Tag vor der Großen Fastenzeit. An diesem Sonntag wird die Vesper mit dem Ritus der Vergebung zelebriert.
Vorfest der Begegnung des HerrnHeilige:Hl. Märtyrer TRYPHON † 250; Hll. Märtyrerin PERPETUA, eine Frau aus Karthogo und die Katechumenen SATURUS, REVOCATUS, SATURNINUS, SECUNDULUS und FELICITAS † um 203; Hll. Märtyrer THEONAS, zwei Kinder und KARION; Hl. PETER Galata, Eremit bei Antiochien in Syrien † um 403 oder 429; Hl. VENDEMIANUS (Bendemianus), Eremit von Bithynien † um 512; Hl. BASILIOS, Erzbischof von Thessaloniki † im 9. oder 10. Jahrhundert; Hl. TIMOTHEOS der Bekenner; Hl. Neumärtyrer ANASTASIOS von Anaplos † 1655; Hl. Hiero-Neumärtyrer PETER (Skipetrov) † 1918; Hl. Hiero-Neumärtyrer NIKOLAUS † 1938. Westliche Heilige: Hl. SEVERUS, Bischof von Ravenna † 348; Ehrw. FAUSTUS, Gefährte von Severin und zweiter Abt von Agaunum † 513; Hl. Gotttragende BRIGIDA von Kildare, Patronin Irlands † um 525; Hl. Hieromärtyrer AGRIPPANUS, Bischof von Le Puy † um 650; Hl. ANSOGOL, Abt von St. Peter in Salzburg † um 730; Hl. SAVOLUS (Savalo), Abt von St. Peter in Salzburg.
Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Ton 1. Tropar der Vorfeier. Der himmlische Chor der himmlischen Engel neigt sich auf die Erde / und sieht den Erstgeborenen der ganzen Schöpfung kommen, / als Kindlein zum Tempel getragen / von der mannesunerfahrenen Mutter: / nun singen sie mit uns die vorfestliche Melodie, // zurücktretend vor Schauer.
Ton 6. Kondak der Vorfeier. Das Wort, das mit dem Vater unsichtbar ist, / ist nunmehr sichtbar im Fleische: / unsagbar ward es von der Jungfrau geboren / und in die Hände des greisen Priesters gegeben. // Wir beten ihn an als unseren wahren Gott.
Ton 6. Kondak des Triodions. Du Wegführer zur Weisheit, / Spender der rechten Gesinnung, / Lehrer der Unverständigen und Beschützer der Armen, / festige und unterweise mein Herz, Gebieter. / Gib mir das Wort, du Wort des Vaters: / denn siehe, keineswegs will ich meine Lippen hindern, zu dir zu rufen: / Erbarmungsreicher, erbarme dich meiner, // des Abgeirrten.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Tryphon, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft
erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des Märtyrers. (nach: Als Erstlinge der Natur) In der Kraft der Dreiheit hast du die Vielgötterei von den Enden her zerstört, / und bist, Allherrlicher, ein in Christus Geehrter geworden. / Die Tyrannen hast du besiegt in Christus, dem Erretter, // und den Kranz deines Martyriums, sowie die Gnadengaben der göttlichen Heilungen empfangen als Unbesiegbarer.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Vergebungssonntag (Mt 6, 14-21), 22.02.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Sonntag ist der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies gewidmet.
Es gibt die geflügelte Redewendung „bei Adam und Eva anfangen“. Sie bedeutet, dass man zur Erklärung eines Sachverhaltes sehr weit ausholt, bevor man auf den Punkt, auf den Kern der Sache kommt. Und hier kommt die zweite Bezeichnung des heutigen Sonntags ins Spiel „Sonntag des Vergebens“.
Was haben diese beiden Bezeichnungen... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Gedenkens an die Vertreibung Adams (Vergebungssonntag) (Röm. 13:11-14; Mt 6:14-21) (22.02.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Sündenfall des Menschen im Garten Eden war sozusagen die erste ökologische Katastrophe der Menschheitsgeschichte – mit weitreichenden Folgen für alle nachfolgenden Generationen (s. Gen. 3:17-19) und zudem für die gesamte Schöpfung (s. Röm. 8:20,22). Dennoch beraubte Gott den Menschen sowie die gesamte Schöpfung nicht der Hoffnung auf Erlösung (s. Röm. 8:18-30). Allerdings gibt es keinen Schuldenerlass per Dekret. Auch wenn Christus „den... Weiterlesen.
Predigt über die Demut (Gal 1,3–10; Lk 10,19–21) (29.11.2025)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amin.
Lieber Vater, liebe Gläubigen,
im heutigen Evangelium hören wir, wie sich Christus freut und betet: „Preisend bekenne ich dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde; denn du hast dies vor Weisen und Einsichtigen verborgen und es Unmündigen geoffenbart.“ (Lk 10,21b). Mit den „Weisen und Einsichtigen“ sind diejenigen gemeint, die sich für weise und einsichtig halten. Aber... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Gedenkens an die Vertreibung Adams (Vergebungssonntag) (Röm. 13:11-14:4; Mt. 6:14-21) (02.11.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Vortag des Beginns der Großen Fastenzeit erinnert uns die Kirche an die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies als Folge des Sündenfalls: „Dann sprach Gott, der Herr: ´Seht, der Mensch ist geworden wie Wir; er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt`. Gott, der Herr, schickte ihn... Weiterlesen.
Predigt zum Vergebungssonntag (Mt 6, 14-21), 02.03.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Vergebungssonntag lasen wir ein sehr kurzes, dafür aber sehr prägnantes Evangelium. Der Abschnitt besteht aus wenigen Sätzen, aus drei Teilen, die drei verschiedenen Themen gewidmet sind:
Das erste handelt von der Vergebung, das zweite vom Fasten und das dritte davon, wo der wahre Schatz des Menschen liegen sollte und was er ist.
Die Vergebung ist eine elementare Voraussetzung dafür, dass wir das himmlische... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Käseverzichts / Gedenken an die Vertreibung Adams / Herrentag der Vergebung (Röm. 13:11-14:4; Mt. 6:14-21) (17.03.2024)
Predigt zum Festtag der heiligen kaiserlichen Leidensdulder Zar Nikolai, Zarin Alexandra, Zarewitsch Alexej und der Zarentöchter Olga, Tatjana, Maria und Anastasia (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn ich behaupte, dass wir den heutigen Festtag wie jeden Gedenktag von Märtyrern feierlich begehen, dann habe ich meine Wortwahl bewusst so gewählt. Was sich in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1918 (hier und weiter alle Angaben nach Julianischem Kalender) im Keller des Hauses des Kaufmanns Ipatiew in Ekaterinburg abgespielt hat, war schrecklich und grausam. Aber: „Kostbar ist vor dem Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Gedenkens an die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies / Versöhnungssonntag (Röm. 13:11-14:4; Mt. 6:14-21) (26.02.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Tage gedenken wir eines Ereignisses, das nicht, wie sonst üblich, aus dem Leben unseres Herrn erzählt wird, sondern ganz am Anfang der Menschheitsgeschichte geschah: der Vertreibung der Urahnen aus dem Paradies infolge des Sündenfalls. Dies war die GRÖßTE KATASTROPHE DER MENSCHHEITSGESCHICHTE, die Entfremdung des Menschen von Gott, sein Abfall von Gottes Gnade und der Verlust der Wonne der harmonischen Gemeinschaft mit Gott.... Weiterlesen.
Predigt zum Vergebungssonntag / Gedenken an die Vertreibung Adams aus dem Paradies – Beginn der Großen Fastenzeit (Röm. 13:11-14:4; Mt. 6:14-21) (14.03.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun ist der langersehnte Moment gekommen – der Herrentag der Vergebung, der Beginn der heiligen Zeit der Reinigung unserer Seelen. Der Sinn dieses einmaligen Tages im Kirchenjahr ist nicht schwer zu erfassen: „(…) Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer himmlischer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“... Weiterlesen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
dieser letzte Sonntag der Vorfastenzeit wird auch der Sonntag der Vergebung (und des Käseverzichts) genannt. Unsere Bereitschaft zu vergeben und unsere Bereitschaft zu geben werden uns als letzter Rat für ein wahres Fasten mit in die nächsten 40 Tage gegeben.
Die Bereitschaft zu vergeben
Das heutige Evangelium (Mt 6,14-21) beginnt damit, dass... Weiterlesen.
Mt 6,14-21 (10.03.2019)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
gemeinsam stehen wir heute am Beginn der großen Fastenzeit und beginnen uns auf das Ostern, das Fest der Auferstehung Christi vorzubereiten. Ziel der Vorbereitung ist es, dass wir selbst eines Tages an der Auferstehung Christi teilhaben dürfen. Daher liegt es nahe, dass wir zu Beginn der Fastenzeit uns dessen Sinn vergegenwärtigen, um am Schluss so zu laufen, dass wir auch den Siegeskranz in... Weiterlesen.
Predigt zum Geburtsfest des hl. Johannes des Täufers (Röm. 13: 11 – 14: 4; Lk. 1: 1-25; 57-68; 76, 80) (07.07.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Geburt des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes wird exakt sechs Monate vor bzw. nach der Geburt des Herr gefeiert. Es ist eins von fünf sog. „Großen Festen“, das eine Kategorie niedriger als die zwölf Hochfeste ist, dafür aber um mindestens eine Stufe höher als alle übrigen Feste im Kirchenjahr steht. Zwei dieser „Großen Feste“ sind dem Vorläufer des Herrn gewidmet –... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag von der Vertreibung Adams / Vergebungssonntag (Röm. 13:11-14:4; Mt. 6:14-21) (01.03.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun ist sie da, die Große Fastenzeit. „Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf“ (Röm. 13:11). „Lasst euch mit Gott versöhnen!“ (2 Kor. 5:20), sagt der Apostel zudem. Vor Wochenfrist hörten wir in der Ankündigung über das Weltgericht, dass diejenigen, die bei sich keinerlei Verfehlungen sahen, verurteilt wurden, während diejenigen, die sich keiner guten Werke bewusst waren, Rechtfertigung erlangten. Also zeigt dieser kleine Rückgriff... Weiterlesen.
Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten / Geburtsfest des hl. Johannes des Täufers (Röm. 5:1-10; Röm. 13: 11 – 14: 4; Mt. 6:22-33; Lk. 1: 1-25; 57-68; 76, 80) (07.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Geburtsfest des heiligen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes findet auf den Tag genau sechs Monate vor der Feier der Geburt unseres Herrn statt (vgl. Lk. 1:36). Der Vorläufer des Herrn war ja Wegbereiter der leiblichen Erscheinung Gottes in der Welt (s. Jes. 40:3; Mal. 3:1; vgl. Mt. 3:2; Mk. 1:2-3; Lk. 3:4-6; Joh. 3:28). Auf eine gewisse Weise können wir es ihm gleichtun,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag von der Vertreibung Adams / Vergebungssonntag (Röm. 13:11-14:4; Mt. 6:14-21) (10.03.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn ein Weg lange und beschwerlich zu werden verspricht, hängt viel davon ab, wie man sich auf die Reise vorbereitet hat, damit man in schwierigen Situationen die nötige Motivation und Ausdauer hat, um nicht entmutigt umzukehren. Unsere Motivation heißt Christus. Wir dürfen Ihn nicht dadurch enttäuschen, dass wir uns Seiner Heilstaten als unwürdig erweisen. Der Weg zurück ins Paradies ist mit viel Mühe und... Weiterlesen.
Predigt zum 37. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1 Tim. 4:9-15; Röm. 8:28-39; Lk. 19:1-10; Lk. 21:8-19) (10.02.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Russische Kirche feiert heute das Gedächtnis aller Neuen Märtyrer und Bekenner Russland und gedenkt zugleich aller Opfer der bolschewistischen Kirchenverfolgung des 20. Jahrhunderts. Dieses Datum im Kirchenkalender bietet überdies Anlass zum Nachdenken über die Bedeutung solcher nationaler Gedenktage. Vor allem ein Begriff muss in diesem Zusammenhang von vornherein aus den Köpfen und Herzen der Menschen gestrichen werden: der Nationalismus. Es geht in der... Weiterlesen.
Predigt zum Gedenktag der hll. Kaiserlichen Leidensdulder anlässlich des 100. Jahrestages ihres Martyriums in Jekaterinburg (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den Tag genau heute jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung der russischen Zarenfamilie und ihrer treuen Gefährten im Ipatjew-Haus zu Jekaterinburg. Kaum eine Heiligsprechung hat jemals derartig polarisiert wie diese - und das gleich zwei Mal. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich 1980 von einem befreundeten gemäßigt-regelmäßigen Kirchgänger indirekt die Nachricht vernahm: "Hast du, gehört? Die wollen doch tatsächlich den... Weiterlesen.
Predigt zum Geburtsfest des hl. Johannes des Täufers (Röm. 13: 11 – 14: 4; Lk. 1: 1-25; 57-68; 76, 80) (07.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir begehen heute das Geburtsfest jenes Heiligen, der nach den Worten unseres Erlösers keinen Ebenbürtigen kennt (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28). Er selbst spricht von sich als dem "Freund des Bräutigams", der dabeisteht und sich über die Stimme des Bräutigams freut (s. Joh. 3:29a). Bevor der Bräutigam auf der Hochzeitsfeier erschien, stand damals der "Freund des Bräutigams" (entspricht ungefähr dem heutigen Trauzeugen, der auf... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag zum Gedächtnis an die Vertreibung aus dem Paradies / Vergebungssonntag (Röm. 13:11 – 14: 4; Mt. 6: 14-21) (13.03.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit der heutigen Vesper beginnt die Große Fastenzeit. Die hinter uns liegenden Wochen haben uns darauf eingestimmt, dass wir diese heilbringende Zeit in der Besinnung auf unsere eigenen Sünden verbringen und durch gegenseitige Vergebung in ungeheuchelter Liebe zu den Mitmenschen wachsen. Das sind die Voraussetzungen, unter denen wir alle wieder zu Teilhabern der paradiesischen Wonne – der ungetrübten Gemeinschaft mit Gott – werden wollen.... Weiterlesen.
Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1. Tim. 1: 15-17; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 25-43; Lk. 21: 8-19) (07.02.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus besteht zwar aus nur drei Versen, ist dafür aber umso inhaltsvoller: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem... Weiterlesen.
Predigt zum Geburtsfest des hl. Johannes des Täufers (Röm. 13: 11 – 14: 4; Lk. 1: 1-25; 57-68; 76, 80) (07.07.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
um zu zeigen, welch exponierte Stellung der Prophet, Vorläufer und Täufer des Herrn Johannes unter den Heiligen hat, widmet ihm die Heilige Kirche gleich mehrere Feste im Jahr. Wie bei allen anderen Heiligen ist es der Tag seines Heimgangs (in seinem Fall der Enthauptung), dazu noch die erste, zweite und dritte Auffindung seines kostbaren Hauptes und die Synaxe des Täufers am Tag nach der... Weiterlesen.
Predigt von S. E. Erzbischof Mark am 27.1./ 9.2. 1997 zum Patronats-Fest der Kathedral-Kirche, zu Ehren und im Gedenken an die Hll. Neomärtyrer und Bekenner Russlands (Röm 8, 28-39. Lk 21, 8-19)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Die Heiligen Neomärtyrer und Bekenner von Rußland ließen sich bei ihrem großen Opfer nicht allein vom Glauben leiten, denn dies wäre nicht genügend gewesen für das, was sie vollbrachten. Vielmehr ließen sie sich von der Liebe leiten, von vollkommenster Liebe zu Gott. Wir hörten heute die Worte des Heiligen Apostels Paulus: “Wir wissen, daß... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Gedenkens an die Vertreibung aus dem Paradies / Versöhnungssonntag (Mt. 6: 14-21) (22.02.2015)
(Röm- 13: 11 – 14: 4)
Liebe Brüder und Schwestern,
der letzte Sonntag vor dem Beginn der Großen Fastenzeit ist dem Gedenken an die Vertreibung unserer Ureltern aus dem Paradies gewidmet. Wir wurden in den zurückliegenden Wochen schon liturgisch auf die Zeit der „geistlichen Melancholie“ eingestimmt – sowohl durch die Gebete und Hymnen aus dem Fastentriodion, als auch durch die entsprechenden Lesungen aus der Heiligen Schrift. Im Orthros... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner von Russland (1. Kor. 6: 12-20; Röm. 8: 28-39; Lk. 15: 11-32; Lk. 21: 8-19) (08.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag haben wir ein weiteres Etappenziel zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit des Kirchenjahres erreicht. Wie es schon vor Wochenfrist anklang, sorgt sich die Kirche dafür, dass wir mit der richtigen Einstellung des Herzens uns auf den Weg zurück in die ausgebreiteten Arme des Himmlischen Vaters machen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn verdeutlicht uns, wie unendlich groß Gottes Güte, Seine Langmut... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Gedenkens an die Vertreibung Adams aus dem Paradies / Vergebungssonntag (Mt. 6: 14- 21) (02.03.2014)
(Röm. 13: 11 - 14: 4)
Liebe Brüder und Schwestern,
endlich ist es soweit! Die Apostellesung zu Beginn der Großen Fastenzeit bringt die Stimmung unserer Herzen auf den Punkt: „Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, als wir gläubig wurden. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe, darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.
Aus einer Predigt am Vorabend der Großen Fasten im Kloster Cetinje (Mt 6, 14-212)
(Röm 13, 11 - 14, 4)
Bote 1999-1 S.E. Amfilohije, Metropolit von Montenegro Die Große Fastenzeit – Vorbereitung auf die Auferstehung
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Heute, liebe Brüder und Schwestern, endet ein Abschnitt unseres Lebens und mit dem Beginn der Großen österlichen Fastenzeit beginnt ein neuer Abschnitt. Die Kirche setzte die Fastenzeiten von alters her ein. Sie stellen einen Teil unseres christlichen... Weiterlesen.
Predigt zum Herrntag des Gedenkens an die Vertreibung aus dem Paradies / Vergebungssonntag (Mt. 6: 14-21) (17.03.2013)
(Röm. 13: 11 – 14: 4)
„So spricht der Herr der Heere: Das Fasten des vierten, das Fasten des fünften, das Fasten des siebten und das Fasten des zehnten Monats werden für das Haus Juda Tage des Jubels und der Freude und froher Feste sein. Darum liebt die Treue und den Frieden!“ (Sach. 8: 18-19)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heutige Sonntag, der letzte Tag vor der Großen... Weiterlesen.
Predigt am Sonntag der Butterwoche (Mt 6, 14-21)
(Röm 13, 11 - 14, 4)
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Die Heilige Kirche führt uns, liebe Brüder und Schwestern, ein in den Dom des großen Fastens und der Buße, der inbrünstigen Gebete und tiefen Beugung. Bevor wir jedoch die Schwelle in die heiligen vierzig Tage überschreiten, soll¬ten wir mit unseren Nächsten Versöhnung geübt haben. Wo Feindschaft zum Bruder an unseren Herzen nagt, sind... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.