Sonntag
06. März 2016

Sonntag der Fleischentsagung, vom Jüngsten Gericht. Ton 7.
Gedächtnis der zweiten und furchterregenden Wiederkunft Christi
Tag vor dem Fleischentsagen
Kein Fasten

Auffindung des Hl. Kreuzes und der kostbaren Nägel durch die Hl. Kaiserin Helena. Heilige: Hll. Zweiundvierzig Märtyrer von Ammoria in Phrygien: KONSTANTIN, AETIOS, THEOPHILOS, THEODOR, MELISSENUS, KALLISTOS, BASOES und andere † um 845; Hl. Mönchsmärtyrer KONON und sein Sohn KONON von Ikonien † 270-275; Hl. Märtyrer EUPHROSYNOS; Ehrw. ARKADIOS auf Zypern und seine Schüler, die hll. Märtyrer JULIAN und EUBULOS † um 361; Hl. QUIRIAKUS von Trier † im 4. Jahrhundert; Ehrw. FRIDOLIN von Säckingen † 538; Ehrw. HESYCHIOS der Wundertäter (Übertragung der Reliquien); Hl. Märtyrer ABRAHAM von Bulgarien (Übertragung der Reliquien); Ehrw. HIOB von der Anserskij Insel † 1720. Westliche Heilige: Ehrw. CYNEBURH, Gründerin und erste Äbtissin in Castor bei Peterborough in Cambridgeshire † 680; Ehrw. CYNESWITH, Schwester der hl. Cyneburh, Äbtissin in Castor bei Peterborough in Cambridgeshire † um 680; Ehrw. TIBBA, Einsiedlerin in Ryhall † im 7. Jahrhundert; Hl. CHRODEGANG, Bischof von Metz † 766. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikonen der Allheiligen Gottesgebärerin von Tschenstochau und "Der segenspendende Himmel".

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Siebtes Auferstehungsevangelium): Joh 20,1-10; zur Liturgie: 1 Kor 8,8 - 9,2  ( Stelle lesen: 1 Kor 8,8 bis 1 Kor 9,2  ); Mt 25,31-46.

Gebete

Ton 7. Tropar des Sonntags.
Durch dein Kreuz hast du den Tod vernichtet, / dem Schächer das Paradies geöffnet, / der Myrrhenträgerinnen Klagen gewandelt / und deinen Aposteln aufgetragen zu verkünden, / dass du, Christus Gott, bist erstanden / und der Welt erweisest // das große Erbarmen.
Ton 7. Kondak des Sonntags.
Nicht mehr vermag die Kraft des Todes / die Sterblichen zurückzuhalten. / Denn Christus ist hinabgestiegen, / hat zerbrochen und vernichtet seine Gewalten. / Gefesselt wird der Hades, / einhellig jubeln die Propheten mit den Worten: / Gekommen ist der Erlöser, / ihr Gläubigen, zu denen im Dunkel. // Gehet hinaus zur Auferstehung.
Sonntag des letzten Gerichts vigil Zum Gottesdienst
Ton 1. Kondak des Triodions.
Wann du, o Gott, mit Herrlichkeit auf Erden kommen wirst und das All

erzittert, / wann ein Fluß von Feuer vor deinem Richterstuhl einherzieht, / die Bücher geöffnet werden und das Verborgene öffentlich bekannt wird, / dann erlöse mich von dem unauslöschlichen Feuer / und würdige mich, zu deiner Rechten zu stehen, // gerechtester Richter.

42 Märtyrer von Amorion: Theodoros, Konstantinos, Killistos, Theophilos, Vassoi und ihrer Gefährten ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer.
Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 5. Tropar der Märtyrer. (griechisches Tropar)
Die Mächte der Himmel / haben die rechten Taten der heiligen Märtyrer überaus bewundert; / denn da sie im sterblichen Leibe schön gekämpft, / haben sie den unkörperlichen Feind durch die Macht des Kreuzes unsichtbar besiegt, / und ‹nun› legen sie Fürbitte ein beim Herrn, // dass unsere Seelen Erbarmen finden.
Ton 2. Kondak der Märtyrer. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Die neuerschienenen Sterne des Glaubens, / da sie mutig für Christus gekämpft, / lasset uns würdigerweise alle mit Lobeskränzen krönen. / Für uns legen sie Fürbitte ein bei Christus // als Türme und Wächter der christlichen Herrschaft.
Ton 4. Kondak der Märtyrer. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Die ihr auf Erden um Christi willen gekämpft und als fromme Kranzträger erschienen seid, / ihr nahmet in Freude die Himmel zur Wohnstatt; / denn jede List des Feindes habt ihr vernichtet durch die Nöte und das Blut eurer Mißhandlungen / und erteilet denen, welche euch preisen, // von oben her immerdar die Lösung von den Sünden.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Herrentag vom Weltgericht / Fleischverzicht (1 Kor. 8:8-9:2; Lk. Mt 25:31-46) (15.02.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, wir gedenken heute des Tages, an dem uns der Herr richten wird. Alle Menschen werden dann vor dem Weltenrichter stehen, und dann wird das eintreffen, was der Herr seinerzeit angekündigt hatte: „Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt“ (Lk. 8:18; vgl. 12:2-3). Niemand wird dem Gericht entrinnen können. Es gilt... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht / Fleischverzicht (1 Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (23.02.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir ein Mal im Jahr kurz vor der Großen Fastenzeit gesamtkirchlich-liturgisch des Letzten Tages gedenken, werden wir daran erinnert, dass unser gesamtes irdisches Leben zur Vorbereitung auf diesen Tag dient. Bis zu diesem Tag kann alles noch wiedergutgemacht bzw. korrigiert werden, danach aber ist das Tor für alle zu. Für die noch auf Erden Lebenden (s. 1 Thess. 4:15-17) kann bis zum letzten... Weiterlesen.


Predigt zum Sonntag vom Jüngsten Gericht (Mt 25,31-46), 23.02.2025

Liebe Brüder und Schwestern, der Abschnitt aus dem Evangelium, den wir gerade gehört haben, enthält die Vorhersagen des Erlösers über das Ende der Zeit. Die christliche Tradition nennt dieses Ereignis das Jüngste Gericht oder auch das Weltgericht. Häufig denken wir, dass – wenn wir nicht gegen die zehn Gebote verstoßen haben oder zumindest der Meinung sind, dass wir es nicht taten – dies völlig ausreichend ist, um in das... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Fleischverzichts, vom Weltgericht (1 Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (19.02.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Parabel vom Weltgericht hat uns allein der Evangelist Matthäus überliefert. Der Herr Jesus Christus deutet hierdurch, wohlgemerkt, auf Seine beiden Erscheinungen in dieser Welt. Ganz offensichtlich ist vordergründig von der zweiten Ankunft des Herrn vor dem Ende aller Zeit die Rede, aber, eher verborgen, spielt auch Seine erste Ankunft eine ganz bedeutende Rolle. Bei der ersten Ankunft, die den Beginn unserer modernen Zeitrechnung... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag des Fleischverzichts / Gleichnis vom Weltgericht (1 Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (07.03.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom jüngsten Gericht soll uns noch einmal bewusst machen, dass am Ende dieses Zeitalters darüber abgerechnet wird, was wir aus unseren Möglichkeiten gemacht haben. Wir werden demnach nicht für die von uns begangenen Sünden bestraft, denn Christus hat unseren Schuldschein am Kreuz getilgt (s. Kol. 2:14), und durch Seinen Namen sind unsere Sünden vergeben (s. 1 Joh. 1:12), sondern wir werden dafür zur Rechenschaft... Weiterlesen.


Mt 25,31-46_1.Kor 8,8-9,2 (23.02.2020_3.Sonntag_der_Vorfastenzeit)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, an dem letzten Sonntag vor der großen Fastenzeit hören wir im Evangelium die Parabel von dem großen Weltgericht (Mt 25,31-46). Dieser warnende Ausblick auf das Gericht Gottes geht der Fastenzeit voran, da nicht das, was wir essen, uns vor das Gericht Gottes bringen wird, (vgl. 1.Kor 8,8) sondern, ob wir Christus... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht (1. Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (23.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, nur noch eine Woche liegt heute zwischen uns und der heiligen und Großen Fastenzeit. Welch eine Freude ergreift uns bereits jetzt, dass es bald losgeht! Da das Ziel des Menschen das Seelenheil ist und das größte Glück auf Erden die gnadenvolle Gemeinschaft mit Gott, kann ein orthodoxer Christ nichts als Vorfreude in diesen letzten wenigen Tagen vor dem Versöhnungstag empfinden. Dann beginnt die Zeit,... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht (1. Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (11.02.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Parabel vom Weltgericht (es ist nämlich eine Parabel!) zeigt in aller Deutlichkeit, dass wir uns alle ein Leben lang auf den letzten Tag vorbereiten sollen, um, wie in den Litaneien während der Gottesdienste erfleht, "eine gute Rehenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi" abgeben zu können. Das Evangelium heißt übersetzt "Frohe Botschaft", weshalb die Textstellen von der Vergeltung für die bösen Taten und von... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Weltgericht (1. Kor. 8:8-9:2; Mt. 25:31-46) (11.02.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die Parabel vom Weltgericht (es ist nämlich eine Parabel!) zeigt in aller Deutlichkeit, dass wir uns alle ein Leben lang auf den letzten Tag vorbereiten sollen, um, wie in den Litaneien während der Gottesdienste erfleht, "eine gute Rehenschaft vor dem furchtbaren Richterstuhl Christi" abgeben zu können. Das Evangelium heißt übersetzt "Frohe Botschaft", weshalb die Textstellen von der Vergeltung für die bösen Taten und von... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag vom Jüngsten Gericht (1. Kor. 8: 8 – 9: 2; Mt. 25: 31-46) (06.03.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    der heutige Tag wird von der „Erinnerung“ an den letzten Tag der Weltgeschichte geprägt. Das gibt uns Anlass, über das kirchliche Gedenken als solches zu reflektieren, das in Verbindung mit heilbringenden Ereignissen in der Kirche eine ganz zentrale Rolle einnimmt. So sprach der Herr beim letzten Abendmahl nach der Einsetzung der Heiligen Eucharistie: „Tut dies zu Meinem Gedächtnis“ (Lk. 22: 19). Manche sehen sich... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Hypapante des Herrn / Herrentag des jüngsten Gerichts (Hebr. 1: 7-17; 1. Kor. 8: 8 – 9: 2; Lk. 1: 22-40; Mt. 25: 31-46) (15.02.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, auf dem Höhepunkt der Vorbereitung, eine Woche vor Beginn der Großen Fastenzeit ruft uns die Heilige Kirche zur Besinnung, indem sie uns daran erinnert, dass am Ende der Welt das Gericht Christi stehen wird. Alles was bis dahin jemals in allen nur erdenklichen Bereichen des menschlichen Lebens – Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Literatur, Kunst etc. erschaffen, alles was von jedem einzelnen Menschen zu jeder Epoche... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag vom jüngsten Gericht (1 Kor. 8: 8 - 9: 2; Mt. 25: 31-46) (10.03.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, eine Woche vor Beginn der Großen Fastenzeit erinnert uns die Kirche an das kommende Ende der Welt, an den letzten Tag der Welt- und Menschheitsgeschichte, den „Tag des Herrn“. Wenn wir von Erinnerung sprechen, bezieht sich das ja meistens auf zurückliegenden Ereignisse, nicht auf zukünftige. Es ist zwar einleuchtend, dass man auch bevorstehender Dinge eingedenk sein kann, trotzdem wird durch das liturgische Gedenken des jüngsten... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.