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Aller Heiligen der Rus Zum Gottesdienst | ||
| Ton 1. Tropar des Triodions. (der Auferstehungstropar) Wenn auch der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen unbefleckten Leib bewachten, / so bist du doch auferstanden am dritten Tag, Erretter, / und hast der Welt das Leben geschenkt. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir, Lebensspender, zu: / Ehre deiner Auferstehung, Christus; / Ehre deinem Königtum; / Ehre deiner Heilsordnung, // einzig Menschenliebender. | Ton 8. Tropar des Triodions. (der Tropar der Heiligen) Als schöne Frucht deiner heilbringenden Saat bringt dir, o Herr, / die russische Erde alle Heiligen dar, die in ihr aufgestrahlt. / Auf deren flehentliche Bitten bewahre die Kirche und unser Land in tiefem Frieden, // durch die Gottesgebärerin, du Vielerbarmender. | Ton 3. Kondak des Triodions. (der Kondak der Heiligen. Nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Heute steht in der Kirche der Chor der Heiligen, / die im russischen Lande Gott wohlgefallen haben, / und er betet unsichtbar für uns zu Gott; / mit ihm singen Lobpreis die Engel, / und alle Heiligen der Kirche Christi feiern mit ihm; / denn für uns bitten sie alle gemeinsam // den wahren Gott vor den Äonen. |
| Ton 1. Kondak des Triodions. (der Auferstehungskondak) Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast die Welt mitauferstehen lassen, / die Natur der Sterblichen hochpreiset dich in Hymnen als Gott / und der Tod ist vernichtet; / Adam tanzt, o Gebieter, / und Eva, jetzt von den Fesseln gelöst, freut sich und ruft: // Du bist es, Christus, der allen gewährt die Auferstehung. | Hochpreisung des Triodions. Wir seligpreisen euch, / unsere rumreichen Wundertäter, / die ihr die russischen Lande mit euren Tugenden erleuchtet / und uns das Bildnis der Errettung / würdig gezeigt habt. | Ton 8. Theotokion des Triodions. Der du um unseretwillen geboren wurdest aus einer Jungfrau / und die Kreuzigung erduldet hast, o Guter, / der du durch den Tod den Tod beraubt und die Auferweckung gezeigt als Gott, / verachte nicht, die du gebildet hast mit deiner Hand; / erzeige deine Menschenliebe, Erbarmungsreicher, / nimm an die Gottesgebärerin, die dich gebar, da sie Fürbitte für uns einlegt, // und errette, unser Erretter, ein verzweifeltes Volk. |
Märtyrer Nazarius, Gervasius, Protasius und Celsus von Mailand Zum Gottesdienst | ||
| Ton 4. Tropar der Märtyrer. Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen. | Ton 2. Kondak der Märtyrer. (slawisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Ihr seid als glänzende Leuchter erschienen, göttliche Märtyrer, / und bestrahlt die Schöpfung mit dem Licht der Wunder, / indem ihr jederzeit die tiefe Nacht der Krankheiten auflöst / und unaufhörlich bei Christus, dem alleinigen Gott, // Fürbitte einlegt für uns alle. | Ton 1. Kondak der Märtyrer. (griechisches Kondak. Nach: Der Chor der Engel) Der Märtyrer Christi vierzahlige Herrlichkeit / besingen wir Gläubigen in Preisgesängen, / Nazarius, Protasius, Gervasius und Celsius. / Diese kämpften bis zu ihrer Zergliederung und ihrem Tod, / erhielten den Kranz der Unvergänglichkeit // und flehen, dass wir errettet werden. |
Burkardt, erster Bischof von Würzburg Zum Gottesdienst | ||
| Ton 4. Tropar des Hierarchen. Als Priester, angetan mit Gerechtigkeit, / als Gerechten der frohlocket im Herrn, / dessen Lippen göttliche Weisheit gelehrt / und dessen Zunge gerechtes Urteil gesprochen, / verehrt dich, Vater und Bischof Burkardt, / deine Stadt und deine Herde. / Du Zierde der Hierarchen, / erbitte ihr allzeit Frieden // und das große Erbarmen. | Tropar des Hierarchen. Das von Ewigkeit verborgene, / selbst den Engeln unbekannte Mysterium, / wird durch dich, Gottesgebärerin, / denen auf Erden geoffenbart: / Gott, der Fleisch wird in unvermischter Einigung / und das Kreuz freiwillig für uns auf sich nimmt. / So richtet er wieder auf / den Erstgeschaffenen // und rettet uns vom Tode. | |