Samstag
02. August 1975

9. Sonntag nach Pfingsten. Ton 8.
Gottesmutterfasten

Überführung der Gebeine des hl. Erstmärtyrers und Archidiakons STEPHAN. Heilige: Hll. Gerechte NIKODEMOS, GAMALIEL und ABIBAS (Überführung der Gebeine); Hll. indische Märtyrer, die zur Zeit des Kaisers Avenir das Martyrium erlitten; Hll. Märtyrer MAXIMOS, DADA und QUINTILIAN in Dorostolum in Bulgarien (Überführung der Gebeine); Sel. BASILIOS von Kubensk † 1472; Sel. BASILIOS von Moskau, Narr in Christo † 1551-1557; Hl. MARKO von Belavinsk † nach 1630; Hl. Neumärtyrer THEODOR von den Dardanellen † 1690; Hl. Hieromönchs-Neumärtyrer PLATO † 1937. Westliche Heilige: Hl. MAXIMUS der Wundertäter, Bischof von Padua † im 2. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer STEPHAN, Bischof von Rom † 257; Hll. Märtyrer FELIX und NICETIUS von Verona †; Hl. PLEGMUND, Erzbischof von Canterbury † 914. Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikone von Atschair Sonstige Feste: Weihe der Kirche des Hl. Johannes des Theologen bei der Großen Kirche in Konstantinopel.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 1 Kor 3,9-17; Mt 14,22-34.
Lesung des Erstmärtyrers. Zur Liturgie: Apg 6,8 - 7,5.47-60 ( Stelle lesen: Apg 6,8 bis Apg 7,5.47-60 ); Mt 21,33-42.

Gebete

Auffindung der Reliquien des Hl. Erstmärtyrers und Archidiakons Stephanus sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Erstmärtyrers.
Mit dem königlichen Diadem / wurde dein Haupt gekrönt / aus den Kämpfen, die du für Christus Gott erduldet, / du Erstkämpfer der Märtyrer, Stephanus; / denn du hast den Wahnsinn der Frevler überführt / und deinen Erretter zur Rechten des Vaters gesehen. // Ihn bestürme also immerdar für unsere Seelen.
Ton 6. Kondak des Erstmärtyrers.
Als erster wurdest du, allgerühmter Stephanus, / vom himmlischen Ackersmann auf Erden gesät; / als erster hast du, Seliger, / das Blut auf Erden für Christus vergossen; / als erster hast du dir den Siegeskranz von ihm in den Himmeln umwunden, / als Vorspiel der Kämpfer, // o bekränzter Erstkämpfer der Märtyrer.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (07.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern handelt bildhaft vom alten Israel, seiner geistlichen Obrigkeit mitsamt der Volksmassen, denen Gott Sein Erbe anvertraut hatte, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte abliefern (vgl. Jes. 5:1-7). Doch sie misshandelten und töteten die Gesandten Gottes – Propheten und Gerechte –, bis Gott Seinen einzigen Sohn zu Ihnen sandte. Es ist aufgrund der sinngemäßen Wiedergabe des Gleichnisses nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (10.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die uns heute angebotene Begebenheit aus dem Evangelium spiegelt im allegorischen Sinne unser geistliches Leben, d.h. unseren geistlichen Kampf wider. Gemäß der einhelligen Lehre der heiligen Väter kann der Mensch kein geistliches Leben ohne den Kampf (die Askese) führen. Der Weg zu Gott ist nur auf dem schmalen Pfad zu erreichen (s. Mt. 7:13-14). Unser Wegführer ist der Gottesmensch Jesus Christus. Er trägt uns... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Sonntag nach Pfingsten über die Stillung des Sturmes (Mt 14, 22-34), 10.08.2025

Liebe Brüder und Schwestern, die heutige Stelle aus dem Evangelium ist quasi jedem bekannt, sei es ein Christ oder einer der dem christlichen Glauben gegenüber neutral, negativ oder gar abwertend gegenübersteht. Es geht um das Gehen über das Wasser, welches heute über Jesus bzw. auch über Petrus vorgelesen worden ist. Man kann natürlich versuchen, mit naturwissenschaftlichen Mitteln dieses zu erklären. Was sind da nicht alles für Hypothesen aufgestellt worden:... Weiterlesen.


Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (03.08.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, die Ernährung der Menschheit – bald werden es neun Milliarden auf unserem Planeten sein – ist zweifelsohne eine große Herausforderung für die Menschheit selbst. Für Gott ist das aber eine Kleinigkeit. Er würde den Menschen liebend gerne alles im Überfluss geben, wenn sie sich an Seine Anordnungen hielten: „Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken?... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (25.08.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, jeder Satz des heutigen Abschnittes aus dem Evangelium ist eine Quelle der Inspiration. Nach der wunderbaren Speisung der Fünftausend durch unseren Herrn unweit des Sees Genezareth „fordert Er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte Er die Leute nach Hause schicken“ (Mt. 14:22). Bemerkenswert, wie die Jünger scheinbar widerspruchslos gehorchen. Er „schickt sie voraus“, was wohl... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (03.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern bedarf, wie es so oft bei den Gleichnissen des Herrn ist, keiner grundsätzlichen Auslegung, denn es ist ersichtlich, dass der Herr Jesus Christus unter den mörderischen und raublustigen Winzern die Hohepriester und Pharisäer meinte, welchen Gott Seinen Weinberg – Israel – anvertraut hatte (s. Mt. 21:45). Und doch wird diese Perikope jedes Jahr in der Kirche vorgetragen und... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (06.08.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, der heiligen Maria Magdalena, der Patronin unserer Weimarer Gemeinde, kommt eine außerordentliche Rolle bei der Verkündigung der Auferstehung Christi zu. Nicht nur, dass sie als Erste den Auferstandenen erblickte – sie steht durch ihr überliefertes Zeugnis am Anfang eines neuen Äons, denn gleich wird die Rede nicht von einem gewöhnlichen Wochenbeginn sein, sondern vom Anfang eines neuen Zeitalters. Wenden wir uns also dem Bericht... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (19.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, nachdem unser Herr Jesus Christus in Jerusalem Einzug gehalten hatte, lehrte Er das Volk ein letztes Mal im Tempel. Wie gewöhnlich nahm Er auch hier kein Blatt vor den Mund, womit die Zuspitzung der Ereignisse, die zur Verurteilung Christi führen sollten, ihren Gang nahm. Seine Feinde hatten da schon längst den Entschluss gefasst, Ihn zur Strecke zu bringen, wussten aber noch nicht wie und bei welcher... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (06.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern, das wir heute in der Liturgie gehört haben, ist eine Allegorie, die den Zustand des Alten Israel beschreibt (vgl. Jes. 5:1-7). Gott pflanzt einen Weinberg, übergibt ihn den Winzern, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte bringen, und verspricht ihnen einen gerechten Lohn für die geleisteten treuen Dienste. Doch anstatt dessen begehen die Winzer den Frevel wider den... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (09.08.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nach der wunderbaren Speisung der mehr als fünftausend Menschen in einer abgelegenen Gegend fordert der Herr Seine Jünger auf, ohne Ihn ins Boot zu steigen und auf das andere Ufer des Sees nach Bethsaida (vgl. Mk. 6:45) voraus zu fahren. Er Selbst wollte zuvor noch die Leute heimschicken. Erstaunlich, dass niemand sein Befremden darüber zum Ausdruck bringt, dass der Herr Jesus Christus an Land... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (09.08.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nach der wunderbaren Speisung der mehr als fünftausend Menschen in einer abgelegenen Gegend fordert der Herr Seine Jünger auf, ohne Ihn ins Boot zu steigen und auf das andere Ufer des Sees nach Bethsaida (vgl. Mk. 6:45) voraus zu fahren. Er Selbst wollte zuvor noch die Leute heimschicken. Erstaunlich, dass niemand sein Befremden darüber zum Ausdruck bringt, dass der Herr Jesus Christus an Land... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (15.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, am Ende seines ersten Briefes an die Korinther schreibt der hl. Apostel Paulus: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!“ (1 Kor. 16:22). Was für furchteinflößende Worte sind das! Aber da wo Liebe ist, sollte doch keine Verzagtheit und Furcht herrschen (s. 2 Tim. 1:7). Letztere ist aber notwendig, um Grenzen abzustecken, ohne die es im Leben nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss der Verklärung (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (26.08.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern ist eine abstrakte tiefenpsychologische Abbildung all jener, die Gott berufen hat, um in Seiner Kirche zu dienen, die sich jedoch dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen haben. Von allen erwartet der "Besitzer des Weinbergs" (Mt. 21:40), dass sie Ihm entsprechende Ernteerträge abliefern. Ob es nun die geistlichen Führer Israels im Alten Testament oder die Verantwortlichen der neutestamentlichen Kirche Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den... Weiterlesen.


Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor 3: 9-17; Mt. 14: 22-34) (06.08.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir uns ausführlich mit der im Kalender angezeigten Epistellesung befassen. Der hl. Apostel Paulus schreibt an die Korinther: "(...) Wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau. Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. Denn einen anderen... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (03.09.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern stellt auf bildhafte Weise das Vorgehen Gottes zur Rettung der Menschen dar. Nun könnten wir in aller Einmütigkeit feststellen, dass mit den bösen Winzern das Volk Israel gemeint ist, das zu der Zeit, als die Propheten im Namen Gottes kamen, um "Seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen" (Mt. 21: 34b), diese Gesandten Gottes misshandelten und umbrachten,... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (18.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,   das Gleichnis von den bösen Winzern gibt uns die Gelegenheit, uns mit den Gedanken der Menschen (s. Lk. 2: 35) auseinanderzusetzen. Denn schließlich wollen wir heute anhand des Evangeliumstextes ergründen, warum die Winzer zunächst die zu ihnen gesandten Knechte misshandelt und später sogar den Sohn des Weinbergbesitzers umgebracht haben, und – von der Allegorie in die unverschlüsselte Realität gelangend (s. Mt. 18: 45) –... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (30.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, beim ersten Lesen der Parabel von den bösen Winzern ist offensichtlich, dass unter diesen Verbrechern diejenigen zu verstehen sind, die zuerst die Propheten töten und später Gottes Sohn umbringen. Aber beim zweiten Hinsehen kann man erkennen, dass die primitive Habgier jener Mörder im übertragenen Sinne eine noch größere, über das menschliche Maß hinaus gehende perfide Schärfe besitzt: Die Feinde Christi meinten doch, ein prioritäres,... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.