Erscheinung des Erhabenen Kreuzes über Jerusalem Heilige: Hl. Märtyrer KODRATOS von Nikomedia und seine Gefährten RUFINOS und SATORNINOS † 249 oder 259; Hl. Märtyrer AKAKIOS † 303; Hl. JOHANNES von Zedazeni in Georgien und seiner Schüler: SCHIO von Mgvime, DAVID von Gareja, ANTONIOS von Martkopi, THADDÄUS von Stepantsminda, STEPHAN von Khirsa, ISIDOR von Samtavisi, MICHAEL von Ulumbo, PYRROS von Breti, ZENO von Ikalto, JESSE von Tsilkani, JOSEPH von Alaverdi und ABIBOS von Nekresi † im 6. Jahrhundert; Ehrw. EUTHYMIOS der Große (Erhebung der Gebeine); Ehrw.
NILOS von Sora † 1508; Ehrw. NILOS der Myronspender vom hl. Berg Athos (Erhebung der Gebeine); Hl. Mönchs-Neumärtyrer PACHOMIOS der Russe vom hl. Berg Athos † 1730; Hl. Bekenner
ALEXIS Toth, Verteidiger der Orthodoxie in Amerika † 1909.
Westliche Heilige: Hl. DOMITIANUS, Bischof von Maastricht † 560; Hl. JOHANNES von Beverley, Bischof von York † 721.
Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikonen von Ljubetsch und Schirowizy.
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Ton 8. Tropar des Fests. Mehr als die Sonne leuchtet nun das Bild deines Kreuzes, / das du vom heiligen Berge bis zur Schädelstätte ausgebreitet hast; / deine Stärke in ihm machtest du, Erretter, deutlich; / durch dieses stärktest du auch unsere gläubigen Könige; / stets bewahre sie im Frieden auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, // Christus Gott, und errette uns. | Ton 4. Kondak des Fests. (slawisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Geöffnet hat die verschlossenen Himmel das allreine Kreuz / und im Himmel ließ es ringsum sichtbare Strahlen über der Erde aufgehen. / Da wir die Erleuchtung seiner Wirkkraft empfangen haben, / werden wir zum nie untergehenden Licht geführt, // und in Kämpfen haben wir es als Friedenswaffe, als göttliches Siegeszeichen. | Ton 8. Kondak des Fests. (griechisches Kondak. Nach: Der für uns streitenden Herrscherin) O dreimalseliges und allehrwürdiges Kreuz, geheiligt werde ich, wenn ich in Hymnen besinge und verehre / dich, an welchem Christus erhöht die Welt errettet hat. / Komme doch zuvor, rette durch deine Macht und befreie mich aus mannigfaltigen Gefahren, // dass ich rufe zu dir: Freue dich, du seliges Holz. |
Gedächtnis unseres gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters Zum Gottesdienst |
Ton 4. Tropar des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. Du hast dich, nach davidischer Weise fliehend, von der Welt ferngehalten / und alles in ihr für Unrat erachtet; / an einem stillen Ort hast du Wohnung genommen / und wurdest von geistlicher Freude erfüllt, unser Vater Nil. / Du wolltest Gott allein dienen, bist aufgeblüht wie eine Palme / und hast wie ein fruchtreicher Weinstock die Kinder der Wüste vermehrt. / Deshalb rufen wir dankbar: / Ehre dem, der dir Kraft gab im Kampfe des Lebens in der Wüste; / Ehre dem, der dich in Rußland erwählte / als außergewöhnlichen Regelstifter für die Einsiedler; // Ehre dem, der uns durch deine Fürbitten errettet. | Ton 1. Tropar des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. Das weltliche Leben hast du verachtet und die Lärmerei des Lebens geflohen, / unser gottseliger und gotttragender Vater Nil; / du hast nicht gesäumt, die paradiesischen Blumen aus den Schriften der Väter zu sammeln, / und nachdem du in der Wüste Wohnung genommen, bist du aufgeblüht wie die Lilie des Feldes. / Daher bist du auch hinübergegangen in die himmlischen Wohnungen. / Lehre auch uns, die wir dich würdig ehren, zu gehen auf deinem Königsweg, // und bitte für unsere Seelen. | Ton 3. Kondak des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. Geduldig hast du die eitlen Gewohnheiten und weltlichen Sitten deiner Brüder erduldet; / du hast die Stille der Wüste gefunden, gottseliger Vater, / wo du durch Fasten, Nachtwachen und unaufhörliches Gebet in Mühen kämpftest, / und hast uns durch deine Lehren die rechten Pfade gewiesen, um zum Herrn zu gehen. // Deshalb auch ehren wir dich, allseliger Nil. |
Ton 8. Kondak des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Um der Liebe Christi willen hast du dich entfernt vom weltlichen Aufruhr / und mit freudiger Seele in der Wüste Wohnung genommen, in der du gut gekämpft hast. / Wie ein Engel hast du auf Erden gelebt, Vater Nil; / denn in Nachtwachen und Fasten hast du deinen Leib aufgezehrt um des ewigen Lebens willen. / Dessen wurdest du nun gewürdigt und stehest im Licht der unsagbaren Freude mit den Heiligen vor der Allheiligen Dreiheit. / Indem wir, deine Kinder, niederfallen, bitten wir dich: Lege Fürbitte ein, / dass wir bewahrt werden von jedem Anschlag und von den bösen Widrigkeiten der sichtbaren und unsichtbaren
Feinde, // und dass errettet werden unsere Seelen. | | |
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 7. Sonntag nach Ostern, Gedächtnis der 318 gotttragenden Väter von Nikäa (Joh 17, 1-13), 24.05.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
dieser Sonntag ist etwas Besonderes. Er liegt genau zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.
Christus verließ leiblich unsere Umgebung und wir erwarten nun mit den Aposteln die Herabsendung des Heiligen Geistes. Es ist eine Übergangszeit.
So etwas kommt in unserem Leben oft vor. Etwas Altes ist vorbei und wir sind in Erwartung auf etwas Neues. Wir sind einerseits traurig, dass etwas nun vergangen ist und trauern...
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Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch...
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Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
obwohl der historische Anlass zur Feier der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn nicht biblischen Ursprung ist, kann man aus theologischer Sicht sehr wohl die Feier unserer Erlösung durch den Kreuztod Christi auf Grundlagen der Heiligen Schrift zurückführen, und zwar sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes. Man kann sogar davon sprechen, dass sich in Gestalt des Kreuzes der...
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Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
obwohl der historische Anlass zur Feier der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn nicht biblischen Ursprung ist, kann man aus theologischer Sicht sehr wohl die Feier unserer Erlösung durch den Kreuztod Christi auf Grundlagen der Heiligen Schrift zurückführen, und zwar sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes. Man kann sogar davon sprechen, dass sich in Gestalt des Kreuzes der...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der heiligen Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (01.06.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das I Ökumenische Konzil 325 in Nizäa war gewissermaßen die Geburtsstunde der Orthodoxie. Die Kirche Christi wurde ja knapp drei Jahrhunderte vorher auf dem Berg Zion in Jerusalem gegründet (s. Jes. 2:1-5; Joёl 3:5; Mi. 4:1-3), doch erst in der Konstantinischen Ära bekam die Kirche die Möglichkeit, ihre Glaubenslehre öffentlich zu artikulieren. Es war der antiochenische Presbyter Arius, der das bis dahin angestaute, der...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (16.06.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heilige Apostel Paulus trifft auf seinem Weg nach Jerusalem zum Pfingstfest in Milet mit den Ältesten der von ihm mühevoll im Verlauf von drei Jahren gegründeten Gemeinde von Ephesus zusammen, um sich auf bewegende Art und Weise von ihnen in dieser Welt zu verabschieden (s. Apg. 20:24-25;37-38). Seine Worte an die Ältesten von Ephesus sind ein prophetisches Ausblick auf das, was die gesamte...
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Predigt zum 7. Sonntag nach Ostern, Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (325) (Joh 17, 1-13), 28.05.2023
Kürzlich erlebten wir, wie eine Rakete, eine der größten, die jemals von Menschenhand gebaut worden ist, kurz nach dem Start vom Boden vom Kurs abwich, ins Trudeln geriet und explodierend abstürzte. Was war geschehen? Und was hat das mit dem heutigen Evangelium und dem heutigen Sonntag auf sich?
In der heutigen Lesung hörten wir, wie sich Christus an seinen Vater, an Gott wandte. Er dankte ihm, Jesus bat für...
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Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Mt. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
historisch gründet das Fest der Kreuzerhöhung in der Auffindung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes unseres Herrn und Gottes Jesus Christus durch die heilige Kaiserin Helena anno 326 und in der Rückeroberung dieser größten Reliquie der Christenheit durch den römischen Kaiser Heraklios von den Persern im Jahre 630. Spirituell ist die Kreuzerhöhung aber mit dem Sieg des ersten christlichen Kaisers Konstantin gegen seine Widersacher verbunden,...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18,28-36; Joh. 17:1-13) (28.05.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir befinden uns in der Zeit zwischen der Himmelfahrt Christi und der Niedersendung des Heiligen Geistes. Der in diese Zeit fallende 7. Herrentag nach Ostern ist den Vätern des I. Ökumenischen Konzils gewidmet. Er steht gewissermaßen für das Unvollendete, das die Einberufung des ersten Ökumenischen Konzils und aller übrigen Konzile vor und nach ihm notwendig machte. Diese Konzile befassten sich mit von Menschen ausgedachten,...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Mysterium unserer Erlösung durch den Menschensohn ist unergründlich. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hatte ja unsere gefallene Natur angenommen, um uns von den Qualen des Todes zu erlösen. Somit steht das Mysterium der Menschwerdung Gottes ständig im Mittelpunkt unserer Betrachtung. „Gott wurde (dem Wesen nach) Mensch, damit der Mensch (der Gnade nach) wie Gott werden konnte“. Durch Taufe, Myronsalbung, Buße und Kommunion können...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Hll. Väter d. VII. Ökum. Konz. (2 Kor. 11:31-12:9; Hebr. 8:7-16; Lk. 7:11-16; Joh. 17:1-13) (23.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heute gehörte Lesung aus dem Evangelium handelt von der Auferweckung des einzigen Sohnes der Witwe aus Nain, die uns der Evangelist Lukas überliefert hat. Diese knappe Erzählung ist wegen ihrer geistlichen Tiefe wie ein unerschöpflicher Quell der göttlichen Weisheit, zumal wir alle wissen, dass nichts Unnötiges, Zufälliges oder Überflüssiges in der Heiligen Schrift steht. Was also offenbart uns dieser Abschnitt des Evangeliums?..
Der...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
symbolisch für den Sieg des Christentums steht die Erscheinung des Kreuzzeichens dem hl. Konstantin dem Großen vor der Entscheidungsschlacht um die Herrschaft in Rom. Er ließ darauf hin sein zahlenmäßig weit unterlegenes Heer unter dem Zeichen des Kreuzes aufmarschieren und schlug 312 seinen Rivalen Maxentius an der Milvinischen Brücke vernichtend.
Mit Kaiser Konstantin begann eine neue, die christliche Epoche der Weltgeschichte. Politischer, kultureller, wirtschaftlicher und vor allem...
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Predigt zum Herrentag der heiligen Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (13.06.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
Gott ist das vollkommene Ideal der Liebe – der absoluten Einheit in drei Personen. Der Mensch ist in Seinem Abbild geschaffen worden: „Und Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“ (Gen. 1:27). Die Beschaffenheit der göttlichen Einheit in Dreiheit entzieht sich jedoch dem menschlichen Verstand völlig; selbst die Vereinigung von Mann und Frau...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (2 Kor. 6:1-10; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die historischen Ursprünge für den heutigen Festtag der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn Jesu Christi liegen in zwei lange zurückliegenden Ereignissen: der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena (AD 326) und der Rückführung desselben aus der persischen Gefangenschaft durch den Kaiser Herakleios (AD 629).
Zwei Ereignisse, die ohne Zweifel kirchenhistorisch bedeutungsvoll sind. Doch welchen Bezug haben sie zu...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn zum Hochfest der Kreuzerhöhung im Evangelium das frevelhafte Gericht über unseren Herrn Jesus Christus vor Pilatus, die gesetzlose Verurteilung, der Kreuzweg, die Kreuzigung, die Inobhutnahme der Mutter des Herrn durch den Evangelisten Johannes und der lebensspendende Tod Christi verkündet werden, fühlen wir uns für einen Augenblick in den Großen Freitag versetzt. Es ist die Geschichte des Verrates der Menschen an Gott, und es...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Herrentag vor Kreuzerhöhung hörten wir folgenden Leitsatz des Evangeliums: "(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh. 3:16). Wenn es einen Satz gibt, in dem das ganze Evangelium zusammengefasst werden kann, dann wohl in diesem. Er drückt wahrscheinlich am deutlichsten die Frohe...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Herrentag vor Kreuzerhöhung hörten wir folgenden Leitsatz des Evangeliums: "(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh. 3:16). Wenn es einen Satz gibt, in dem das ganze Evangelium zusammengefasst werden kann, dann wohl in diesem. Er drückt wahrscheinlich am deutlichsten die Frohe...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (19.05.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal ehrt die Heilige Kirche das Gedächtnis heiliger Konzilsväter, im heutigen Falle - der Väter des I. Ökumenischen Konzils (325 in Nicäa). Diese Väter haben für alle Zeiten verbindlich den Herrn Jesus Christus als vor aller Zeit einzig gezeugten Sohn Gottes, als "Licht vom Licht, wahren Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch Den alles geschaffen worden...
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Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 1: 10-18; 1. Kor. 1: 18-24; Mt. 14: 14-22; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (14.08.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Fest des Heraustragens des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes beginnt die Fastenzeit vor dem Fest des Entschlafens der Allheiligen Gottesgebärerin. Die Begeisterung für das Fasten im Sommer, wenn die Nachbarn auf dem Balkon oder im Schrebergarten ihren Grill anwerfen, hält sich bei uns bekanntlich in Grenzen. Dabei vergessen wir allzu leicht, dass Fasten eigentlich nur dann einen Sinn hat, wenn es mit...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (12.06.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
Christus der Erlöser ist „als der Erste der Entschlafenen“ (1. Kor. 15: 20) auch als Erster in die Himmel aufgefahren und sitzt zur Rechten des Vaters. Er hat uns den Weg geebnet, den wir in Erfüllung der Heilsordnung gehen werden: Er lebte 33 Jahre im Fleisch, wobei die Seele im Leib blieb; Er lag drei Tage im Grab, wobei die Seele vom Leib getrennt...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)
„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1).
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Christentum wurde zu Beginn des Mittelalters zur Weltreligion – nicht mit Feuer und Schwert, nicht durch militärische Eroberung, auch nicht durch einen Umsturz, sondern durch Gottes direkten Eingriff. Dabei taten die Christen drei Jahrhunderte von sich aus nichts, um an politischem Einfluss zu gewinnen. Man verzichtete sogar um den Preis grausamster Verfolgungen auf die Anerkennung durch den Staat, um die unverfälschte Reinheit des...
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Predigt zum Beginn der Fastenzeit vor dem Entschlafen der Theotokos / Umzug mit dem Kostbaren und Lebenspendenden Kreuz des Herrn (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (14.08.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Beginn der Fastenzeit vor dem Hochfest des Entschlafens der Gottesgebärerin steht jedes Mal der Festtag zu Ehren des Kreuzes des Herrn. In Konstantinopel gab es den Brauch, das von der hl. Helena in Jerusalem entdeckte Lebenspendende Kreuz des Herrn am Vorabend des 1. August in einer Prozession aus dem Kaiserpalast zu nehmen und feierlich durch die Stadt zu tragen, wobei üblicherweise viele Kranke...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (24.05.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
letzte Woche endete die 40-tägige Osterzeit, in der wir des Beiseins des auferstandenen Herrn inmitten Seiner Jünger gedachten. Insgesamt sind elf Erscheinungen des Herrn überliefert, weshalb wir jeden Sonntag im Orthros die Auferstehungsevangelien gemäß einem 11-wöchigen Zyklus lesen. Die Himmelfahrt des Herrn stellt nun eine Zäsur dar. Der Erlöser weilt nicht mehr unter uns, und der Tröster ist noch nicht gekommen. Folglich wird in...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.