Sonntag
21. Dezember 1975
nach dem neuen Stil

08. Dezember 1975
nach dem alten Stil

27. Woche nach Pfingsten. Ton 1.
Weihnachtsfastenzeit

Heilige: Hl. PATAPIOS von Theben † im 7. Jahrhundert; Hll. Apostel von den Siebzig: SOSTHENES, APOLLOS, KEPHAS, TYCHIKOS, EPAPHRODITES, CAESAR und ONESIPHOROS † im 1. Jahrhundert; Hl. EUCHARIUS, erster Bischof von Trier † Mitte des 3. Jahrhunderts; Hll. 362 Märtyrer von Afrika, die durch die Arianer das Martyrium erlitten † im 5. Jahrhundert; Hl. Märtyrerin ANTHUSA von Rom † im 5. Jahrhundert; Hl. SOPHRONIOS, Bischof von Zypern † im 8. Jahrhundert; Hl. KYRILL, Abt von Tschelmogorsk † 1368; Hl. Hiero-Neumärtyrer SERGIUS † 1937. Westliche Heilige: Hl. KUNIHILD (Gunthild), Äbtissin von Ohrdruf bei Gotha † 760.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 1 Tim 5,22 - 6,11 ( Stelle lesen: 1 Tim 5,22 bis 1 Tim 6,11 ); Lk 17,12-19.

Gebete

Ton 1. Tropar des Sonntags.
Obwohl der Stein von den Juden versiegelt war / und Soldaten deinen reinen Leib bewachten, / erstandest du am dritten Tage, Erlöser, / und schenktest der Welt das Leben. / Deshalb riefen die Mächte der Himmel dir zu, Lebenspender: / „Ehre sei deiner Auferstehung, Christus, / Ehre sei deiner königlichen Herrschaft, / Ehre deinem Heilswerk, // einzig Menschenliebender.“
Ton 1. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du als Gott aus dem Grabe in Herrlichkeit / und hast mitauferstehen lassen den Kosmos. / Die Natur der Sterblichen hat als Gott dich besungen, / und der Tod ist verschwunden. / Es tanzt Adam, o Gebieter, / und Eva freut sich, erlöst von den Fesseln und ruft: // Du bist es, der allen gewährt, o Christus, die Auferstehung.
Hl. Mönch Patapios von Theben ohne Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des hl. Mönchs.
In dir, o Vater, wurde sorgsam bewahrt, was dem Bilde gemäß: / denn indem du das Kreuz genommen, bist du Christus nachgefolgt / und hast handelnd gelehrt, das Fleisch gering zu achten, da es vergeht, / Sorge aber zu tragen für die Seele, die unsterbliche Wirklichkeit; // deshalb auch frohlockt, gottseliger Patapios, mit den Engeln dein Geist.
Ton 3. Kondak des hl. Mönchs. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Deinen Tempel, o Heiliger, haben die Völker als geistliche Heilstatt gefunden. / So kommen sie in Eile herbei und flehen, / die Heilung von ihren Krankheiten und die Erlösung von den Verfehlungen in ihrem Leben zu erlangen: / denn du bist als Beschirmer all derer in Nöten erschienen, // gottseliger Patapios.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 17:12-19) (21.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir der heutigen Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen allegorisch auf den Grund gehen, können wir den Schluss ziehen, dass Dankbarkeit gegenüber seinem Wohltäter nicht nur eine große Tugend, sondern auch dem Glauben synonym ist. Versetzen wir uns in die Lage der zehn Aussätzigen: ihr Körper verwest während alle übrigen Systeme wie Hirn, Verdauung, Blutkreislauf, Nervensystem etc. funktionieren. Sie sind Ausgestoßene,... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Sonntag nach Pfingsten über die Dankbarkeit (Lk 17,12-19), 22.12.2024

Liebe Brüder und Schwestern, zentrales Thema der heutigen Evangeliumslesung ist die Dankbarkeit. Zehn Aussätzige wurden durch Christus geheilt. Aussätzige bedeutete zu jener Zeit, dass diese Leute ein sehr armseliges, abgeschiedenes Leben genötigt waren zu führen und es für sie keine Aussicht auf Besserung gab. Die ansteckende Krankheit hatte eine vollkommene Isolation zur Folge. Wir erinnern uns sicherlich noch gut an die nicht vor allzu langer Zeit aufgetretene Situation, als... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 17:12-19) (22.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal wenden wir uns der Heilung der zehn Aussätzigen in einem galiläischen Dorf zu. Unser Herr Jesus Christus wird bei Seiner Ankunft von den zehn Männern aus der Ferne um Erbarmen angefleht. Er befiehlt ihnen, zu den Priestern zu gehen, was diese umgehend befolgen (obwohl sie das nach dem Gesetz nicht durften - s. Lev. 13:45-46). Unterwegs werden alle zehn von ihrer Krankheit... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-19; Lk. 17:12-19) (20.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr Jesus Christus heilt auf Seinem Weg nach Jerusalem zehn aussätzige Männer, doch nur einer von ihnen – ein Samariter – kommt zurück und entbietet Ihm seinen Dank. Für mich ist das pervers, aber nichts im Vergleich zu heute. Die Begebenheit, die sich vor den Toren eines Dorfes im Grenzgebiet von Samarien und Galiläa (s. Lk. 17:11) ereignet hat, ist beispielhaft für das Verhältnis der... Weiterlesen.


Lk 17,12-19_Kol 3,4-11 (19.01.2020)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, den vergangenen Sonntag betrachteten wir den Beginn des Wirken Jesu. Sein Predigen begann mit den Worten „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ (Mt 4,17) „Tut Buße“ oder wie man (das Wort μετάνοια/metania) vielleicht treffender übersetzen kann „denkt um“ oder „kehrt um“, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. In dem heutigen Evangelium (Lk 17,12-19) wird uns ein Beispiel für dieses Umdenken und... Weiterlesen.


Lk 17,12-19 (20.01.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, letzten Sonntag betrachteten wir im Evangelium den Beginn der öffentlichen Predigt Jesu in Galiläa. Diesen Sonntag betrachten wir im Evangelium (Lk 17,11-19) das Wirken Jesu in Galiläa. Letzten Sonntag hieß es noch, dass das Volk, das in Finsternis saß, ein großes Licht gesehen hat (Mt 4,16). Diesen Sonntag steht uns dieses Licht nicht nur als ein Licht von außen, sondern als ein Licht... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 30. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12 - 16; Lk. 17: 12-19) (23.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das herannahende Geburtsfest unseres Herrn kann in seiner heilsgeschichtlichen Dimension richtig nur von einem gläubigen Herzen erfasst werden. Nur der unverfälschte Glaube bewirkt die Abkehr vom fleischlichen Denken und sündhaften Handeln zu einem Leben in der Gnade des Herrn (vgl. Gal. 5: 19-26). Wir lesen heute: "Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut,... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) (18.12.2016)

Liebe Brüder und Schwestern, beide für den heutigen Sonntag ausgewiesenen Perikopen sind identisch mit den Lesungen, die sonst immer bei einem Dankgebet (Moleben) vorgetragen werden. Den beiden Textstellen zufolge kann man Gott auf vielerlei Art danken, ohne dabei seine Spontaneität einzubüßen: "Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater,... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 17: 12-19) (21.12.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, beide heutigen Lesungen haben den Dank des Menschen Gott gegenüber zum Gegenstand. Die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen wird ja im Rahmen des Dankgottesdienstes (Moleben) gelesen, wobei besonders bemerkenswert ist, dass der einzig Dankbare ein Samariter war – wohl ein Indiz dafür, dass nicht allein die formale Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Gottes ausschlaggebend für die Gewährung der Gnadengaben ist. Ein reines Herz ist... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Lk. 17: 12-19) (22.12.2013)

(Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) Liebe Brüder und Schwestern, in der für den heutigen Sonntag vorgeschriebenen Apostellesung schreibt der hl. Paulus an die Kirche von Ephesos: „Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf“ (Eph. 5: 10-11), und weiter: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder erklingen.... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.