Sonntag
21. Juli 2019
nach dem neuen Stil

08. Juli 2019
nach dem alten Stil

5. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Großmärtyrer PROKOPIOS von Caesarea in Palästina † 303; Hl. Märtyrerin THEODOSIA, Mutter des Großmärtyrers Prokopios † im 4. Jahrhundert; Hll. Märtyrer und uneigennützige Ärzte EPICTET und ASTION † 290; Hl. PROKOPIOS von Lübeck, Narr in Christo, Wundertäter von Ustjug † 1303; Hl. THEOPHIL der Myronspender vom Kloster Pantokrator auf dem Berg Athos † 1548; Hl. Hiero-Neumärtyrer ANASTASIOS in Konstantinopel † 1743; Hll. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER, THEODOR und NIKOLAUS † 1918. Westliche Heilige: Hl. Hieromärtyrer AUSPICIUS, Bischof zu Trier † im 2. Jahrhundert; Ehrw. DISIBOD, Mönch, Gründer des Klosters Disibodenberg an der Nahe, † 674; Hl. Hieromärtyrer KILIAN mit seinen Gefährten im Martyrium KOLONAT und TOTNAN † 689; Ehrw. LANDRADA, Gründerin und erste Äbtissin des Klosters Münster-Bilsen † 690; Hl. Jungfrau und Märtyrerin SUNNIVA von Selje (von Bergen) und ihrer Gefährten † im 10. Jahrhundert. Ikonen der Gottesgebärerin: Erscheinung der Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Kazan; Zeichen der Gottesmutterikone "Verkündigung" in Ustjug (1290); Verehrte Kopien der Gottesmutterikone von Kazan in Moskau (1612), St. Peterburg (1721); Gottesmutterikonen von Jaroslawl (1588), Wjasniki (1624), Nischnij Lomow (1643), Tobolsk (1661), Kaplunowka (1689), Tambow (1695), Wysotschinowka (18. Jahrhundert), Wyschenskij Kloster (1812), Jakobstadt (17. Jahrhundert).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Fünftes Auferstehungsevangelium): Lk 24,12-35; zur Liturgie: Röm 10,1-10; Mt 8,28 - 9,1.
Lesung des Narren um Christi willen. Zur Liturgie: Gal 5,22 - 6,2 ( Stelle lesen: Gal 5,22 bis Gal 6,2 ); Mt 11,27-30 .

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Erscheinen der Gottemutterikone von Kazan polyleos Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Ikone.
Barmherzige Helferin, Mutter des höchsten Gottes, * für alle flehst du zu deinem Sohne Christus, unserem Gott. * Allen öffnest du die Erlösung, * die unter deinen mächtigen Schutz eilen. * Bewahre uns, Gebieterin und Königin, * die wir in Not, Versuchung und vielen Leiden sind. * Uns belasten unzählige Sünden. * Wir stehen vor dir und flehen * mit gerührter Seele und zerknirschtem Herzen, * vergießen Tränen vor deinem allreinen Bilde, * und hoffen unbeirrt auf deine Hilfe, auf die Erlösung von allem Leid. * Schenke das Nützliche und errette alle, Gottesgebärerin, Jungfrau, * du heiliger Schutz deiner Diener.
Ton 8. Kondak der Ikone.
Kommt, ihr Völker, zum stillen und guten Hafen, zur eilenden Helferin, der bereiten und liebenden Rettung, unter den Schutz der Jungfrau. Eilen wollen wir zum Beten und uns mühen in wahrer Reue. * Die allreine Gottesgebärerin lässt allen unsägliche Gnade widerfahren, naht zur Hilfe und befreit aus aller Not und Pein ihre treuen und gottesfürchtigen Diener.
Hochpreisung der Ikone.
Wir preisen dich, wir preisen dich, allheilige Jungfrau, Mutter Christi, unseres Gottes, und verehren deinen hochherrlichen Schutz.
Großmärtyrer Prokopios sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Großmärtyrers.
Dein Märtyrer Prokopius, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Großmärtyrers. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
In göttlicher Nacheiferung Christi entbrannt / und durch die Kraft des Kreuzes behütet, / hast du das Schnauben und den Übermut der Feinde zunichte gemacht, Prokopius, / die ehrwürdige Kirche erhöht, im Glauben Fortschritte gemacht // und uns erleuchtet.
Ton 4. Kondak des Großmärtyrers.
Einfältig warst du um Christi willen, deshalb durcheiltest du auf den Händen der En-gel alle Prüfungen auf dem Wege in die Himmel und gelangtest unverletzt vor den Thron des Höchsten. Vom König aller Könige, von Christus, dem Gott, empfingst du die Gnadengabe der Heilungen. Durch deine vielen Wunder und furchtbaren Zeichen erstauntest du deine Stadt Ustjug. Deinem Volke erflehtest du Gnade und Myron von der ehrwürdigen Ikone der allheiligen Gottesgebärerin. Heilung spendetest du den Leidenden. Deshalb bitten wir dich, wunderspendender Prokopius, Flehe ohne Unter-lass zu Christus, Gott, dass er uns vergebe unsere Sünden.
Hochpreisung des Großmärtyrers.
Wir preisen dich, wir preisen dich, heiliger und gerechter Prokopius, und ehren dein heiliges Andenken, denn du betest für uns zu Christus, unserem Gott.
Hl. Kilian, Erleuchter der Franken und seine Gefährten Kolonat und Totnan ohne Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar der Heiligen.
In Freuden wir hẹute euer gedenken, * die ihr uns gebracht die Botschaft vom Heile, * Kilian, unser Vạter unter den Heiligen, * Kolonat und Totnan, ihr seine getreuen Helfer; * bittet Christus, dass er uns schenke das große Erbarmen.
Gerechter Prokopius, Narr um Christi willen, Wundertäter von Ustjug ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Narren um Christi willen.
Erleuchtet wurdest du von der göttlichen Gnade, auf Gott Sinnender, / und hast unbeugsam den ganzen Verstand und das Herz von dieser nichtigen Welt zum Schöpfer gerichtet; / in Besonnenheit und großer Geduld hast du im zeitlichen Leben den Lauf gut vollendet / und den Glauben unbefleckt bewahrt. / Deshalb auch zeigte sich nach dem Tode die Herrlichkeit deines Lebens: / denn du lässest hervorquellen den unerschöpflichen Quell der Wunder / denen, die im Glauben zu deinem heiligen Grabe eilen, allseliger Prokopij, // bitte Christus Gott, dass er errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Narren um Christi willen.
Durch das Narrentum um Christi willen / hast du die seelischen Zollstätten auf den Händen der Engel unangetastet durchschritten / und bist am königlichen Throne angelangt, / hast von Christus Gott, dem König aller, / als Gabe die Gnade der Heilungen empfangen; / denn mit deinen vielen Wundern und dem furchterregenden Zeichen / hast du deine Stadt, das Große Ustjug, in Erstaunen versetzt. / Deinem Volk erbatest du Erbarmen, / hast durch Gebete vom ehrwürdigen Abbild der allheiligen Gottesgebärerin Myron hervorgebracht / und den Kranken Heilungen gewährt. / Deshalb bitten wir dich, wundertätiger Prokopij, / lege unaufhörlich Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass er gewähre Verzeihung unserer Sünden.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 5. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10:1-10; Mt. 8:28-9:1) (28.07.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, heute begleiten wir unseren Herrn und Dessen Jünger auf ihrer Bootsfahrt an das Ostufer des Sees Genezareth in das Land der Gadarener, wo der Herr eine ganze Legion von Dämonen aus zwei Besessenen, welche in Grabhöhlen hausten, austreibt und anschließend in eine in der Nähe weidende Schweineherde schickt, worauf die Tiere vom Abhang in den See hinunterstürzen und verenden. Der Evangelist Matthäus, einer aus... Weiterlesen.


Predigt zum fünften Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10:1-10; Mt. 8:28-9:1) (09.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Austreibung einer ganzen Legion von Dämonen aus zwei Besessenen im Lande der Gedarener durch unseren Herrn Jesus Christus ist uns allen geläufig. Wenn mich früher (in meiner Kindheit und Jugend) etwas naiv die Frage beschäftigte, ob es heutzutage auch noch dämonisch besessene Menschen gäbe, befasse ich mich heute als Seelsorger damit, die mir anvertrauten Menschenseelen vor dem in der säkularen Gesellschaft allgegenwärtigen Einfluss... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10: 1 - 10; Mt. 8: 28 - 9: 1) (21.07.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus befindet, dass seine Stammesgenossen, für deren Errettung er betet, „Eifer haben für Gott; aber es ist ein Eifer ohne Erkenntnis. Da sie die Gerechtigkeit Gottes verkannten und ihre eigene aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht“ (Röm. 10:2-4). Isoliert betrachtet würde der letzte... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10: 1 - 10; Mt. 8: 28 - 9: 1) (01.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, Metropolit Anthony (Bloom) hatte gerade in London über die bei Predigern ungeliebte Austreibung der Dämonen aus dem Besessenen von Gerasa gepredigt, fuhr erleichtert nach Paris, wo eine andere Kalenderordnung befolgt wird, und hatte es prompt wieder mit den "Schweinen von Gerasa" zu tun... Nun sind wir mit der Schweineherde konfrontiert, wollen heute aber nicht die ganze Geschichte in ihre Einzelteile zerlegen. Stattdessen wollen wir... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag aller Heiligen des Deutschen Landes (Röm. 10: 1-10; Mt. 8: 28 - 9: 1) (09.07.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, heute feiern wir das Fest aller Heiligen des Deutschen Landes. Gemäß dem heute vernommenen Schriftwort gilt es, keine eigene Gerechtigkeit aufrichten und sich nur der "Gerechtigkeit Gottes" unterwerfen zu wollen (s. Röm. 10: 3). Wegbereiter sind für uns hierbei die deutschen Heiligen, da alle Nationen berufen sind, an Gottes Verheißungen teil zu haben (s. Gen. 12: 3; 18: 18; Gal. 3: 8). Nach dem... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Sonntag nach Pfingsten (08.07.2012) (Mt. 8, 28 - 9, 1)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Evangeliumslesung befasst sich mit der Heilung zweier Besessener im Lande der Gadarener (Mt. 8, 28 - 9, 1). Als der Herr mit Seinen Jüngern am anderen Ufer des Sees ankommt, eilen Ihm zwei gemeingefährliche Besessene aus den Grabhöhlen entgegen. Doch die Dämonen erkennen sofort, mit Wem sie es zu tun haben und flehen ihren Schöpfer an, sie nicht schon „vor der Zeit“ (8:... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.