Sonntag
23. November 2008

23. Sonntag nach Pfingsten. Ton 6.
Weihnachtsfastenzeit

Nachfest von Mariä Einführung Heilige: Hl. AMPHILOCHIOS, Bischof von Ikonium † 394; Hl. GREGOR, Bischof von Agrigent † 630; Hl. ISCHIRION, Bischof von Ägypten und Einsiedler der Skite † im 3. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer SISINIOS, Bischof von Kyzikos † 350; Hl. Märtyrer THEODOR von Antiochien † im 4. Jahrhundert; Hl. HELENOS, Bischof von Tarsus; Hl. Apostelgleicher KOLUMBAN, Gründer und erster Abt des Klosters Luxeuil, Missionar in Gallien und im Bodenseeraum, später Abt in Bobbio † 615; Hl. AMPHILOCHIOS vom Kiever Höhlenkloster, Bischof von Volhynien † 1122; Hl. ALEXANDER von der Newa † 1263; Ehrw. ANTONIUS von Iezerul-Vâlcea † im 17. Jahrhundert; Hl. METROPHANES, Bischof von Woronesch † 1703; Hl. Mönchs-Neumärtyrer SERAPHIM † 1931; Hl. Neumärtyrer JOHANNES der Bekenner † 1932; Hl. Hiero-Neumärtyrer BORIS, Bischof von Ivanowo mit der Priester ELEASAR und der Neumärtyrer ALEXANDER † 1937; Hl. Hiero-Neumärtyrer GRIGOL Peradze † 1942. Westliche Heilige: Hl. KLEMENS, erster Bischof von Metz † im 3. oder 4. Jahrhundert;.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zum Orthros (Erstes Auferstehungsevangelium): Mt 28,16-20; zur Liturgie: Eph 2,4-10; Lk 12,16-21.
Lesung des Amphilochios. Zur Liturgie: Hebr 13,7-16; Mt 24,42-47.
Lesung des Gregorios. Zur Liturgie: Hebr 13,7-16; Mt 24,42-47.

Gebete

Ton 6. Tropar des Sonntags.
Die Engelmächte erschienen an deinem Grab. / Die es bewachten aber fielen um wie Tote. / Maria trat hin zum Grabe / und suchte deinen Leib ohne Makel. / Beraubt hast du den Hades / ohne in seine Fänge zu geraten, / der Jungfrau tratest du entgegen, / schenktest das Leben. // Erstanden von den Toten, Herr, Ehre sei dir!
Ton 6. Kondak des Sonntags.
Mit lebenschaffender Hand/ ließ alle auferstehen Christus Gott, der Lebenspender/ aus den finsteren Grüften./ Die Auferstehung hat er zuerkannt/ dem sterblichen Teige. / Denn er ist der Erretter aller, / die Auferstehung und das Leben// und der Gott des Alls.
Nachfest der Einführung der Gottesmutter Maria in den Tempel sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Fests.
Heute ist das Vorspiel des Wohlgefallens Gottes / und die Vorverkündigung der Errettung der Menschen; / im Tempel Gottes zeigt sich deutlich die Jungfrau / und verkündet Christus allen vorher. / Ihr wollen auch wir mit lauter Stimme zurufen: / Freue dich, // du Erfüllung der Heilsordnung des Schöpfers.
Ton 4. Kondak des Fests. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Der allerreinste Tempel des Erretters, / das vielgeehrte Brautgemach, die Jungfrau, / der hochgeweihte Schatz der göttlichen Herrlichkeit, / heute wird sie eingeführt in das Haus unseres Herrn, / und sie führt die Gnade mit ein, die da göttlich wirkt im Geiste. / Die Engel Gottes singen ihr dies Lied: // Sie ist wahrhaftig das himmlische Brautgemach.
Gedächtnis des rechtgläubigen Großfürsten Alexander von der Neva polyleos Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des rechtgläubigen Großfürsten Alexander von der Neva.
Ein überaus ehrwürdiger Sproß einer frommen Wurzel / bist du gewesen, seliger Alexander; / denn Christus hat dich als einen göttlichen Schatz des russischen Landes erzeigt, / als einen neuen Wundertäter, allherrlich und gottwohlgefällig. / Und da wir heute mit Glauben und Liebe zu deinem Gedächtnis zusammengekommen sind, / frohlocken wir in Psalmen und Liedern / und verherrlichen den Herrn, der dir die Gnade der Heilungen gab; / ihn bitte, dass er dieses Land bewahre // und alle Rechtgläubigen errettet werden.
Ton 8. Kondak des rechtgläubigen Großfürsten Alexander von der Neva. (nach: Als Erstlinge der Natur)
Wir ehren dich als einen überaus lichten Stern, der vom Osten aufgestrahlt und zum Westen gekommen ist; / denn dein ganzes Land bereicherst du mit Wundern und Güte / und erleuchtest jene, die im Glauben dein Gedächtnis ehren, seliger Alexander; / deshalb feiern wir, das christliche Volk, heute deine Entschlafung. / Bitte ‹Christus Gott›, dass er dein Vaterland errette / und alle, die zum Schrein deiner Reliquien eilen und dir gläubig zurufen: // Freue dich, du Befestigung unseres Glaubens.
Hierarch Amphilochios, Bischof von Ikonion ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Amphilochios.
Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen.
Ton 4. Tropar des Amphilochios. (falls dieser Tag auf einen Sonntag fällt, wird das obige Tropar durch folgendes ersetzt)
Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Amphilochios / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Amphilochios. (slawisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Du göttlicher Donner und Posaune des Geistes, / du Pflanzer des Glaubens und Axt gegen die Häresien, / Hierarch Amphilochios, größter Diener der Dreiheit, / immerdar stehst du mit den Engeln vor ‹Gott›: // lege unaufhörlich Fürbitte ein für uns alle.
Ton 2. Kondak des Amphilochios. (griechisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Du göttlicher Donner und Posaune des Geistes, / du Pflanzer der Gläubigen und Axt gegen die Häresien, / Hierarch Amphilochios, größter Diener der Dreiheit, / immerdar bist du mit den Engeln: // höre nicht auf, Fürbitte einzulegen für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025)

Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 12:16-21) (30.11.2025) Liebe Brüder und Schwestern, wir kommen heute wieder auf den reichen Mann zu sprechen, der sich über eine gute Ernte und damit verbunden üppige Erträge freuen konnte. Er war wohl kein Halunke, kein Gesetzesbrecher, doch wandte er seinen Blick einzig und allein auf die horizontale Ebene. Die Sorge um den Reichtum (vgl. Mt. 13:22;... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:41-56) (16.11.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, heute werden wir mit den folgenden Worten des Apostels Paulus aus seinem Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesos konfrontiert: „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. Er hat uns mit Christus auferweckt und uns... Weiterlesen.


Predigt zum 20. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (Gal 1:11-19; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15_ Joh. 17:1-13) (26.10.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, Vater Ephraim von Arizona (+2019) sagt über unsere Seelen, dass es von jedem einzelnen Menschen abhängt, ob er infolge seines inneren Zustands Freiheit, Glück und Frieden erntet oder aber zum Sklaven seiner Leidenschaften wird. Mit dem Apostel Paulus fragt er: „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ (1 Kor. 3:16). Diesen Tempel verdirbt man durch... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 12:16-21) (01.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom sorglosen Reichen drückt durch einen kurzen Ausdruck die unendliche Diskrepanz zwischen dem von Gott bestimmten, gewollten und gesegneten Leben einerseits, und dem Leben nach dem alleinigen Willen des Menschen andererseits, aus: „Du Narr!“ (Lk. 16:20). Wenn der Gott der Liebe Sich gezwungen sieht, zu solchen Mitteln zu greifen, müssen gewichtige Gründe hierfür vorliegen. Und so ist es natürlich im vorliegenden Fall.... Weiterlesen.


Predigt zum 18. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der heiligen Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor. 9:6-11; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr feiern wir das Gedächtnis der Konzilsväter aus der Epoche der sieben Ökumenischen Konzile. Dazu lesen wir heute u.a. folgende Zeilen: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach! Jesus Christus ist Derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Lasst euch nicht durch mancherlei fremde Lehren irreführen; denn es... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Sonntag nach Pfingsten über den reichen Kornbauern (Lk 12, 16-21), 03.12.2023

Wer detaillierter plant, irrt genauer! So heißt es in einem Sprichwort, dass gelegentlich scherzhaft verwendet wird, wenn jemand allzu sehr versucht, alles bis ins kleinste vorherzusehen. So plante auch der reiche Mensch in dem heutigen Gleichnis: 16 Er redete aber ein Gleichnis zu ihnen: Das Land eines reichen Menschen hatte gut getragen. 17 Und er überlegte bei sich selbst: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht‹s›, wohin ich... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-18; Lk. 12:16-21) (03.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heilige Lukas bietet uns heute das Gleichnis vom reichen Mann an, das der Herr als abschreckendes Beispiel für Habgier erzählte (s. Lk. 12:15). Gott spricht zu dem selbstsicheren Mann „Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast?“ (12:20). Er wird von Gott folglich nicht dafür gerügt, dass er... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:26-39) (12.11.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Austreibung einer ganzen Legion von Dämonen aus dem Besessenen von Gerasa im Lande Gadara, das am Ostufer des Sees Genezareth liegt (auf den heutigen Golan-Höhen), birgt trotz bereits hinlänglich bekannter tiefgründiger allegorischer Aspekte immer noch einen Abgrund an göttlicher Weisheit, der für unser Heil förderlich ist. Hierzu wollen wir uns heute aus der geistlichen Schatztruhe des heiligen Theophylakt von Ochrid (+ ca. 1107)... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:41-56) (20.11.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, nach der Austreibung der Dämonen aus dem Besessenen von Gerasa fährt der Herr wieder zurück an das entgegengesetzte Ufer nach Kafarnaum. Trotz des wunderbaren Zeichens im Lande der Gedarener war Seine Mission, in nackten Zahlen ausgedrückt, scheinbar ein Misserfolg. Der betriebene Aufwand steht in keinem Verhältnis zum erzielten Erfolg: ein einziger Bewohner – der von Christus Geheilte – konnte im ganzen Land für das... Weiterlesen.


Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten / Hochfest des Tempelgang der Allerheiligsten Gottesgebärerin (Hebr. 4:1-6; Hebr. 9:1-7; Lk. 12:16-21; Lk. 10:38-42; 11:27-28) (04.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, 1. In der regulären Lesung des heutigen Herrentages erzählt der Herr von einem reichen Mann, der sich über große Erträge auf seinen Feldern freut und praktisch all seine Schaffenskraft darauf verwendet, all diese Güter sachgemäß lagern zu können. Er beschließt, seine alten Scheunen abzureißen und neue, größere zu errichten, die seine Vorräte aufnehmen können, damit er von nun an ein unbekümmertes Leben führen könne.... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:26-39) (28.11.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, erneut begegnen wir in der heutigen Lesung dem besessenen Mann aus Gergesa im Lande der Gadarener am östlichen Ufer des Sees Genezareth und lesen davon, wie der Herr Jesus Christus aus diesem Menschen eine ganze Legion von Dämonen austreibt. Die Evangelisten beschreiben diesen von Dämonen besessenen Mann – bei Matthäus ist von zwei Besessenen die Rede, bei Markus ebenfalls nur von einem (vgl. Mt. 8:28;... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 12:16-21) (06.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, die falsche Selbstsicherheit des reichen Mannes aus dem heute vernommenen Gleichnis dient als warnendes Beispiel für uns alle, uns a) nicht auf irdische Faktoren zu verlassen und b) uns nicht nach trügerischer Ruhe zu sehnen. Natürlich hat jeder, der hart arbeitet, das Bedürfnis, auch mal ausspannen zu dürfen, um neue Kräfte zu sammeln. Aber eine Erholung auf Dauer wie in der Lotterie-Werbung in Gestalt eines jungen... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 8:26-39) (15.11.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir hörten heute davon, wie der Herr Jesus Christus einen von Dämonen Besessenen am Ostufer des Sees Genezareth heilt. Er vertreibt die Dämonen aus dem Mann und gestattet es ihnen, in eine Schweineherde hineinzufahren, die darauf den Hang hinabstürzt und im See ertrinkt. Welche Reaktion zeigen die Dämonen, als sie unserem Herrn von Angesicht zu Angesicht begegnen bzw. wie verhält sich der dämonisierte Mensch, wenn er... Weiterlesen.


Lk 18,18-27_Eph 2,4-10 (24.11.2019_2. Sonntag der Adventsfastenzeit)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, heute morgen möchte ich mit einer Frage beginnen: Haben Sie schon einmal gemerkt, dass Ihnen die Gnade Gottes begegnet ist und Sie vor der Wahl standen dieser einzuwilligen und mit dieser mitzuwirken? Haben Sie schon einmal innerlich in einer Entscheidungssituation gemerkt, dass nun das Eine richtig wäre und sich doch für das Andere entschieden haben? So wie die Gnade Gottes (das Wirken der... Weiterlesen.


Lk 12,16-21 (17.11.2019_1. Sonntag der Adventsfastenzeit)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, heute begehen wir den ersten Sonntag der Adventsfastenzeit. Advent (lat. adventus) bedeutet Ankunft und verweist uns auf das Kommen Jesu Christi, dem angekündigten Messias und König dieser Welt. In dieser Adventsfastenzeit bereiten wir uns auf die Geburt Christi vor und hoffen dabei, dass auch in unserer Seele Christus ankommt und jeden Tag neu geboren wird. Da diese Ankunft Christi in unserem Herzen aber... Weiterlesen.


Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 12:16-21) (01.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom reichen Mann, auf dessen Feldern eine gute Ernte stand ist schlicht verfasst, auf Anhieb verständlich – und stellt doch einen wahren Ozean an möglichen tiefgründigen Gedankengängen dar. Dieser Mann muss wunschlos glücklich sein. Reichtum!!! ... Aber eine volkstümliche Weisheit besagt, dass nur der wirklich reich ist, der mit dem zufrieden ist, was er hat. Demnach kann ein Millionär „arm“ sein, während... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:4-10; Lk. 10:25-37) (24.11.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wird unser Herr Jesus Christus ganz konkret von einem Gesetzeslehrer auf die Probe gestellt: "Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?" (Lk. 10:25). Der Fragesteller kennt die Antwort auf die Frage aller Fragen selbst schon, auch der Herr weiß, dass Sein gesetzeskundiger Gegenüber die Antwort weiß (s. 10:26). In den Parallelstellen bei Matthäus (22:34-40) und Markus (12:28-34) liefert der... Weiterlesen.


Predigt zum 19. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Väter des VII. Ökumenischen Konzils (2 Kor 11:31-12:9; Hebr. 13:7-16; Lk. 8:5-15; Joh. 17:1-13) (27.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, der Gedenktag der Väter des 7. Ökumenischen Konzils (787 in Nizäa) bietet uns erneut einen willkommenen Anlass, grundsätzlich über die Kirche bzw. über ihre konziliare (slaw. cоборная, griech. katholiki) Daseinsform zu reflektieren. In der heutigen Lesung heißt es: „Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!“ Und: „Jesus Christus ist... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 16: 19-31) (08.11.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, das Thema unserer heutigen Homilie wird die Gnade Gottes sein. „Gott aber, Der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet“ (Eph. 2: 4-5). Gnade ist immer ein Geschenk Gottes, das dem Menschen ohne eigenes Zutun gewährt wird, denn... Weiterlesen.


Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtn. d. VII. Ökum. Konz. (Gal. 2: 16-20; Hebr. 13: 7-16; Lk. 7: 11-16; Joh. 17: 1-13) (25.10.2015)

„Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, ihre sieben Säulen behauen“ (Spr. 9: 1). Liebe Brüder und Schwestern, mehrmals im Jahr gedenken wir der Väter der sieben Ökumenischen Konzile, entweder einzeln nach Konzilen oder aller gemeinsam. Am bedeutendsten sind hierbei der „Triumph der Orthodoxie“ am ersten Sonntag der Großen Fastenzeit (an dem wir insbesondere der Väter des VII. ÖK gedenken) und der Sonntag zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 4-10; Lk. 12: 16-21) (01.12.2013)

„Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn“ (Ps. 61: 11) Liebe Brüder und Schwestern, am ersten Sonntag der Weihnachtsfastenzeit bietet uns die Kirche das Gleichnis vom reichen Mann an, der soviel materielle Güter angehäuft hatte, dass er buchstäblich nicht mehr wusste, wohin damit (s. Lk. 12: 17). Dieses Gleichnis erzählte der Herr übrigens als Reaktion auf die... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.