Sonntag
27. Juni 1982
nach dem neuen Stil

14. Juni 1982
nach dem alten Stil

4. Sonntag nach Pfingsten. Ton 3.
Apostelfasten

Heilige: Hl. Prophet ELISÄOS (Elischa) † im 9. Jahrhundert v. Chr.; Hl. METHODIOS der Bekenner, Patriarch von Konstantinopel † 847; Hl. Hieromärtyrer KYRILL, Bischof von Gortyna in Kreta † 250 oder 303; Hl. JULITTA von Tabenna in Ägypten † im 4. Jahrhundert; Hl. JOHANNES Mauropus (Schwarzfuß), Metropolit von Euchais † 1100; Hl. MSTISLAW-GEORG, Fürst von Novgorod † 1180; Hl. NIPHONT vom Berg Athos † 1330; Ehrw. METHOD, Abt von Peschnoscha † 1392; Ehrw. ELISCHA von Suma (Solovki) † im 16. Jahrhundert; Hl. Hiero-Neumärtyrer WLADIMIR, Metropolit von Kiew (Auffindung der Gebeine); Hll. Hiero-Neumärtyrer GRIGORIJ (Nikolskij) und JOSEF † 1918; Hll. Hiero-Neumärtyrer ALEXANDER und NIKOLAUS und NIKOLAUS der Diakon † 1938; Hl. JUSTIN (Popović) von Ćelije † 1979; Synaxis der Heiligen von Diwejewo. Westliche Heilige: Hll. Märtyrer VALERIUS und RUFINUS † 287; Ehrw. BRENDAN der Seefahrer (Übertragung der Gebeine); Hl. DOGMAEL von Wales † im 6. Jahrhundert; Hl. MARKIAN, Bischof von Benevento † im 6. Jahrhundert; Hll. Märtyrer ANASTASIUS, FELIX und DIGNA von Córdoba † 853; Ehrw. CEARAN (Ciaran) der Fromme, Abt von Belach-Cluin in Irland † 870. Ikonen der Gottesgebärerin: Gottesmutterikone "Fürsprecherin der Sünder" von Korezk.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: Röm 6,18-23; Mt 8,5-13.
Lesung des Propheten. Parimien zur Vesper: 3 Kön 19,19-21; 4 Kön 2,1-15 ( Stelle lesen: 3 Kön 19,19-21 sowie 4 Kön 2,1-15 ); 4 Kön 5,9-14; 4 Kön 13,14.20-21; zur Liturgie: Jak. 5,10-20; Lk 4,22-30.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Prophet Elischa ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Propheten.
Der Engel im Fleische, das Fundament der Propheten / und der zweite Vorläufer der Ankunft Christi, / der herrliche Elias hat von oben die Gnade auf Elisä'us herabgesandt, / Krankheiten zu vertreiben und Aussätzige zu reinigen. // Deshalb läßt er auch denen, die ihn ehren, Heilungen hervorsprudeln.
Ton 2. Kondak des Propheten. (slawisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Als Prophet Gottes bist du erschienen / und hast die zweifache Gnade, die dir wahrhaft angemessen war, empfangen, seliger Elisä'us. / Denn des Elias Mitgenosse bist du gewesen; / mit ihm gemeinsam lege bei Christus Gott // unaufhörlich Fürbitte ein für uns alle.
Ton 8. Kondak des Propheten. (griechisches Kondak. Nach: )
Da du die zweifache Gnade vom Geist empfangen, bist du allen ‹Welt›enden als wunderbarer Prophet erschienen; / du erlösest aus Gefahren die, welche dich ehren, und schenkest die Gnade deiner Wunder denen, / die mit Glauben an diese zu dir eilen und zu dir rufen: // Freue dich, du göttlicher Prophet.
Method, Erzbischof von Konstantinopel, der Bekenner ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Bekenners.
Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Methodius, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 8. Tropar des Bekenners. (ein anderes Tropar)
Wegführer der Rechtgläubigkeit, der Frömmigkeit und Ehrbarkeit Lehrer, / Lichtstern des Erdkreises, der Hohenpriester gottbe¬geisterte Zierde, weiser Methodios, / durch deine Lehren hast du alle erleuchtet, du Harfe des Geistes. // Bitte Christus Gott, dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Bekenners. (slawisches Kondak. Nach: Die zuverlässigen)
Auf Erden hast du gekämpft wie ein Unkörperlicher und die Himmel ererbt, Methodius, / da du in den ‹Welt›enden die Verehrung der Ikonen deutlich gemacht: / denn in überaus großen Mühen und Nöten hast du ausgeharrt / und nicht aufgehört, mit Freimut jene zu rügen, // welche die Ikonen Christi verwerfen.
Ton 4. Kondak des Bekenners. (griechisches Kondak. Nach: Heut’ bist du erschienen)
Mit den Lehren der Frömmigkeit hast du die Kirche erleuchtet und das Dunkel der Häresien vertrieben, / du Lehrer der geheiligten Wahrheiten, Methodius, // indem du allen verkündet hast, Christus abzubilden.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (06.07.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten, über den römischen Hauptmann (Mt 8, 5-13), 06.07.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen vierten Sonntag nach Pfingsten lesen wir im Matthäusevangelium von der Heilung des Dieners eines römischen Hauptmanns durch Christus. Was ist das Besondere daran und was bedeutet diese Stelle aus der Bibel für uns? Die Gegend um Kaperna’um war zu dieser Zeit von den Römern besetzt und durch deren Streitkräfte abgesichert. Ein Befehlshaber der Besatzungstruppen hatte demzufolge eine nicht geringe Macht gegenüber der örtlichen... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (21.07.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, vor einer Woche sprachen wir davon, dass nach den Worten unseres Herrn niemand „zwei Herren dienen“ kann (s. Mt. 6:24; vgl. Lk. 16:13). Unserer Homilie handelte davon, dass wir vor dem Angesicht der unaussprechlichen Allmacht und Erhabenheit Gottes Sklaven sind, jedoch dank der unvorstellbaren Liebe und Demut des Herrn die Möglichkeit besitzen, Seine Kinder (s. Joh. 1:12; 1 Joh. 3:1-2, 10; vgl. Gal. 3:26)... Weiterlesen.


Predigt zum vierten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (02.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, die Erzählung vom Hauptmann in Kafarnaum, der unseren Herrn für seinen kranken Diener bittet, ist, wie alle Geschichten, Reden und Gleichnisse des Herrn unendlich tiefgründig. Sie alle haben das Ziel, unseren Glauben zu stärken, denn es heißt im Neuen wie im Alten Bund: „Der aus Glauben Gerechte wird leben“ (Röm. 1:17; vgl. Hab. 2:4). Auch das Fazit unseres Herrn am Ende der Begegnung mit... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (18.07.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, heute beschäftigt uns wieder der Hauptmann von Kafarnaum. Wir lasen heute bei Matthäus, welches die Parallelstelle zu Lk. 7:1-10 ist, wo allerdings der Hauptmann nicht persönlich zu unserem Herrn kommt, sondern die jüdischen Ältesten entsendet und Ihn durch sie zunächst bittet, in sein Haus zu kommen und seinen kranken Diener zu heilen, sich dann aber, als der Herr sich schon unweit seines Domizils befindet, für unwürdig... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (05.07.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, heute kommt es bei der Lesung in der Göttlichen Liturgie wieder zu der bemerkenswerten Begegnung zwischen unserem Herrn Jesus Christus und dem römischen Hauptmann. Der römische Hauptmann bittet den Herrn nicht für sich, sondern für seinen Diener, und offenbart einen Glauben, der in Israel seinesgleichen sucht (s. Mt. 8:10 und Lk. 7:9). Von Bedeutung ist eins: die Liebe des Hauptmanns, die beispiellose Reinheit seines... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (14.07.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, die Begegnung des Herrn mit dem Hauptmann von Kafarnaum ist ein Sinnbild für die Liebe Gottes, die alle Schranken überwinden kann: ethnische, soziale, politische und sogar religiöse. Im Grunde stehen nämlich beide – Jesus aus Nazareth und der Hauptmann – auf völlig unterschiedlichen Seiten, denn größer könnten die Gegensätze kaum sein: Hier ein Jude, da ein Römer; hier ein Friedensstifter, da ein Kriegsknecht; hier... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (24.06.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, es ist wie so oft: in knappen Worten wird in einem kurzen Ausschnitt der Heiligen Schrift das offenbart, was die ganze Bibel vom Wesen und der Bedeutung her ausmacht. Und der heute vorgelesene kurze Abschnitt aus dem Römerbrief steht auch in dem Sinne exemplarisch für die gesamte Schrift, da er auf eindrucksvolle Weise bestätigt, dass es keine Rosinenpickerei bei der Interpretation biblischer Texte geben... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6: 18-23; Mt. 8: 5-13) (28.06.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute im Evangelium nach Matthäus, wie Sich der Herr auf Bitten eines römischen Hauptmanns bereiterklärt, entgegen allen Gepflogenheiten in das Haus dieses Heiden zu kommen, um dessen schwerkranken Diener wieder gesund zu machen. Der Hauptmann jedoch sagt zum Herrn: „Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Mt. 8: 8). Der Mann weiß, wovon er redet: „Sprich nur ein WORT“... Für... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten (01.07.2012) (Röm 6, 18-23. Mt 8, 5-13.)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Evangeliumslesung (Mt. 8: 5-13) begegnet unser Herr Jesus Christus in Kafarnaum einem römischen Hauptmann, der Ihn um Hilfe für seinen schwer leidenden Diener bittet. Als der Herr daraufhin in das Haus des Hauptmanns gehen will, um den Diener zu heilen, spricht der Hauptmann einmalige, bemerkenswerte Worte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass Du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.