Dienstag
07. Mai 1996

5. Sonntag nach Ostern, der Samariterin. Ton 4.
Nachfest von Mitt-Pfingsten
Kein Fasten

Erscheinung des Erhabenen Kreuzes über Jerusalem Heilige: Hl. Märtyrer KODRATOS von Nikomedia und seine Gefährten RUFINOS und SATORNINOS † 249 oder 259; Hl. Märtyrer AKAKIOS † 303; Hl. JOHANNES von Zedazeni in Georgien und seiner Schüler: SCHIO von Mgvime, DAVID von Gareja, ANTONIOS von Martkopi, THADDÄUS von Stepantsminda, STEPHAN von Khirsa, ISIDOR von Samtavisi, MICHAEL von Ulumbo, PYRROS von Breti, ZENO von Ikalto, JESSE von Tsilkani, JOSEPH von Alaverdi und ABIBOS von Nekresi † im 6. Jahrhundert; Ehrw. EUTHYMIOS der Große (Erhebung der Gebeine); Ehrw. NILOS von Sora † 1508; Ehrw. NILOS der Myronspender vom hl. Berg Athos (Erhebung der Gebeine); Hl. Mönchs-Neumärtyrer PACHOMIOS der Russe vom hl. Berg Athos † 1730; Hl. Bekenner ALEXIS Toth, Verteidiger der Orthodoxie in Amerika † 1909. Westliche Heilige: Hl. DOMITIANUS, Bischof von Maastricht † 560; Hl. JOHANNES von Beverley, Bischof von York † 721. Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikonen von Ljubetsch und Schirowizy.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: Apg 11,19-26.29-30; Joh 4,5-42.
Lesung für Mittwoch. Zur Liturgie: Apg 12,12-17; Joh 8,42-51.
Lesung des Fests. Zur Liturgie: 1 Kor 1,18-24; Joh 19,6-11.13-20.25-28.30-35 .

Gebete

Mittwoch der 4. Woche nach Ostern. Mittpfingsten Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar zu Mittpfingsten.
In der Mitte des Festes tränke meine dürstende Seele mit den Fluten der Frömmigkeit; / denn allen hast du, Erretter, zugerufen: Wer dürstet, der komme zu mir und trinke. // Du Quelle unseres Lebens, Christus Gott, Ehre dir.
Ton 4. Kondak zu Mittpfingsten. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
In der Mitte des gesetzlichen Festes / sagtest du, Schöpfer und Gebieter des Alls, Christus Gott, / denen, die zugegen waren: / Kommet und schöpfet Wasser der Unsterblichkeit. / Deshalb fallen wir nieder vor dir und rufen gläubig: / Dein Mitleid schenke uns; // denn du bist die Quelle unseres Lebens.
5. Sonntag nach Ostern. Sonntag der Samariterin vigil Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Triodions. (der Auferstehungstropar)
Als die strahlende Kunde der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und das vorelterliche Urteil von sich warfen, / sprachen sie rühmend zu den Aposteln: / Beraubt wurde der Tod, / auferwacht ist Christus Gott, // und schenkt der Welt das große Erbarmen.
Ton 8. Tropar des Triodions. (der Tropar von Mitt-Pfingsten)
In der Mitte des Festes tränke meine dürstende Seele mit den Fluten der Frömmigkeit; / denn allen hast du, Erretter, zugerufen: Wer dürstet, der komme zu mir und trinke. // Du Quelle unseres Lebens, Christus Gott, Ehre dir.
Ton 4. Kondak des Triodions. (der Kondak von Mitt-Pfingsten. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst )
In der Mitte des gesetzlichen Festes / sagtest du, Schöpfer und Gebieter des Alls, Christus Gott, / denen, die zugegen waren: / Kommet und schöpfet Wasser der Unsterblichkeit. / Deshalb fallen wir nieder vor dir und rufen gläubig: / Dein Mitleid schenke uns; // denn du bist die Quelle unseres Lebens.
Ton 8. Kondak des Triodions. (der Kondak der Samariterin)
Mit Glauben kam die Samariterin zum Brunnen und schaute dich, das Wasser der Weisheit; // von dem reichlich getränkt, auf ewig das Königtum droben erloste die Besungene.
Erscheinung des Erhabenen Kreuzes über Jerusalem sechs Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des Fests.
Mehr als die Sonne leuchtet nun das Bild deines Kreuzes, / das du vom heiligen Berge bis zur Schädelstätte ausgebreitet hast; / deine Stärke in ihm machtest du, Erretter, deutlich; / durch dieses stärktest du auch unsere gläubigen Könige; / stets bewahre sie im Frieden auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, // Christus Gott, und errette uns.
Ton 4. Kondak des Fests. (slawisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst)
Geöffnet hat die verschlossenen Himmel das allreine Kreuz / und im Himmel ließ es ringsum sichtbare Strahlen über der Erde aufgehen. / Da wir die Erleuchtung seiner Wirkkraft empfangen haben, / werden wir zum nie untergehenden Licht geführt, // und in Kämpfen haben wir es als Friedenswaffe, als göttliches Siegeszeichen.
Ton 8. Kondak des Fests. (griechisches Kondak. Nach: Der für uns streitenden Herrscherin)
O dreimalseliges und allehrwürdiges Kreuz, geheiligt werde ich, wenn ich in Hymnen besinge und verehre / dich, an welchem Christus erhöht die Welt errettet hat. / Komme doch zuvor, rette durch deine Macht und befreie mich aus mannigfaltigen Gefahren, // dass ich rufe zu dir: Freue dich, du seliges Holz.
Gedächtnis unseres gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters.
Du hast dich, nach davidischer Weise fliehend, von der Welt ferngehalten / und alles in ihr für Unrat erachtet; / an einem stillen Ort hast du Wohnung genommen / und wurdest von geistlicher Freude erfüllt, unser Vater Nil. / Du wolltest Gott allein dienen, bist aufgeblüht wie eine Palme / und hast wie ein fruchtreicher Weinstock die Kinder der Wüste vermehrt. / Deshalb rufen wir dankbar: / Ehre dem, der dir Kraft gab im Kampfe des Lebens in der Wüste; / Ehre dem, der dich in Rußland erwählte / als außergewöhnlichen Regelstifter für die Einsiedler; // Ehre dem, der uns durch deine Fürbitten errettet.
Ton 1. Tropar des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters.
Das weltliche Leben hast du verachtet und die Lärmerei des Lebens geflohen, / unser gottseliger und gotttragender Vater Nil; / du hast nicht gesäumt, die paradiesischen Blumen aus den Schriften der Väter zu sammeln, / und nachdem du in der Wüste Wohnung genommen, bist du aufgeblüht wie die Lilie des Feldes. / Daher bist du auch hinübergegangen in die himmlischen Wohnungen. / Lehre auch uns, die wir dich würdig ehren, zu gehen auf deinem Königsweg, // und bitte für unsere Seelen.
Ton 3. Kondak des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters.
Geduldig hast du die eitlen Gewohnheiten und weltlichen Sitten deiner Brüder erduldet; / du hast die Stille der Wüste gefunden, gottseliger Vater, / wo du durch Fasten, Nachtwachen und unaufhörliches Gebet in Mühen kämpftest, / und hast uns durch deine Lehren die rechten Pfade gewiesen, um zum Herrn zu gehen. // Deshalb auch ehren wir dich, allseliger Nil.
Ton 8. Kondak des gottsel. Vaters Nil von der Sora, des Wundertäters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin)
Um der Liebe Christi willen hast du dich entfernt vom weltlichen Aufruhr / und mit freudiger Seele in der Wüste Wohnung genommen, in der du gut gekämpft hast. / Wie ein Engel hast du auf Erden gelebt, Vater Nil; / denn in Nachtwachen und Fasten hast du deinen Leib aufgezehrt um des ewigen Lebens willen. / Dessen wurdest du nun gewürdigt und stehest im Licht der unsagbaren Freude mit den Heiligen vor der Allheiligen Dreiheit. / Indem wir, deine Kinder, niederfallen, bitten wir dich: Lege Fürbitte ein, / dass wir bewahrt werden von jedem Anschlag und von den bösen Widrigkeiten der sichtbaren und unsichtbaren

Feinde, // und dass errettet werden unsere Seelen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, obwohl der historische Anlass zur Feier der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn nicht biblischen Ursprung ist, kann man aus theologischer Sicht sehr wohl die Feier unserer Erlösung durch den Kreuztod Christi auf Grundlagen der Heiligen Schrift zurückführen, und zwar sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes. Man kann sogar davon sprechen, dass sich in Gestalt des Kreuzes der... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, obwohl der historische Anlass zur Feier der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und lebenspendenden Kreuzes des Herrn nicht biblischen Ursprung ist, kann man aus theologischer Sicht sehr wohl die Feier unserer Erlösung durch den Kreuztod Christi auf Grundlagen der Heiligen Schrift zurückführen, und zwar sowohl des Alten als auch des Neuen Bundes. Man kann sogar davon sprechen, dass sich in Gestalt des Kreuzes der... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der Samariterin (Apg. 11:19-26; 29-30; Joh. 4:5-42) (18.05.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr kommt mit Seinem Gefolge um die Mittagszeit nach Samaria. Er ist erschöpft und es dürstet Ihn. Seine Jünger sind in die Stadt gegangen, um Essen zu kaufen. All das geschieht, damit Er am Rande der Stadt allein mit einer samaritanischen Frau zusammenkommt. Gott kümmert Sich um das ganze Universum, aber auch um jede einzelne Seele. So kommt es nun zu dem Gespräch... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Sonntag nach Ostern über die Samariterin (Joh 4,5-42), 18.05.2025

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung über das Gespräch von Jesus mit der Samariterin am Jakobsbrunnen enthält eine Menge an Stoff zum Nachdenken, eine Menge an Gedanken. In einer Predigt, die nicht über zehn Minuten dauern sollte, ist es quasi aussichtslos, dies alles in ausreichender Tiefe darzulegen. Daher einige Gedanken zu dem, was damals passierte und was wir für uns daraus nehmen können. Samaria und die Stadt Sychar,... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der samaritanischen Frau (Apg. 11:19-26,29-30; Joh. 4:5-42) (02.06.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin ganz zu Beginn Seiner Verkündigung offenbart die grenzenlose Liebe des Herrn zum gefallenen Menschen. Er ist ja gekommen, um die Sünder zu erretten (s. Lk. 5:32; 1 Tim. 1:15), und das nicht mit Gewalt, sondern durch einfühlsame Liebe. Aber letztlich muss irgendwann bei uns der Groschen fallen. Die Samariterin ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft – praktisch von... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Sonntag nach Ostern über die Samariterin (Joh 4, 5-42), 02.06.2024

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung über die Samariterin, die wir ausschließlich im Johannes-Evangelium finden, gibt uns Hoffnung, dass wir die Möglichkeit der Errettung bekommen. Warum ist das so? Zum ersten: Jesus kam zu einer Samariterin und sprach sie an. Das war für die damalige Zeit ein Unding. Die Juden verkehrten nicht mit den Samaritern, das waren für sie Heiden, vom Glauben abgefallene. Auf uns heute übertragen bedeutet... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Weltweiten Erhöhung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes des Herrn (1 Kor. 1:18-24; Mt. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, historisch gründet das Fest der Kreuzerhöhung in der Auffindung des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes unseres Herrn und Gottes Jesus Christus durch die heilige Kaiserin Helena anno 326 und in der Rückeroberung dieser größten Reliquie der Christenheit durch den römischen Kaiser Heraklios von den Persern im Jahre 630. Spirituell ist die Kreuzerhöhung aber mit dem Sieg des ersten christlichen Kaisers Konstantin gegen seine Widersacher verbunden,... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der samaritanischen Frau (Apg. 11:19-26, 29-39; Joh. 4:5-42) (14.05.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, jeder kennt das Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin am Jakobsbrunnen zur Genüge. Aber es lohnt sich immer wieder, auf scheinbar unbedeutende Details achtzugeben, über die man sich früher nie Gedanken gemacht hat. Wir wissen, dass der Herr in die Welt gekommen ist, um das Evangelium vom Königtum Gottes zu verkünden. Seine Motivation war die Liebe zum gefallenen Menschengeschlecht, also zu uns allen. Wichtig... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, das Mysterium unserer Erlösung durch den Menschensohn ist unergründlich. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hatte ja unsere gefallene Natur angenommen, um uns von den Qualen des Todes zu erlösen. Somit steht das Mysterium der Menschwerdung Gottes ständig im Mittelpunkt unserer Betrachtung. „Gott wurde (dem Wesen nach) Mensch, damit der Mensch (der Gnade nach) wie Gott werden konnte“. Durch Taufe, Myronsalbung, Buße und Kommunion können... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1 Kor. 1:18-24; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, symbolisch für den Sieg des Christentums steht die Erscheinung des Kreuzzeichens dem hl. Konstantin dem Großen vor der Entscheidungsschlacht um die Herrschaft in Rom. Er ließ darauf hin sein zahlenmäßig weit unterlegenes Heer unter dem Zeichen des Kreuzes aufmarschieren und schlug 312 seinen Rivalen Maxentius an der Milvinischen Brücke vernichtend. Mit Kaiser Konstantin begann eine neue, die christliche Epoche der Weltgeschichte. Politischer, kultureller, wirtschaftlicher und vor allem... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der Samariterin (Apg. 11:19-26,29-30; Joh. 4:5-42) (30.05.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin am Jakobsbrunnen bei Sychar reiht sich ein in die Folge der Lesungen, die uns auf das bevorstehende Pfingstfest vorbereiten. Pfingsten wurde im Alten Bund fünfzig Tage nach dem Einbringen der Ernte (s. Lev. 23:9-14) gefeiert. Es wurde auch Wochenfest genannt, weil es in der „Sabbatwoche“, also der siebten Woche nach dem Erntedankfest begangen werden sollte (s. Lev. 23:15-22; vgl.... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (2 Kor. 6:1-10; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, die historischen Ursprünge für den heutigen Festtag der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn Jesu Christi liegen in zwei lange zurückliegenden Ereignissen: der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena (AD 326) und der Rückführung desselben aus der persischen Gefangenschaft durch den Kaiser Herakleios (AD 629). Zwei Ereignisse, die ohne Zweifel kirchenhistorisch bedeutungsvoll sind. Doch welchen Bezug haben sie zu... Weiterlesen.


Joh 4,5-42 (26.05.2019_Sonntag_der_Samariterin)

Christus ist auferstanden! Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, in dem heutigen Evangelium (Joh 4,5-42) tritt eine Samaritern mit dem körperlichen Durst nach Wasser an einen Brunnen und geht schließlich, ohne Wasser geschöpft zu haben, wieder zurück – mit einer Quelle von lebendigem Wasser in ihrem Herzen. Jesus war auf dem Weg von Judäa nach Galiläa und passierte dabei Samarien. Während seine Jünger die Stadt Sychar betraten, um Speisen... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag nach Ostern / von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (17.05.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, im Mittelpunkt unserer heutigen Lesungen steht das missionarische Wirken. In der Apostelgeschichte lesen wir, dass die Frohe Botschaft neben den Beschnittenen nun erstmals auch unter den Heiden verkündet werden konnte. Die Gemeinde von Jerusalem entsandte Barnabas, einen trefflichen Mann, „erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben“ (s. Apg. 11:23) nach Antiochia, um dort das Wort zu verkünden. „So wurde für den Herrn eine beträchtliche... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn zum Hochfest der Kreuzerhöhung im Evangelium das frevelhafte Gericht über unseren Herrn Jesus Christus vor Pilatus, die gesetzlose Verurteilung, der Kreuzweg, die Kreuzigung, die Inobhutnahme der Mutter des Herrn durch den Evangelisten Johannes und der lebensspendende Tod Christi verkündet werden, fühlen wir uns für einen Augenblick in den Großen Freitag versetzt. Es ist die Geschichte des Verrates der Menschen an Gott, und es... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag vor Kreuzerhöhung hörten wir folgenden Leitsatz des Evangeliums: "(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh. 3:16). Wenn es einen Satz gibt, in dem das ganze Evangelium zusammengefasst werden kann, dann wohl in diesem. Er drückt wahrscheinlich am deutlichsten die Frohe... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, am Herrentag vor Kreuzerhöhung hörten wir folgenden Leitsatz des Evangeliums: "(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat" (Joh. 3:16). Wenn es einen Satz gibt, in dem das ganze Evangelium zusammengefasst werden kann, dann wohl in diesem. Er drückt wahrscheinlich am deutlichsten die Frohe... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (06.05.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die noch andauernde nachösterliche bzw. vorpfingstliche Zeit ist eine zum frommen Nachdenken anregende Zeit. Die vielfältige liturgisch-theologische Thematik der Herrentage zwischen Ostern und Himmelfahrt/Pfingsten ist aber auch kohärent. Bei genauerem Hinsehen erkennen wir ein Leitthema, das sich wie ein roter Faden durch diese vierzig bzw. fünfzig Tage nach der Feier der Auferstehung zieht: die Treue. Der Apostel Thomas überwindet seinen anfänglichen Unglauben bei der... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (14.05.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das ziemlich ausführliche Gespräch unseres Herrn mit der Samariterin am Brunnen Jakobs ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert aktuell, denn im Jahr des großen Reformationsjubiläums können wir Christen Lehren aus der Heiligen Schrift und dem persönlichen Beispiel Christi für den Umgang mit Andersgläubigen ziehen. Die Samariter waren ja nach der Eroberung des Nordreiches durch die Assyrer im Jahre 722 v. Chr. zur synkretistischen Mischrasse mutiert,... Weiterlesen.


Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 1: 10-18; 1. Kor. 1: 18-24; Mt. 14: 14-22; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (14.08.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    mit dem heutigen Fest des Heraustragens des Kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes beginnt die Fastenzeit vor dem Fest des Entschlafens der Allheiligen Gottesgebärerin. Die Begeisterung für das Fasten im Sommer, wenn die Nachbarn auf dem Balkon oder im Schrebergarten ihren Grill anwerfen, hält sich bei uns bekanntlich in Grenzen. Dabei vergessen wir allzu leicht, dass Fasten eigentlich nur dann einen Sinn hat, wenn es mit... Weiterlesen.


Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (27.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, das Christentum wurde zu Beginn des Mittelalters zur Weltreligion – nicht mit Feuer und Schwert, nicht durch militärische Eroberung, auch nicht durch einen Umsturz, sondern durch Gottes direkten Eingriff. Dabei taten die Christen drei Jahrhunderte von sich aus nichts, um an politischem Einfluss zu gewinnen. Man verzichtete sogar um den Preis grausamster Verfolgungen auf die Anerkennung durch den Staat, um die unverfälschte Reinheit des... Weiterlesen.


Predigt zum Beginn der Fastenzeit vor dem Entschlafen der Theotokos / Umzug mit dem Kostbaren und Lebenspendenden Kreuz des Herrn (1. Kor. 1: 18-24; Joh. 19: 6-11, 13-20, 25-28, 30-35) (14.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, am Beginn der Fastenzeit vor dem Hochfest des Entschlafens der Gottesgebärerin steht jedes Mal der Festtag zu Ehren des Kreuzes des Herrn. In Konstantinopel gab es den Brauch, das von der hl. Helena in Jerusalem entdeckte Lebenspendende Kreuz des Herrn am Vorabend des 1. August in einer Prozession aus dem Kaiserpalast zu nehmen und feierlich durch die Stadt zu tragen, wobei üblicherweise viele Kranke... Weiterlesen.


Predigt zum Herrentag von der Samariterin (Apg. 11: 19-26, 29-30; Joh. 4: 5-42) (10.05.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen fünften Sonntag der Osterzeit werden wir Zeugen einer langen Unterhaltung zwischen dem Herrn Jesus Christus und einer samaritischen Frau am Jakobsbrunnen. In der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten wird in der Kirche überwiegend aus dem Johannes-Evangelium gelesen, das im Vergleich zu den synoptischen Evangelien nicht bloß eine „Bericht erstattende“ Funktion erfüllt, sondern durch seine unergründliche spirituelle und mystische Tiefe hervorsticht. Ein markantes... Weiterlesen.


Predigt zum Sonntag der Samariterin (13.05.2012) (Apg 11, 19-26, 29-30. Joh 4, 5-42)

Christus ist auferstanden! Liebe Brüder und Schwestern, der heutige Evangeliumstext (Jh. 4: 5-42) erzählt uns von der Begegnung unseres Herrn mit der Samariterin am Brunnen Jakobs nahe der Stadt Sychar. Zugleich fällt der heutige Tag auf das Nachfest von Mitpfingsten. Zusammen mit dem vorherigen Sonntag (vom Gelähmten) und dem nächsten Sonntag (vom Blindgeborenen) sollen uns diese Tage mit ihren dazugehörenden Lesungen auf das nun näherrückende Pfingstfest einstimmen. Die... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.