Sonntag
21. Mai 1967

1. Woche der Großen Fastenzeit. Ton 5.
Große Fastenzeit
Klostersatzung: vollkommene Enthaltung vom Essen
Bei der großen Komplet wird der Große Kanon des Hl. Andreas von Kreta gelesen (Erster Teil).

Heilige: Hl. Apostelgleicher Kaiser KONSTANTIN † 337 und seine Mutter HELENA † 327; Hl. KONSTANTIN und seine Kinder MICHAEL und THEODOR, Wundertäter von Murom † im 12. Jahrhundert; Hl. KYRILL, Bischof von Rostov † 1262; Hl. BASILIOS, Bischof von Rjasan † 1295; Ehrw. KASSIAN der Grieche von Uglitsch † 1504; Ehrw. AGAPITOS, Abt von Markuschewo † 1584; Hl. Mönchs-Neumärtyrer PACHOMIOS der Russe † 1730. Westliche Heilige: Hl. Märtyrer SECUNDINUS von Córdoba † um 306; Hl. Märtyrer MANCIO von Évora † im 6. Jahrhundert; Hll. Mönchsmärtyrer von Bèze in Burgund † 888. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesgebärerin von Wladimir; Verehrte Kopien der Gottesmutterikone von Wladimir: vom Pleskauer Hohlenkloster ("Rührung"), von Saonikijewo, von Krasnogorsk bzw. Tschernogorsk und von Oranopole.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung der Apostelgleichen. Parimien zur Vesper: 1 Sam 8,22-23.27-31; Jes 61,10 - 62,5; Jes 60,11-16; zur Liturgie: Apg 26,1-5.12-20; Joh 10,1-9.

Gebete

Ton 5. Tropar des Sonntags.
Den Logos ohne Anfang mit dem Vater und dem Geiste, / der aus der Jungfrau geboren uns zum Heile, / lasst uns besingen und anbeten, ihr Gläubigen. / Denn es gefiel ihm, im Fleische das Kreuz zu besteigen / und den Tod zu erleiden / und aufzuerwecken die Toten // in seiner glorreichen Auferstehung.
Ton 5. Kondak des Sonntags.
Zum Hades bist du hinabgestiegen, mein Erretter, / und hast die Tore als Allmächtiger zertrümmert / und die Verstorbenen mitauferstehen lassen als Schöpfer; / den Stachel des Todes hast du, o Christus, zerbrochen / und den Adam erlöst vom Fluche, / Menschenliebender, weswegen wir alle // dir rufen: Errette uns, o Herr.
Ton 5. Theotokion des Sonntags.
Sei gegrüßt, des Herren undurchschreitbare Pforte. / Sei gegrüßt, Mauer und Schutz derer, die eilen zu dir. / Sei gegrüßt, vom Sturm nicht heimgesuchter Hafen, / du vom Manne Unberührte. / Die du geboren deinen Schöpfer und Gott, / lass nicht ab, zu bitten für jene, // die dein Gebären besingen und ehren.
Apostelgleicher Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena polyleos Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar der Apostelgleichen.
Da er deines Kreuzes Bild im Himmel sah und wie Paulus den Ruf nicht von Menschen erhielt, / hat dein Apostel unter den Kaisern, o Herr, das Volk deiner Hand anvertraut. // Bewahre es stets in Frieden, auf die Fürbitten der Gottesgebärerin, einzig Menschenliebender.
Ton 3. Kondak der Apostelgleichen. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Konstantinus offenbart heute mit seiner Mutter Helena das Kreuz, / das allehrwürdige Holz, welches allen Ungläubigen zur Schande gereicht, / allen gläubigen Herrschern aber zur Waffe gegen die Widersacher. / Denn um unseretwillen wurde gezeigt // das große und in Kämpfen schauererregende Zeichen.
Ton 8. Theotokion der Apostelgleichen.
Der du für uns geboren aus der Jungfrau * und die Kreuzigung erduldet, o Guter, * der du im Tode dem Tod entrissen die Beute * und als Gott die Auferstehung gezeigt: * Verachte nicht, die du gebildet mit eigener Hand. * Erweise deine Menschenliebe, Barmherziger. * Nimm an die Gottesgebärerin, die dich gebar, da sie für uns bittet! * Und rette, unser Erretter, das Volk, das der Verzweiflung ist anheim gefallen!
Montag der ersten Fastenwoche. Vesper mit der Ordnung der Vergebung. [Mit Abfolge der Vergebung] Zum Gottesdienst
Ton 5. Tropar des Triodions.
Täufer Christi, gedenke unserer aller, damit wir von unseren Sünden erlöst werden. Denn dir ward die Gnade gegeben, für uns zu bitten. (Große Verbeugung)
Ton 5. Tropar des Triodions.
Fleht für uns, heilige Apostel und alle ihr Heiligen, damit wir aus Gefahren und Ängsten erlöst werden. Denn in euch besitzen wir treue Patrone beim Heiland. (Große Verbeugung)
Ton 5. Theotokion des Triodions.
Unter dein Erbarmen fliehen wir, Gottesmutter. Verachte unsere Bitten nicht in der Zeit der Bedrängnis. Nein, erlöse uns aus den Gefahren, die du allein rein, allein gepriesen bist. (Ohne Verbeugung)
Ton 5. Theotokion des Triodions.
Unter dein Erbarmen fliehen wir, Gottesmutter. Verachte unsere Bitten nicht in der Zeit der Bedrängnis. Nein, erlöse uns aus den Gefahren, die du allein rein, allein gepriesen bist. (Ohne Verbeugung)

Der Prolog von Ochrid



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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.