Donnerstag
15. Oktober 1981
nach dem neuen Stil

02. Oktober 1981
nach dem alten Stil

6. Sonntag nach Ostern, des Blinden. Ton 5.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Hieromärtyrer KYPRIAN gemeinsam mit der hl. Jungfrau und Märtyrerin JUSTINA † 304; Hl. DAMARIS von Athen (Apg 18,34) † im 1. Jahrhundert; Hll. Märtyrer DAVID und KONSTANTIN von Argveti (Motsameta) in Georgien † 740; Hl. THEOPHILOS der Bekenner † um 795; Seliger ANDREAS, Narr in Christo in Konstantinopel † 911 oder 936; Hl. Großmärtyrer THEODOR Gavra von Atran in Chaldaea † 1098; Ehrw. ANNA von Kaschin † 1338; Ehrw. KASSIAN von Uglitsch † 1504; Sel. KYPRIAN von Suzdal, Narr in Christo † 1622; Hl. Neumärtyrer GEORG von Philadelphia in Kleinasien (Berg Athos) † 1794; Hl. Gerechter THEODOR Uschakow † 1817; Hl. Neumärtyrerin ALEXANDRA † 1938. Westliche Heilige: Hl. Märtyrerin BERGA zu Köln, Gefährtin der Hl. Ursula † 434; Ehrw. SATURIO, Einsiedler bei Soria † im 5. oder 6. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer LEODEGAR, Bischof von Autun † 679/680; Hl. LUDWIN, Erzbischof von Trier, Gründer und Abt des Klosters Mettlach an der Saar † 718; Hl. URSICIN, Gründer und Abt von Disentis, später Bischof von Chur und Einsiedler † 760.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung der Märtyrer. Zur Liturgie: 1 Tim 1,12-17; Joh 10,9-16.

Gebete

6. Sonntag nach Ostern. Sonntag des Blinden vigil Zum Gottesdienst
Ton 5. Tropar des Triodions. (der Auferstehungstropar)
Das mit dem Vater und dem Geiste gleichanfanglose Wort, / den aus der Jungfrau zu unserer Errettung Geborenen, / lasset uns in Hymnen hochpreisen und anbeten, ihr Gläubigen; / denn es hat ihm wohlgefallen, / im Fleische ans Kreuz zu steigen, / den Tod zu erdulden // und die Verstorbenen aufzuerwecken in seiner herrlichen Auferstehung.
Ton 8. Kondak des Triodions. (der Kondak von Ostern)
Wenn du auch ins Grab hinabgestiegen bist, Unsterblicher, / so hast du doch die Macht des Hades vernichtet und bist als Sieger auferstanden, Christus Gott, / hast den balsamtragenden Frauen „Freuet euch“ zugerufen und deinen Aposteln Frieden geschenkt, // der du den Gefallenen gewährst die Auferstehung.
Ton 4. Kondak des Triodions. (der Kondak des Blinden, nach: Heut’ bist du erschienen)
An den Augen der Seele erblindet, / komme ich zu dir, o Christus, / wie der von Geburt Blinde / und rufe dir im Umgeisten zu: // Du bist das hellstrahlende Licht derer in Finsternis.
Ton 5. Theotokion des Triodions.
Freue dich, undurchschreitbare Pforte des Herrn. / Freue dich, Mauer und Schutz der zu dir Eilenden. / Freue dich, sturmfreier Hafen und Eheunerfahrene, / die du im Fleische geboren deinen Schöpfer und Gott, / lass nicht ab, Fürbitte einzulegen für ‹alle›, // die in Hymnen den von dir Geborenen hochpreisen und anbeten.
Märtyrerbischof Kyprian, Jungfrau Märtyrerin Justina von Nikomedia sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrer.
Teilhaber an der Lebensweise der Apostel / und Nachfolger auf ihren Thronen bist du geworden / und hast so die Tat als Zugang zur Schau gefunden, Gottbegeisterter. / Deshalb hast du das Wort der Wahrheit recht verwaltet / und im Glauben gekämpft bis aufs Blut, Märtyrerbischof Kyprianos; / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 1. Kondak der Märtyrer. (slawisches Kondak. Nach: Der Chor der Engel)
Von der Zauberkunst hast du dich, auf Gott Sinnender, zur göttlichen Erkenntnis umgewandt, / und dich so der Welt als weisester Heiler erwiesen, / Heilungen schenkend denen, die dich, Kyprianos, zusammen mit Justina ehren. / Gemeinsam mit ihr lege Fürbitte ein beim menschenliebenden Gebieter, // zu erretten unsere Seelen.
Ton 8. Kondak der Märtyrer. (griechisches Kondak. Nach: Als Erstlinge der Natur)
Als ehrwürdigen Hierarchen und standfestesten Kämpfer preist dich, besungener Kyprianos, der Erdkreis, / und er verherrlicht in Hymnen dein heiliges Gedächtnis, // allezeit erflehend, dass der Verfehlungen Vergebung durch dich geschenkt werde denen, die da singen: Alleluïa.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (08.03.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilung des Gelähmten von Kafarnaum hat eine tiefe allegorische Bedeutung und ist nicht von ungefähr Thema am zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit. Dieses real stattgefundene bildhafte Ereignis spiegelt in Person des Darniederliegenden den Zustand der gesamten Menschheit, des ganzen Menschen wider. Der junge Mann hatte wohl viel und schwer gesündigt, bevor er mit dieser schrecklichen Krankheit beschlagen worden ist. Mutmaßlich hat er nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (16.03.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, sehr oft begehen wir den Fehler, das Fasten allein auf den Verzicht von Speisen und Getränken zu reduzieren, weshalb uns die Kirche beizeiten daran erinnert, dass es uns, wie es auch in den Texten des Fastentriodions ausdrücklich erwähnt wird, um das geistliche Fasten gehen soll. Askese ist notwendig und richtig, sie ist aber nicht das Ziel des Fastens an sich. Die Läuterung der Seele... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:19-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2-1:12; Joh. 10:9-16) (31.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der zweite Herrentag der Großen Fastenzeit ist dem großen Lehrer des Herzens-Gebets („Jesus-Gebet“), dem gottseligen Asketen und herausragenden Hierarchen Gregorios Palamas (+1357) gewidmet. Nur: was hat die Perikope von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum mit Gebet und Fasten zu tun (wovon in zwei Wochen explizit die Rede sein wird – s. Mk. 9:29)?!.. Auf den ersten Blick scheint dieser Gedankensprung, in der Tat,... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (12.03.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, durch die Heilung des auf einer Tragbahre liegenden Mannes in Kafarnaum macht uns der Herr unmissverständlich deutlich, dass Krankheiten und überhaupt jegliches Leid in dieser Welt eine unmittelbare Folge der Missachtung des göttlichen Willens sind. Zu biblischen Zeiten, aber auch noch zu Lebzeiten unserer zeitlich nicht allzu weit entfernten Vorfahren konnte man zumindest in kirchlichen Kreisen von einem geistlich-kausalen Zusammenhang zwischen der Sünde und... Weiterlesen.


Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (15.03.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nun haben wir schon das zweite Etappenziel der Fasten erreicht. Wir begleiten an diesem Tag unseren Herrn nach Kafarnaum, also in die Stadt, in der Er wohl neben Nazareth (s. Mt. 4:13; Lk. 4:16) am besten bekannt war, weil diese Stadt am Ufer des Sees in diesen dreieinhalb Jahren als Basislager für die Verkündigung des Evangeliums diente. Der heute gelesene Abschnitt aus dem Evangelium... Weiterlesen.


Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (24.03.2019)

„Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, Der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der Er sich alles unterwerfen kann“ (Phil. 3:20-21). Liebe Brüder und Schwestern, am zweiten Sonntag der großen Fastenzeit feiern wir das Gedächtnis des hl. Gregorios Palamas (+1357), des Erzbischofs von Thessaloniki, der die auf... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.