Überführung der Gebeine des hl. Erstmärtyrers und Archidiakons STEPHAN. Heilige: Hll. Gerechte
NIKODEMOS, GAMALIEL und ABIBAS (Überführung der Gebeine); Hll. indische Märtyrer, die zur Zeit des Kaisers Avenir das Martyrium erlitten; Hll. Märtyrer MAXIMOS, DADA und QUINTILIAN in Dorostolum in Bulgarien (Überführung der Gebeine); Sel. BASILIOS von Kubensk † 1472;
Sel. BASILIOS von Moskau, Narr in Christo † 1551-1557; Hl. MARKO von Belavinsk † nach 1630; Hl. Neumärtyrer THEODOR von den Dardanellen † 1690; Hl. Hieromönchs-Neumärtyrer PLATO † 1937.
Westliche Heilige: Hl.
MAXIMUS der Wundertäter, Bischof von Padua † im 2. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer
STEPHAN, Bischof von Rom † 257; Hll. Märtyrer FELIX und NICETIUS von Verona †; Hl.
PLEGMUND, Erzbischof von Canterbury † 914.
Ikonen der Gottesgebärerin: Fest der Gottesmutterikone von Atschair
Sonstige Feste: Weihe der Kirche des Hl. Johannes des Theologen bei der Großen Kirche in Konstantinopel.
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (07.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis von den bösen Winzern handelt bildhaft vom alten Israel, seiner geistlichen Obrigkeit mitsamt der Volksmassen, denen Gott Sein Erbe anvertraut hatte, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte abliefern (vgl. Jes. 5:1-7). Doch sie misshandelten und töteten die Gesandten Gottes – Propheten und Gerechte –, bis Gott Seinen einzigen Sohn zu Ihnen sandte. Es ist aufgrund der sinngemäßen Wiedergabe des Gleichnisses nicht...
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Predigt zum 10. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung des besessenen Jungen (Mt 17, 14-23), 17.08.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
das heutige Ereignis in der Lesung aus dem Evangelium spielte sich kurz nach der Verklärung Christi ab. Dem Hochfest, welches wir übermorgen feiern werden.
Kurz zum Inhalt:
Jesus begegnet einem Menschen, dessen Sohn mondsüchtig war, weil er von einem Dämon besessen war. Die Jünger Jesu vermochten nicht, diesen Jungen zu heilen.
Christus tat dieses, er trieb den Dämon aus dem Jungen aus, so dass er...
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Predigt zum Fest der zwölf Apostel (1 Kor 4,9-16; Mk 3,13-19), 13.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen fünften Sonntag nach Pfingsten, an dem das Evangelium der Heilung der Gergesener gelesen wird, feiern wir gleichzeitig das Fest der zwölf Apostel, die „Synaxis der heiligen ruhmreichen und hochgepriesenen Zwölf Apostel“. Grund dafür ist, dass gestern, am 12. Juli bzw. nach dem Kirchenkalender am 29. Juni wir das Fest der Heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus begingen und am Tag danach immer der zwölf...
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Predigt zum 10. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 4:9-16; Mt. 17:14-23) (01.09.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einer Woche konnten wir beim Gang unseres Herrn auf dem Wasser erkennen, dass Gott die von Ihm geliebten Jünger immer neuen, stets schwereren Glaubensprüfungen unterzieht, damit diese mit dem zunehmenden Schwierigkeitsgrad der Herausforderungen im Glauben wachsen. Der Herr möchte zudem, dass auch wir nicht auf einem Niveau verbleiben, sondern ständig im Glaubensleben fortschreiten. Deshalb schickt Er auch uns immer neue und anspruchsvollere Prüfungsaufgaben,...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (03.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis von den bösen Winzern bedarf, wie es so oft bei den Gleichnissen des Herrn ist, keiner grundsätzlichen Auslegung, denn es ist ersichtlich, dass der Herr Jesus Christus unter den mörderischen und raublustigen Winzern die Hohepriester und Pharisäer meinte, welchen Gott Seinen Weinberg – Israel – anvertraut hatte (s. Mt. 21:45). Und doch wird diese Perikope jedes Jahr in der Kirche vorgetragen und...
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Predigt zum 10. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 4:9-16; Mt. 17:14-23) (13.08.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute vernahmen wir folgende bemerkenswerte Worte: „Wir werden beschimpft und segnen; wir werden verfolgt und halten stand; wir werden geschmäht und trösten. Wir sind sozusagen der Abschaum der Welt geworden, verstoßen von allen bis heute“ (1 Kor. 4:12b-13). Diese Worte des Apostels paraphrasieren nicht nur die Bergpredigt (s. Lk. 6:28; vgl. Mt. 5:44), sie ergänzen zudem die Lehre des Herrn über die Feindesliebe. Der...
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Predigt zum 10. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 4:9-16; Mt. 17:14-23) (21.08.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heilung des mondsüchtigen Jungen unmittelbar nach dem Abstieg vom Berg der Verklärung durch unseren Herrn Jesus Christus wurde uns in maximaler Einmütigkeit von den drei Synoptikern überliefert. Wir erkennen hier abermals, dass sich die Heilungswunder unseres Herrn durch diverse Details voneinander unterscheiden – sowohl im Hinblick auf die Vorgehensweise des Herrn, als auch durch die äußeren Begleitumstände. Nur der Herr weiß zur Gänze,...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (19.09.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
nachdem unser Herr Jesus Christus in Jerusalem Einzug gehalten hatte, lehrte Er das Volk ein letztes Mal im Tempel. Wie gewöhnlich nahm Er auch hier kein Blatt vor den Mund, womit die Zuspitzung der Ereignisse, die zur Verurteilung Christi führen sollten, ihren Gang nahm. Seine Feinde hatten da schon längst den Entschluss gefasst, Ihn zur Strecke zu bringen, wussten aber noch nicht wie und bei welcher...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (06.09.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis von den bösen Winzern, das wir heute in der Liturgie gehört haben, ist eine Allegorie, die den Zustand des Alten Israel beschreibt (vgl. Jes. 5:1-7). Gott pflanzt einen Weinberg, übergibt ihn den Winzern, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte bringen, und verspricht ihnen einen gerechten Lohn für die geleisteten treuen Dienste. Doch anstatt dessen begehen die Winzer den Frevel wider den...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (15.09.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
am Ende seines ersten Briefes an die Korinther schreibt der hl. Apostel Paulus: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!“ (1 Kor. 16:22). Was für furchteinflößende Worte sind das! Aber da wo Liebe ist, sollte doch keine Verzagtheit und Furcht herrschen (s. 2 Tim. 1:7). Letztere ist aber notwendig, um Grenzen abzustecken, ohne die es im Leben nicht...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss der Verklärung (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (26.08.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis von den bösen Winzern ist eine abstrakte tiefenpsychologische Abbildung all jener, die Gott berufen hat, um in Seiner Kirche zu dienen, die sich jedoch dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen haben. Von allen erwartet der "Besitzer des Weinbergs" (Mt. 21:40), dass sie Ihm entsprechende Ernteerträge abliefern. Ob es nun die geistlichen Führer Israels im Alten Testament oder die Verantwortlichen der neutestamentlichen Kirche Christi...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (03.09.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis von den bösen Winzern stellt auf bildhafte Weise das Vorgehen Gottes zur Rettung der Menschen dar. Nun könnten wir in aller Einmütigkeit feststellen, dass mit den bösen Winzern das Volk Israel gemeint ist, das zu der Zeit, als die Propheten im Namen Gottes kamen, um "Seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen" (Mt. 21: 34b), diese Gesandten Gottes misshandelten und umbrachten,...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (18.09.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis von den bösen Winzern gibt uns die Gelegenheit, uns mit den Gedanken der Menschen (s. Lk. 2: 35) auseinanderzusetzen. Denn schließlich wollen wir heute anhand des Evangeliumstextes ergründen, warum die Winzer zunächst die zu ihnen gesandten Knechte misshandelt und später sogar den Sohn des Weinbergbesitzers umgebracht haben, und – von der Allegorie in die unverschlüsselte Realität gelangend (s. Mt. 18: 45) –...
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Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (30.08.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
beim ersten Lesen der Parabel von den bösen Winzern ist offensichtlich, dass unter diesen Verbrechern diejenigen zu verstehen sind, die zuerst die Propheten töten und später Gottes Sohn umbringen. Aber beim zweiten Hinsehen kann man erkennen, dass die primitive Habgier jener Mörder im übertragenen Sinne eine noch größere, über das menschliche Maß hinaus gehende perfide Schärfe besitzt: Die Feinde Christi meinten doch, ein prioritäres,...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.