Freitag
20. September 1996
nach dem neuen Stil

07. September 1996
nach dem alten Stil

16. Woche nach Pfingsten. Ton 6.
Kein Fasten

Vorfest der Geburt der Gottesgebärerin Heilige: Hl. Märtyrer SOZON von Kilikien † um 304; Hll. Apostel EUODIAS † 66 und ONESIPHOROS von den Siebzig † nach 67; Hl. Märtyrer EUPSYCHIOS von Caesarea in Kappadokien † 117-138; Hl. KASSIANA die Hymnographin † im 9. Jahrhundert; Hl. LUKAS, Abt bei Konstantinopel † nach 975; Hl. JOHANNES, Erzbischof und Wundertäter von Nowgorod † 1186; Ehrw. SIMEON von Pângărați (Rumänien) † 1476; Ehrw. AMPHILOCHIOS von Pângărați (Rumänien) † 1570; Hl. Hieromärtyrer MAKARIOS, Archimandrit von Kanev † 1678; Ehrw. MAKARIOS von Optina † 1860; Hl. Hiero-Neumärtyrer IOANN (Maslovskij) † 1921; Ehrw. DANIEL von Katounakia auf dem hl. Berg Athos † 1929. Westliche Heilige: Hl. Jungfrau und Märtyrerin REGINA von Burgund † um 300; Ehrw. CLOUD (Clodoald), Abt von Nogent-sur-Seine bei Paris † um 560; Ehrw. ETHELBURGA, Äbtissin von Lyminge † um 647; Hl. DUNSTAN, Erzbischof von Canterbury (Übertragung der Gebeine).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 1 Kor 10,23-28; Mt 24,34-44.
Lesung für Samstag. Zur Liturgie: 2 Kor 6,1-10; Mt 25,14-30.
Lesung des Märtyrers. Zur Liturgie: Eph 6,10-17; Joh 15,17 - 16,2.

Gebete

Vorfest der Geburt der Gottesmutter sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Vorfeier.
Aus der Wurzel Jesse und aus der Lende Davids / wird uns heute das Gotteskind Maria geboren. / Deshalb auch freut sich das All und wird erneuert, / und der Himmel und die Erde freuen sich gemeinsam mit. / Lobpreiset sie, ihr Stämme der Nationen. / Joachim ist frohgemut, und Anna feiert ein Fest und ruft: // Die Unfruchtbare gebiert die Gottesgebärerin und Nährerin unseres Lebens.
Ton 3. Kondak der Vorfeier. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Die Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, das unendliche Brautgemach des himmlischen Bräutigams, / wird heute geboren von der Unfruchtbaren, göttlichem Ratschluss gemäß, / als Wagen des Wortes Gottes wohlbereitet zu werden. / Denn dazu wurde sie auch vorherbestimmt, // das göttliche Tor und die Mutter des wahrhaften Lebens.
Märtyrer Sozon ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrers.
Dein Märtyrer Sozon, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft

erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.

Ton 2. Kondak des Märtyrers. (sl. nach der 3. Ode: Kondak des Märtyrers Nach: Die zuverlässigen.)
Den wahrhaftigen und gotttragenden Märtyrer, / den erprobten Wettkämpfer der Frömmigkeit / wollen wir alle, da wir heute zusammengekommen sind, mit lauter Stimme in Hymnen erheben, / Sozon, den göttlichen Mysten der Gnade, / den reichsten Spender der Heilungen; // denn er bittet Christus Gott für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können. Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Sonntag nach Pfingsten und zum Sonntag nach Kreuzerhöhung (Mt 25,14-30; Mk 8,34-9,1), 28.09.2025

Liebe Brüder und Schwestern, heute, am 16. Sonntag nach Pfingsten und am Sonntag nach Kreuzerhöhung, lasen wir zwei Evangelien, die auf unterschiedliche Art uns auf das Gleiche hinweisen: In dem einen lasen wir davon, dass wir unser Kreuz aufnehmen sollten und Christi nachfolgen. In dem zweiten, dass wir dabei die Talente, die wir von Gott geschenkt bekommen haben, auch zum positiven einsetzen und damit diesen Auftrag ausführen. Hier geht... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (28.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wir alle kennen das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das uns in den Evangelien unter zwei Versionen überliefert worden ist: von den „Talenten“ bei Matthäus (25:14-30) und von den „Minen“ bei Lukas (19:11-27). Es ist ja völlig nachvollziehbar, dass der Herr während Seiner dreieinhalbjährigen Verkündigung des Königtums Gottes ein und dasselbe Gleichnis zu verschiedenen Gelegenheiten und an verschiedenen Orten wiederholt bzw. in geringfügiger Abwandlung... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 6:31-36) (13.10.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, in seinem Schreiben an die Korinther wendet sich der heilige Apostel Paulus an die von ihm gegründete Gemeinde mit den Worten: „Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade nicht vergebens empfangt“ (2 Kor. 6:1). Wer nur ein bisschen Ahnung von unserem Glauben hat, der begreift sofort, was diese Worte bedeuten. Die Gnade vergeblich empfangen ist in etwa so wie die Eintrittskarte... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:1-10; Joh. 3:13-17; Mt. 25:14-30) (24.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wer kennt nicht das Gleichnis von den Talenten, das wir heute aus dem Evangelium nach Matthäus gehört haben?! Ich kenne es seit den Tagen meiner Kindheit. Ich kann mich sogar erinnern, dass wir das bei der Jahresfeier der evangelischen Jungschar in Eschborn bei Frankfurt, in der meine Geschwister und ich als Orthodoxe damals gerne mitgemacht haben, übertragen auf die Moderne, auf der Bühne gespielt... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (02.10.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag das Gleichnis von dem anvertrauten Geld. Wir kennen dieses Gleichnis zur Genüge und haben es auch schon in diversen Predigten behandelt. Doch einen Aspekt möchte ich heute trotzdem hervorheben: der dritte Diener, der ein Talent erhalten hatte – wofür wurde er bestraft? Er hatte das Geld ja nicht veruntreut, sondern nur in der... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (10.10.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beschäftigt uns wieder der wunderbare Fischfang auf dem See Genezareth. Wegen der großen Menschenmenge, die den Herrn am Ufer des Sees bedrängte, setzte Sich der Herr in das Boot des Simon Petrus, um von dort das Volk zu lehren. Nachdem Er Seine Predigt beendet hatte, bat der Herr Petrus, noch einmal auf den See hinauszufahren und dort die Fangnetze auszuwerfen. Dieser ist zunächst irritiert –... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (2 Kor. 6:1-10; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, die historischen Ursprünge für den heutigen Festtag der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn Jesu Christi liegen in zwei lange zurückliegenden Ereignissen: der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena (AD 326) und der Rückführung desselben aus der persischen Gefangenschaft durch den Kaiser Herakleios (AD 629). Zwei Ereignisse, die ohne Zweifel kirchenhistorisch bedeutungsvoll sind. Doch welchen Bezug haben sie zu... Weiterlesen.


Mt 25,14-30 (3.2.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, das heutige Evangelium (Mt 25,14-30) handelt von dem anvertrauten Silber. Es geht in dem Gleichnis darum, dass ein Herr sein Land verlässt und seinen Knechten Silber anvertraut, mit dem sie wirtschaften sollen, bis er wiederkommt. Bemerkenswert ist hierbei, dass der Herr den Knechten nach ihren Möglichkeiten unterschiedliche Mengen an Silber anvertraut. So erhält ein Knecht fünf, der andere zwei und der letzte ein... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (06.10.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die beiden Fischer Simon und Andreas hatten die ganze Nacht nichts gefangen, doch nachdem der Herr Jesus Christus von ihrem Boot aus zu den Menschen am Ufer gepredigt hatte, wies Er sie an, erneut auf den See hinauszufahren und ihre Netze auszuwerfen. Die Folge ihres Vertrauensbeweises war ein riesiger Fang, durch den sogar die Netze zu reißen drohten, worauf der überwältigte Simon Petrus dem... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten.... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten.... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten.... Weiterlesen.


Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (2. Kor. 6: 1-10; Gal. 6: 11-18; Mt. 25: 14-30; Joh. 3: 13-17 ) (20.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die oftmals hineininterpretierte Quintessenz des Gleichnisses von den Talenten wird in einem dem Neuen Testament entliehenen Bilderwort ausgedrückt: „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“ (vgl. Mt. 5: 15; Mk. 4: 21; Lk. 8: 16; 11: 33). Gemeint sind nicht bloß natürliche Begabungen, sondern unterschiedliche innere und äußere Faktoren als Ausgangssituation, die zur Erlangung des Seelenheils genutzt werden sollen. Im Kern handelt das Gleichnis... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.