Heilige:Hl. DAVID von Thessaloniki † 540; Hl. Mönch ANTHION; Hl. Märtyrerin PARASKEVA von der Insel Chios; Hll. Märtyrer THERAPONTES und MAKARIOS; Hl. JOHANNES, Bischof der Goten auf der Krim † 800; Hl. DIONYSIOS, Erzbischof von Suzdal † 1385; Hl. TICHON von Luch (Überführung der Gebeine); Hl. Mönchs-Neumärtyrer DAVID von Skite der Hl. Anna, Martyrium in Saloniki † 1813; Hl. Hiero-Neumärtyrer GEORG † 1918. Westliche Heilige: Hl. MAXENTIUS, Abt in Poitou † 515; Hl. BABOLENUS von Stavelot-Malmédy, Missionsbischof in den Niederlanden † um 700. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesmutter von Tichwin; Ikone der Allheiligen Gottesmutter von Kazan von den sieben Seen; Ikone der Allheiligen Gottesmutter von Lod.
Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Erscheinung der Tichvin-Ikone unserer allhl. Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immer-Jungfrau Maria Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Erscheinung der Tichvin-Ikone. Heute ist uns deine allehrwürdige Ikone in der Luft wie eine allhelle Sonne aufgegangen, o Gebieterin, / und hat mit den Strahlen des Erbarmens die Welt erleuchtet. / Das große Rußland hat sie wie eine göttliche Gabe von oben andächtig empfangen / und verherrlicht dich, Gottesmutter, Gebieterin aller. / Und es hochpreiset freudig den von dir geborenen Christus, unseren Gott; / bei ihm lege Fürbitte ein, o Herrin, Königin, Gottesgebärerin, / dass er alle christlichen Städte und Länder vor allen feindlichen Anschlägen unversehrt bewahre, / und dass er errette, die im Glauben huldigen seinem göttlichen und deinem allreinen Bilde, // du eheunerfahrene Jungfrau.
Ton 8. Kondak der Erscheinung der Tichvin-Ikone. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Lasset uns eilen, ihr Menschen, zur jungfräulichen Königin, der
Gottesgebärerin, dankend Christus Gott, / und in Zerknirschung blickend auf ihre wundertätige Ikone, / lasset uns niederfallen und ihr zurufen: o Gebieterin Maria, / da du wunderbar dieses Land heimgesucht hast durch die Erscheinung deines ehrwürdigen Bildes, / rette im Frieden und Glück alle Christen und erzeige sie als Erben des himmlischen Lebens. // Denn dir rufen wir gläubig zu: Freue dich, Jungfrau, du Rettung der Welt.
Erscheinung der Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Tichvin Zum Gottesdienst
Ton 8. Kondak der Ikone. Lasset uns ziehen, ihr Menschen, / zur Jungfrau, zur Gottesgebärerin und Königin / und lasset uns Dank sagen Christus, unserem Gott, / ihre wundertätige Ikone aber lasst uns ergriffen betrachten / und lasst uns niederfallen und also zu ihr rufen: / O Gebieterin Maria, die du dieses Land, / durch die wunderbare Erscheinung deines heiligen Bildes heimgesucht, / rette in Frieden und Wohlstand alle Christen / und erweise sie als Erben des himmlischen Lebens, / denn zu dir rufen wir voll Vertrauen: // Sei gegrüßt, о Jungfrau, du Heil der Welt!
Ton 8. Tropar des frommen Vaters. In dir, o Vater, wurde sorgsam bewahrt, was dem Bilde gemäß: / denn indem du das Kreuz genommen, bist du Christus nachgefolgt / und hast handelnd gelehrt, das Fleisch gering zu achten, da es vergeht, / Sorge aber zu tragen für die Seele, die unsterbliche Wirklichkeit; // deshalb auch frohlockt, gottseliger David, mit den Engeln dein Geist.
Ton 1. Kondak des frommen Vaters. (nach: Der Chor der Engel) O immerblühende Pflanze, welche die Früchte der Tugenden trägt, / du bist erschienen auf des Gartens Baum als wohltönender Vogel, / mehr aber als Paradies, da du, wie du geackert, in deinem Herzen empfangen den Herrn, / den Baum des Lebens, mit dem du uns in Gnade ernährst, auf Gott Sinnender: // Bitte immerdar für uns, allseliger David.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (28.06.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (06.07.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten, über den römischen Hauptmann (Mt 8, 5-13), 06.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen vierten Sonntag nach Pfingsten lesen wir im Matthäusevangelium von der Heilung des Dieners eines römischen Hauptmanns durch Christus.
Was ist das Besondere daran und was bedeutet diese Stelle aus der Bibel für uns?
Die Gegend um Kaperna’um war zu dieser Zeit von den Römern besetzt und durch deren Streitkräfte abgesichert. Ein Befehlshaber der Besatzungstruppen hatte demzufolge eine nicht geringe Macht gegenüber der örtlichen... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (21.07.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einer Woche sprachen wir davon, dass nach den Worten unseres Herrn niemand „zwei Herren dienen“ kann (s. Mt. 6:24; vgl. Lk. 16:13). Unserer Homilie handelte davon, dass wir vor dem Angesicht der unaussprechlichen Allmacht und Erhabenheit Gottes Sklaven sind, jedoch dank der unvorstellbaren Liebe und Demut des Herrn die Möglichkeit besitzen, Seine Kinder (s. Joh. 1:12; 1 Joh. 3:1-2, 10; vgl. Gal. 3:26)... Weiterlesen.
Predigt zum vierten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (02.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Erzählung vom Hauptmann in Kafarnaum, der unseren Herrn für seinen kranken Diener bittet, ist, wie alle Geschichten, Reden und Gleichnisse des Herrn unendlich tiefgründig. Sie alle haben das Ziel, unseren Glauben zu stärken, denn es heißt im Neuen wie im Alten Bund: „Der aus Glauben Gerechte wird leben“ (Röm. 1:17; vgl. Hab. 2:4). Auch das Fazit unseres Herrn am Ende der Begegnung mit... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (18.07.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beschäftigt uns wieder der Hauptmann von Kafarnaum. Wir lasen heute bei Matthäus, welches die Parallelstelle zu Lk. 7:1-10 ist, wo allerdings der Hauptmann nicht persönlich zu unserem Herrn kommt, sondern die jüdischen Ältesten entsendet und Ihn durch sie zunächst bittet, in sein Haus zu kommen und seinen kranken Diener zu heilen, sich dann aber, als der Herr sich schon unweit seines Domizils befindet, für unwürdig... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (05.07.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute kommt es bei der Lesung in der Göttlichen Liturgie wieder zu der bemerkenswerten Begegnung zwischen unserem Herrn Jesus Christus und dem römischen Hauptmann. Der römische Hauptmann bittet den Herrn nicht für sich, sondern für seinen Diener, und offenbart einen Glauben, der in Israel seinesgleichen sucht (s. Mt. 8:10 und Lk. 7:9). Von Bedeutung ist eins: die Liebe des Hauptmanns, die beispiellose Reinheit seines... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (14.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Begegnung des Herrn mit dem Hauptmann von Kafarnaum ist ein Sinnbild für die Liebe Gottes, die alle Schranken überwinden kann: ethnische, soziale, politische und sogar religiöse. Im Grunde stehen nämlich beide – Jesus aus Nazareth und der Hauptmann – auf völlig unterschiedlichen Seiten, denn größer könnten die Gegensätze kaum sein: Hier ein Jude, da ein Römer; hier ein Friedensstifter, da ein Kriegsknecht; hier... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (24.06.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
es ist wie so oft: in knappen Worten wird in einem kurzen Ausschnitt der Heiligen Schrift das offenbart, was die ganze Bibel vom Wesen und der Bedeutung her ausmacht. Und der heute vorgelesene kurze Abschnitt aus dem Römerbrief steht auch in dem Sinne exemplarisch für die gesamte Schrift, da er auf eindrucksvolle Weise bestätigt, dass es keine Rosinenpickerei bei der Interpretation biblischer Texte geben... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6: 18-23; Mt. 8: 5-13) (28.06.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute im Evangelium nach Matthäus, wie Sich der Herr auf Bitten eines römischen Hauptmanns bereiterklärt, entgegen allen Gepflogenheiten in das Haus dieses Heiden zu kommen, um dessen schwerkranken Diener wieder gesund zu machen. Der Hauptmann jedoch sagt zum Herrn: „Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Mt. 8: 8). Der Mann weiß, wovon er redet: „Sprich nur ein WORT“... Für... Weiterlesen.
Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten (01.07.2012) (Röm 6, 18-23. Mt 8, 5-13.)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung (Mt. 8: 5-13) begegnet unser Herr Jesus Christus in Kafarnaum einem römischen Hauptmann, der Ihn um Hilfe für seinen schwer leidenden Diener bittet. Als der Herr daraufhin in das Haus des Hauptmanns gehen will, um den Diener zu heilen, spricht der Hauptmann einmalige, bemerkenswerte Worte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass Du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.