Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Heilige:Hl. MITROPHAN, Erzbischof von Konstantinopel † 326; Hll. MARIA und MARTHA, Schwestern des Hl. Lazarus † im 1. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer ASTIOS, Bischof von Dyrrachium in Makedonien † 98; Hll. Märtyrer FRONTASIOS, SEVERINUS, SEVERIANUS und SILVANUS in Gallien † im 1.Jahrhundert; Hl. Märtyrer CONCORDIUS von Spoleto † 175; Hl. Hieromärtyrer QUIRINUS von Sisseg † 308; Hll. Märtyrer ZOTIKOS, ATTALOS, KAMASIS und PHILIPPOS von Niculițel † um 320; Ehrw. ALONIOS, Einsiedler in Ägypten † im 5. Jahrhundert; Hl. ZOSIMAS von Kilikien, Bischof von Babylon in Ägypten † im 8. Jahrhundert; Ehrw. JOHANNES, Abt von Monagria bei Kyzikos † 761; Ehrw. SOPHIA von Thrakien † im 11. Jahrhundert; Ehrww. ELEAZAR und NAZARIOS, Wundertäter von Oloneck † im 14. Jahrhundert; Ehrw. METHODIOS, Abt von Peschnoscha, Schüler des hl. Sergius von Radonesch † im 15. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer PETER Belyaev † 1918; Hl. Hieromärtyrer PETRUS, Erzbischof von Woronesch (Auffindung der Gebeine); Hl. Hiero-Neumärtyrer GEORG † 1941; Hl. Hiero-Neumärtyrer IOANNIKIOS, Metropolit von Montenegro † 1945. Westliche Heilige: Ehrw. PETROC, Einsiedler in Cornwall, Klostergründer und Abt in Padstow † um 594. Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikonen vom Kloster Tupitschewskij und von Zypern.
Ton 7. Tropar des Sonntags. Durch dein Kreuz hast du den Tod vernichtet, / dem Schächer das Paradies geöffnet, / der Myrrhenträgerinnen Klagen gewandelt / und deinen Aposteln aufgetragen zu verkünden, / dass du, Christus Gott, bist erstanden / und der Welt erweisest // das große Erbarmen.
Ton 7. Kondak des Sonntags. Nicht mehr vermag die Kraft des Todes / die Sterblichen zurückzuhalten. / Denn Christus ist hinabgestiegen, / hat zerbrochen und vernichtet seine Gewalten. / Gefesselt wird der Hades, / einhellig jubeln die Propheten mit den Worten: / Gekommen ist der Erlöser, / ihr Gläubigen, zu denen im Dunkel. // Gehet hinaus zur Auferstehung.
Sonntag des Hl. Gregor Palamas, Erzbischofs von Thessaloniki Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar des Triodions. (Tropar des Hierarchen) Du Lichtstern der Orthodoxie, Stütze und Lehrer der Kirche, / Zierde der Mönche, unwiderstreitbarer Fürstreiter der Theologen, / Wundertäter Gregorius, Ruhm von Thessalonike und Herold der Gnade, // stets bitte flehentlich, dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Triodions. (des Hl. Gregor Palamas) Nun ist die Zeit der Tat gekommen, / vor den Türen ist das Gericht. / Lasset uns also aufstehen und fasten, / Tränen der Zerknirschung darbringen in Verbindung mit Almosen und rufen: / Wir haben Sünden verübt mehr an Zahl als der Sand des Meeres. / Doch vergib, du Schöpfer des Alls, // damit wir empfangen die unverwelklichen Kränze.
Ton 8. Kondak des Triodions. (Kondak des Hierarchen) Als der Weisheit hochgeweihtes und göttliches Instrument und der Theologie helltönende Posaune / besingen wir dich einmütig in Hymnen, göttlich redender Gregorius. / Doch da du als Geistkraft vor der ersten Geistkraft stehst, führe, o Vater, unsere Geistkraft zu ihm, // dass wir rufen: Freue dich, du Herold der Gnade.
Ton 8. Theotokion des Triodions. Der du um unseretwillen geboren wurdest aus einer Jungfrau / und die Kreuzigung erduldet hast, o Guter, / der du durch den Tod den Tod beraubt und die Auferweckung gezeigt als Gott, / verachte nicht, die du gebildet hast mit deiner Hand; / erzeige deine Menschenliebe, Erbarmungsreicher, / nimm an die Gottesgebärerin, die dich gebar, da sie Fürbitte für uns einlegt, // und errette, unser Erretter, ein verzweifeltes Volk.
Ton 4. Tropar des Hierarchen. Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Metrophanes, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 1. Tropar des Hierarchen. (griechisches Tropar. Nach: Wenn auch der Stein) Das große Mysterium der Dreiheit hast du verkündet / und allen die Heilsordnung in Christus deutlich gemacht. / Als Hirte der vernunftbegabten Herde hast du die geistigen Wölfe vertrieben / und vor ihrer verderbenbringenden Schädigung deine Pfleglinge gerettet, die rufen: / Ehre dem, der dir Kraft gab; / Ehre dem, der dich erhöhte; // Ehre dem, der durch dich bestärkt den orthodoxen Glauben.
Ton 2. Kondak des Hierarchen. (slawisches Kondak. Nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Den Glauben an Christus hast du deutlich verkündet / und ihn bewahrend, hast du deine gläubige Herde wahrhaftig zu großer Zahl gedeihen lassen. / Deshalb frohlockest du zusammen mit den Engeln, Metrophanes, // und legst unaufhörlich bei Christus Fürbitte ein für uns alle.
Ton 4. Kondak des Hierarchen. (slawisches Kondak. Nach: Heut’ bist du erschienen) Von Kindheit an bist du als kostbares Gefäß erschienen und ein auserwählter Hierarch Gottes geworden. / Ihm hast du mit Freude zugerufen: // o Christus, du bist gleich dem Vater und dem Geiste.
Ton 4. Kondak des Hierarchen. (griechisches Kondak. Nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Den Hierarchen Christi Metrophanes, den lichttragenden Leuchter der Kirche, / der inmitten gotttragender Väter den Sohn als wesenseins dem Vater verkündet hat, / den Thron der Königin unter den Ersten geschmückt / und deutlich die Gnade der Prophetie von Gott empfangen hat, // ihn lasset uns einstimmig in Hymnen besingen.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (08.03.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heilung des Gelähmten von Kafarnaum hat eine tiefe allegorische Bedeutung und ist nicht von ungefähr Thema am zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit. Dieses real stattgefundene bildhafte Ereignis spiegelt in Person des Darniederliegenden den Zustand der gesamten Menschheit, des ganzen Menschen wider. Der junge Mann hatte wohl viel und schwer gesündigt, bevor er mit dieser schrecklichen Krankheit beschlagen worden ist. Mutmaßlich hat er nicht... Weiterlesen.
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (16.03.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
sehr oft begehen wir den Fehler, das Fasten allein auf den Verzicht von Speisen und Getränken zu reduzieren, weshalb uns die Kirche beizeiten daran erinnert, dass es uns, wie es auch in den Texten des Fastentriodions ausdrücklich erwähnt wird, um das geistliche Fasten gehen soll. Askese ist notwendig und richtig, sie ist aber nicht das Ziel des Fastens an sich. Die Läuterung der Seele... Weiterlesen.
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:19-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2-1:12; Joh. 10:9-16) (31.03.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der zweite Herrentag der Großen Fastenzeit ist dem großen Lehrer des Herzens-Gebets („Jesus-Gebet“), dem gottseligen Asketen und herausragenden Hierarchen Gregorios Palamas (+1357) gewidmet. Nur: was hat die Perikope von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum mit Gebet und Fasten zu tun (wovon in zwei Wochen explizit die Rede sein wird – s. Mk. 9:29)?!.. Auf den ersten Blick scheint dieser Gedankensprung, in der Tat,... Weiterlesen.
Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (12.03.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
durch die Heilung des auf einer Tragbahre liegenden Mannes in Kafarnaum macht uns der Herr unmissverständlich deutlich, dass Krankheiten und überhaupt jegliches Leid in dieser Welt eine unmittelbare Folge der Missachtung des göttlichen Willens sind. Zu biblischen Zeiten, aber auch noch zu Lebzeiten unserer zeitlich nicht allzu weit entfernten Vorfahren konnte man zumindest in kirchlichen Kreisen von einem geistlich-kausalen Zusammenhang zwischen der Sünde und... Weiterlesen.
Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (15.03.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
nun haben wir schon das zweite Etappenziel der Fasten erreicht. Wir begleiten an diesem Tag unseren Herrn nach Kafarnaum, also in die Stadt, in der Er wohl neben Nazareth (s. Mt. 4:13; Lk. 4:16) am besten bekannt war, weil diese Stadt am Ufer des Sees in diesen dreieinhalb Jahren als Basislager für die Verkündigung des Evangeliums diente.
Der heute gelesene Abschnitt aus dem Evangelium... Weiterlesen.
Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (24.03.2019)
„Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, Der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der Er sich alles unterwerfen kann“ (Phil. 3:20-21).
Liebe Brüder und Schwestern,
am zweiten Sonntag der großen Fastenzeit feiern wir das Gedächtnis des hl. Gregorios Palamas (+1357), des Erzbischofs von Thessaloniki, der die auf... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.