Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Erstes und zweites Auffinden des Ehrwürdigen Hauptes JOHANNES des TäufersHeilige: Ehrw. ERASMUS vom Kiever Höhlenkloster † um 1160; Hl. ROMANOS, Fürst von Uglitsch (Erhebung der Gebeine); Ehrw. PETRONIUS (Tănase) von Prodromu † 2011. Westliche Heilige: Hl. MODESTUS, Bischof von Trier † 486; Hl. Hieromärtyrer PRAETEXTATUS, Erzbischof von Rouen † 586; Hl. ÆTHELBERHT I (Ethelbert), erster christlicher König von Kent † 616.
Ton 5. Tropar des Sonntags. Den Logos ohne Anfang mit dem Vater und dem Geiste, / der aus der Jungfrau geboren uns zum Heile, / lasst uns besingen und anbeten, ihr Gläubigen. / Denn es gefiel ihm, im Fleische das Kreuz zu besteigen / und den Tod zu erleiden / und aufzuerwecken die Toten // in seiner glorreichen Auferstehung.
Ton 5. Kondak des Sonntags. Zum Hades bist du hinabgestiegen, mein Erretter, / und hast die Tore als Allmächtiger zertrümmert / und die Verstorbenen mitauferstehen lassen als Schöpfer; / den Stachel des Todes hast du, o Christus, zerbrochen / und den Adam erlöst vom Fluche, / Menschenliebender, weswegen wir alle // dir rufen: Errette uns, o Herr.
Ton 4. Kondak des Triodions. (nach: Heut’ bist du erschienen) Des Pharisäers Prahlerei lasset uns fliehen / und die Höhe der selbsterniedrigenden Worte des Zöllners lernen, in Reue rufend: // Erretter der Welt, sei deinen Knechten und Mägden gnädig.
Ton 3. Kondak des Triodions. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Die Seufzer des Zöllners lasset uns dem Herrn darbringen / und niederfallen, wir Sünder, vor ihm als dem Gebieter: / denn er will die Errettung aller Menschen und gewährt allen Umgeistenden die Vergebung: / denn um unseretwillen wurde derjenige Fleisch, der Gott ist, // gleichanfanglos mit dem Vater.
Erste und zweite Auffindung des kostbaren Hauptes des hl. Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Vorläufers. Aus der Erde ging auf das Haupt des Vorläufers / und sendet aus die Strahlen der Unvergänglichkeit und der Heilungen für die Gläubigen. / Es versammelt die Menge der Engel von oben, / von unten ruft es die Geschlechter der Menschen zusammen, // einstimmig die Verherrlichung emporzusenden Christus, dem Gott.
Ton 2. Kondak des Vorläufers. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Prophet Gottes und Vorläufer der Gnade, / dein Haupt haben wir wie eine hochgeweihte Rose aus der Erde aufgefunden / und empfangen allezeit Heilungen: / denn wiederum, wie früher schon, // verkündest du in der Welt das Umgeisten.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
welche Lehren können wir aus dem kurzen Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer ziehen? Mehrere. Und zwar solche, die das Positive ins Negative, und solche, die das Negative ins Positive umwandeln. Beispielhaft für Ersteres ist der Pharisäer, für das Letztere der Zöllner.
Das Beispiel des Pharisäers lehrt uns:
- Gott ist nichts an äußerer Frömmigkeit gelegen.
- Äußere Rechtschaffenheit ist völlig nutzlos,... Weiterlesen.
Predigt zum Sonntag des Zöllners und des Pharisäers (Lk 18,10-14), 01.02.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn wir in ein Café gehen und einen Pharisäer bestellen, dann bekommen wir einen Kaffee, der mit Cognac versetzt ist.
Dieses Getränk ist also äußerlich ein Kaffee, aber wenn wir genauer es genießen, dann stellen wir fest, dass der äußerliche Schein getäuscht hat und wir hier ein handfestes alkoholisches Getränk bekommen haben.
Die Bezeichnung dafür kommt nicht von ungefähr. Denn der Pharisäer, von dem wir... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest der Geburt der Allerheiligsten Theotokos / vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Phil. 2:5-11; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (21.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das noch junge Kirchenjahr beschert uns gleich das Hochfest der Geburt der Mutter unseres Herrn, dazu den liturgischen Vorausblick auf das nächste große Ereignis im Kirchenjahr – das Hochfest der Kreuzerhöhung, und schließlich wird uns an diesem Herrentag die übliche Lesung aus dem Evangelium angeboten. Darin wird berichtet, wie der Herr ständig von Seinen Widersachern angegangen wird, und zwar zu einem Zeitpunkt, als der... Weiterlesen.
Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer (Lk. 18,10-14)
Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer (Lk. 18,10-14)
Der Zöllner wusste, dass er ein Sünder war, d.h. jemand, der fern von Gott lebt, der innerlich zerrissen ist durch Leidenschaften, Geiz, Angst, Hass und geritten von Trieben. Er wusste, dass er nichts hatte, auf das er hätte stolz sein können. Er hatte nur eine einzige Hoffnung, dass Gott ihm gnädig sein würde, weil Gott die Dinge tiefer zu durchschauen vermag,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (09.02.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
„zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten“ (Lk. 18:10). – Praktisch jeder kennt die Erzählung vom Zöllner und vom Pharisäer, die uns auf den Weg zu Gott bringen soll. Jeder von uns muss hier gnadenlos ehrlich mit sich sein, um zu erkennen, was bei ihm als frommen Christen „pharisäisch“ und was „zöllnerisch“ ist. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der von sich... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis aller Heiligen des Deutschen Landes (2 Kor. 4:6-15; Lk. 5:1-11) (06.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
erstmals in ihrer Geschichte feiert die Russische Orthodoxe Kirche das Gedächtnis aller Heiligen, die im Deutschen Lande aufgeleuchtet sind. Für mich als in Deutschland aufgewachsenen Russen gibt es jetzt zwei solcher Tage: den Festtag Aller Heiligen des Russischen Landes feiern wir orthodoxe Deutsche seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich als unseren Feiertag, ganz wie nun der neue Festtag Aller Heiligen des Deutschen Landes für uns Russen... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (25.02.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun stehen die Zeichen auch liturgisch unwiderruflich auf Fastenzeit. Der heutige Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer, dieses Hinweisschild auf dem Weg zum Königtum Gottes, beschert uns aber erst einmal eine Woche ohne die üblichen beiden Fastentage am Mittwoch und Freitag. Ein Dispens während der Ruhe vor dem Sturm? Oder was? So seltsam es klingt, das einwöchige Nicht-Fasten soll den wahren Sinn des Fastens... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 4:6-15; Mt. 22:35-46) (17.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir uns mal etwas ausführlicher der Apostellesung zuwenden. Der heilige Apostel Paulus richtet folgende Worte an die Korinther: „Denn Gott, Der sprach: ´Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!`, Er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi“ (2 Kor. 4:6).
Das geschaffene Licht erstrahlte zu Beginn der Welt, am ersten Tag der Schöpfung... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 4:6-15; Joh. 3:13-17; Mt. 22:35-46) (25.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
im Schlusswort seines Briefes an die Galater (das der Apostel im Original mit eigener Hand geschrieben hat – s. Gal. 6:11) verwendet der heilige Paulus diese einprägsamen Worte über das Kreuz Christi, dessen Erhöhung wir in wenigen Tagen feierlich begehen werden: „Ich aber will mich allein des Kreuzes Jesu Christi, unseres Herrn, rühmen, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14 ) (05.02.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
(korrekt) übersetzt lautet das Resümee des Herrn am Ende des Gleichnisses vom Zöllner und Pharisäer: „Dieser (= der Zöllner) kehrte gerechter nach Hause zurück als jener (= der Pharisäer)“ (Lk. 18:14a). Der lasterhafte Zöllner erhält hier den Vorzug vor dem tugendhaften Pharisäer, aber warum verwendet der Herr den Komparativ statt eines totalen Gegensatzes (wie in der wenig geglückten deutschen Einheitsübersetzung geschehen)?.. Wir müssten doch... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (03.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Frage eines Schriftgelehrten, mit der er unseren Herrn versuchen wollte, impliziert an sich nur eine Antwort im Singular: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?“ (Mt. 22:36). Nicht, dass der in der Heiligen Schrift kundige Pharisäer am Wissen des Herrn zweifelte oder selbst keine Ahnung hatte, nein, er wollte womöglich ausloten, wo der Herr Seine Präferenzen setzt. Und zunächst erhält er die für einen... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und vom Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (21.02.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
noch drei Wochen bleiben uns bis zum Beginn der Großen Fastenzeit, die für einen orthodoxen Christen die freudigste Zeit des Kirchenjahres ist. Dieses Gefühl ist vergleichbar mit einer langen und beschwerlichen Reise an einen sehr schönen Ort: die (Vor-)Freude ist so groß, dass vor ihr alle bevorstehenden Reisestrapazen verblassen. Und die Fastenzeit ist für uns alle eine Pilgerfahrt zur Karwoche und zur Auferstehung Christi, den absoluten... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
mit dem Abschluss der Weihnachtszeit durch die Darbringung Christi im Tempel richtet sich unser Blick ab diesem Sonntag nach vorne. Wir blicken auf Ostern und die bevorstehende, große Fastenzeit. Mit diesem Sonntag begehen wir den ersten der drei Sonntage im Fastentriodion, welche uns auf die Fastenzeit vorbereiten sollen. Die Bedeutung dieser Vorbereitungszeit ist groß. Denn was nützt uns das Fasten und der Verzicht,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (01.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag beginnt die intensive Vorbereitung auf die Große Fastenzeit, die für uns alle ja eine Zeit der Erneuerung, der Reinigung und der geistlichen Erbauung sein soll. Und so wird uns heute das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer angeboten. Es ist unglaublich, aber auch dieser kurze Abschnitt enthält in komprimierter Form die gesamte Aussagekraft des Evangeliums, das ja in seiner Quintessenz die... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 4:6-15; Mk. 8:34-9:1; Mt. 22:35-46) (29.09.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Lesung zum Herrentag nach Kreuzerhöhung stellt der Herr die höchsten Ansprüche an alle, die Ihm nachfolgen wollen: „Wer Mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge Mir nach“ (Mk. 8:35). Diese feste Entschlossenheit ist unabdingbar für das ewige Leben, „denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um Meinetwillen und... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 4:6-15; Mt. 22:35-46) (09.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute erleben wir wieder wie so oft, dass unser Herr Jesus Christus von einem Seiner zahllosen Kontrahenten aus den Reihen der Pharisäer auf die Probe gestellt wird (s. Mt. 22:35): "Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?" (22:36). Offensichtlich will der Fragesteller den Herrn zu einer unbedachten Äußerung provozieren, um Ihn dann öffentlich bloßzustellen oder anklagen zu können. Doch der Herr antwortet ohne... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom Zöllner und Pharisäer (2 Tim. 3:10-15; Lk. 18:10-14) (28.01.2018)
"Darum bist du unentschuldbar - wer du auch bist, Mensch -, wenn du richtest. Denn worin du den anderen richtest, darin verurteilst du dich selber" (Röm. 2:1).
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der Begegnung vorige Woche mit Zachäus, dem ersten Vorboten der Großen Fastenzeit, stellen wir ab dem heutigen Tage liturgisch bereits richtig auf Fastenmodus um. Erstmals im Jahr liegt das Fastentriodion aufgeschlagen auf dem Kliros, werden... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 4: 6-15; Mt. 22: 35-46) (13.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beobachten wir in der uns angebotenen Lesung, wie ein Gesetzeslehrer von den Pharisäern unseren Herrn auf die Probe stellen will. Zuvor versuchten es die Pharisäer mit der Frage nach der kaiserlichen Steuer (s. Mt. 22: 15-22) und die Sadduzäer mit der Frage nach der Auferstehung der Toten (22: 23-34). Wie später im Laufe der Kirchengeschichte bietet sich hier durch Polemik die Möglichkeit, die... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten /Herrentag nach Kreuzerhöhung (Gal. 2: 16-20; 2. Kor. 4: 6 - 15; Mk. 8: 34 – 9: 1; Mt. 12: 35-46) (02.10.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
in einer Hinsicht lässt sich die Kreuzerhöhung, deren Nachfest immer noch andauert, nur mit den Hochfesten der Geburt und der Taufe Christi vergleichen: der Samstag und der Sonntag vor bzw. nach Kreuzerhöhung haben ihren festen Platz im Kalender und sind mit dazugehörenden neutestamentlichen Lesungen versehen. Wenn man den Herrentag der Kreuzverehrung in der Mitte der Großen Fastenzeit hinzunimmt, wird deutlich, dass dem Kostbaren und... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (21.02.2016)
„So werden alle, die in der Gemeinschaft mit Christus Jesus ein frommes Leben führen wollen, verfolgt werden“ (2. Tim. 3: 12).
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer dient der inneren Weichenstellung für die bevorstehende Große Fastenzeit. Letztere soll unser Bewusstsein darin schärfen, was in unserem Leben – in unserer Beziehung zu Gott und den Mitmenschen – wirklich wichtig ist. Darum soll die notwendige... Weiterlesen.
Predigt zum 15. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 4: 6-15; Mt. 22: 35-46) (13.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beobachten wir in der uns angebotenen Lesung, wie ein Gesetzeslehrer von den Pharisäern unseren Herrn auf die Probe stellen will. Zuvor versuchten es die Pharisäer mit der Frage nach der kaiserlichen Steuer (s. Mt. 22: 15-22) und die Sadduzäer mit der Frage nach der Auferstehung der Toten (22: 23-34). Wie später im Laufe der Kirchengeschichte bietet sich hier durch Polemik die Möglichkeit, die... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers (2. Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (01.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heute vorgetragene kurze Abschnitt aus dem Lukas-Evangelium zeigt, wie leicht es dem Widersacher fällt, gläubige Menschen ins Verderben zu stürzen, wenn sie sich nicht vom Hochmut und dem sich daraus ergebenden Richten der Mitmenschen loslösen. Zugleich widerlegt das vorliegende Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer auf eindrucksvolle Weise die weit verbreitete Auffassung, dass man einfach nur an Gott glauben muss, um gerettet zu... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.
Predigt zum Herrntag des Zöllners und des Pharisäers (2 Tim. 3: 10-15; Lk. 18: 10-14) (24.02.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Sonntag beginnt die „heiße Phase“ der Vorbereitung zur Großen Fastenzeit. Schon am vorherigen Sonntag hörten wir, wie jedes Jahr, von Zachäus (s. Lk. 19: 1-10), der in seiner „unorthodoxen“, aber dafür umso direkteren Art dem Herrn näher sein will und dafür von Ihm über alle anderen erhoben wird. Dieses „Zugehen“ Gottes auf den Sünder schon auf dessen erste, zaghafte Regung hin bewirkt... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.