Sonntag
22. November 2015
nach dem neuen Stil

09. November 2015
nach dem alten Stil

25. Sonntag nach Pfingsten. Ton 8.
Kein Fasten

Heilige: Hll. Märtyrer ONESIPHOROS und PORPHYRIOS von Ephesus † um 284-305; Hl. MATRONA, Äbtissin von Konstantinopel † um 492; Hl. NEKTARIOS, Metropolit von Pentapolis und Wundertäter von Ägina † 1920; Hl. Märtyrer ALEXANDER von Thessaloniki † um 305; Hll. Märtyrer CLAUDIUS, CASTOR, SEMPRONIAN und NIKOSTRATUS von Sirmium † um 306; Hl. Märtyrer ANTONIOS von Apamea † im 5. Jahrhundert; Hl. JOHANNES der Kurze von Ägypten † um 409; Hll. Märtyrer NARSES und ARTEMONOS † 553; Hl. EUSTOLIA und SOSIPATRA von Konstantinopel † um 615; Hl. THEOKTISTΑ von Lesbos † 881; Hl. SIMEON Metaphrastes † um 1000; Hll. EUTHYMIOS † 990 und NEOPHYTOS vom hl. Berg Athos † im 10. oder 11. Jahrhundert; Hl. ONESIPHOROS der Bekenner vom Kiever Höhlenkloster † 1148; Hl. Hiero-Neumärtyrer PARTHENIOS, Bischof von Ananjewsk sowie die hll. Hiero-Neumärtyrer KONSTANTIN, DEMETRIOS, NESTOR, THEODOR, KONSTANTIN, VIKTOR, ELIA, Diakon JOSEPH und Mönchs-Neumärtyrer ALEXIOS † 1937. Westliche Heilige: Hl. AGRIPPINUS, Bischof von Neapel † um 280; Hl. VITONUS (Vanne, Vaune), Bischof von Verdun † 525. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin "Die Schnellhörende".

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Drittes Auferstehungsevangelium): Mk 16,9-20; zur Liturgie: Eph 4,1-6; Lk 8,41-56.

Gebete

Ton 8. Tropar des Sonntags.
Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags.
Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Märtyrer Onesiphoros und Porphyrios ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer.
Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak der Märtyrer. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Der Märtyrer Zweiheit, ihr habt aufs Standhafteste gekämpft / und so den Hochmut des Feindes zu Boden geschmettert, / da ihr Herrlichen, Onesiphoros und Porphyrios, erleuchtet wart durch die Gnade der ungeschaffenen Dreiheit. // Bei ihr leget auch jetzt unaufhörlich Fürbitte ein für uns alle.
Gedächtnis des Heiligen Nektarios, des Bischofs von Pentapolis und Wundertäters ohne Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar des Heiligen Nektarios, des Bischofs von Pentapolis und Wundertäters.
Den Spross von Selymbrias und Aufseher von Ägina, / den in den letzten Zeiten erschienenen echten Freund der Tugend, / Nektarios lasst uns ehren, ihr Gläubigen, als gottbegeisterten Diener Christi; / denn er lässt hervorsprudeln mannigfache Heilungen denen, die gottesfürchtig rufen: / Ehre Christus, der dich verherrlicht hat; / Ehre dem, der dich wunderbar gemacht; // Ehre dem, der durch dich allen Heilungen wirkt.
Ton 4. Tropar des Heiligen Nektarios, des Bischofs von Pentapolis und Wundertäters. (nach: Eilends komme zuvor)
Gottselig hast du als weiser Hierarch gelebt / und den Herrn durch ein tugendhaftes Leben verherrlicht, gottseliger Nektarios. / Daher vertreibst du, von der Macht des Trösters verherrlicht, die Dämonen / und heilst die Kranken, // die sich im Glauben nahen deinen göttlichen Reliquien.
Ton 8. Kondak des Heiligen Nektarios, des Bischofs von Pentapolis und Wundertäters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin)
Den neuen, lichten Stern der Orthodoxie und die neu errichtete Vormauer der Kirche / lasst uns in Freude des Herzens mit Hymnen erheben; / denn durch die Wirkkraft des Geistes verherrlicht, lässt er hervorsprudeln die reichliche Gnade der Heilungen // denen, die da rufen: Freue dich, Vater Nektarios.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025)

Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025) Liebe Brüder und Schwestern, wir kommen heute wieder auf den reichen Mann zu sprechen, der sich über eine gute Ernte und damit verbunden üppige Erträge freuen konnte. Er war wohl kein Halunke, kein Gesetzesbrecher, doch wandte er seinen Blick einzig und allein auf die horizontale Ebene. Die Sorge um den Reichtum (vgl. Mt. 13:22;... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:41-56) (16.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, heute werden wir mit den folgenden Worten des Apostels Paulus aus seinem Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesos konfrontiert: „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. Er hat uns mit Christus auferweckt und uns... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten über den heiligen Großmärtyrer Georg (Lk 8,41-56/Lk 21,12-19), 16.11.2025

Liebe Brüder und Schwestern, heute gedenken wir eines der meistverehrten Heiligen in Ost und West, des heiligen Großmärtyrers Georg. Seinen Namen tragen viele Menschen, doch teilweise wissen sie gar nichts darüber. So sind im deutschen die Vornamen Jürgen und Jörg oder auch im süddeutschen Raum Schorsch von Georg abgeleitet; im slawischen ist es zum Beispiel Yuri, im italienischen Giorgio, im spanischen Jorge. Städte, wie Moskau, London, Rio de Janeiro,... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph.. 4:1-6; Lk. 18:18-27) (15.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einiger Zeit sah ich einen Clip des bekannten Comedians Volker Pispers, der manchmal wirklich sehr treffende satirische Kommentare zu diversen innen- und außenpolitischen Themen abliefert. Auf humoristische Art kam er auch auf das Christentum zu sprechen und brachte als Beispiel für die „exakte Erfüllung des Evangeliums“ die Worte des Herrn vor: „Verkauf alles, was du hast, verteil das Geld an die Armen, und... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:41-56) (17.11.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wir behandeln heute die nachfolgenden Zeilen aus dem Galaterbrief, die bei entsprechender Betrachtung wegweisend und grundlegend für das gesamte geistliche Leben sind. Der Apostel schreibt: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung der blutflüssigen Frau und Auferweckung der Tochter des Jairus (Lk 8,41-56), 19.11.2023

Warum haben viele Menschen in unserer Gesellschaft Gott aus ihrem Leben entfernt? In Deutschland steuern wir darauf zu, dass die Christen in der Minderzahl sind. Eine Erklärung wäre: uns geht es gut – auch ohne Gott – eigentlich stört er nur, unser Leben zu genießen. Doch manchmal passiert es, dass wir – bildlich gesprochen – vor einem Scherbenhaufen stehen, dass Dinge passieren, über die wir de facto machtlos sind.... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (26.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die beiden uns heute angebotenen Lesungen sind wie zwei Seiten einer Medaille – sie zeigen uns den Weg des Heils a) durch die vollkommene Einmütigkeit im Glauben innerhalb des Leibes Christi sowie b) durch die tätige Nächstenliebe über jegliche konfessionellen, ethnischen und politischen Grenzen hinweg. Wenden wir uns zuerst der Lesung aus dem Epheserbrief zu. Der im Gefängnis sitzende Apostel ermahnt die Gemeinde in... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:41-56) (19.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der Evangelist Lukas erzählt uns heute, wie unser Herr mit Seinen Jüngern aus dem Land der Gadarener zurück in Seine Stadt kommt und dort von einer riesigen Menschenmenge erwartet wird, die sich um Ihn drängt. Gleich wird Er in das Haus des Jairus gerufen werden und unterwegs mit der an Bluterkrankheit leidenden Frau zusammenkommen. Wir beobachten bei Markus die gleiche Abfolge der beiden Ereignisse... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:41-56) (20.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, nach der Austreibung der Dämonen aus dem Besessenen von Gerasa fährt der Herr wieder zurück an das entgegengesetzte Ufer nach Kafarnaum. Trotz des wunderbaren Zeichens im Lande der Gedarener war Seine Mission, in nackten Zahlen ausgedrückt, scheinbar ein Misserfolg. Der betriebene Aufwand steht in keinem Verhältnis zum erzielten Erfolg: ein einziger Bewohner – der von Christus Geheilte – konnte im ganzen Land für das... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:41-56) (21.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erfahren in der heutigen Lesung aus dem Evangelium von zwei Wundern des Herrn, die Er in kürzester zeitlicher Abfolge vollbringt. So heilt der Herr vor der Erweckung der zwölfjährigen Tochter des Synagogenvorstehers eine Frau, die seit zwölf Jahren an Blutfluss gelitten hatte. Obwohl es sich bei dem Doppelwunder nicht um Gleichnisse, sondern um historische Fakten handelt, enthalten auch diese eine tiefe allegorische Symbolik. Zunächst wäre da... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 10:25-37) (29.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, ein Gesetzeslehrer, der unserem Herrn wohl schon oftmals zugehört und bestens von Dessen Lehre unterrichtet war, will Ihn auf die Probe stellen, indem er die folgende Frage an Ihn richtet: „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 10:25). Als ihm der Herr die Gegenfrage stellt: „Was steht im Gesetz? Was liest du dort?“ (10:26), entgegnet dieser: „Du sollst den Herrn, deinen... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 8:41-56) (22.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir befassen uns heute mit zwei kurz aufeinander folgenden Wundern: der verheimlichten Heilung der an Blutfluss leidenden Frau, die der Herr öffentlich macht (s. Lk. 8:45-47), und der offensichtlichen Erweckung der Tochter des Synagogenvorstehers, die der Herr zu verbergen versucht (s. 8:52,56). Versetzen wir uns in die Situation der Beteiligten: Zunächst ist da Jairus, dessen einziges Kind im Sterben liegt. Er hörte von den zahlreichen Wundern des... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 13:10-17) (08.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der hl. Apostel Paulus schrieb an die Epheser: „Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedlich und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6:11-18; Lk. 8:41-56) (17.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, Metropolit Anthony (Bloom, + 2004) sprach mit einer Dame, die sich beklagte, da sie unentwegt zu Hause betete, Gott sie aber nicht erhörte. Darauf hin fragte sie der Metropolit: „Wenn sie etwas von einem Mitmenschen wollen, ihn um etwas bitten, - reden dann nur sie oder lassen sie den Gesprächspartner auch etwas sagen?“ - „Na, sicher doch. Ich will ja seine Antwort hören“. -... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 8:41-56) (18.11.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, erneut wird uns heute die Erzählung vom Zweifach-Wunder des Herrn angeboten. Auf dem Weg in das Haus des Synagogenvorstehers, wo Er dessen todkranke Tochter heilen will, wird unser Herr inmitten der Ihn bedrängenden Volksmenge von einer Frau berührt, die daraufhin sofort von ihrem Blutfluss geheilt wird. Auch die inzwischen verstorbene Tochter des Jairus lässt unser Herr, im Hause des Synagogenvorstehers angekommen, wieder vom Todeslager... Weiterlesen.


Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 6: 11-18; Lk. 8: 41-56) (20.11.2016)

Liebe Brüder und Schwestern, im abschließenden Absatz seines Briefes an die Galater schreibt der Apostel Paulus: "Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. Denn es kommt nicht darauf an, ob einer beschnitten oder unbeschnitten ist, sondern darauf, dass er neue Schöpfung ist. Friede und Erbarmen komme über alle, die sich von diesem Grundsatz... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4: 1-6; Lk. 18: 18-27) (15.12.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, die an den Herrn in der heutigen Lesung gerichtete Frage eines der „führenden Männer“: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) bringt uns gleichsam in medias res zur Auseinandersetzung mit der Frage aller Fragen, nämlich der nach der Erlangung des ewigen Lebens. Diese Auseinandersetzung beschäftigt uns ganz besonders während des 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastens, das... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.