagslesungen schon des Öfteren von Heilungen, die durch Jesus Christus wundersam geschahen. In der heutigen Lesung wird erneut von so einem Geschehnis berichtet. Was ist diesmal das Besondere daran? Zum ersten: Jesus befragt die beiden Blinden, die um Erbarmen und Heilung bitten „Glaubet ihr, dass ich dies zu tun vermag?“ Bevor er also sie von ihrer Krankheit befreit, prüft er... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (23.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, auf den ersten Blick scheint die Evangeliumslesung des 7. Herrentags nach Pfingsten wie ein Anhängsel zu den einprägsameren Berichten von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum, der von seinen Freunden durch eine Dachöffnung zu unserem Herrn heruntergelassen wurde, von der Berufung Matthäi und vom Mahl mit dem Zöllnern in dessen Haus, von der Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers sowie von der Heilung der jahrelang... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (08.08.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilung zweier Blinden und die Austreibung eines Dämons aus einem Stummen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den übrigen ungezählten Wundertaten des Herrn während der dreieinhalb Jahre Seines öffentlichen Wirkens. Doch erstens sehen wir in diesen beiden kurz nacheinander folgenden Heilungen (wir gehen mal davon aus, dass es sich bei der zweiten Heilung wie auch in Mk. 7:31-37 u. 9:25 um einen... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis hl. Maria Magdalena (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (04.08.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir einmal mit dem Ende der im Kalender vorgeschriebenen Lesung beginnen: „Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“ (Mt. 9:35). Das davor Geschehene ist schnell erzählt: der Herr öffnet die Augen zweier Blinder, heilt einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Das Volk ist begeistert... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (15.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, was wir im für heute vorgesehenen Abschnitt des Briefes an die Römer lesen, ist eine komprimierte Anleitung für das Zusammenleben der kirchlichen Gemeinschaft. Die Pfeiler der Kirche als Ganzes sind ihre zahlreichen Untergliederungen, beginnend mit der Familie, der Pfarrgemeinde, der Klostergemeinschaft, der Diözese oder der Landeskirche. Überall kommt das gleiche Prinzip zur Anwendung, welches im Idealfall auch auf den säkularen Bereich (Staat, Gesellschaft,... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (23.07.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, heute treffen wir bei Matthäus auf zwei Blinde, deren Augen nach dem Bekenntnis ihres Glaubens (s. Mt. 9: 28) geöffnet werden. Faktische Erzählungen des Evangeliums können genauso wie Bildreden übrigens auch einen übertragenen Sinn haben. Wie unschwer zu erraten, bezieht sich der allegorische Aspekt der Erzählung von den Blinden auf unsere geistliche Blindheit, die nur durch ein stricktes Festhalten am Glauben, sprich, einem aktiven Fortschreiten... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (07.08.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    manchmal ist es nicht so einfach, aus einer vordergründig eindeutig erscheinenden neutestamentlichen Begebenheit einen allegorischen Hintergrund herauszukristallisieren. So verhält es sich mit der Heilung zweier Blinder, die für ihren Glauben an die Allmacht des Herrn das Augenlicht wiedererlangten,  und mit der anschließenden Heilung des von einem stummen Dämon Besessenen. In keinem der Fälle erscheint eine figurative Deutung naheliegend. Allerdings drängt sich im Neuen Testament... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.