Mittwoch
11. Juli 1962
nach dem neuen Stil

28. Juni 1962
nach dem alten Stil

7. Woche nach Pfingsten. Ton 5.
Apostelfasten
Klostersatzung: nichts gekochtes (Brot, Gemüse, Obst)

Heilige: Erhebung der Reliquien der Hll. uneigennützigen Wundertäter KYROS und JOHANNES Hll. Märtyrer PAPIOS und MAKEDONIOS † im 4. Jahrhundert; Hl. SENUPHIOS der Bannerträger † im 4. Jahrhundert; Hl. Märtyrer DONATUS von Libyen; Hll. Drei Märtyrer in Galtien; Hll. Siebzig Märtyrer von Kyphopolis; Sel. und Gerechter SERGIUS, Gründer des Klosters der Allerheiligen Gottesgebärerin in Nikomedia † 866; Hl. Mönch VULKIAN und hl. MOSES der Anachoret; Hl. XENOPHONT, Abt von Robeika (Nowgorod) † 1262; Hll. SERGIUS und HERMANN, Äbte von Walaam † im 14. Jahrhundert; Hll. Hiero-Neumärtyrer BASILIOS der Diakon † 1918; Hl. Mönchs-Neumärtyrerin SEBASTIANA † 1938; Hll. Hiero-Neumärtyrer GREGOR der Diakon † 1940; Hl. SOPHRONY von Essex † 1993. Westliche Heilige: Hl. CRUMMINE, Schüler des hl. Patrick von Irland † im 5. Jahrhundert; Hl. THEODICHILDIS, Nonne im Kloster Notre-Dame de Faremoutiers, später erste Äbtissin des Klosters Notre-Dame de Jouarre † um 660; Hl. Märtyrer ARGYMIRUS von Córdoba † 856; Hl. EGILO, Abt von Prüm † 871; Hl. HEIMRAD, Einsiedler bei Burghasungen † 1019. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesmutter “Die Dreihändige”.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: Röm 12,1-3; Mt 10,37 - 11,1.
Lesung für Donnerstag. Zur Liturgie: Röm 15,1-7; Mt 9,27-35.
Lesung der Uneigennützigen. Zur Liturgie: 1 Kor 12,27 - 13,8 ( Stelle lesen: 1 Kor 12,27 bis 1 Kor 13,8 ); Mt 10,1.5-8 .

Gebete

gottselige Väter Sergij und German von Valaam, die Wundertäter polyleos Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der gotts. Väter Sergij und German von Valaam, der Wundertäter.
Als wahrhafte Gehorsame des Evangeliums Christi seid ihr, Gottselige, erschienen, / die Welt und alles, was darin ist, habt ihr wie Nicht-Seiendes um der Liebe Christi willen gering geachtet, / auf der Meeresinsel habt ihr gewohnt, / und die Mühen liebend, daselbst gegen die List der unsichtbaren Feinde gekämpft; / durch Fasten, Wachen und ganznächtliches Stehen habt ihr weise euer Fleisch dem Geist unterworfen. / Deshalb habt ihr von der Rechten des Allherrschers die würdigen Kränze empfangen, / und da ihr nun vor der allheiligen Dreiheit steht, / flehet, allselige Väter Sergij und German, // dass bewahrt werde euer Land in Frieden und errettet werden unsere Seelen.
Ton 1. Tropar der gotts. Väter Sergij und German von Valaam, der Wundertäter.
Aus der Lärmerei der Welt fliehend, ihr Liebhaber der Ruhe und Frömmigkeit, / seid ihr aus dem Osten zum ruhigen Hafen Valaam gekommen, / seid daselbst Christus in den Tugenden gemäß dem Evangelium nachgefolgt / und so zum Gipfel der Vollendung gelangt. / Und da ihr nun am überweltlichen Fest die Gottesschau genießet, / allselige Väter Sergij und German, / bittet den menschenliebenden Gott, dass er uns alle errette, // die wir euch fromm ehren.
Ton 4. Kondak der gotts. Väter Sergij und German von Valaam, der Wundertäter.
Aus dem weltlichen Leben seid ihr ausgezogen / und Christus nachgefolgt durch Verleugnung der Welt, / ihr seid zum großen Neva-See gelangt, / habt daselbst auf der Insel Valaam gewohnt und ein engelgleiches Leben gelebt. / Daher seid ihr frohlockend zum himmlischen Brautgemach hinübergegangen. / Und da ihr nun mit den Engeln vor dem Thron des Gebieters steht, / gedenket unser, eurer Kinder, die ihr, auf Gott Sinnende, versammelt habt, / dass wir freudig aus der Seele rufen: // Freuet euch, Sergij und German, ihr allseligen Väter.
Erhebung der Reliquien der Hl. uneigennützigen Wundertäter Kyros und Johannes sechs Zum Gottesdienst
Ton 5. Tropar der Uneigennützigen.
Die Wunder deiner heiligen Märtyrer / hast du uns als unüberwindliche Mauer geschenkt, Christus Gott. / Auf ihre flehentlichen Bitten / zerstreue die Pläne der Nationen / und stärke die Szepter des Königtums, // als einzig Guter und Menschenliebender.
Ton 3. Kondak der Uneigennützigen. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Da ihr von der göttlichen Gnade die Gabe der Wunder empfangen habt, / wirket ihr Heiligen unaufhörlich Wunder in der Welt / und schneidet ab alle unsere Leidenschaften durch unsichtbare Chirurgie, / auf Gott sinnender Kyrus, gemeinsam mit dem herrlichen Johannes: // denn ihr seid wahrhaftig göttliche Ärzte.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Röm 15,1-7, Mt 9,27-35), 27.07.2025

Liebe Brüder und Schwestern, am siebenten Sonntag nach Pfingsten lasen wir, wie Christus zwei Blinde und einen Stummen heilte. In der Apostellesung wird uns heute, wie auch schon letzte Woche, ein Ausschnitt des Schreibens des Apostels Paulus an die Römer geboten. Auch hier gibt er den damaligen Adressaten weitere Ratschläge, wie sie ihr Leben gestalten sollten, um dieses im christlichen Sinne zu führen. Das Bemerkenswerte daran ist, das seine... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Samstag nach Pfingsten (Röm 12,1-3, Mt 10,37-11,1) (10.08.2024)

Lieber Vater, liebe Gläubigen, im heutigen Brief an die Römer ermahnt uns der Heilige Apostel Paulus „durch die Erbarmungen Gottes“, unsere „Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer“. Was sind zunächst einmal die „Erbarmungen Gottes“? Wir alle kennen das Gleichnis vom verlorenen Sohn, oder vom verirrten Schaf, oder vom Barmherzigen Samariter. Wir unbarmherzigen Gläubigen symbolisieren dabei den Betrogenen und Niedergeschlagenen, der blutend auf dem Boden liegt und... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Mt 9,27-35), 11.08.2024

Liebe Brüder und Schwestern, wir lasen in den letzten Sonntagslesungen schon des Öfteren von Heilungen, die durch Jesus Christus wundersam geschahen. In der heutigen Lesung wird erneut von so einem Geschehnis berichtet. Was ist diesmal das Besondere daran? Zum ersten: Jesus befragt die beiden Blinden, die um Erbarmen und Heilung bitten „Glaubet ihr, dass ich dies zu tun vermag?“ Bevor er also sie von ihrer Krankheit befreit, prüft er... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (23.07.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, auf den ersten Blick scheint die Evangeliumslesung des 7. Herrentags nach Pfingsten wie ein Anhängsel zu den einprägsameren Berichten von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum, der von seinen Freunden durch eine Dachöffnung zu unserem Herrn heruntergelassen wurde, von der Berufung Matthäi und vom Mahl mit dem Zöllnern in dessen Haus, von der Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers sowie von der Heilung der jahrelang... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (08.08.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilung zweier Blinden und die Austreibung eines Dämons aus einem Stummen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den übrigen ungezählten Wundertaten des Herrn während der dreieinhalb Jahre Seines öffentlichen Wirkens. Doch erstens sehen wir in diesen beiden kurz nacheinander folgenden Heilungen (wir gehen mal davon aus, dass es sich bei der zweiten Heilung wie auch in Mk. 7:31-37 u. 9:25 um einen... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis hl. Maria Magdalena (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (04.08.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, heute wollen wir einmal mit dem Ende der im Kalender vorgeschriebenen Lesung beginnen: „Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“ (Mt. 9:35). Das davor Geschehene ist schnell erzählt: der Herr öffnet die Augen zweier Blinder, heilt einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Das Volk ist begeistert... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (15.07.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, was wir im für heute vorgesehenen Abschnitt des Briefes an die Römer lesen, ist eine komprimierte Anleitung für das Zusammenleben der kirchlichen Gemeinschaft. Die Pfeiler der Kirche als Ganzes sind ihre zahlreichen Untergliederungen, beginnend mit der Familie, der Pfarrgemeinde, der Klostergemeinschaft, der Diözese oder der Landeskirche. Überall kommt das gleiche Prinzip zur Anwendung, welches im Idealfall auch auf den säkularen Bereich (Staat, Gesellschaft,... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (23.07.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, heute treffen wir bei Matthäus auf zwei Blinde, deren Augen nach dem Bekenntnis ihres Glaubens (s. Mt. 9: 28) geöffnet werden. Faktische Erzählungen des Evangeliums können genauso wie Bildreden übrigens auch einen übertragenen Sinn haben. Wie unschwer zu erraten, bezieht sich der allegorische Aspekt der Erzählung von den Blinden auf unsere geistliche Blindheit, die nur durch ein stricktes Festhalten am Glauben, sprich, einem aktiven Fortschreiten... Weiterlesen.


Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (07.08.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    manchmal ist es nicht so einfach, aus einer vordergründig eindeutig erscheinenden neutestamentlichen Begebenheit einen allegorischen Hintergrund herauszukristallisieren. So verhält es sich mit der Heilung zweier Blinder, die für ihren Glauben an die Allmacht des Herrn das Augenlicht wiedererlangten,  und mit der anschließenden Heilung des von einem stummen Dämon Besessenen. In keinem der Fälle erscheint eine figurative Deutung naheliegend. Allerdings drängt sich im Neuen Testament... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.