Freitag
07. September 1962

14. Sonntag nach Pfingsten. Ton 5.
Kein Fasten

Vorfest der Geburt der Gottesgebärerin Heilige: Hl. Märtyrer SOZON von Kilikien † um 304; Hll. Apostel EUODIAS † 66 und ONESIPHOROS von den Siebzig † nach 67; Hl. Märtyrer EUPSYCHIOS von Caesarea in Kappadokien † 117-138; Hl. KASSIANA die Hymnographin † im 9. Jahrhundert; Hl. LUKAS, Abt bei Konstantinopel † nach 975; Hl. JOHANNES, Erzbischof und Wundertäter von Nowgorod † 1186; Ehrw. SIMEON von Pângărați (Rumänien) † 1476; Ehrw. AMPHILOCHIOS von Pângărați (Rumänien) † 1570; Hl. Hieromärtyrer MAKARIOS, Archimandrit von Kanev † 1678; Ehrw. MAKARIOS von Optina † 1860; Hl. Hiero-Neumärtyrer IOANN (Maslovskij) † 1921; Ehrw. DANIEL von Katounakia auf dem hl. Berg Athos † 1929. Westliche Heilige: Hl. Jungfrau und Märtyrerin REGINA von Burgund † um 300; Ehrw. CLOUD (Clodoald), Abt von Nogent-sur-Seine bei Paris † um 560; Ehrw. ETHELBURGA, Äbtissin von Lyminge † um 647; Hl. DUNSTAN, Erzbischof von Canterbury (Übertragung der Gebeine).

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 2 Kor 1,21 - 2,4 ( Stelle lesen: 2 Kor 1,21 bis 2 Kor 2,4 ); Mt 22,1-14.
Lesung für Samstag. Zur Liturgie: Gal 2,11-16; Mk 5,24-34.
Lesung des Märtyrers. Zur Liturgie: Eph 6,10-17; Joh 15,17 - 16,2.

Gebete

Vorfest der Geburt der Gottesmutter sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Vorfeier.
Aus der Wurzel Jesse und aus der Lende Davids / wird uns heute das Gotteskind Maria geboren. / Deshalb auch freut sich das All und wird erneuert, / und der Himmel und die Erde freuen sich gemeinsam mit. / Lobpreiset sie, ihr Stämme der Nationen. / Joachim ist frohgemut, und Anna feiert ein Fest und ruft: // Die Unfruchtbare gebiert die Gottesgebärerin und Nährerin unseres Lebens.
Ton 3. Kondak der Vorfeier. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Die Jungfrau und Gottesgebärerin Maria, das unendliche Brautgemach des himmlischen Bräutigams, / wird heute geboren von der Unfruchtbaren, göttlichem Ratschluss gemäß, / als Wagen des Wortes Gottes wohlbereitet zu werden. / Denn dazu wurde sie auch vorherbestimmt, // das göttliche Tor und die Mutter des wahrhaften Lebens.
Märtyrer Sozon ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrers.
Dein Märtyrer Sozon, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft

erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.

Ton 2. Kondak des Märtyrers. (sl. nach der 3. Ode: Kondak des Märtyrers Nach: Die zuverlässigen.)
Den wahrhaftigen und gotttragenden Märtyrer, / den erprobten Wettkämpfer der Frömmigkeit / wollen wir alle, da wir heute zusammengekommen sind, mit lauter Stimme in Hymnen erheben, / Sozon, den göttlichen Mysten der Gnade, / den reichsten Spender der Heilungen; // denn er bittet Christus Gott für uns alle.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 18:18-27) (14.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wer das Evangelium aufmerksam liest, weiß natürlich, dass es uns in diesem zeitlichen Leben darum gehen muss, das ewige Leben zu gewinnen und folglich viel mehr Anstrengungen für die Erlangung dieser endlosen Seligkeit zu unternehmen. Das hat auch der Fragesteller aus der heutigen Lesung aus dem Lukas-Evangelium begriffen, der dem Herrn direkt die Frage nach dem ewigen Leben stellt. Es darf vermutet werden,... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten über den geistigen Kampf (Eph 6,10-17; Lk 18,18-27), 14.12.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Sonntag lasen wir in dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser, wie wir uns für den geistigen Kampf, den wir als Christen unausweichlich zu führen haben, vorbereiten, und diesen erfolgreich bestehen können. Er schildert dies sehr anschaulich anhand der Ausrüstung eines Soldaten jener Zeit, indem er die verschiedenen Bestandteile der damaligen Schutzausrüstung aufzählt und letztendlich auch von einer Waffe, dem Schwert, spricht.... Weiterlesen.


Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14)

Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl (Mt 22,1-14) „Und in der Tat, wie soll man in Lumpen, die uns von der Herrlichkeit, mit der wir einst geschaffen worden sind, geblieben sind, in das Reich Gottes eingehen? An seinen Toren wird jeder Einzelne von der Göttliche Liebe empfangen. Jeder trifft auf Christus den Heiland, Der am Kreuz Sein Leben hingegeben hat, um somit berechtigt zu sein, einem jeden sagen zu können:... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / Beginn des Indikts (1 Tim. 2:1-7; 2 Kor. 1:21-2:4; Lk. 4:16-22; Mt. 22:1-14) (14.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl. Der Herr ruft alle, aber die meisten kommen nicht. Sie haben alle so wichtige Sachen zu erledigen, dass sie sich freundlich dafür entschuldigen, dass sie der Feier fernbleiben. Interessant ist, dass der König, welcher das Hochzeitsmahl für seinen Sohn veranstaltet, seine Freunde nicht etwa um Hilfe in der Not bittet, sondern sie nur an seiner Freude teilhaben lassen will.... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (10.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, im heute vorgetragenen Abschnitt aus dem zweiten Korintherbrief erläutert der heilige Apostel Paulus das grundlegende Element unseres Glaubens – der Taufe „aus Wasser und Geist“ (Joh. 3:5). An die Gemeinde von Korinth wählt er folgende Worte: „Gott aber, Der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und Der uns alle gesalbt hat, Er ist es auch, Der uns Sein Siegel aufdrückt und... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (18.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, was will uns der Herr mit dem Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl sagen? Dass viele gerufen, aber nur wenige auserwählt sind. Wenn der Herr in diesem Zusammenhang statt „viele“ nicht die Bezeichnung „alle“ benutzt, dann wohl deshalb, weil es zu allen Zeiten Menschen gab, die ohne eigenes Verschulden den Ruf Gottes nicht hörten, so z.B. Ungeborene, Totgeborene, Säuglinge und Kleinkinder, Schwachsinnige, Geisteskranke oder auch Angehörige... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:12-19) (18.12.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, bekannterweise wird die Episode von der Reinigung der zehn Aussätzigen nicht nur ein Mal im Jahr während der Göttlichen Liturgie am 29. Herrentag nach Pfingsten gelesen, sondern jedes Mal im Rahmen einer Danksagung für uns erwiesene Wohltaten des Herrn. Manche Menschen tun sich jedoch schwer mit der Dankbarkeit gegenüber Gott, vor allem dann, wenn der Herr nicht alles zu 100% nach ihren Wünschen geschehen... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung) (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 1:21-2:4; Joh. 3:13-17; Mt. 22:1-14) (26.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl folgt beim Evangelisten Matthäus direkt nach dem Gleichnis von den bösen Weingärtnern, über das wir vor einer Woche gesprochen haben. Auch hier ist allegorisch vom Volk Israel die Rede, für welches Gott das Hochzeitsmahl Seines Sohnes exklusiv ausrichten ließ – die Kirche Christi, in der sich Gott und Mensch zu einem Leib vereinigen (s. Eph. 5:21-33). Die geladenen Gäste hatten diese... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (13.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Lesung aus dem Evangelium will uns der Herr wieder einmal in einem Gleichnis den Weg in das Himmelreich näherbringen: Gott ist wie ein König, der seinen geliebten und geschätzten Untertanen aus reiner Herzensgüte die Freude der Teilnahme am Hochzeitsmahl seines Sohnes gönnen will. Welch eine Ehre für jeden einzelnen, – sollte man meinen. Doch die Menschen lassen den Ruf ihres Herrn... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 12:16-21) (02.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute spricht der Herr in einem Gleichnis zu uns: ein reicher Mann hatte eine gute Ernte und, wie wir heute sagen würden, zugleich ein Luxusproblem: Wohin mit all den angehäuften Gütern?.. So expandiert er, der weit mehr als genug Rücklagen bis weit über sein Lebensende hinaus angescheffelt hat immer weiter, bis ihn Gott jäh daran erinnert, dass Überfluss an materiellen Dingen zwar bei... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 1:21-2:4; Mt. 22:1-14) (02.09.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, auch heute wollen wir uns der sonntäglichen Apostellesung zuwenden, die ein Musterbeispiel für pastorale Fürsorge darstellt. Der Apostel Paulus schreibt an die Korinther: "Gott aber, Der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und Der uns alle gesalbt hat, Er ist es auch, Der uns Sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil (am verheißenen Heil) den Geist in unser Herz gegeben hat.... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6: 11-18; 2. Kor. 1: 21 - 2: 4; Joh. 3: 13-17; Mt. 22: 1-14) (25.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    in der heutigen Lesung zum Herrentag vor der Kreuzerhöhung sagt der Herr: „(...) Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit Er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet wird“ (Joh.... Weiterlesen.


Predigt zum 14. Herrentag nach Pfingsten (2. Kor. 1: 21 – 2:4; Mt. 22: 1-14) (06.09.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, unter den Geladenen zum königlichen Hochzeitsmahl sind zunächst die gemeint, für die alles andere wichtiger ist als das Seelenheil. Diese Botschaft ist eindeutig. Doch im Gegensatz zu den lauwarmen Christen gibt es auch solche, die nach Möglichkeit aktiv am Leben der Kirche teilnehmen, bei der Beichte aber bekennen, sie hätten wegen der überhandnehmenden Müßigkeit kaum Zeit für das Gebet. Als ich sie Frage, was... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.