Ton 5. Tropar des Sonntags. Den Logos ohne Anfang mit dem Vater und dem Geiste, / der aus der Jungfrau geboren uns zum Heile, / lasst uns besingen und anbeten, ihr Gläubigen. / Denn es gefiel ihm, im Fleische das Kreuz zu besteigen / und den Tod zu erleiden / und aufzuerwecken die Toten // in seiner glorreichen Auferstehung.
Ton 5. Kondak des Sonntags. Zum Hades bist du hinabgestiegen, mein Erretter, / und hast die Tore als Allmächtiger zertrümmert / und die Verstorbenen mitauferstehen lassen als Schöpfer; / den Stachel des Todes hast du, o Christus, zerbrochen / und den Adam erlöst vom Fluche, / Menschenliebender, weswegen wir alle // dir rufen: Errette uns, o Herr.
Frommer Vater Antonius vom Kiever Höhlenkloster Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des frommen Vaters. Aus dem weltlichen Aufruhr bist du fortgegangen / und in Weltverleugnung gemäß dem Evangelium Christus nachgefolgt. / Ein engelgleiches Leben hast du gelebt / und bist zum ruhigen Hafen des heiligen Berges Athos gelangt, / von wo du mit dem Segen der Väter zum Berg Kiev kamest / und dort in müheliebender Weise das Leben vollendetest. / Dein Vaterland hast du erleuchtet, / der Menge der Mönche den Pfad, der ins himmlische Königtum führt, gezeigt / und diese Christus zugeführt: / Ihn bitte, gottseliger Antonius, // dass er errette unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des frommen Vaters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Du hast dich selbst Gott übergeben, dem von Jugend an mehr als alle Geliebten, Gottseliger, / ihm bist du von ganzer Seele in Liebe nachgefolgt. / Das Vergängliche der Welt hast du für nichts erachtet und dir in der Erde eine Höhle geschaffen; / in ihr hast du gut gegen die Listigkeiten des unsichtbaren Feindes gekämpft / und bist wie eine lichtglänzende Sonne in alle Enden der Erde aufgestrahlt; / daher bist du freudig zu den himmlischen Gemächern hinübergegangen, / und da du nun zusammen mit den Engeln vor dem Thron des Gebieters stehst, / gedenke unser, die wir dein Gedächtnis ehren, // dass wir rufen zu dir: Freue dich, unser Vater Antonius.
Fünfundvierzig Märtyrer zu Nikopolis in Armenien Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer. Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 8. Kondak der Märtyrer. (nach: Als Erstlinge der Natur) Um Christi willen habt ihr Märtyrer viele Qualen auf euch genommen und alle götzenhafte Vielgötterei niedergeworfen, / ihr habt die Gottlosigkeit jeglichen Irrwahns vernichtet, diese in der Kraft Christi zertretend, // und uns alle deutlich gelehrt, gläubig zu rufen: Alleluïa.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten / Hll. Apostel Petrus und Paulus (Röm. 12:6-14; 2 Kor. 11:21-12:9; Mt. 9:1-8; Mt. 16:13-19) (12.07.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
es ist eine komplexe, vielschichtige Welt, in der Christus Seine Zeichen wirkt und Sein Wort verkündigt. Gerade eben baten Ihn die Bewohner von Gadara, ihr Gebiet doch möglichst schnell zu verlassen, nachdem Er zwei gemeingefährliche Besessene geheilt hatte; hier, in Seiner Stadt (s. Mt. 9:1) warteten die Menschen sehnlichst auf Seine Rückkehr. Aber auch ihre Erwartungshaltung zeugt nicht unbedingt von Reinheit des Herzens und... Weiterlesen.
Der Gelähmte und seine vier Freunde(Mt. 9,1-8)
Der Gelähmte und seine vier Freunde(Mt. 9,1-8)
„So sollte auch unser Gebet sein. Wir sollten für uns einstehen und gegenseitig für uns bitten. Es reicht nicht aus, vor Gott zu stehen und Ihn darum zu bitten, dass Er für Menschen das tun möge, was wir eigentlich in Seinem Namen tun sollten. Es reicht nicht aus, Gott dort um Hilfe anzurufen, wo Er zu uns sagen könnte: Geh du... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 12:6-14; Mt. 9:1-8) (13.07.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt wieder einmal in „Seine“ Stadt Kafarnaum, also in die Stadt, in der Er während jener dreieinhalb Jahre Seiner irdischen Mission Sein Domizil bezogen hatte. Er und Sein Gefolge kehrten immer wieder in diese Stadt zurück und zogen danach wieder von da in die Lande weiter. Von meinen Pilgerfahrten ins Heilige Land weiß ich, dass es nur drei „heilige Städte“ für uns... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung des Gelähmten (Röm 12,6-14; Mt 9,1-8), 20.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
die Lesung aus dem Matthäus-Evangelium, die wir heute, am sechsten Sonntag nach Pfingsten, über die Heilung des Gelähmten gehört hatten, dürfte uns sehr bekannt vorkommen. Richtig, in der Großen Fastenzeit, am zweiten Sonntag, berichtet der Evangelist Markus etwas ausführlicher darüber, wie die vier Freunde des Gelähmten das Dach des Hauses abdecken, um dessen Bahre an der Menschenmenge vorbei in das Haus herunterzulassen. Christus zeigt seine... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 12:6-14; Mt. 9:1-8) (28.07.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute behandeln wir die Erzählung von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum, dieses Mal nach der Version des heiligen Evangelisten Matthäus (am zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit wird jedes Jahr die Parallelstelle aus dem Markusevangelium vorgetragen). Der Herr zeigt Seinen Widersachern, dass Er über die göttliche Vollmacht verfügt, den Menschen ihre Sünden zu vergeben, und unterstreicht dies dadurch, dass Er den Gelähmten, dem Er... Weiterlesen.
Predigt zum sechsten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 12:6-14; Mt. 9:1-8) (16.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der Austreibung der Dämonen aus den beiden Besessenen von Gadara, von der die Lesung der letzten Woche handelte, kommt unser Herr wieder zurück in Seine Stadt. Die Erzählung von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum schließt sich (bei Matthäus) nahtlos an die vorgehende an und hat wie so oft in den Lesungen aus dem Evangelien am Herrentag den Glauben der Menschen zum Thema.... Weiterlesen.
Predigt zum sechsten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 12:6-14; Mt. 9:1-8) (16.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der Austreibung der Dämonen aus den beiden Besessenen von Gadara, von der die Lesung der letzten Woche handelte, kommt unser Herr wieder zurück in Seine Stadt. Die Erzählung von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum schließt sich (bei Matthäus) nahtlos an die vorgehende an und hat wie so oft in den Lesungen aus dem Evangelien am Herrentag den Glauben der Menschen zum Thema.... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 7:6-14; Mt. 9:1-8)(01.08.2021)
Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal lesen wir heute über die wundersame Heilung des Gelähmten vonKafarnaum, den vier seiner Freunde auf einer Tragbahre dem Herrn zu Füßenlegen. Bei Matthäus wird dieses Ereignis, das wir ja zur Genüge kennen, etwasknapper geschildert als bei Markus und Lukas. Details sind aber zweitrangig,denn es geht uns um das Wesentliche: „Als Jesus ihren Glauben sah, sagte Erzu dem Gelähmten: ́Hab ... Weiterlesen.
Mt 9,1-8 (28.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
das heutige Evangelium (Mt 9,1-8) schließt an die Lesung der letzten Woche an und führt uns die Vollmacht Jesu Christi noch weiter vor Augen. In der Abfolge der Ereignisse stand zu Beginn die Stillung des Sturms – das Bändigen der Naturgewalten. (8,23-27) Dem folgte die Stillung der Dämonen, welche Christus aus den Besessenen Gadarenern austrieb. (8.28-34) Nachdem nun die Welt in andächtiger Stille... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 12:6-14; Mt. 9:1-8) (28.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wieder werden wir mit der Heilung des Gelähmten in Kafarnaum konfrontiert, dem unser Herr nicht nur vor allen Anwesenden die Gesundheit schenkt, sondern – mehr noch – die Vergebung seiner Sünden gewährt. Aus dem Textzusammenhang geht eindeutig hervor, dass hier die körperliche Gesundheit stellvertretend für das irdische Wohl und die Vergebung der Sünden für das Seelenheil steht. Der Herr lässt keinen Zweifel daran, welches... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 12:6-14; Mt. 9:1-8) (08.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
zweimal im Jahr begegnen wir dem Gelähmten von Kapernaum, dem der Herr zunächst die Sünden erlässt und ihn dann von seinem körperlichen Leid erlöst. Da wohl anzunehmen ist, dass es sich bei dem Gelähmten um einen relativ jungen Mann handelt, möchte ich das heutige Predigtwort heute ganz besonders an die jungen Zuhörer richten. Für die These, dass es sich hier um einen jungen Mann... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Herrentag nach Pfingsten / Hll. Apostel Petrus und Paulus (Röm. 12 6-14; 2. Kor. 11: 21 – 12: 9; Mt. 9: 1-8; 16: 13-19) (12.07.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
wie in der vorangegangenen Sonntagslesung von den beiden Besessenen von Gergasa ist auch heute - den Gelähmten von Kafarnaum anlangend - die Rede von einem kausalen Zusammenhang zwischen Sünde und Krankheit. Wenn es im Falle der Besessenen noch Auslegungssache des Betrachters war, inwieweit die Missachtung der göttlichen Gebote zur Krankheit der Seele geführt hatte, deuten die Aussagen des Herrn bei der Heilung des Gelähmten expressis... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag aller Heiligen des Russischen u. Deutschen Landes (Röm. 1: 10-16; Hebr. 11: 33 – 12: 2; Mt. 4: 18-23; Mt. 4: 25 – 5: 12) (14.06.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
letzten Sonntag feierten wir das Fest aller Heiligen und gedachten der Worte der Heiligen Schrift. Im Alten Testament sprach Gott durch Moses zu Seinem Volk Israel: „Wenn ihr auf Meine Stimme hört und Meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern Mein besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt Mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk... Weiterlesen.
Predigt zum 6. Sonntag nach Pfingsten (15.07.2012) (Röm 12, 6-14. Mt 9, 1-8)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute berichtet uns die Heilige Schrift (Mt. 9: 1-8) davon, wie unser Herr Jesus Christus den See überquert und in „Seine Stadt“ (9: 1) kommt. Gemeint ist damit Kafarnaum – die Stadt, in der der Herr wohnte, bevor Er der Welt erschienen war und von der Er mit Seinen Jüngern zu Seinen Predigten aufbrach. Hier wird ein Gelähmter auf einer Tragbahre zu Ihm gebracht. Es... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.