Gedächtnis der Heiligen Väter des 7. Ökumenischen Konzils
Heilige: Hll. Märtyrer PROBOS, TARACHOS und ANDRONIKOS in Tarsus in Kilikien † 304;
Ehrw. KOSMAS der Hymnenschreiber, Bischof von Maiuma † um 787; Gedächtnis des GUTEN SCHÄCHERS † im 1. Jahrhundert; Hl. MONAS, Bischof von Mailand † 249; Hl. Hieromärtyrer
MAXIMILIAN, Bischof von Lorch † 284; Hl. Märtyrerin DOMNIKA von Anazarbus in Kilikien † 286 oder um 304; Hl. JULIANOS, Bischof von Lodi in der Lombardei † 324; Hl. Jungfrau und Märtyrerin ANASTASIA von Rom (Übertragung der Gebeine); Hll. Märtyrerinnen MAMELTA und ANTHEA † vor 400; Hl.
MARTIN der Barmherzige, Bischof von Tours (slavisches Typikon) † 8. November 397; Ehrw.
SIMEON der Neue Theologe (wenn von der Großen Fastenzeit hierher verschoben, ansonsten am
12. März); Hl. JASON, Bischof von Damaskus † im 2. oder 3. Jahrhundert; Hl. THEODOTOS, Bischof von Ephesos † im 5. Jahrhundert; Ehrw. THEOSEBIOS der Gottesträger von Arsinoe auf Zypern † vor 500; Ehrw. AMPHILOCHIOS, MAKARIOS und TARASIUS, Äbte, und THEODOSIOS, Mönch von Gluschitsy † im 15. Jahrhundert; Hl. Bekenner JOHANNES Letnikov † 1930; Hl. Mönchs-Neumärtyrer LAURENTIUS Levchenko † 1937; Hl. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER Pozdeevsky † 1940; Hl. Bekenner NIKOLAUS, Metropolit von Almaty † 1955.
Westliche Heilige: Hl. Hieromärtyrer PANTALUS, Bischof von Basel und Gefährte der Hl. Ursula im Martyrium zu Köln † 454; Ehrw. MOBHÍ, Gründer und erster Abt des Klosters Glasnevin (Irland) † 544; Hl. SALVINOS, Bischof von Verona † um 562; Hl. Märtyrer EDWIN, König von Northumbrien † 633; Hl. WILFRID, Bischof von York und Hexham, Wundertäter von Ripon † 709.
Ikonen der Gottesgebärerin: Gottesmutterikone von Jerusalem; Gottesmutterikone von Smolensk und Jaroslawl; Gottesmutterikone von Rudnja;
Gottesmutterikone von Kaluga.
Sonstige Feste: Übertragung einer Reliquie des ehrwürdigen und lebenspendenen Kreuzes des Herrn, der
Gottesmutterikone von Philermos und der rechten Hand des hl.
Johannes des Täufers von Malta nach Gatschina (1799).
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,...
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Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können.
Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht....
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Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten über den heiligen Großmärtyrer Georg (Lk 8,41-56/Lk 21,12-19), 16.11.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
heute gedenken wir eines der meistverehrten Heiligen in Ost und West, des heiligen Großmärtyrers Georg.
Seinen Namen tragen viele Menschen, doch teilweise wissen sie gar nichts darüber. So sind im deutschen die Vornamen Jürgen und Jörg oder auch im süddeutschen Raum Schorsch von Georg abgeleitet; im slawischen ist es zum Beispiel Yuri, im italienischen Giorgio, im spanischen Jorge.
Städte, wie Moskau, London, Rio de Janeiro,...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (02.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
unmittelbar vor dem zur heutigen Epistel gehörenden aussagekräftigen Text stehen folgende Worte an die Galater: „Wir sind zwar von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Heiden“ (Gal. 2:15). Der Apostel bezieht sich auf das Bestreben der Judenchristen, die Heidenchristen zur vorherigen Annahme des jüdischen Gesetzes zu bewegen. Der Neuankömmling Paulus kritisierte sogar den Alteingesessenen Petrus dafür, dass dieser in der von ihnen...
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Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 11:31-12:9; Lk. 7:11-16) (19.10.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
„(In jener Zeit) ging Er (Jesus) in eine Stadt namens Nain…“ (Lk. 7:11). Wir wissen was folgt, denn mit der Stadt Nain ist das Wunder der Auferweckung des einzigen Sohnes einer Witwe aus der Stadt verbunden. Nain liegt in Galiläa, nahe Kafarnaum. Die Stadt gibt es immer noch. Bei meinen zahlreichen Pilgerfahrten sah ich oft das Straßenschild mit dem Hinweis auf diese Stadt,...
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Predigt zum 19. Sonntag nach Pfingsten über Gottes Allmacht (Lk 7,11-16), 19.10.2025
Am heutigen Sonntag lasen wir das Evangelium über die Witwe von Nain und der Auferweckung ihres einzigen Sohnes durch Jesus Christus.
Wenn jemand Nahestehender stirbt, dann ist das natürlich ein einschneidendes Erlebnis. Er ist für uns aus dem irdischen Leben verschwunden, er hinterlässt eine Lücke. Trauer erfüllt uns. Wenngleich wir Christen die Hoffnung haben, dass wir im himmlischen Königtum uns wieder begegnen werden. Und diese Hoffnung unterscheidet uns von...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (28.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir alle kennen das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das uns in den Evangelien unter zwei Versionen überliefert worden ist: von den „Talenten“ bei Matthäus (25:14-30) und von den „Minen“ bei Lukas (19:11-27). Es ist ja völlig nachvollziehbar, dass der Herr während Seiner dreieinhalbjährigen Verkündigung des Königtums Gottes ein und dasselbe Gleichnis zu verschiedenen Gelegenheiten und an verschiedenen Orten wiederholt bzw. in geringfügiger Abwandlung...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der heiligen Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (01.06.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das I Ökumenische Konzil 325 in Nizäa war gewissermaßen die Geburtsstunde der Orthodoxie. Die Kirche Christi wurde ja knapp drei Jahrhunderte vorher auf dem Berg Zion in Jerusalem gegründet (s. Jes. 2:1-5; Joёl 3:5; Mi. 4:1-3), doch erst in der Konstantinischen Ära bekam die Kirche die Möglichkeit, ihre Glaubenslehre öffentlich zu artikulieren. Es war der antiochenische Presbyter Arius, der das bis dahin angestaute, der...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:41-56) (17.11.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir behandeln heute die nachfolgenden Zeilen aus dem Galaterbrief, die bei entsprechender Betrachtung wegweisend und grundlegend für das gesamte geistliche Leben sind. Der Apostel schreibt: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es...
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Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:16-7:1; Lk. 7:11-16) (20.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute hörten wir von der Auferweckung des einzigen Sohnes einer Witwe aus der Stadt Nain durch unseren Herrn Jesus Christus. Man kann dieses Wunder einfach abhaken und wieder zur Tagesordnung übergehen oder aber innehalten und sich Gedanken über das Geschehene machen. Letzteres wollen wir jetzt tun.
Der Herr beweist hier wie schon ein ums andere Mal zuvor, dass Er barmherzig ist, dass Ihm unser...
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Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; Mk. 8:34-9:1) (29.09.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die uns allen bekannte Rede des Herrn von der Nachfolge und der Selbstverleugnung wird bei uns zwei Mal im Jahr vorgetragen: am Herrentag der Kreuzverehrung (3. Herrentag der Großen Fastenzeit) und am Herrentag nach dem Hochfest der Kreuzerhöhung. Beide Male wird die entsprechende Passage aus dem Evangelium nach Markus verlesen. Die Parallelstellen bei Matthäus (16:24-28) und Lukas (9:23-27) sind vom Wortlaut her nahezu identisch....
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (16.06.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heilige Apostel Paulus trifft auf seinem Weg nach Jerusalem zum Pfingstfest in Milet mit den Ältesten der von ihm mühevoll im Verlauf von drei Jahren gegründeten Gemeinde von Ephesus zusammen, um sich auf bewegende Art und Weise von ihnen in dieser Welt zu verabschieden (s. Apg. 20:24-25;37-38). Seine Worte an die Ältesten von Ephesus sind ein prophetisches Ausblick auf das, was die gesamte...
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Predigt zum 7. Sonntag nach Ostern, Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (325) (Joh 17, 1-13), 28.05.2023
Kürzlich erlebten wir, wie eine Rakete, eine der größten, die jemals von Menschenhand gebaut worden ist, kurz nach dem Start vom Boden vom Kurs abwich, ins Trudeln geriet und explodierend abstürzte. Was war geschehen? Und was hat das mit dem heutigen Evangelium und dem heutigen Sonntag auf sich?
In der heutigen Lesung hörten wir, wie sich Christus an seinen Vater, an Gott wandte. Er dankte ihm, Jesus bat für...
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Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (05.11.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
das einzige Gleichnis, dessen Bedeutung der Herr im Anschluss Selbst erklärt, ist das Gleichnis vom Sämann. Es sollte nach erfolgter Deutung durch den Herrn eigentlich jedermann verständlich sein. Und obwohl die überwiegende Mehrheit der Getauften von diesem Gleichnis zumindest gehört haben muss, leben 95% der Christen so, als habe es ihre Herzen niemals erreicht. Manchmal bin ich geneigt, denjenigen, die von sich immer noch...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (29.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir alle kennen das Gleichnis vom Sämann, das fast wortgleich von allen drei Synoptikern aus dem Munde unseres Herrn überliefert worden ist. Da der Herr dieses Gleichnis gleich danach im Kreise Seiner Jünger deutet, brauchen wir uns nicht mit der Auslegung desselben zu befassen. Was aber überraschen mag ist die Tatsache, dass der Herr nur dem engsten Kreis Seiner Getreuen „die Geheimnisse des Reiches...
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Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 1:11-19; Lk. 7:11-16) (22.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heilige Lukas überlieferte uns als einziger Evangelist die Auferweckung des Sohnes einer Witwe aus der Stadt Nain unweit von Kafarnaum, von wo der Herr in diesen dreieinhalb Jahren zu Seinen zahlreichen Missionsreisen aufbrach.
Wir können uns vorstellen, welch ein Leid die arme Frau zu ertragen hatte. Nach ihrem Mann, dem Ernährer der Familie, starb nun der einzige Sohn der Witwe, der ja zur...
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Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; Mk. 8:34-9:1) (01.10.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenden wir uns heute der Lesung aus dem Apostelbuch zu, die wie diejenige vom Herrentag vor Kreuzerhöhung dem Galaterbrief entnommen ist: „Weil wir aber erkannt haben, dass der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Jesus Christus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus, und nicht...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18,28-36; Joh. 17:1-13) (28.05.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir befinden uns in der Zeit zwischen der Himmelfahrt Christi und der Niedersendung des Heiligen Geistes. Der in diese Zeit fallende 7. Herrentag nach Ostern ist den Vätern des I. Ökumenischen Konzils gewidmet. Er steht gewissermaßen für das Unvollendete, das die Einberufung des ersten Ökumenischen Konzils und aller übrigen Konzile vor und nach ihm notwendig machte. Diese Konzile befassten sich mit von Menschen ausgedachten,...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (02.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag das Gleichnis von dem anvertrauten Geld. Wir kennen dieses Gleichnis zur Genüge und haben es auch schon in diversen Predigten behandelt. Doch einen Aspekt möchte ich heute trotzdem hervorheben: der dritte Diener, der ein Talent erhalten hatte – wofür wurde er bestraft? Er hatte das Geld ja nicht veruntreut, sondern nur in der...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Hll. Väter d. VII. Ökum. Konz. (2 Kor. 11:31-12:9; Hebr. 8:7-16; Lk. 7:11-16; Joh. 17:1-13) (23.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heute gehörte Lesung aus dem Evangelium handelt von der Auferweckung des einzigen Sohnes der Witwe aus Nain, die uns der Evangelist Lukas überliefert hat. Diese knappe Erzählung ist wegen ihrer geistlichen Tiefe wie ein unerschöpflicher Quell der göttlichen Weisheit, zumal wir alle wissen, dass nichts Unnötiges, Zufälliges oder Überflüssiges in der Heiligen Schrift steht. Was also offenbart uns dieser Abschnitt des Evangeliums?..
Der...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 16:19-31) (06.11.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
kaum jemand wird beim Hören des heutigen Evangeliums daran gedacht haben, dass das Gleichnis vom reichen Mann und vom Bettler Lazarus u.a. auch ein anschauliches Beispiel für die Diskrepanz zwischen weltlichem und geistlichem Denken ist. Nach weltlicher Gesetzgebung war der Reiche uneingeschränkt Eigentümer über ein großes Vermögen, das es ihm ermöglichte, „in Freuden“ zu leben (s. Lk. 16:19). Lazarus hingegen hatte keinen gesetzlichen Anspruch...
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Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:26-39) (14.11.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Galaterbrief, vor zweitausend Jahren verfasst, hat für uns heute nichts an Aktualität verloren, auch wenn die historischen Begleitumstände natürlich ganz andere sind. Damals herrschte unter den Judenchristen in der Diaspora noch immer die Meinung vor, die seligmachende Gerechtigkeit käme durch das Gesetz Mose. Deshalb sieht sich der Apostel Paulus zu einer Wortwahl veranlasst, die an Deutlichkeit nicht zu überbieten ist: „Ich...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Lk. 7:11-16) (24.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Herrentag gedenkt die Heilige Kirche der Väter des 7. Ökumenischen Konzils, das im Jahre 787 in der Stadt Nicäa die Verehrung der heiligen Ikonen nach dem Bildersturm wiederherstellte. Den Vorsitz führte der Patriarch von Konstantinopel Tarasios. Dieser war kurz zuvor noch ein hoher weltlicher Würdenträger gewesen, der aber in einer für die Kirche äußerst kritischen Situation diese schwere Bürde auf sich nahm, nachdem sich...
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Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (03.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Frage eines Schriftgelehrten, mit der er unseren Herrn versuchen wollte, impliziert an sich nur eine Antwort im Singular: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (Mt. 22:36). Nicht, dass der in der Heiligen Schrift kundige Pharisäer am Wissen des Herrn zweifelte oder selbst keine Ahnung hatte, nein, er wollte womöglich ausloten, wo der Herr Seine Präferenzen setzt. Und zunächst erhält er die für einen...
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Predigt zum Herrentag der heiligen Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20:16-18, 28-36; Joh. 17:1-13) (13.06.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
Gott ist das vollkommene Ideal der Liebe – der absoluten Einheit in drei Personen. Der Mensch ist in Seinem Abbild geschaffen worden: „Und Gott schuf den Menschen zu Seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn; und schuf sie als Mann und Frau“ (Gen. 1:27). Die Beschaffenheit der göttlichen Einheit in Dreiheit entzieht sich jedoch dem menschlichen Verstand völlig; selbst die Vereinigung von Mann und Frau...
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Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:...
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Predigt zum 22. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:5-15) (01.11.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal werden wir anhand des Gleichnisses vom Sämann mit der knallharten geistlichen Realität konfrontiert. Ich war geneigt zu sagen: „...mit der Realität unserer Zeit“; doch ist mir natürlich bewusst, dass die Worte des Herrn vor zweitausend Jahren gesprochen worden sind und selbstverständlich auf jede Zeit und Epoche anwendbar sind. Es ist gewiss einleuchtend, dass mir zuvörderst die Zeit geläufig ist, in der ich lebe....
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Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten / HT nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:16-7:1; Mk. 8:34-9:1; Mt. 15:21-28) (04.10.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Tag haben wir vier verschiedene Lesungen – zwei aus dem Evangelium und zwei aus dem Apostelbuch – die allesamt willkommenen Anlass zu verinnerlichter Betrachtung bieten. In ihrer Ganzheit wären diese vier Lesungen aber viel zu umfangreich, um in einer Predigt behandelt zu werden. Deshalb wollen wir uns nur jeweils einen kurzen Abschnitt zu Gemüte führen, und versuchen, aus diesen Schriftstellen die uns...
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Lk 7,11-16 (06.10.2019_3.Lukassonntag)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk 7,11-16) stellt uns wieder die Göttlichkeit Jesu vor Augen und spendet uns die Hoffnung auf die Auferstehung unseres geistlichen Menschen.
So beginnt das Evangelium damit, dass Jesus Christus auf dem Weg in eine Stadt mit Namen Nain ist. (V.11) Nahe ans Stadttor herangekommen, tritt eine Trauergesellschaft aus dem Stadttor heraus. Eine Witwe hatte ihren einzigen Sohn verloren...
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Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2:16-20; Lk. 8:26-39) (10.11.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
in den letzten Lesungen war die Nächstenliebe Objekt unserer gemeinsamen Reflexion. Heute aber steht vordergründig ein anderer Aspekt im Mittelpunkt, wenngleich er auch immer als Ursprung und Ausgangspunkt die Liebe hat. In diesem Fall – der Heilung des Besessenen von Gerasa – wird die selbst- und bedingungslose Liebe des Herrn zu seinen Geschöpfen offenbar. Doch obwohl unser Herr Jesus Christus eine ganze Stadt und...
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Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor 9:6-11; Lk. 7:11-16) (20.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
den historischen Hintergrund der heutigen Epistellesung bildet das von den Aposteln initiierte Hilfswerk der reichen Korinther zugunsten der notleidenden Gemeinde in Jerusalem, das „als großzügige Spende, nicht als Gabe des Geizes“ (2 Kor. 9:5) angesehen werden sollte. Anhand dieses Beispiels der praktizierten Nächstenliebe erkennen wir lehrreiche Ansätze zur Festigung einer christlichen Grundhaltung im Herzen: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät,...
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Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (29.09.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Lesung zum Herrentag nach Kreuzerhöhung stellt der Herr die höchsten Ansprüche an alle, die Ihm nachfolgen wollen: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach“ (Mk. 8:35). Diese feste Entschlossenheit ist unabdingbar für das ewige Leben, „denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und...
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Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (19.05.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder einmal ehrt die Heilige Kirche das Gedächtnis heiliger Konzilsväter, im heutigen Falle - der Väter des I. Ökumenischen Konzils (325 in Nicäa). Diese Väter haben für alle Zeiten verbindlich den Herrn Jesus Christus als vor aller Zeit einzig gezeugten Sohn Gottes, als "Licht vom Licht, wahren Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater, durch Den alles geschaffen worden...
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Predigt zum 17. Herrentag nach Pfingsten (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 6: 16 - 7: 1; Mk. 8: 34 - 9: 1; Mt. 15: 21-26) (01.10.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Beispiel der kanaanäischen Frau, die unseren Herrn so lange bedrängte, bis Er ihr ihre flehentliche Bitte erfüllte (vgl. Lk. 18: 1-8), ermahnt uns zur Ausdauer im Gebet und in der Hoffnung. Je länger das Flehen und je härter die Prüfung, desto größer dann die Gnade. Wir müssen unserem Herrn nur so unerbittlich "zusetzen", dass Er uns unsere Bitte, so sie denn unserem Heil...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 9: 6-11; Lk. 7: 11-16) (23.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Apostel-Lesung für den heutigen Tag handelt von der Barmherzigkeit und ist auf ihre Art eine Weiterführung des Schlusswortes der Evangeliums-Lesung der letzten Woche: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist“ (Lk. 6: 36). Der hl. Apostel Paulus schreibt in der heutigen Lesung an die Korinther: „Wer kärglich sät, wird auch kärglich ernten; wer reichlich sät, wird reichlich ernten“ (2. Kor. 9: 6)....
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Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Väter des I. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (12.06.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
Christus der Erlöser ist „als der Erste der Entschlafenen“ (1. Kor. 15: 20) auch als Erster in die Himmel aufgefahren und sitzt zur Rechten des Vaters. Er hat uns den Weg geebnet, den wir in Erfüllung der Heilsordnung gehen werden: Er lebte 33 Jahre im Fleisch, wobei die Seele im Leib blieb; Er lag drei Tage im Grab, wobei die Seele vom Leib getrennt...
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Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)
„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1).
Liebe Brüder und Schwestern,
mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten...
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Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss Kreuzerhöhung (2. Kor. 9: 6-11; Gal 2: 16-20; Mt. 18: 23-35; Mk. 8: 34 – 9: 1) (04.10.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Abschnitt aus dem Galaterbrief drückt auf sehr prägnante und kontrastierende Weise die neutestamentliche Rechtfertigungslehre als Gegensatz zu den Werken des Gesetzes aus. Ihm liegt die Argumentation zugrunde, welche, kurz auf den Punkt gebracht, in die rhetorische Frage mündet: wozu brauchte es einen Erlöser, wenn uns schon das Gesetz gerechtfertigt hat?! „Denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben“...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Ostern / Gedächtnis der Väter des 1. Ökumenischen Konzils (Apg. 20: 16-18, 28-36; Joh. 17: 1-13) (24.05.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
letzte Woche endete die 40-tägige Osterzeit, in der wir des Beiseins des auferstandenen Herrn inmitten Seiner Jünger gedachten. Insgesamt sind elf Erscheinungen des Herrn überliefert, weshalb wir jeden Sonntag im Orthros die Auferstehungsevangelien gemäß einem 11-wöchigen Zyklus lesen. Die Himmelfahrt des Herrn stellt nun eine Zäsur dar. Der Erlöser weilt nicht mehr unter uns, und der Tröster ist noch nicht gekommen. Folglich wird in...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.