Freitag
21. Juni 1996

3. Sonntag nach Pfingsten. Ton 2.
Apostelfasten
Klostersatzung: nichts gekochtes (Brot, Gemüse, Obst)

Heilige: Hl. Märtyrer JULIAN von Tarsus in Kilikien † um 305; Hl. Hieromärtyrer TERENZ (Tertius), Bischof von Ikonium - Apostel von den Siebzig † im 1. Jahrhundert; Hl. Märtyrer APHRODISIOS in Kilikien; Hll. Märtyrer ANTONIOS, der von den Toten Auferweckte, ANASTASIOS, CELSIUS und seine Mutter BASILISSA, 20 Gefängniswärter und sieben Brüder, die mit dem hl. Julian das Martyrium erlitten; Hl. Märtyrer GENESIUS von Jerusalem; Hl. JULIUS, Presbyter in Novara † 391 und sein Bruder der hl. Diakon JULIAN † 401; Hll. Märtyrer ACHILL II., König von Georgien † 744 und LAUSARB II., König von Georgien † 1622; Hl. THEODOR, rechtgläubiger Fürst von Starodub † 1330; Hl. MAXIMUS der Grieche (Auffindung der Reliquien); Hl. Neumärtyrer NIKETAS von Nisyros bei Rhodos † 1792; Hl. Hiero-Neumärtyrer JOHANNES † 1918; Hl. Mönchs-Neumärtyrer GEORG der Bekenner † 1932; Hl. Hiero-Neumärtyrer ALEXIOS, PAUL und NIKOLAUS sowie der hl. Mönchs-Neumärtyrer JONAS † 1938; Hl. Neumärtyrer NIKETAS † 1942. Westliche Heilige: Hl. MARTIN von Hesbaye, Bischof von Tongern und Trier † 276 oder um 350;; Hl. Hieromärtyrer ALBAN von Mainz, Missionar in Gallien und Obergermanien † um 400; Hl. AARON von Cesambre, Abt in der Bretagne † 544; Hl. CORMAC, Abt von Durrow † um 590; Hl. MEVENNUS, Abt von St-Meen-de-Gaël † 617; Hl. SALMANN, Einsiedler in Dobach bei Aachen † 680; Hl. ENGELMUND, Glaubensbote in Holland † 720; Hl. LEUFRED von Évreux, Gründerabt in Frankreich † 738; Hl. RADULF, Erzbischof von Bourges † 866; Hl. WERBURG, Äbtissin von Hanbury (Übertragung der Gebeine um das Jahr 875); Hl. Hieromärtyrer und Diakon ELIPHIUS (Übertragung der Gebeine nach Köln im Jahr 964); Hl. WOLFRID, Abt in Hohentwiel † um 990.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: Röm 5,1-10; Mt 6,22-33.
Lesung des Märtyrers. Zur Liturgie: Eph 6,10-17; Lk 21,12-19.

Gebete

Märtyrer Iulianos von Tarsos sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrers.
Dein Märtyrer Julianus, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Märtyrers. (nach: Die in Gebeten unermüdliche)
Den unbesiegbaren Krieger der Frömmigkeit, / den mit der Wahrheit Übereinstimmenden und Schwerbewaffneten, / Julianus lasset uns alle heute würdig lobpreisen / und zu ihm rufen: // Bitte Christus Gott für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können. Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.


Predigt zum 23. Sonntag nach Pfingsten über den heiligen Großmärtyrer Georg (Lk 8,41-56/Lk 21,12-19), 16.11.2025

Liebe Brüder und Schwestern, heute gedenken wir eines der meistverehrten Heiligen in Ost und West, des heiligen Großmärtyrers Georg. Seinen Namen tragen viele Menschen, doch teilweise wissen sie gar nichts darüber. So sind im deutschen die Vornamen Jürgen und Jörg oder auch im süddeutschen Raum Schorsch von Georg abgeleitet; im slawischen ist es zum Beispiel Yuri, im italienischen Giorgio, im spanischen Jorge. Städte, wie Moskau, London, Rio de Janeiro,... Weiterlesen.


Predigt zum dritten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (29.06.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, heute gibt uns der Herr u.a. folgende Worte aus der Bergpredigt auf den Weg: „Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? (…) Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Sonntag nach Pfingsten über das Sorgen (Mt 6, 22-33), 29.06.2025

Liebe Brüder und Schwestern! Wir hörten heute die Lesung aus dem Matthäus-Evangelium, welches am dritten Sonntag nach Pfingsten vorgetragen wird. Zwei Mitteilungen sind in diesem Abschnitt des Evangeliums besonders bedeutsam, die erste gleich ganz am Anfang, die zweite am Ende. Die erste lautet „Die Leuchte des Leibes ist das Auge; wenn nun dein Auge klar ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; wenn aber dein Auge böse ist,... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (14.07.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, die Worte des Herrn: „Niemand kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen lieben und den anderen hassen oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon“ (Mt. 6:24) schließen von vornherein jede Ambiguität zwischen Gott und dem Widersacher aus. Daher wollen wir uns einmal mit dem Begriff des Dienens auseinandersetzen. Im Alten... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.


Predigt zum dritten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (25.06.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, im heute verlesenen Abschnitt der Bergpredigt ermahnt uns der Herr, die richtigen Prioritäten in unserem Leben zu setzen und uns zuvörderst um das zu bemühen, was zum ewigen Leben führt. Er verwendet hierfür, wie so oft, die Bilderrede: „Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (11.07.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen letzten Herrentag der diesjährigen Apostelfastenzeit bietet uns die Heilige Kirche eine Lesungen aus dem Apostelbuch an, die uns alle vor dem Hintergrund der immer stärker werdenden subtilen Angriffe auf die Kirche Christi im Glauben und in der Zuversicht bestärken: „Gerecht gemacht durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch Ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.


Mt 6,22-33 (07.07.2019_3._Sonntag_nach_Pfingsten)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, zu Beginn der Schöpfung sprach Gott: „Es werde Licht! Und es ward Licht.“ (Gen 1,3) Denn ohne Licht ist kein Leben möglich. Und Gott sah, dass das Licht gut war. (Gen 1,4) Doch Gott schuf nicht nur das kreatürliche Licht, sondern war selbst das Licht aller Erkenntnis, wel­ches die Menschen erleuchtet. (1Joh 1,5; Joh 1,4; 9,5; 12,46) Doch Adam und Eva entschieden sich... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (28.06.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nach den festlichen Wochen ist für uns wieder die Zeit der inneren Einkehr angebrochen. Wir lesen heute, wie der Herr Sich in der Bergpredigt dieser Metapher bedient: „Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper gesund sein. Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten / Geburtsfest des hl. Johannes des Täufers (Röm. 5:1-10; Röm. 13: 11 – 14: 4; Mt. 6:22-33; Lk. 1: 1-25; 57-68; 76, 80) (07.07.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, das Geburtsfest des heiligen Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes findet auf den Tag genau sechs Monate vor der Feier der Geburt unseres Herrn statt (vgl. Lk. 1:36). Der Vorläufer des Herrn war ja Wegbereiter der leiblichen Erscheinung Gottes in der Welt (s. Jes. 40:3; Mal. 3:1; vgl. Mt. 3:2; Mk. 1:2-3; Lk. 3:4-6; Joh. 3:28). Auf eine gewisse Weise können wir es ihm gleichtun,... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5:1-10; Mt. 6:22-33) (17.06.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, der Apostel Paulus verkündet in der heutigen Lesung den Friedensschluss Gottes mit den Menschen: "Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch Ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes" (Röm. 5:1-2). Wir haben folglich einen Gott, Der uns Seine Gnade schenkt,... Weiterlesen.


Predigt zum 3. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 5: 1-10; Mt. 6: 22-33) (21.06.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die heute angebotene Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus dient uns Christen als Orientierungshilfe beim Abwägen zwischen himmlischer und irdischer Sorge, damit wir nicht in das eine oder in das andere Extrem verfallen. „Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage“ (Mt. 5: 34) – ist kein Aufruf zur Gleichgültigkeit oder... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.