Heilige:Hl. Prophet AMOS † im 8, Jahrhundert v. Chr.; Hll. Apostel FORTUNATUS, ACHAIKOS, STEPHAN † im 1. Jahrhundert; Hll. Märtyrer VITUS, MODEST und CRESCENTIA von Lucania † 303; Hl. Märtyrer DULAS von Kilikien † 305; Hl. Märtyrerin LEONIS (Leonida) von Syrien † 305; Hll. Märtyrer GRAUS und NERSEUS † 380; Hl. ORSIESIOS von Tabenna, Schüler des Hl. Pachomios des Großen † um 380; Hl. DULAS der Dulder von Ägypten † im 5. Jahrhundert; Hl. THEODOR des Sykeoten (Überführung der Gebeine); Hl. HIERONYMOS von Stridon † 420; Sel. AUGUSTINUS, Bischof von Hippo † 430; Hl. Mönch JOSEPH von Bethlehem; Hl. MICHAEL, erster Metropolit von Kiev und ganz Russland † 992; Hl. Großmärtyrer LAZARUS, Herrscher von Serbien † 1389; Hl. SPIRIDON, Patriarch von Serbien † 1389; Hl. EPHREM, Patriarch von Serbien † 1400; Hl. SIMEON, Erzbischof von Novgorod † 1421; Hl. JONAS, Metropolit von Moskau † 1461; Hll. GREGOR und KASSIAN, Äbte von Avneschk † 1492. Westliche Heilige: Hl. FORTUNATUS, Bischof von Neapel † 350; Hl. ABRAHAM, Gründerabt von Saint-Cirgues à Clermont † um 480; Hl. Märtyrerin BENILDIS von Córdoba † 853; Hl. EDBURGA, Äbtissin in Winchester † 960.
Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Ton 2. Tropar des Propheten. Da wir das Gedächtnis deines Propheten Amos feiern, / bestürmen wir dich, Herr, durch ihn: // Errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Propheten. (nach: Heut’ bist du erschienen) Nachdem du im Geiste dein lichtglänzendes Herz gereinigt, herrlicher Prophet Amos, / hast du die Gabe der Prophetie von oben empfangen und mit lauter Stimme in den Landen ausgerufen: // Siehe, unser Gott, und kein anderer ist ihm gleich.
Hl. und seliger Großmärtyrer unter den Königen Lazarus, Herrscher von Serbien Zum Gottesdienst
Ton 3. Tropar des hl. und seligen Großmärtyrers unter den Königen Lazarus, des Herrschers von Serbien. Da du die Schönheit der Herrlichkeit Gottes ersehntest, / warst du ihm in der irdischen wohlgefällig; / du hast das dir anvertraute Talent gut verwaltet und verdoppelt / und hast für ihn bis aufs Blut gekämpft. / Daher auch hast du den Lohn deiner Mühen als Märtyrer von Christus Gott empfangen: / Ihn bitte, dass errettet werden, // die dich besingen, o Lazarus.
Ton 8. Kondak des hl. und seligen Großmärtyrers unter den Königen Lazarus, des Herrschers von Serbien. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Als allerbesten Fürstreiter der Frömmigkeit und unbeschämten Märtyrer für die Wahrheit / lobpreiset dich ehrwürdig nach Gebühr deine Herde, auf Gott Sinnender; / doch da du Freimut hast bei Christus Gott, erbitte denen, die dich verherrlichen, Demut, // dass wir rufen zu dir: Freue dich, immerdenkwürdiger Lazarus.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (06.07.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten, über den römischen Hauptmann (Mt 8, 5-13), 06.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen vierten Sonntag nach Pfingsten lesen wir im Matthäusevangelium von der Heilung des Dieners eines römischen Hauptmanns durch Christus.
Was ist das Besondere daran und was bedeutet diese Stelle aus der Bibel für uns?
Die Gegend um Kaperna’um war zu dieser Zeit von den Römern besetzt und durch deren Streitkräfte abgesichert. Ein Befehlshaber der Besatzungstruppen hatte demzufolge eine nicht geringe Macht gegenüber der örtlichen... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (21.07.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einer Woche sprachen wir davon, dass nach den Worten unseres Herrn niemand „zwei Herren dienen“ kann (s. Mt. 6:24; vgl. Lk. 16:13). Unserer Homilie handelte davon, dass wir vor dem Angesicht der unaussprechlichen Allmacht und Erhabenheit Gottes Sklaven sind, jedoch dank der unvorstellbaren Liebe und Demut des Herrn die Möglichkeit besitzen, Seine Kinder (s. Joh. 1:12; 1 Joh. 3:1-2, 10; vgl. Gal. 3:26)... Weiterlesen.
Predigt zum vierten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (02.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Erzählung vom Hauptmann in Kafarnaum, der unseren Herrn für seinen kranken Diener bittet, ist, wie alle Geschichten, Reden und Gleichnisse des Herrn unendlich tiefgründig. Sie alle haben das Ziel, unseren Glauben zu stärken, denn es heißt im Neuen wie im Alten Bund: „Der aus Glauben Gerechte wird leben“ (Röm. 1:17; vgl. Hab. 2:4). Auch das Fazit unseres Herrn am Ende der Begegnung mit... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (18.07.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beschäftigt uns wieder der Hauptmann von Kafarnaum. Wir lasen heute bei Matthäus, welches die Parallelstelle zu Lk. 7:1-10 ist, wo allerdings der Hauptmann nicht persönlich zu unserem Herrn kommt, sondern die jüdischen Ältesten entsendet und Ihn durch sie zunächst bittet, in sein Haus zu kommen und seinen kranken Diener zu heilen, sich dann aber, als der Herr sich schon unweit seines Domizils befindet, für unwürdig... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (05.07.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute kommt es bei der Lesung in der Göttlichen Liturgie wieder zu der bemerkenswerten Begegnung zwischen unserem Herrn Jesus Christus und dem römischen Hauptmann. Der römische Hauptmann bittet den Herrn nicht für sich, sondern für seinen Diener, und offenbart einen Glauben, der in Israel seinesgleichen sucht (s. Mt. 8:10 und Lk. 7:9). Von Bedeutung ist eins: die Liebe des Hauptmanns, die beispiellose Reinheit seines... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (14.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Begegnung des Herrn mit dem Hauptmann von Kafarnaum ist ein Sinnbild für die Liebe Gottes, die alle Schranken überwinden kann: ethnische, soziale, politische und sogar religiöse. Im Grunde stehen nämlich beide – Jesus aus Nazareth und der Hauptmann – auf völlig unterschiedlichen Seiten, denn größer könnten die Gegensätze kaum sein: Hier ein Jude, da ein Römer; hier ein Friedensstifter, da ein Kriegsknecht; hier... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (24.06.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
es ist wie so oft: in knappen Worten wird in einem kurzen Ausschnitt der Heiligen Schrift das offenbart, was die ganze Bibel vom Wesen und der Bedeutung her ausmacht. Und der heute vorgelesene kurze Abschnitt aus dem Römerbrief steht auch in dem Sinne exemplarisch für die gesamte Schrift, da er auf eindrucksvolle Weise bestätigt, dass es keine Rosinenpickerei bei der Interpretation biblischer Texte geben... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6: 18-23; Mt. 8: 5-13) (28.06.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute im Evangelium nach Matthäus, wie Sich der Herr auf Bitten eines römischen Hauptmanns bereiterklärt, entgegen allen Gepflogenheiten in das Haus dieses Heiden zu kommen, um dessen schwerkranken Diener wieder gesund zu machen. Der Hauptmann jedoch sagt zum Herrn: „Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Mt. 8: 8). Der Mann weiß, wovon er redet: „Sprich nur ein WORT“... Für... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten (01.07.2012) (Röm 6, 18-23. Mt 8, 5-13.)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung (Mt. 8: 5-13) begegnet unser Herr Jesus Christus in Kafarnaum einem römischen Hauptmann, der Ihn um Hilfe für seinen schwer leidenden Diener bittet. Als der Herr daraufhin in das Haus des Hauptmanns gehen will, um den Diener zu heilen, spricht der Hauptmann einmalige, bemerkenswerte Worte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass Du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.