Heilige:Hl. Mönchsmärtyrer STEPHAN der Neuevom Berg des Hl. Auxentios † 766; Hl. Märtyrer IRINARCHOSund sieben Märtyrerinnen in Sebaste † 303; Hll. Hieromärtyrer TIMOTHEOS und THEODOR, Bischöfe; die Priester PETER, JOHANNES, SERGIUS, THEODOR und NIKEPHOROS; die Diakone BASILIOS und THOMAS; hll. Mönchsmärtyrer HIEROTHEOS, DANIEL, CHARITON, SOKRATES, KOLASIOS und EUSEBIOS; hl. Märtyrer ETÖMASIOS in Tiberiopolis † 361; Hll. Märtyrer BASILIOS, STEPHAN, GREGOR, GREGOR, JOHANNES, ANDREAS, PETER, ANNA und viele andere † im 8. Jahrhundert; Sel. THEODOR, Erzbischof von Rostow † 1394; Hl. Hieromönchs-Neumärtyrer SERAPHIM (Kretov) † 1919; Hl. Hiero-Neumärtyrer SERAPHIM, der Metropolit † 1937; Hll. Hiero-Neumärtyrer PETER, ALEXIOS, ALEXIOS und BASILIUS mit ihnen RAFAEL, VINZENZ und ANYSIA † 1937; Hl. Neumärtyrerin PARASKEVI † 1938; Hl. Hiero-Neumärtyrer NIKOLAUS † 1941; Ehrw. Bekenner ARSENIE (Boca) von Prislop (Rumänien) † 1989. Westliche Heilige: Ehrw. ODA von Peel, Einsiedlerin † 726; Hl. HIPPOLYTUS, Abtbischof von Saint-Claude im Jura † um 775.
Ton 8. Tropar des Sonntags. Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags. Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Ton 4. Tropar des hl. Mönchs. In Askese hast du dich zuerst auf dem Berge geübt, Allseliger, / und so die geistigen Schlachtordnungen der Feindseligen durch die Vollrüstung des Kreuzes vernichtet. / Danach hast du dich mannhaft zum Kampf begeben, / den Kopronymos tötend mit dem Schwert des Glaubens. / Und wegen beidem wurdest du von Gott gekrönt, / gottseliger Märtyrer Stephanos, // du ewig Denkwürdiger.
Ton 3. Kondak des hl. Mönchs. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Aus unfruchtbarer Wurzel wuchsest du als Sproß auf, Gottseliger, du dem Erstmärtyrer Gleichnamiger. / Als großer Wegführer der Mönche hast du dich, Vater, erwiesen / und hast nicht gefürchtet den Grimm des Kaisers, der das Bild Christi nicht verehren wollte; / deshalb wurdest du vollendet // und hast den Märtyrerkranz empfangen, o Stephanos.
Ton 8. Kondak des hl. Mönchs. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Den Freund der Dreiheit und göttlichen Stephanos lasst uns, ihr Festeliebenden, gläubig von Herzen in Gesängen preisen / als einen, der das schöne Abbild des Gebieters und seiner Mutter geehrt hat, / und lasst uns nun einmütig aus Verlangen freudig zu ihm rufen: // Freue dich, immerherrlicher Vater.
Ton 4. Kondak des hl. Mönchs. (griechisches Kondak. Nach: Heut’ bist du erschienen) Heute feiert die Kirche an deinem Gedächtnis ein Freudenfest / und ruft gläubig preisend dir zu: // Göttlicher Stephanos, du der Gottseligen Ruhm.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Irinarchos, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft
erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Hl. Rupert und Virgil, Bischöfe von St. Peter in Salzburg, Erleuchter des Bayerischen Landes Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar der Hierarchen. Gottes Wort an den Erzvater Abraham: * „Zieh fort aus deinem Lande!“ * habt ihr vernommen als Gottes Geheiß, an euch gerichtet, * weil auch Christus verlangt, alles zu verlassen um meinetwillen. * Ferne Lande hat er euch darum gegeben zum Erbteil, * die ihr in harter Arbeit habt für ihn gewonnen. * So bittet auch für uns, heilige Väter Rupert und Virgil, ** dass wir würdige Kinder sein mögen des Lichtes.
Ton 6. Kondak der Hierarchen. Als Himmelslichter seit ihr ạufgestrahlt * über den bayrischen Landen, * und so ist uns sichtbar geworden * das Licht Christi, unseres Gottes. * Die so lange von ihm hatten abgewandt, * habt ihr schließlich zur Erkenntnis der Wahrheit gebracht. * Bittet für uns vor dem Thron des Allerhöchsten, ** heilige Väter Rupert und Virgil.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Sonntag der Kreuzverehrung (Mk 8, 34 - 9, 1), 15.03.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
in Anlehnung an den Ablauf eines Sportereignisses könnte man sagen, wir haben die erste Halbzeit der Fastenzeit hinter uns. Wir feiern heute den dritten Sonntag der Großen Fasten, dieser wird auch der Sonntag der Kreuzverehrung genannt und am nächsten Mittwoch das Fest der Mittfasten.
Wie im Sport, so ist es auch im geistlichen Leben nun ein Moment, in dem einerseits ein gewisser Höhepunkt, im wirtschaftlichen... Weiterlesen.
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 13:10-17) (07.12.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kam in diese Welt, um uns von unseren Leiden zu erlösen. Gemeint sind natürlich in erster Linie die Leiden der Seele, welche sich nach dem Sündenfall und bis zur Gründung der Kirche Christi unter der Gewaltherrschaft des Teufels befand. Manch einer damals und heute mag dieses Leid der Seele nicht wahrgenommen haben, denn solange es ihm im körperlich gut geht, wird... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025)
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten
(Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21)
(30.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir kommen heute wieder auf den reichen Mann zu sprechen, der sich über eine gute Ernte und damit verbunden üppige Erträge freuen konnte. Er war wohl kein Halunke, kein Gesetzesbrecher, doch wandte er seinen Blick einzig und allein auf die horizontale Ebene. Die Sorge um den Reichtum (vgl. Mt. 13:22;... Weiterlesen.
Predigt zum Sonntag der Kreuzverehrung (Mk 8, 34 - 9, 1), 23.03.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute den dritten Sonntag der Großen Fasten, dieser wird auch der Sonntag der Kreuzverehrung genannt. Er bildet den Scheitelpunkt der Fastenzeit, drei Wochen haben wir hinter uns gebracht und drei Wochen sind es nun noch bis zur Karwoche, auf welche das heiß erwartete Osterfest, das Fest der Auferstehung Christi wartet.
Scheitelpunkt heißt auch Höhepunkt – denn das Kreuz spielt ja für uns Christen... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph.. 4:1-6; Lk. 18:18-27) (15.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einiger Zeit sah ich einen Clip des bekannten Comedians Volker Pispers, der manchmal wirklich sehr treffende satirische Kommentare zu diversen innen- und außenpolitischen Themen abliefert. Auf humoristische Art kam er auch auf das Christentum zu sprechen und brachte als Beispiel für die „exakte Erfüllung des Evangeliums“ die Worte des Herrn vor: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen, und... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 13:10-17) (08.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Erzählung von der Heilung einer seit achtzehn Jahren vom Satan gefesselten Frau (s. Lk. 13:16) in einer Synagoge am Sabbat hat tiefen Symbolcharakter. Sinnbildlich verkörpert die Frau mit dem verkrümmten Rücken unsere heutige Gesellschaft, denn die uns plagenden Dämonen (vgl. 13:11) erlauben uns nicht, unseren zur Erde gerichteten Blick gen Himmel zu wenden. Nun aber kommt unser Herr Jesus Christus und erlöst... Weiterlesen.
Predigt zum Hochfest Marä Verkündigung und zum Sonntag der Kreuzverehrung (Lk 1, 24-38, Mk 8, 34 - 9, 1), 07.04.2024
Liebe Brüder und Schwestern,
wir feiern heute den dritten Sonntag der Großen Fasten, zugleich auch Sonntag der Kreuzverehrung genannt und das Hochfest Mariä Verkündigung, das gleichfalls auf den heutigen Sonntag fällt. Letzteres wird ja immer genau neun Monate vor dem Hochfest Christi Geburt, also Weihnachten, begangen. Weihnachten 7. Januar (entspricht dem 25. Dezember) und heute ist der 7. April, was dem 25. März nach dem julianischen Kalender entspricht.
Das... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (26.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die beiden uns heute angebotenen Lesungen sind wie zwei Seiten einer Medaille – sie zeigen uns den Weg des Heils a) durch die vollkommene Einmütigkeit im Glauben innerhalb des Leibes Christi sowie b) durch die tätige Nächstenliebe über jegliche konfessionellen, ethnischen und politischen Grenzen hinweg.
Wenden wir uns zuerst der Lesung aus dem Epheserbrief zu. Der im Gefängnis sitzende Apostel ermahnt die Gemeinde in... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (29.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
ein Gesetzeslehrer, der unserem Herrn wohl schon oftmals zugehört und bestens von Dessen Lehre unterrichtet war, will Ihn auf die Probe stellen, indem er die folgende Frage an Ihn richtet: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 10:25). Als ihm der Herr die Gegenfrage stellt: „Was steht im Gesetz? Was liest du dort?“ (10:26), entgegnet dieser: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
seit Beginn der Adventsfastenzeit begegneten uns bereits zwei Männer – ein reicher Oberster und der Blinder zu Jericho. Diese beiden suchten Christus auf bzw. riefen Ihm nach, um den Weg in das ewige Leben zu finden und von ihrer Blindheit geheilt zu werden. Diese beiden Männer waren auf der Suche und fanden Christus.
Die in sich verkrümmte Frau
Das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk... Weiterlesen.
Lk 13,10-17 (9.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
die Apostellesung des heutigen Sonntag spricht davon, dass wir zur Freiheit und nicht zur Knechtschaft der Sünde berufen sind. Wir sind zur Freiheit von dem Gesetz berufen, welche von der Sünde missbraucht wird und den Menschen wie eine Last auf dem Rücken zu Boden drückt. Im Gegensatz zu dem Gesetz Christi, welchem wir in der Freiheit unseres Geistes folgen sollen, steht das Gesetz... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 13:10-17) (08.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der hl. Apostel Paulus schrieb an die Epheser: „Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedlich und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch... Weiterlesen.
Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 13:10-17) (09.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
woran denken wir beim Lesen von der Heilung der Frau, die seit achtzehn Jahren unter einer Verkrümmung des Rückens litt? Mir fällt spontan einiges ein: dass die achtzehn Jahre Leiden in Gottes Vorsehung einen Sinn hatten, sonst hätte Er es nicht zugelassen... oder, dass den Widersachern des Herrn immer wieder etwas Neues einfällt, um auf Ihm herumzuhacken: mal, dass Er einfach so Sünden vergibt... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 8:41-56) (18.11.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
erneut wird uns heute die Erzählung vom Zweifach-Wunder des Herrn angeboten. Auf dem Weg in das Haus des Synagogenvorstehers, wo Er dessen todkranke Tochter heilen will, wird unser Herr inmitten der Ihn bedrängenden Volksmenge von einer Frau berührt, die daraufhin sofort von ihrem Blutfluss geheilt wird. Auch die inzwischen verstorbene Tochter des Jairus lässt unser Herr, im Hause des Synagogenvorstehers angekommen, wieder vom Todeslager... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern,
das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil... Weiterlesen.
Predigt zum 3. Herrentag der Großen Fastenzeit - Kreuzverehrung (Hebr. 4: 14 - 5: 6; Mk. 8: 34 - 9: 1) (19.03.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der mittleren Fastenwoche verehren wir das kostbare und lebenspendende Kreuz des Herrn. Durch den Kreuztod Christi sind wir von der Knechtschaft des Feindes erlöst worden (s. Hebr. 2: 14-15), weshalb die heute das Kreuz umrandenden Blumen optisch und aromatisch davon künden, dass durch dieses Kreuz das Tor zum Paradies wieder aufgestoßen worden ist. Das Zeichen des Kreuzes steht zunächst jedoch für die Prüfungen, die... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und... Weiterlesen.
Predigt zum 3. Herrentag der Großen Fastenzeit / Kreuzverehrung (Hebr. 4: 14 – 5: 6; Mk. 8: 34 – 9:1) (03.04.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem Herrentag der Kreuzverehrung beginnt die mittlere Woche der Großen Fastenzeit. Damit wir in unserem Tun der Selbstläuterung nicht nachlassen, ergehen heute folgende Worte des Herrn an uns: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und um... Weiterlesen.
Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag der Kreuzverehrung (Hebr. 4: 14 – 5: 6; Mk. 8: 34 – 9: 1) (23.03.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
zur Mitte der Großen Fastenzeit richten sich unsere Blicke auf das Kreuz Christi. Unser Herr hat uns ja die Freiheit von der Knechtschaft der Hölle gebracht, weil wir in Ihm „einen erhabenen Hohepriester haben, Der die Himmel durchschritten hat“ (Hebr. 4: 14). Jetzt dürfen die Befreiten Gebrauch von ihrem Wahlrecht machen: Gut oder Böse, Leben oder Tod, Paradies oder Hölle. Folglich ergeht der... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4: 1-6; Lk. 18: 18-27) (15.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
die an den Herrn in der heutigen Lesung gerichtete Frage eines der „führenden Männer“: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) bringt uns gleichsam in medias res zur Auseinandersetzung mit der Frage aller Fragen, nämlich der nach der Erlangung des ewigen Lebens. Diese Auseinandersetzung beschäftigt uns ganz besonders während des 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastens, das... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 13: 10-17) (08.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag erzählt uns der Evangelist Lukas, wie der Herr am Sabbat eine Synagoge besucht und dort eine Frau heilt, die seit achtzehn Jahren einen gekrümmten Rücken hatte. Damit ruft der Herr den Unmut des Synagogenvorstehers hervor, der sich darüber empört, dass Jesus aus Nazareth in seinen Augen den Sabbat... Weiterlesen.
Predigt zum Herrntag der Kreuzverehrung (Hebr. 4: 14 – 5: 6; Mk. 8: 34 – 9: 1) und zum Hochfest der Verkündigung der Allheiligen Gottesgebärerin (Hebr. 2: 11-18; Lk. 3: 1-24) (07.04.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Tag der Kreuzverehrung ist chronologischer Mittelpunkt und liturgischer Höhepunkt der Großen Fastenzeit. Dieses Jahr fällt dieser Tag zusammen mit dem Hochfest der Verkündigung der Allreinen Gottesgebärerin.
Damit wir in unserem Eifer bei der Vorbereitung auf die Karwoche und das Osterfest nicht nachlassen, ermahnt uns die Kirche durch die Worte des Herrn: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten (Lk. 13: 10-17) (09.12.2012)
(Eph. 6: 10-17)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung werden wir zu Zeugen einer wundersamen Heilung durch unseren Herrn Jesus Christus, von der uns nur der Evangelist Lukas berichtet. Der Herr lehrt an einem Sabbat in einer Synagoge. Synagogen gab es überall da, wo es mehr als zehn Männer gab, die nicht arbeiten mussten und sich ganz dem Wort Gottes widmen konnten. Je einer oder mehrere fungierten... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.