Samstag
29. August 1987
nach dem neuen Stil

16. August 1987
nach dem alten Stil

2. Sonntag der Großen Fastenzeit. Ton 7.
Gedächtnis unseres Vaters unter den Heiligen Gregorius Palamas, des Erzbischofs von Thessalonike und Wundertäters
Übertragung des nicht von Händen gemachten Bildes unseres Herrn Jesus Christus
Große Fastenzeit
Liturgie des hl. Basileios des Großen.

Nachfest der Entschlafung der Gottesgebärerin; Überführung des nicht von Menschenhand geschaffenen BILDNISSES unseres HERRN JESUS CHRISTUS von Edessa nach Konstantinopel (drittes Herrenfest im August). Heilige: Hl. Märtyrer DIOMEDES der Arzt von Tarsus in Kilikien † 298; Hl. CHAREMON von Ägypten † im 4. Jahrhundert; Hl. Märtyrer ALKIBIADES; Hll. 33 Märtyrer von Palästina; Hll. Märtyrer SERAPHIM, DOROTHEOS, JAKOB, DEMETRIOS, BASILIOS und SARANTIS von Megaris † um 362; Gotttragender ROMAN von Đunis (Roman der Sinait) † um 900; Ehrw. JOACHIM von Osogov † 1105 oder 1115; Hl. NILOS, Neffe des Kaisers Theodor Laskaris, der das Gottesmutter-Kloster in Epirus wiederaufbaute † 1334; Hl. Mönchs-Neumärtyrer NIKODEMOS von Meteora † 1551; Gotttragender GERASIMOS der Neue, Asket von Kephalonia † 1579; Gotttragender RAFAEL von Banat † um 1590; Hl. TIMOTHEOS von Chalkedon, Erzbischof von Euripos, Gründer des Klosters Pendeli † 1590; Hl. Neumärtyrer STAMATIOS von Thessalien † 1680; Hl. Neumärtyrer APOSTOLOS in Konstantinopel † 1689; Hl. Märtyrer CONSTANTIN Brâncoveanu und seine Söhne CONSTANTIN, STEFAN, RADU und MATEI † 1714; Hl. MARIA Brâncoveanu, Frau des hl. Märtyrers Constantin Brâncoveanu † 1729; Ehrw. IOSIF von Văratec (Rumänien) † 1828; Hl. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER, hl. Mönchs-Neumärtyrerin ANNA und hl. Neumärtyrer JAKOB † 1937; Gotttragender JOSEF der Hesychast † 1959. Westliche Heilige: Hl. THEODUL, Bischof von Octodurum, fand die Gebeine der hll. Märtyrer der thebäischen Legion und errichtete in Agaunum ihnen zu Ehren eine Basilika † um 400; Hl. SIMPLICIAN, Bischof von Mailand † 400; Hl. ELEUTHERIUS, Bischof von Auxerre † 561. Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikonen von Theodor (Feodorowskaja) und "Ehre der Allheiligen Gottesgebärerin" (von Port Arthur).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Hl. Gregor. Zur Liturgie: Hebr 7,26 - 8,2 ( Stelle lesen: Hebr 7,26 bis Hebr 8,2 ); Joh 10,9-16.
Lesung der Ikone. Zur Liturgie: Kol 1,12-18; Lk 9,51-56; 10,22-24.

Gebete

Übertragung des nicht von Händen gemachten Bildes unseres Herrn Jesus Christus doxologie Zum Gottesdienst
Ton 2. Tropar der Ikone.
Deiner allreinen Ikone huldigen wir, o Guter, / und erflehen die Verzeihung unserer Verfehlungen, Christus Gott. / Denn aus ‹eigenem› Willen hat es dir wohlgefallen, im Fleisch an das Kreuz hinaufzusteigen, / um ‹alle›, die du geformt, aus der Knechtschaft des Feindes zu erlösen. / Deshalb rufen wir dir dankbar zu: / Mit Freude hast du das All erfüllt, unser Erretter, // da du kamst, zu erretten die Welt.
Ton 2. Kondak der Ikone. (nach: die in Fürbitten, Übersetzungskommission)
Da wir die nicht geschriebene Ikone deiner unsagbaren und göttlichen Heilsordnung / hinsichtlich der Menschen, o unumschreibbares Wort des Vaters, / als gottgeschriebenes Siegesmal deiner untrüglichen Fleischwerdung erkennen, // verehren und küssen wir sie.
Nachfeier der Entschlafung sechs Zum Gottesdienst
Ton 1. Tropar des Fests.
Im Gebären hast du die Jungfräulichkeit bewahrt * und im Entschlafen die Welt nicht verlassen, Gottesgebärerin. * Du bist hinübergegangen zum Leben, * die du selbst bist die Mutter des Lebens, * und erlöst durch deine Bitten * vom Tode unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Fests. (nach: Eigenmelodie)
Die in Fürbitten nicht schlafende Gottesgebärerin / und im Beistand unwandelbare Hoffnung / haben Grab und Sterben nicht bezwungen; / denn als Mutter des Lebens hat sie zum Leben hinüberversetzt, // der ‹ihren› immer-jungfräulichen Schoß zur Wohnstatt nahm.
Sonntag des Hl. Gregor Palamas, Erzbischofs von Thessaloniki vigil Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des Triodions. (Tropar des Hierarchen)
Du Lichtstern der Orthodoxie, Stütze und Lehrer der Kirche, / Zierde der Mönche, unwiderstreitbarer Fürstreiter der Theologen, / Wundertäter Gregorius, Ruhm von Thessalonike und Herold der Gnade, // stets bitte flehentlich, dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Triodions. (des Hl. Gregor Palamas)
Nun ist die Zeit der Tat gekommen, / vor den Türen ist das Gericht. / Lasset uns also aufstehen und fasten, / Tränen der Zerknirschung darbringen in Verbindung mit Almosen und rufen: / Wir haben Sünden verübt mehr an Zahl als der Sand des Meeres. / Doch vergib, du Schöpfer des Alls, // damit wir empfangen die unverwelklichen Kränze.
Ton 8. Kondak des Triodions. (Kondak des Hierarchen)
Als der Weisheit hochgeweihtes und göttliches Instrument und der Theologie helltönende Posaune / besingen wir dich einmütig in Hymnen, göttlich redender Gregorius. / Doch da du als Geistkraft vor der ersten Geistkraft stehst, führe, o Vater, unsere Geistkraft zu ihm, // dass wir rufen: Freue dich, du Herold der Gnade.
Ton 8. Theotokion des Triodions.
Der du um unseretwillen geboren wurdest aus einer Jungfrau / und die Kreuzigung erduldet hast, o Guter, / der du durch den Tod den Tod beraubt und die Auferweckung gezeigt als Gott, / verachte nicht, die du gebildet hast mit deiner Hand; / erzeige deine Menschenliebe, Erbarmungsreicher, / nimm an die Gottesgebärerin, die dich gebar, da sie Fürbitte für uns einlegt, // und errette, unser Erretter, ein verzweifeltes Volk.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (08.03.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilung des Gelähmten von Kafarnaum hat eine tiefe allegorische Bedeutung und ist nicht von ungefähr Thema am zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit. Dieses real stattgefundene bildhafte Ereignis spiegelt in Person des Darniederliegenden den Zustand der gesamten Menschheit, des ganzen Menschen wider. Der junge Mann hatte wohl viel und schwer gesündigt, bevor er mit dieser schrecklichen Krankheit beschlagen worden ist. Mutmaßlich hat er nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 17:12-19) (21.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir der heutigen Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen allegorisch auf den Grund gehen, können wir den Schluss ziehen, dass Dankbarkeit gegenüber seinem Wohltäter nicht nur eine große Tugend, sondern auch dem Glauben synonym ist. Versetzen wir uns in die Lage der zehn Aussätzigen: ihr Körper verwest während alle übrigen Systeme wie Hirn, Verdauung, Blutkreislauf, Nervensystem etc. funktionieren. Sie sind Ausgestoßene,... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (16.03.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, sehr oft begehen wir den Fehler, das Fasten allein auf den Verzicht von Speisen und Getränken zu reduzieren, weshalb uns die Kirche beizeiten daran erinnert, dass es uns, wie es auch in den Texten des Fastentriodions ausdrücklich erwähnt wird, um das geistliche Fasten gehen soll. Askese ist notwendig und richtig, sie ist aber nicht das Ziel des Fastens an sich. Die Läuterung der Seele... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:19-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2-1:12; Joh. 10:9-16) (31.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der zweite Herrentag der Großen Fastenzeit ist dem großen Lehrer des Herzens-Gebets („Jesus-Gebet“), dem gottseligen Asketen und herausragenden Hierarchen Gregorios Palamas (+1357) gewidmet. Nur: was hat die Perikope von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum mit Gebet und Fasten zu tun (wovon in zwei Wochen explizit die Rede sein wird – s. Mk. 9:29)?!.. Auf den ersten Blick scheint dieser Gedankensprung, in der Tat,... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (12.03.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, durch die Heilung des auf einer Tragbahre liegenden Mannes in Kafarnaum macht uns der Herr unmissverständlich deutlich, dass Krankheiten und überhaupt jegliches Leid in dieser Welt eine unmittelbare Folge der Missachtung des göttlichen Willens sind. Zu biblischen Zeiten, aber auch noch zu Lebzeiten unserer zeitlich nicht allzu weit entfernten Vorfahren konnte man zumindest in kirchlichen Kreisen von einem geistlich-kausalen Zusammenhang zwischen der Sünde und... Weiterlesen.


Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (15.03.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nun haben wir schon das zweite Etappenziel der Fasten erreicht. Wir begleiten an diesem Tag unseren Herrn nach Kafarnaum, also in die Stadt, in der Er wohl neben Nazareth (s. Mt. 4:13; Lk. 4:16) am besten bekannt war, weil diese Stadt am Ufer des Sees in diesen dreieinhalb Jahren als Basislager für die Verkündigung des Evangeliums diente. Der heute gelesene Abschnitt aus dem Evangelium... Weiterlesen.


Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (24.03.2019)

„Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, Der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der Er sich alles unterwerfen kann“ (Phil. 3:20-21). Liebe Brüder und Schwestern, am zweiten Sonntag der großen Fastenzeit feiern wir das Gedächtnis des hl. Gregorios Palamas (+1357), des Erzbischofs von Thessaloniki, der die auf... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 13:10-17) (09.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, woran denken wir beim Lesen von der Heilung der Frau, die seit achtzehn Jahren unter einer Verkrümmung des Rückens litt? Mir fällt spontan einiges ein: dass die achtzehn Jahre Leiden in Gottes Vorsehung einen Sinn hatten, sonst hätte Er es nicht zugelassen... oder, dass den Widersachern des Herrn immer wieder etwas Neues einfällt, um auf Ihm herumzuhacken: mal, dass Er einfach so Sünden vergibt... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 17: 12-19) (21.12.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, beide heutigen Lesungen haben den Dank des Menschen Gott gegenüber zum Gegenstand. Die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen wird ja im Rahmen des Dankgottesdienstes (Moleben) gelesen, wobei besonders bemerkenswert ist, dass der einzig Dankbare ein Samariter war – wohl ein Indiz dafür, dass nicht allein die formale Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Gottes ausschlaggebend für die Gewährung der Gnadengaben ist. Ein reines Herz ist... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Sonntag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 18: 18-27) (16.12.2012)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag bietet uns der Kirchenkalender folgende Begebenheit aus der Evangeliumslesung zur geistlichen Erbauung an. Einer „der führenden Männer“ (in den Parallelstellen bei Matthäus und Markus ist von einem jungen Mann die Rede) kommt zu unserem Herrn und spricht: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Lk. 18: 18) - Schon anhand dieser Anrede sind die biblischen Kommentatoren uneins:... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.