Heilige: Hll. Hieromärtyrer ERMOLAOS und HERMIPPOS und HERMOKRATES in Nikomedia † um 305;
Hl. Mönchsmärtyrerin PARASKEVA von Rom † im 2. Jahrhundert; Hl. Märtyrer HYACINTH von Rom † 110; Hl. Jungfrau und Märtyrerin ORIOZELA † um 250; Hl. Jungfrau und Märtyrerin JERUSALEMA von Byzanz † im 3. Jahrhundert; Hl. Mönch IGNATIOS vom Berg Stirion; Hl. Märtyrer APPION; Hl.
MOSES der Ungar vom Kiever Höhlenkloster † um 1043 oder nach 1051; Hl. GERNTIOS, Gründer der Skite der Hl. Anna † im 13. Jahrhundert; Hl. SABBAS III., Erzbischof von Serbien † 1316; Hl. Gerechter
JAKOB Netsvetov von Alaska † 1864; Hl. Hiero-Neumärtyrer SERGIUS † 1937.
Westliche Heilige: Hl. VALENS, Bischof von Verona † 531.
Märtyrerpriester Ermolaos und seiner Gefährten Ermippos und Ermokratis Zum Gottesdienst |
Ton 4. Tropar der Märtyrer. Deine Märtyrer, Herr, / haben in ihrem Leidenskampf die Kränze der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da sie deine Kraft erhielten, / stürzten sie die Tyrannen und zerknirschten den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf ihre flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen. | Ton 4. Kondak der Märtyrer. (nach: O der du freiwillig erhöht wardst) Als Priester hast du fromm gelebt / und so den Kranz des geweihten Martyriums empfangen. / Die Götzenopfer hast du ausgelöscht / und bist ein guter Hirte der Herde Christi und ein wahrer Lehrer des Panteleïmon gewesen, Allweiser. / Deshalb ehren wir dich in Hymnen und rufen: / Aus Gefahren befreie uns immerdar durch deine Fürbitten, // Hermola'us, unser Vater. | |
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Ton 1. Tropar der frommen Mutter. Deinen dem Ruf entsprechenden Eifer hast du dir erworben, / die du deinen Namen mit Recht trägst, / und hast deinen gleichnamigen Glauben zur Wohnung erlost, / Siegespreisträgerin Paraskeva. / Daher lässest du Heilungen hervorfließen // und legst Fürbitte ein für unsere Seelen. | Ton 4. Kondak der frommen Mutter. (griechisches Kondak. Nach: Heut’ bist du erschienen) Deinen Tempel, Allehrwürdige, finden wir als seelische Heilstatt / und in diesem ehren wir, alle Gläubigen, dich mit lauter Stimme, // allbesungene Märtyrergottselige Paraskeva. | |
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (29.03.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
der letzte Herrentag der Großen Fastenzeit ist der gottseligen Maria von Ägypten gewidmet, die im späten fünften und frühen sechsten Jahrhundert lebte – zunächst als Buhlerin in der Megapolis Alexandria. Anders als die übrigen großen Leuchten der Großen Fastenzeit – die als heilige Väter der Kirche verehrten Andreas von Kreta, Gregorios Palamas oder Johannes Klimakos – war sie sozusagen eine Quereinsteigerin auf dem asketischen...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (10.08.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die uns heute angebotene Begebenheit aus dem Evangelium spiegelt im allegorischen Sinne unser geistliches Leben, d.h. unseren geistlichen Kampf wider. Gemäß der einhelligen Lehre der heiligen Väter kann der Mensch kein geistliches Leben ohne den Kampf (die Askese) führen. Der Weg zu Gott ist nur auf dem schmalen Pfad zu erreichen (s. Mt. 7:13-14). Unser Wegführer ist der Gottesmensch Jesus Christus. Er trägt uns...
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Predigt zum 9. Sonntag nach Pfingsten über die Stillung des Sturmes (Mt 14, 22-34), 10.08.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Stelle aus dem Evangelium ist quasi jedem bekannt, sei es ein Christ oder einer der dem christlichen Glauben gegenüber neutral, negativ oder gar abwertend gegenübersteht.
Es geht um das Gehen über das Wasser, welches heute über Jesus bzw. auch über Petrus vorgelesen worden ist.
Man kann natürlich versuchen, mit naturwissenschaftlichen Mitteln dieses zu erklären.
Was sind da nicht alles für Hypothesen aufgestellt worden:...
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Predigt zum 8. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (03.08.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Ernährung der Menschheit – bald werden es neun Milliarden auf unserem Planeten sein – ist zweifelsohne eine große Herausforderung für die Menschheit selbst. Für Gott ist das aber eine Kleinigkeit. Er würde den Menschen liebend gerne alles im Überfluss geben, wenn sie sich an Seine Anordnungen hielten: „Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken?...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Maria von Ägypten (Hebr. 11:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 5:32-45; Lk. 6:36-50) (06.04.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
an verschiedenen Herrentagen der Großen Fastenzeit ehren wir ganz besonders die Heiligen, die sich durch große Askese hervorgetan haben. So gedenken wir heute der heiligen Maria von Ägypten, einer ehemaligen Dirne, die nach ihrer Bekehrung bis ans Lebensende in der Judäischen Wüste in unvorstellbarer Enthaltsamkeit verweilt hatte. Man mag sich jedoch angesichts solcher Vorbilder fragen, weshalb es Menschen überhaupt in die Wüste zieht, anstatt...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (25.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
jeder Satz des heutigen Abschnittes aus dem Evangelium ist eine Quelle der Inspiration. Nach der wunderbaren Speisung der Fünftausend durch unseren Herrn unweit des Sees Genezareth „fordert Er die Jünger auf, ins Boot zu steigen und an das andere Ufer vorauszufahren. Inzwischen wollte Er die Leute nach Hause schicken“ (Mt. 14:22). Bemerkenswert, wie die Jünger scheinbar widerspruchslos gehorchen. Er „schickt sie voraus“, was wohl...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (21.04.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Fastenzeit nähert sich ihrem Ende und das Kirchenjahr geht auf seinen Höhepunkt zu, wobei der fünfte und letzte Herrentag dieser vierzigtägigen Vorbereitung auf die Große Woche der gottseligen Maria von Ägypten (+522) gewidmet ist. Wir bestaunen ihren unvorstellbaren asketischen Lebenswandel – 49 Jahre allein und völlig mittellos in der Wüste – was aber nicht das ausmacht, was an ihr nachahmenswert ist. All das...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (06.08.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
der heiligen Maria Magdalena, der Patronin unserer Weimarer Gemeinde, kommt eine außerordentliche Rolle bei der Verkündigung der Auferstehung Christi zu. Nicht nur, dass sie als Erste den Auferstandenen erblickte – sie steht durch ihr überliefertes Zeugnis am Anfang eines neuen Äons, denn gleich wird die Rede nicht von einem gewöhnlichen Wochenbeginn sein, sondern vom Anfang eines neuen Zeitalters. Wenden wir uns also dem Bericht...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal: 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (02.04.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
uns bleiben noch zwei Wochen bis zum absoluten Höhepunkt des Kirchenjahres. Heute gedenken wir der heiligen Maria von Ägypten (+ 522), deren Vita am vergangenen Mittwoch während des Orthros verlesen wurde. Sie war eine Asketin (= Kämpferin), die ihresgleichen sucht. Aber gegen wen kämpft man, wenn man 47 Jahre allein in der Wüste lebt? Die Antwort liefert folgender wohlbekannter Satz: „Wir haben nicht gegen...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedenktag der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (18.04.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heilige Maria von Ägypten (+ 522) steht am fünften Herrentag der Großen Fastenzeit einerseits für die Kraft der menschlichen Buße, andererseits aber auch für die dadurch hervorgerufene Gnade Gottes (s. Ps. 41:8). Auch die Lesungen aus dem Apostelbuch handeln von der allumfassenden Gnade des Herrn. Das Neue Testament beruft die Menschen ja zur Umkehr, weil wir durch sie erst in der Gnade Gottes leben können...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (09.08.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der wunderbaren Speisung der mehr als fünftausend Menschen in einer abgelegenen Gegend fordert der Herr Seine Jünger auf, ohne Ihn ins Boot zu steigen und auf das andere Ufer des Sees nach Bethsaida (vgl. Mk. 6:45) voraus zu fahren. Er Selbst wollte zuvor noch die Leute heimschicken. Erstaunlich, dass niemand sein Befremden darüber zum Ausdruck bringt, dass der Herr Jesus Christus an Land...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 3:9-17; Mt. 14:22-34) (09.08.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
nach der wunderbaren Speisung der mehr als fünftausend Menschen in einer abgelegenen Gegend fordert der Herr Seine Jünger auf, ohne Ihn ins Boot zu steigen und auf das andere Ufer des Sees nach Bethsaida (vgl. Mk. 6:45) voraus zu fahren. Er Selbst wollte zuvor noch die Leute heimschicken. Erstaunlich, dass niemand sein Befremden darüber zum Ausdruck bringt, dass der Herr Jesus Christus an Land...
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Predigt zum vierten Herrentag der großen Fastenzeit / Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (05.04.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
langsam biegen wir auf die Zielgerade. Die längste Zeit des Fastens liegt hinter uns. Was haben wir erreicht?.. Das Tränenbad des Sündenbekenntnisses ist richtig und notwendig, aber es kennzeichnet lediglich den Weg des Fastens, nicht das Ziel. Das Ziel ist die Versöhnung mit Gott (s. 2 Kor. 5:20). Der Weg führt über die Abkehr von schädlichen, überflüssigen und zerstreuenden Faktoren zur ungestörten Huldigung Gottes....
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Predigt zum vierten Herrentag der großen Fastenzeit / Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (14.04.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer die zurückliegenden fünf Wochen richtig gefastet hat, müsste nunmehr ein stetiges Ansteigen der Freude am Fasten verspüren sowie bereits ein Anwachsen der Vorfreude auf die Große Woche und die Feier der Auferstehung. Aber Fasten, Buße, Selbstbezichtigung – kann dies überhaupt ein Quell der Freude sein?! Gebete mit zahlreichen Verbeugungen, stundenlange Gottesdienste, Verzicht auf vielerlei Genuss und Vergnügungen - das ist doch gerade das...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten / Gedenktag der Väter von sechs Ökumenischen Konzilen (1 Kor. 3:9-17; Hebr. 13:7-16; Mt. 14:22-34; Joh. 17:1-13) (29.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
die im Kirchenjahr häufig stattfindende liturgische Rückbesinnung auf die Epoche der Ökumenischen Konzile erfolgt nicht ohne Grund. Uns wird das im Alltag inmitten einer heterodoxen Umgebung von Tag zu Tag bewusster. Die Väter der Ökumenischen Konzile stritten für die Reinheit des Glaubens, für die Bewahrung des unverfälschten Bekenntnisses und für die Einheit der Kirche. Natürlich müssen wir nicht der romantisch-naiven Illusion verfallen, unter den...
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Predigt zum 9. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor 3: 9-17; Mt. 14: 22-34) (06.08.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir uns ausführlich mit der im Kalender angezeigten Epistellesung befassen. Der hl. Apostel Paulus schreibt an die Korinther: "(...) Wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld, Gottes Bau. Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt; ein anderer baut darauf weiter. Aber jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. Denn einen anderen...
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Predigt zum fünften Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis der hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9: 11-14; Gal. 3: 23-29; Mk. 10: 32-45; Lk. 7: 36-50) (29.03.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
in den hinter uns liegenden Wochen sprachen wir im Zusammenhang von Kreuztragen und Selbstverleugnung viel von Buße. Die hl. Maria von Ägypten (+ 522), deren Gedächtnis wir am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit begehen, ist für uns beschämendes Lehrbeispiel für die Nachhaltigkeit der Buße. Wir in unserer Reumütigkeit gleichen einem Kettenraucher, der gleich zehn Mal am Tag das Rauchen „aufgibt“, denn heute beichten wir,...
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Predigt zum Herrntag der hl. ehrwürdigen Maria von Ägypten (Hebr. 9: 11-14; Gal. 3: 23-29; Mk. 10: 32-45; Lk. 7: 36-50) (21.04.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem Sonntag zu Ehren der heiligen Maria von Ägypten biegen wir, sozusagen, in die Zielgerade der Fastenzeit ein. Es bleibt noch eine Woche, die mit dem Fest „der kleinen Auferstehung“ - dem Lazarus-Samstag, endet. Danach beginnt schon die Große Woche, die durch das Hochfest des Einzugs des Herrn in Jerusalem eingeleitet wird.
Wir hören heute zwei Evangeliumslesungen: die erste im Zusammenhang...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.