Sonntag
29. Mai 2016

5. Sonntag nach Ostern, der Samariterin. Ton 4.
Nachfest von Mitt-Pfingsten
Kein Fasten

Gedächtnis der 318 hll. Väter des Ersten Ökumenischen Konzils. Heilige: Hl. Jungfrau und Märtyrerin THEODOSIA (Theodora) von Cäsarea † 308; Hl. Hieromärtyrer OLVIAN, Bischof von Aneus und seine Schüler † 305; Hl. ALEXANDER, Patriarch von Alexandria † 328; Hl. MAXIMIN II., Bischof von Trier, Streiter gegen Irrlehre des Arianismus † 353; Hl. Jungfrau und Märtyrerin THEODOSIA von Konstantinopel † 726-730; Hll. Zwei Frauen, die mit dem hl. Prokopios das Martyrium erlitten; Hl. YPOMONÍ, zuvor Kaiserin Helena von Byzanz † 1450; Hl. Neumärtyrer ANDREAS von Chios † 1465; Sel. JOHANNES von Ustjug † 1494; Ehrw. HIOB von Anser (Auffindung der Reliquien); Hl. Neumärtyrer JOHANNES (genannt Nanos) von Thessaloniki † 1802; Hl. LUKA der Arzt, Erzbischof von Simferopol und der Krim † 1961. Westliche Heilige: Hl. Märtyrerbischof MAXIMUS von Aemona † nach 381; Hll. Märtyrer SISINNIUS der Diakon, MARTYRIOS der Lektor und ALEXANDROS der Ostiarier, aus Kappadokien † 397 in Nonstal (Südtirol); Hl. MAXIM, Bischof von Verona † im 6. Jahrhundert; Ehrw. VITALIUS, Abt von Agaunum † 516; Hl. DYFRIG (Dubricius), Erzbischof von Caerleon und Wales (Übertragung der Gebeine). Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikone "Fürsprecherin der Sünder".

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Siebtes Auferstehungsevangelium): Joh 20,1-10; zur Liturgie: Apg 11,19-26.29-30; Joh 4,5-42.

Gebete

Ton 4. Tropar des Sonntags.
Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags.
Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
5. Sonntag nach Ostern. Sonntag der Samariterin vigil Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Triodions. (der Auferstehungstropar)
Als die strahlende Kunde der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und das vorelterliche Urteil von sich warfen, / sprachen sie rühmend zu den Aposteln: / Beraubt wurde der Tod, / auferwacht ist Christus Gott, // und schenkt der Welt das große Erbarmen.
Ton 8. Tropar des Triodions. (der Tropar von Mitt-Pfingsten)
In der Mitte des Festes tränke meine dürstende Seele mit den Fluten der Frömmigkeit; / denn allen hast du, Erretter, zugerufen: Wer dürstet, der komme zu mir und trinke. // Du Quelle unseres Lebens, Christus Gott, Ehre dir.
Ton 4. Kondak des Triodions. (der Kondak von Mitt-Pfingsten. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst )
In der Mitte des gesetzlichen Festes / sagtest du, Schöpfer und Gebieter des Alls, Christus Gott, / denen, die zugegen waren: / Kommet und schöpfet Wasser der Unsterblichkeit. / Deshalb fallen wir nieder vor dir und rufen gläubig: / Dein Mitleid schenke uns; // denn du bist die Quelle unseres Lebens.
Ton 8. Kondak des Triodions. (der Kondak der Samariterin)
Mit Glauben kam die Samariterin zum Brunnen und schaute dich, das Wasser der Weisheit; // von dem reichlich getränkt, auf ewig das Königtum droben erloste die Besungene.
Hierarch Lukas, der Bekenner, Erzbischof von Simferopol’ und der Krim polyleos Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar des Bekenners.
Du Verkünder des Heilsweges, / unerschütterlicher Bekenner, / wahrer Behüter der Überlieferungen der Väter, / du Lehrer der Orthodoxie, / Erzhirte des Landes der Krim, / du gottweiser Arzt, Hierarch Luka, / bitte unablässig Christus den Erlöser / unseren Seelen zu schenken das große Erbarmen.
Märtyrerin Theodosia ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrerin.
Dein Lämmchen Theodosia schreit, o Jesus, mit lauter Stimme: / Nach dir, mein Bräutigam, sehne ich mich / und dich suchend kämpfe ich, / werde mitgekreuzigt und mitbegraben durch deine Taufe, / ich leide um deinetwillen, um mit dir Königin zu sein, / ich sterbe für dich, um in dir zu leben. / So nimm denn als makelloses Opfer an, / die mit Sehnsucht dir geopfert wurde. // Auf ihre Fürbitten, als Erbarmungsreicher, errette unsere Seelen.
Ton 4. Tropar der Märtyrerin.
Die Tugend hast du wohlgefällig ergriffen, o Märtyrerin, / und bist zum reinen Gefäß Christi und zur geliebten Wohnstatt des Heiligen Geistes geworden. / Daher hast du beschämt den Feind, der wider das menschliche Geschlecht streitet. / Gut hast du gekämpft, den Kopronymos mit dem Schwert des Glaubens geschlagen, Theodosia, / und bist freudig zum himmlischen Brautgemach hinüber-gegangen. / Denen, die dich im Glauben ehren, // erbitte immerdar das große Erbarmen.
Ton 2. Kondak der Märtyrerin. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Durch Mühsal hast du das Leben ohne Mühsal erlost, / in deinem Blut hast du den Kopronymos, den ruchlosen Feind der Kirche Christi, ertränkt, / allgerühmte Theodosia, / und mit den Heeren oben freuest du dich, // beschützend die, so dein Gedächtnis ehren.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der Samariterin (Apg. 11:19-26; 29-30; Joh. 4:5-42) (18.05.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr kommt mit Seinem Gefolge um die Mittagszeit nach Samaria. Er ist erschöpft und es dürstet Ihn. Seine Jünger sind in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. All das geschieht, damit Er am Rande der Stadt allein mit einer samaritanischen Frau zusammenkommt. Gott kümmert Sich um das ganze Universum, aber auch um jede einzelne Seele. So kommt es nun zu dem Gespräch... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Sonntag nach Ostern über die Samariterin (Joh 4,5-42), 18.05.2025

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung über das Gespräch von Jesus mit der Samariterin am Jakobsbrunnen enthält eine Menge an Stoff zum Nachdenken, eine Menge an Gedanken. In einer Predigt, die nicht über zehn Minuten dauern sollte, ist es quasi aussichtslos, dies alles in ausreichender Tiefe darzulegen. Daher einige Gedanken zu dem, was damals passierte und was wir für uns daraus nehmen können. Samaria und die Stadt Sychar,... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der samaritanischen Frau (Apg. 11:19-26,29-30; Joh. 4:5-42) (02.06.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin ganz zu Beginn Seiner Verkündigung offenbart die grenzenlose Liebe des Herrn zum gefallenen Menschen. Er ist ja gekommen, um die Sünder zu erretten (s. Lk. 5:32; 1 Tim. 1:15), und das nicht mit Gewalt, sondern durch einfühlsame Liebe. Aber letztlich muss irgendwann bei uns der Groschen fallen. Die Samariterin ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft – praktisch von... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Sonntag nach Ostern über die Samariterin (Joh 4, 5-42), 02.06.2024

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung über die Samariterin, die wir ausschließlich im Johannes-Evangelium finden, gibt uns Hoffnung, dass wir die Möglichkeit der Errettung bekommen. Warum ist das so? Zum ersten: Jesus kam zu einer Samariterin und sprach sie an. Das war für die damalige Zeit ein Unding. Die Juden verkehrten nicht mit den Samaritern, das waren für sie Heiden, vom Glauben abgefallene. Auf uns heute übertragen bedeutet... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der samaritanischen Frau (Apg. 11:19-26, 29-39; Joh. 4:5-42) (14.05.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, jeder kennt das Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin am Jakobsbrunnen zur Genüge. Aber es lohnt sich immer wieder, auf scheinbar unbedeutende Details achtzugeben, über die man sich früher nie Gedanken gemacht hat. Wir wissen, dass der Herr in die Welt gekommen ist, um das Evangelium vom Königtum Gottes zu verkünden. Seine Motivation war die Liebe zum gefallenen Menschengeschlecht, also zu uns allen. Wichtig... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der Samariterin (Apg. 11:19-26,29-30; Joh. 4:5-42) (30.05.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin am Jakobsbrunnen bei Sychar reiht sich ein in die Folge der Lesungen, die uns auf das bevorstehende Pfingstfest vorbereiten. Pfingsten wurde im Alten Bund fünfzig Tage nach dem Einbringen der Ernte (s. Lev. 23:9-14) gefeiert. Es wurde auch Wochenfest genannt, weil es in der „Sabbatwoche“, also der siebten Woche nach dem Erntedankfest begangen werden sollte (s. Lev. 23:15-22; vgl.... Weiterlesen.


Joh 4,5-42 (26.05.2019_Sonntag_der_Samariterin)

Christus ist auferstanden! Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, in dem heutigen Evangelium (Joh 4,5-42) tritt eine Samaritern mit dem körperlichen Durst nach Wasser an einen Brunnen und geht schließlich, ohne Wasser geschöpft zu haben, wieder zurück – mit einer Quelle von lebendigem Wasser in ihrem Herzen. Jesus war auf dem Weg von Judäa nach Galiläa und passierte dabei Samarien. Während seine Jünger die Stadt Sychar betraten, um Speisen... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (17.05.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, im Mittelpunkt unserer heutigen Lesungen steht das missionarische Wirken. In der Apostelgeschichte lesen wir, dass die Frohe Botschaft neben den Beschnittenen nun erstmals auch unter den Heiden verkündet werden konnte. Die Gemeinde von Jerusalem entsandte Barnabas, einen trefflichen Mann, „erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben“ (s. Apg. 11:23) nach Antiochia, um dort das Wort zu verkünden. „So wurde für den Herrn eine beträchtliche... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (06.05.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die noch andauernde nachösterliche bzw. vorpfingstliche Zeit ist eine zum frommen Nachdenken anregende Zeit. Die vielfältige liturgisch-theologische Thematik der Herrentage zwischen Ostern und Himmelfahrt/Pfingsten ist aber auch kohärent. Bei genauerem Hinsehen erkennen wir ein Leitthema, das sich wie ein roter Faden durch diese vierzig bzw. fünfzig Tage nach der Feier der Auferstehung zieht: die Treue. Der Apostel Thomas überwindet seinen anfänglichen Unglauben bei der... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (14.05.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das ziemlich ausführliche Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin am Brunnen Jakobs ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert aktuell, denn im Jahr des großen Reformationsjubiläums können wir Christen Lehren aus der Heiligen Schrift und dem persönlichen Beispiel Christi für den Umgang mit Andersgläubigen ziehen. Die Samariter waren ja nach der Eroberung des Nordreiches durch die Assyrer im Jahre 722 v. Chr. zur synkretistischen Mischrasse mutiert,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (10.05.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen fünften Sonntag der Osterzeit werden wir Zeugen einer langen Unterhaltung zwischen dem Herrn Jesus Christus und einer samaritischen Frau am Jakobsbrunnen. In der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten wird in der Kirche überwiegend aus dem Johannes-Evangelium gelesen, das im Vergleich zu den synoptischen Evangelien nicht bloß eine „Bericht erstattende“ Funktion erfüllt, sondern durch seine unergründliche spirituelle und mystische Tiefe hervorsticht. Ein markantes... Weiterlesen.


Predigt zum Sonntag der Samariterin (13.05.2012) (Apg 11, 19-26, 29-30. Joh 4, 5-42)

Christus ist auferstanden! Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Evangeliumstext (Jh. 4: 5-42) erzählt uns von der Begegnung unseres Herrn mit der Samariterin am Brunnen Jakobs nahe der Stadt Sychar. Zugleich fällt der heutige Tag auf das Nachfest von Mitpfingsten. Zusammen mit dem vorherigen Sonntag (vom Gelähmten) und dem nächsten Sonntag (vom Blindgeborenen) sollen uns diese Tage mit ihren dazugehörenden Lesungen auf das nun näherrückende Pfingstfest einstimmen. Die... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.