Heilige: Hl. ONUPHRIOS der Große † im 4. Jahrhundert;
Hl. PETROS vom Berg Athos † 734; Hll. JOHANNES, ANDREAS, HERAKLEMON und THEOPHILOS, Einsiedler in Ägypten † im 4. Jahrhundert; Hl. Mönch ZENO im 5. Jahrhundert; Hl. Soldat JOHANNES von Ägypten † im 6. oder 7. Jahrhundert; Hl. JULIAN, Abt von Dagaz in Konstantinopel; Hl. TIMOTHEOS von Ägypten (Thebais);
Hl. ARSENIOS, Abt des Klosters Konewez † 1447; Hl. ONUPHRIOS, Abt des Klosters Malsk (Pleskau) † 1492; Hll. ONUPHRIOS und AUXENTIOS von Wologda † 1521; Hl. STEPHAN von Oserskaja-Pustyn (Komel) † 1542; Hll. Mönche BASSIAN und JONA von Petrominsk (Solovki) † 1561;
Hl. JOHANNES von Moskau, Narr um Christi willen † 1589; Hl.
ANNA von Kaschin (Auffindung der Gebeine und 2. Heiligsprechung).
Westliche Heilige: Hl. TERNAN von Culross, Bischof bei den Pikten † im 6. Jahrhundert; Hl. AGATHA, Begleiterin der hl. Lioba † im 8. Jahrhundert; Hl. ODULF, Priestermönch im Kloster St. Martin in Utrecht † nach 854; Hl. GEREBALD, Bischof von Chalon-sur-Saône † 885.
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Ton 1. Tropar des frommen Vaters. Als Bürger der Wüste, als Engel im Leibe und Wundertäter / hast du dich, unser gotttragender Vater Onuphrius, erwiesen; / durch Fasten, Nachtwachen und Beten hast du himmlische Gnadengaben empfangen / und heilst so die Kranken und die Seelen der zu dir Eilenden. / Ehre dem, der dir Kraft gab; / Ehre dem, der dich krönte; // Ehre dem, der durch dich allen Heilungen wirkt. | Ton 4. Tropar des frommen Vaters. Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen. | Ton 3. Kondak des frommen Vaters. (slawisches Kondak. Nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Vom Glanz des Allheiligen Geistes wurdest du, auf Gott Sinnender, erleuchtet / und hast die Lärmerei im Leben verlassen, / du hast die Wüste erreicht, gottseliger Vater, / und erfreutest den Gott und Schöpfer über allem: // deshalb, o Seliger, verherrlicht dich Christus, der große Spender. |
Ton 8. Kondak des frommen Vaters. (griechisches Kondak. Nach: Den Glauben an Christus) Da du das geistige und himmlische Licht drinnen in deinem Herzen empfangen, / bist du als Gefäß der unvermischten Dreiheit erschienen, Onuphrius. // Deshalb wirst du nun zu den Engeln gezählt und rufst: Alleluïa. | | |
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Ton 4. Tropar des gottseligen Vaters Petrus vom Athos. Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen. | Ton 2. Kondak des gottseligen Vaters Petrus vom Athos. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend) Du hast dich entfernt von der menschlichen Gemeinschaft / und in Gesteinshöhlen und Spalten gelebt / mit göttlichem Verlangen und in Liebe zu deinem Herrn, o Petrus, / von dem du den Kranz erhalten hast: // bitte unaufhörlich, dass wir errettet werden. | |
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (06.07.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Evangelium nach Matthäus handelt von einem römischen Hauptmann, der unseren Herrn für seinen schwerkranken Diener bittet. Das Bemerkenswerte an dieser Begebenheit ist, dass dieser Mann nicht nur ein Heide war, was im religiösen Sinne schon einen Affront darstellte, sondern auch noch Vertreter der verhassten Okkupanten war, was politisch für Brisanz sorgen musste. Aber, wie wir sehen, stellt der Herr...
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Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten, über den römischen Hauptmann (Mt 8, 5-13), 06.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen vierten Sonntag nach Pfingsten lesen wir im Matthäusevangelium von der Heilung des Dieners eines römischen Hauptmanns durch Christus.
Was ist das Besondere daran und was bedeutet diese Stelle aus der Bibel für uns?
Die Gegend um Kaperna’um war zu dieser Zeit von den Römern besetzt und durch deren Streitkräfte abgesichert. Ein Befehlshaber der Besatzungstruppen hatte demzufolge eine nicht geringe Macht gegenüber der örtlichen...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (21.07.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
vor einer Woche sprachen wir davon, dass nach den Worten unseres Herrn niemand „zwei Herren dienen“ kann (s. Mt. 6:24; vgl. Lk. 16:13). Unserer Homilie handelte davon, dass wir vor dem Angesicht der unaussprechlichen Allmacht und Erhabenheit Gottes Sklaven sind, jedoch dank der unvorstellbaren Liebe und Demut des Herrn die Möglichkeit besitzen, Seine Kinder (s. Joh. 1:12; 1 Joh. 3:1-2, 10; vgl. Gal. 3:26)...
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Predigt zum vierten Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (02.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Erzählung vom Hauptmann in Kafarnaum, der unseren Herrn für seinen kranken Diener bittet, ist, wie alle Geschichten, Reden und Gleichnisse des Herrn unendlich tiefgründig. Sie alle haben das Ziel, unseren Glauben zu stärken, denn es heißt im Neuen wie im Alten Bund: „Der aus Glauben Gerechte wird leben“ (Röm. 1:17; vgl. Hab. 2:4). Auch das Fazit unseres Herrn am Ende der Begegnung mit...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (18.07.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beschäftigt uns wieder der Hauptmann von Kafarnaum. Wir lasen heute bei Matthäus, welches die Parallelstelle zu Lk. 7:1-10 ist, wo allerdings der Hauptmann nicht persönlich zu unserem Herrn kommt, sondern die jüdischen Ältesten entsendet und Ihn durch sie zunächst bittet, in sein Haus zu kommen und seinen kranken Diener zu heilen, sich dann aber, als der Herr sich schon unweit seines Domizils befindet, für unwürdig...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (05.07.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute kommt es bei der Lesung in der Göttlichen Liturgie wieder zu der bemerkenswerten Begegnung zwischen unserem Herrn Jesus Christus und dem römischen Hauptmann. Der römische Hauptmann bittet den Herrn nicht für sich, sondern für seinen Diener, und offenbart einen Glauben, der in Israel seinesgleichen sucht (s. Mt. 8:10 und Lk. 7:9). Von Bedeutung ist eins: die Liebe des Hauptmanns, die beispiellose Reinheit seines...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (14.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Begegnung des Herrn mit dem Hauptmann von Kafarnaum ist ein Sinnbild für die Liebe Gottes, die alle Schranken überwinden kann: ethnische, soziale, politische und sogar religiöse. Im Grunde stehen nämlich beide – Jesus aus Nazareth und der Hauptmann – auf völlig unterschiedlichen Seiten, denn größer könnten die Gegensätze kaum sein: Hier ein Jude, da ein Römer; hier ein Friedensstifter, da ein Kriegsknecht; hier...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6:18-23; Mt. 8:5-13) (24.06.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
es ist wie so oft: in knappen Worten wird in einem kurzen Ausschnitt der Heiligen Schrift das offenbart, was die ganze Bibel vom Wesen und der Bedeutung her ausmacht. Und der heute vorgelesene kurze Abschnitt aus dem Römerbrief steht auch in dem Sinne exemplarisch für die gesamte Schrift, da er auf eindrucksvolle Weise bestätigt, dass es keine Rosinenpickerei bei der Interpretation biblischer Texte geben...
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Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 6: 18-23; Mt. 8: 5-13) (28.06.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute im Evangelium nach Matthäus, wie Sich der Herr auf Bitten eines römischen Hauptmanns bereiterklärt, entgegen allen Gepflogenheiten in das Haus dieses Heiden zu kommen, um dessen schwerkranken Diener wieder gesund zu machen. Der Hauptmann jedoch sagt zum Herrn: „Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund“ (Mt. 8: 8). Der Mann weiß, wovon er redet: „Sprich nur ein WORT“... Für...
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Predigt zum 4. Sonntag nach Pfingsten (01.07.2012) (Röm 6, 18-23. Mt 8, 5-13.)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung (Mt. 8: 5-13) begegnet unser Herr Jesus Christus in Kafarnaum einem römischen Hauptmann, der Ihn um Hilfe für seinen schwer leidenden Diener bittet. Als der Herr daraufhin in das Haus des Hauptmanns gehen will, um den Diener zu heilen, spricht der Hauptmann einmalige, bemerkenswerte Worte: „Herr, ich bin es nicht wert, dass Du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.