Sonntag
12. Februar 2017
nach dem neuen Stil

30. Januar 2017
nach dem alten Stil

Sonntag vom verlorenen Sohn. Ton 1.
Kein Fasten

Heilige: Drei Hierarchen: Hl. BASILIOS der Große, Hl. GREGOR der Theologe und Hl. JOHANNES Chrysostomos Hl. Hieromärtyrer HIPPOLYTOS von Rom und mit ihm CENSORINUS, SABINUS, ARES † im 3. Jahrhundert; Hl. Jungfrau und Märtyerin MARTINA von Rom † um 230; Hl. Jungfrau und Märtyrerin CHRYSE, und mit ihr FELIX, MAXIMUS, HERCULIANUS, VENERIUS, STYRACIUS,MENNAS, COMMODUS, HERMES, MAURUS, EUSEBIOS, RUSTICUS, MONAGRIUS, AMADINUS, OLYMPUS, CYPRUS, THEODOR der Tribun, MAXIMOS der Presbyter, des Diakons ARCHELAOS und des Bischofs CYRIACUS - alle in Ostia enthauptet † im 3. Jahrhundert; Ehrw. ZENO, Einsiedler von Antiochien † um 414; Hl. Märtyrer THEOPHILOS der Neue in Zypern † im 9. Jahrhundert; Hl. PETER, König von Bulgarien † um 970; Ehrw. ZENO der Faster vom Kiever Höhlenkloster † im 14. Jahrhundert; Hl. Neumärtyrer THEODOR von Mitylene und Berg Athos † 1784; Sel. PELAGIA von Diwejewo † 1884; Hl. Hiero-Neumärtyrer VLADIMIR † 1933; Hl. Neumärtyrer STEPHAN † 1945. Westliche Heilige: Hl. BATHILDIS, Königin der Franken und Gründerin von Chelles † 680/681; Ehrw. HABERILLA, Einsiedlerin in Mehrerau. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allerheiligen Gottesgebärerin von Tinos.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Erstes Auferstehungsevangelium): Mt 28,16-20; zur Liturgie: 1 Kor 6,12-20; Lk 15,11-32.
Lesung der Hierarchen. Parimien zur Vesper: Deut 1,8-11.15-17; Deut 10,14-21; Weish 3,1-9; zur Liturgie: Hebr 13,7-16; Mt 5,14-19.

Gebete

Ton 1. Tropar des Sonntags.
Obwohl der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen reinen Leib bewachten, / erstandest du am dritten Tage, Erlöser, / und schenktest der Welt das Leben. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir zu, Lebenspender: / „Ehre sei deiner Auferstehung, Christus, / Ehre sei deiner königlichen Herrschaft, / Ehre deinem Heilswerk, // einzig Menschenliebender.“
Ton 1. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast mitauferstehen lassen den Kosmos. / Die Natur der Sterblichen hat als Gott dich besungen, / und der Tod ist verschwunden. / Es tanzt Adam, o Gebieter, / und Eva freut sich, erlöst von den Fesseln und ruft: // Du bist es, der allen gewährt, o Christus, die Auferstehung.
Sonntag des verlorenen Sohnes vigil Zum Gottesdienst
Ton 3. Kondak des Triodions. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Deine väterliche Herrlichkeit habe ich töricht verlassen / und in Übeln verschwendet den Reichtum, den du mir übergeben hast: / deshalb rufe ich zu dir den Schrei des Verlorenen: / Gesündigt habe ich vor dir, mitleidvoller Vater; // nimm mich, den Umgeistenden, an und mache mich zu einem deiner Tagelöhner.
Drei ökumenische Lehrer und Hierarchen Basileios der Große, Gregorios der Theologe und Johannes Chrysostomos vigil Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar der Hierarchen.
Die drei größten Lichtsterne der dreisonnigen Gottheit, / die den Erdkreis mit den Strahlen der göttlichen Lehren erleuchtet, / die honigströmenden Flüsse der Weisheit, / die die ganze Schöpfung mit den Fluten der Gotteserkenntnis bewässert, / Basilius den Großen und Gregorius den Theologen, / gemeinsam mit dem ruhmvollen Johannes, der goldredenden Zunge, / sie lasset uns alle, da wir zusammengekommen sind, in Hymnen ehren, / ihr Liebhaber ihrer Worte; // denn sie legen immerdar Fürbitte ein für uns bei der Dreiheit.
Ton 4. Tropar der Hierarchen. (nur in der Kleinen Vesper)
Als Gleichartige der Apostel / und Lehrer des Erdkreises / leget Fürbitte ein beim Gebieter des Alls, / dass er dem Erdkreis Frieden schenke // und unseren Seelen das große Erbarmen.
Ton 2. Kondak der Hierarchen. (nach: Die zuverlässigen)
Die geweihten und gottkündenden Herolde, / die Obersten der Lehrer, o Herr, / hast du aufgenommen zum Genuß der Güter und zur Ruhe. / Denn die Mühen und den Tod jener hast du angenommen mehr als jedes Ganzopfer, // der du allein verherrlichst deine Heiligen.
Hochpreisung der Hierarchen.
Wir hochpreisen euch, / heilige Hierarchen und Lehrer Basileios der Große, Gregorios der Theologe und Johannes Goldmund / und wir ehren euer heiliges Gedächtnis, / denn ihr bittet für unsere Seelen / zu Christus, unserem Gott.
Ton 1. Theotokion der Hierarchen.
Als Gabriel zu dir sprach das «Sei gegrüßt», * da wurde Fleisch, o Jungfrau, mit dem Rufe * der Gebieter über alles in dir, der heiligen Lade, * wie es gesagt hatte der gerechte David. * Erzeigt wurdest du weiter als die Himmel, * die du hast hervorsprießen lassen deinen Schöpfer. * Ehre dem, der in dir siegte, * Ehre dem, der aus dir hervorging, * Ehre dem, der uns befreite durch dein Gebären.
Märtyrerbischof Hippolytos, Papst von Rom ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrerbischofs.
Der Apostel Gesinnungsgenosse bist du geworden * und Nachfolger auf ihren Thronen, * hast, Gottbegeisterter, den Weg gefunden * zum Aufstieg der Schauung. * So hast das Wort der Wahrheit recht du dargeboten * und im Glauben bis zum Blute gekämpft. * Martyrer-Bischof Hippólytos, * bitte Christus Gott, * dass unsere Seelen Errettung finden.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (08.02.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lasen heute, wie liebevoll der Vater sich dem jüngeren aber auch dem älteren Sohn gegenüber erweist. Das Gleichnis des Herrn handelt ja von zwei Söhnen, auch wenn der jüngere von beiden zunächst allein im Mittelpunkt steht. Beide aber verkörpern alltägliche und hinlänglich bekannte Verhaltensweisen. Der Jüngere wird zur gegebenen Zeit den ihm zustehenden Anteil erben, will aber schon vor der Zeit seine... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (08.02.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lasen heute, wie liebevoll der Vater sich dem jüngeren aber auch dem älteren Sohn gegenüber erweist. Das Gleichnis des Herrn handelt ja von zwei Söhnen, auch wenn der jüngere von beiden zunächst allein im Mittelpunkt steht. Beide aber verkörpern alltägliche und hinlänglich bekannte Verhaltensweisen. Der Jüngere wird zur gegebenen Zeit den ihm zustehenden Anteil erben, will aber schon vor der Zeit seine... Weiterlesen.


Predigt über den verlorenen Sohn (Lk 15,11-32, 1Kor 6,12-20), 08.02.2026

Liebe Brüder und Schwestern, es gibt im deutschen das Sprichwort „Aus Rührei kann man kein Spiegelei mehr machen!“ Es gibt also Sachen, die sind irreversibel. Was einmal geschehen ist, dass kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, so sehr man das auch bedauert, so sehr uns das bedrückt. Das ist auch das, was uns heute der Apostel Paulus in dem Ausschnitt an den ersten Brief an die Korinther mitgibt.... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.


Predigt zum „Gleichnis vom Verlorenen Sohn“ (Lk. 15,11-32)

Predigt zum „Gleichnis vom Verlorenen Sohn“ (Lk. 15,11-32) „ ... Deshalb sind Versöhnungen oft so brüchig. Deshalb ist es so schwer jemanden um Verzeihung zu bitten, weil man weiß, dass man ... auf eine geheuchelte Tugendhaftigkeit trifft, auf eine falsche Rechtschaffenheit, auf diese erniedrigende, kränkenden Rechtschaffenheit ... “ – aus der Predigt zum „Sonntag des Verlorenen Sohnes“ von Metropolit Antonij von Suroz. Sinnt darüber, was Verzeihen bedeutet, denn... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (16.02.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, alle kennen das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Wenn man es dem Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer gegenüberstellt, erkennen wir zwei Arten der Reue bzw. der Umkehr: der Zöllner bittet permanent um Verzeihung seiner Verfehlungen (s. Lk. 18:13), der verlorene Sohn erlebt seine Umkehr dagegen als einmaligen Akt des In-Sich-Hinein-Gehens (s. Lk. 15:17). In beiden Gestalten werden wir uns als orthodoxe Christen wiederfinden. Im ersten... Weiterlesen.


Predigt über den verlorenen Sohn (Lk 15,11-32), 16.02.2025

Liebe Brüder und Schwestern, das heutige Evangelium ist besonders reich an Inhalten. Diese zu umfassen ist quasi in einer zehnminütigen Predigt kaum möglich. Doch versuchen wir zu erkennen, was es für uns bedeutet. Wer sind die Hauptakteure des heutigen Gleichnisses? Der Vater und seine beiden Söhne. Das interessante daran ist, de facto war jeder von uns schon in allen diesen Rollen, hat Erfahrungen gemacht, die auf das zurückzuführen sind,... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn  (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (03.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist eine bildhafte Darstellung von uns allen. Gott, der Herzkenner, stellt am Beispiel eines einzelnen Menschen dar, wie die verführerische Anziehungskraft der Sünde uns alle von der wahrhaften Wonne des Lebens mit Gott abbringt und wie dank der Gnade Gottes in unserem Herzen die Last der Sündhaftigkeit empfunden wird, was uns schließlich wieder zu Gott zurückkehren lässt. Dieses Gleichnis... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (12.02.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, es gibt wohl kaum ein Gleichnis, über das man so viele Überlegungen anstellen kann, wie das vom verlorenen Sohn, das wir jedes Jahr zwei Wochen vor dem Beginn der Großen Fastenzeit behandeln. Der jüngere Sohn, welcher schon vor der Zeit sein Erbteil haben will, steht für die Menschen, die schon in diesem Leben alles haben wollen: Vergnügen, Macht, Ruhm, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Dieses Verhalten gründet... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (28.02.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Kirche fährt heute weiter in ihrem Bemühen fort, uns auf die Zeit der Selbstläuterung einzustimmen. Dazu müssen wir uns die Fähigkeit aneignen, nach Möglichkeit gemäß Gottes Gerechtigkeit zu sinnen und zu handeln, nicht nach der menschlichen (vgl. Jes. 55:8-9; Röm. 8:12-17). Denn nach Gottes Gerechtigkeit wurde in der Lesung vor einer Woche die äußere Tugendhaftigkeit des Pharisäers verworfen und die innere Bußfertigkeit des Zöllners honoriert.... Weiterlesen.


Mt 5,14-19 (14.07.2019_4.Sonntag_nach_Pfingsten)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, letzten Sonntag begannen wir schon über das „Licht in uns“ zu sprechen. Letzte Woche hörten wir im Evangelium davon, dass unser ganzer Leib licht ist, wenn unsere Augen lauter sind. (Mt 6,22) Auch heute steht uns das innere, geistliche Licht wieder vor Augen. Denn so heißt es im heutigen Evangelium (Mt 5,14-19): „Ihr seid das Licht der Welt.“ (V.14a) und „So lasst euer... Weiterlesen.


Lk 15,11-32_1.Kor 6,12-20 (16.02.2019_2.Sonntag_der_Vorfastenzeit)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Liebe Brüder und Schwerstern im Herrn, an diesem zweiten Sonntag der Vorbereitungszeit auf das große Fasten hörten wir das Gleichnis vom verlorenen Sohn. (Lk 15,11-32) Dieser Ruf aus dem Evangelium lässt sich in einem Wort des hl. Apostels Paulus besonders gut zusammenfassen, indem er schreibt: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“... Weiterlesen.


Lk 15,11-32 (24.02.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, heute begegnet uns im Evangelium (Lk 15,11-32) die Geschichte des verlorenen Sohnes. Oder besser gesagt der zwei verlorenen Söhne. Denn auf der einen Seite haben wir den jüngeren Sohn, welcher seinen Vater verlässt und in diesem „sich Entfernen“ verloren geht. Auf der anderen Seite steht der ältere Sohn, welcher die ganze Zeit bei dem Vater bleibt, alle Gesetze des Vaters einhält und am... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (16.02.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, während der Vorbereitung auf die Große Fastenzeit werden wir mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn konfrontiert, das eine verkürzte Wiedergabe des gesamten Heilsgeschehens ist: der Mensch entscheidet sich für die „Unabhängigkeit“ von Gott und geht seinen eigenen Weg. Dabei frönt er den Leidenschaften und gleitet vollkommen ab. Hier besinnt er sich aber und macht sich reumütig auf den Weg zurück in das Haus seines... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des verlorenen Sohnes (1. Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (04.02.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, es wird ernst. Seit einer Woche singen wir im sonntäglichen Orthros: "Der Buße Pforten öffne mir, o Lebensspender, denn früh am Morgen sehnt sich mein Geist zu Deinem heiligen Tempel...", seit dem Orthros heute Morgen (bzw. nach slawischer Tradition ab gestern Abend) - den Psalm "An den Flüssen Babylons, dort saßen wir und weinten, wenn wir an Sion dachten". Es sind Gesänge, die bei... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1. Kor. 6: 12-20; Lk. 15: 11-32) (28.02.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    wie in den vorangegangenen Wochen der Vorbereitung will uns die Kirche auch am heutigen Tag auf die Große Fastenzeit einstimmen. Sie tut das erneut auch aus der Motivation heraus, uns vor verderbenbringenden Irrtümern zu bewahren. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennt jeder, aber oft wird übersehen, dass hierbei von zwei Söhnen die Rede ist. Interessant ist für uns heute das Beispiel des älteren Bruders,... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)

„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1). Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner von Russland (1. Kor. 6: 12-20; Röm. 8: 28-39; Lk. 15: 11-32; Lk. 21: 8-19) (08.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem heutigen Tag haben wir ein weiteres Etappenziel zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit des Kirchenjahres erreicht. Wie es schon vor Wochenfrist anklang, sorgt sich die Kirche dafür, dass wir mit der richtigen Einstellung des Herzens uns auf den Weg zurück in die ausgebreiteten Arme des Himmlischen Vaters machen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn verdeutlicht uns, wie unendlich groß Gottes Güte, Seine Langmut... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des verlorenen Sohnes (1. Kor. 6: 12-20; Lk. 15: 11-32) (16.02.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, im heute gelesenen Gleichnis wird, gewissermaßen, in Kurzform die Frohe Botschaft von der Bekehrung des Menschen und von seiner Versöhnung mit Gott dargestellt, was ja auch das zentrale Thema der großen Fastenzeit ist. Gott erwartet nicht weniger als einen Sinneswandel von uns, wie er sich im Inneren des verlorenen Sohnes vollzogen hatte, so dass auch wir die notwendigen Lehren für unsere Umkehr ziehen,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag vom Verlorenen Sohn (1 Kor. 6: 12-20; Lk. 15: 11-32) (03.03.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, als ich noch zur Schule ging, fragte mich mein Freund Andreas einmal, welches Gleichnis ich denn am meisten mag. Er selbst besuchte in seinem Wohnort die evangelische Jugendgruppe, und wusste natürlich, dass ich jeden Sonntag mit der ganzen Familie zum Gottesdienst fahre. Obwohl ich an meinem früheren Wohnort auch mit großem Eifer die evangelische Jungschar besucht hatte, fiel mir, ehrlich gesagt, spontan kein besonderes Gleichnis... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.