Sonntag
25. Juli 2010
nach dem neuen Stil

12. Juli 2010
nach dem alten Stil

9. Sonntag nach Pfingsten. Ton 8.
Kein Fasten

Heilige: Hll. Märtyrer PROKLOS und HILARION von Ankyra † im 2. Jahrhundert; Hl. Gerechte VERONIKA die Blutflüssige, die vom Herrn geheilt wurde † im 1. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer PAULINUS, erster Bischof von Lucca † im 1. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer HERMAGORAS, erster Bischof von Aquileia und sein Diakon FORTUNATUS † im 1. Jahrhundert; Hll. Märtyrer ANDREAS der Soldat, HERAKLION, FAUSTUS, MENAS u. a.; Hl. Märtyrerin GOLINDUK, in der Taufe Maria, von Persien † 591; Ehrw. MICHAEL Maleinos † 962; Hll. Märtyrer THEODOR und sein Sohn JOHANNES von Kiev † 983; Ehrww. JOHANNES † 1005 und GABRIEL † im 11. Jahrhundert, Mönche vom Kloster Iveron auf dem hl. Berg Athos; Hl. SERAPION, Bischof von Vladimir † 1275; Ehrw. ARSENIOS von Novgorod, Narr in Christo † 1570; Ehrw. SIMON, Abt von Volomsk † 1641; Ehrw. ANTONIOS, Abt von Leochnov bei Novgorod (Übertragung der Gebeine); Hl. Gotttragender PAISIOS vom Berge Athos (neuer Stil). Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin “Die Dreihändige” vom Kloster Hilandar am Berg Athos; Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin “Prodromita“ vom Berg Athos.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Neuntes Auferstehungsevangelium): Joh 20,19-31; zur Liturgie: 1 Kor 3,9-17; Mt 14,22-34.

Gebete

Ton 8. Tropar des Sonntags.
Aus der Höhe bist du herabgestiegen, o Barmherziger, / hast das dreitägige Grab angenommen, / um uns von den Leiden zu befreien. // Du unser Leben und unsere Auferstehung, Herr, Ehre sei dir!
Ton 8. Kondak des Sonntags.
Auferstanden aus dem Grabmal hast du die Toten erweckt / und auferstehen lassen den Adam. / Eva tanzt in deiner Auferstehung / und es feiern das Fest die Enden der Welt // ob deiner Erweckung von den Toten, du Vielbarmherziger.
Ikone des Gottesmutter "Dreihändige" polyleos Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Gottesmutter.
Mit Lichtstrahlen kam wie ein Stern, * deine kostbare Ikone "der drei Hände" auf wundersame Weise von Serbien zum Athos; * und das Kloster von Chilandar, das sie ehrfürchtig als göttliche Gabe aus der Höhe empfängt, * verherrlicht dich, o erhabene Herrin, * und ruft mit Reue: ** Beraube uns nicht deiner Gnade, sondern bleibe mit uns für immer!
Märtyrer Proklos und Ilarios ohne Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar der Märtyrer.
Mit der Vollrüstung des Kreuzes habt ihr heilig euch bekleidet, * Ilarios und Proklos, und den Kampf aufgenommen, * der Natur enthoben, und euch so als Teilnehmer erwiesen * der himmlischen Herrlichkeit als Genossen Christi. * Darum habt ihr mit Gnadengaben entflammt jene, die da rufen: * Ehre dem , der euch Kraft hat gegeben, * Ehre dem, der euch bekränzt, * Ehre dem, der durch euch allen Heilung bewirkt.
Ton 4. Kondak der Märtyrer. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Das ehrwürdige Leiden der Märtyrer Proklus und Hilarius / ist aufgestrahlt wie der Morgenstern, / der uns im voraus erleuchtet durch die Herrlichkeit der Wunder. / Deshalb feiern wir euer Gedächtnis: // Bittet Christus Gott, dass er errette unsere Seelen.
Gottseliger Vater Michael von Malea ohne Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des gottseligen Vaters Michael von Malea.
In dir, o Vater, wurde sorgsam bewahrt, was dem Bilde gemäß: / denn indem du das Kreuz genommen, bist du Christus nachgefolgt / und hast handelnd gelehrt, das Fleisch gering zu achten, da es vergeht, / Sorge aber zu tragen für die Seele, die unsterbliche Wirklichkeit; // deshalb auch frohlockt, gottseliger Michael, mit den Engeln dein Geist.
Ton 2. Kondak des gottseligen Vaters Michael von Malea. (nach: Die zuverlässigen)
Des Fleisches Schwere hast du verfeinert durch Taten, / der Seele Schnelligkeit aber beschwingt durch Erleuchtung, Michael, / und bist als Wohnstatt der Dreiheit erschienen: / diese deutlich sehend, o Seliger, // bitte unaufhörlich für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (02.08.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, der größte Teil des Kirchenjahres definiert sich formal und auch faktisch als Nachgang des Pfingstfestes. So begehen wir heute den neunten Herrentag nach Pfingsten; am Ende kann es, je nach Oster- bzw. Pfingsttermin, maximal bis zum 37. Herrentag nach Pfingsten gehen. Pfingsten ist das Gründungsfest der Kirche, an dem wir der Niedersendung des Heiligen Geistes gedenken. Aber um zu verstehen, was sich für uns... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (10.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die uns heute angebotene Begebenheit aus dem Evangelium spiegelt im allegorischen Sinne unser geistliches Leben, d.h. unseren geistlichen Kampf wider. Gemäß der einhelligen Lehre der heiligen Väter kann der Mensch kein geistliches Leben ohne den Kampf (die Askese) führen. Der Weg zu Gott ist nur auf dem schmalen Pfad zu erreichen (s. Mt. 7:13-14). Unser Wegführer ist der Gottesmensch Jesus Christus. Er trägt uns... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Sonntag nach Pfingsten über die Stillung des Sturmes (Mt 14, 22-34), 10.08.2025

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Stelle aus dem Evangelium ist quasi jedem bekannt, sei es ein Christ oder einer der dem christlichen Glauben gegenüber neutral, negativ oder gar abwertend gegenübersteht. Es geht um das Gehen über das Wasser, welches heute über Jesus bzw. auch über Petrus vorgelesen worden ist. Man kann natürlich versuchen, mit naturwissenschaftlichen Mitteln dieses zu erklären. Was sind da nicht alles für Hypothesen aufgestellt worden:... Weiterlesen.


Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (03.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die Ernährung der Menschheit – bald werden es neun Milliarden auf unserem Planeten sein – ist zweifelsohne eine große Herausforderung für die Menschheit selbst. Für Gott ist das aber eine Kleinigkeit. Er würde den Menschen liebend gerne alles im Überfluss geben, wenn sie sich an Seine Anordnungen hielten: „Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken?... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (25.08.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, jeder Satz des heutigen Abschnittes aus dem Evangelium ist eine Quelle der Inspiration. Nach der wunderbaren Speisung der Fünftausend durch unseren Herrn unweit des Sees Genezareth „fordert Er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte Er die Leute nach Hause schicken“ (Mt. 14:22). Bemerkenswert, wie die Jünger scheinbar widerspruchslos gehorchen. Er „schickt sie voraus“, was wohl... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (06.08.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heiligen Maria Magdalena, der Patronin unserer Weimarer Gemeinde, kommt eine außerordentliche Rolle bei der Verkündigung der Auferstehung Christi zu. Nicht nur, dass sie als Erste den Auferstandenen erblickte – sie steht durch ihr überliefertes Zeugnis am Anfang eines neuen Äons, denn gleich wird die Rede nicht von einem gewöhnlichen Wochenbeginn sein, sondern vom Anfang eines neuen Zeitalters. Wenden wir uns also dem Bericht... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (09.08.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nach der wunderbaren Speisung der mehr als fünftausend Menschen in einer abgelegenen Gegend fordert der Herr Seine Jünger auf, ohne Ihn ins Boot zu steigen und auf das andere Ufer des Sees nach Bethsaida (vgl. Mk. 6:45) voraus zu fahren. Er Selbst wollte zuvor noch die Leute heimschicken. Erstaunlich, dass niemand sein Befremden darüber zum Ausdruck bringt, dass der Herr Jesus Christus an Land... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (09.08.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nach der wunderbaren Speisung der mehr als fünftausend Menschen in einer abgelegenen Gegend fordert der Herr Seine Jünger auf, ohne Ihn ins Boot zu steigen und auf das andere Ufer des Sees nach Bethsaida (vgl. Mk. 6:45) voraus zu fahren. Er Selbst wollte zuvor noch die Leute heimschicken. Erstaunlich, dass niemand sein Befremden darüber zum Ausdruck bringt, dass der Herr Jesus Christus an Land... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor 3: 9-17; Mt. 14: 22-34) (06.08.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir uns ausführlich mit der im Kalender angezeigten Epistellesung befassen. Der hl. Apostel Paulus schreibt an die Korinther: "(...) Wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau. Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. Denn einen anderen... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.