Mittwoch
04. Januar 1961
nach dem neuen Stil

22. Dezember 1960
nach dem alten Stil

31. Sonntag nach Pfingsten. Ton 6.
Weihnachtsfastenzeit

Vorfest der Geburt des Herrn Heilige: Hl. Großmärtyrerin ANASTASIA die Fessellöserin, und ihr Lehrer, der Märtyrer CHRYSOGONUS, und mit ihnen Märtyrer THEODOTA, EUODIAS, EUTYCHIAN und andere, die unter Diokletian das Martyrium erlitten † 304; Hl. Hiero-Neumärtyrer DEMETRIOS und THEODOR † 1938. Westliche Heilige: Ehrw. IRMINA, zweite Äbtissin des Klosters Oeren in Trier † 710.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 1 Tim 1,15-17; Mk 10,11-16.
Lesung der Großmärtyrerin. Zur Liturgie: Gal 3,23-29; Lk 7,36-50.

Gebete

Vorfeier der Geburt Christi sechs Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Vorfeier.
Bereite dich, Bethlehem, / Eden ist allen offen: / Rüste dich, Ephrata; / denn das Holz des Lebens ist in der Höhle aus der Jungfrau aufgeblüht. / Denn ihr Mutterleib ist als geistiges Paradies erschienen, / in dem die göttliche Pflanze war: / wenn von ihr wir essen, werden wir leben und nicht wie Adam sterben. / Christus wird geboren, // um das einst gefallene Abbild aufzurichten.
Ton 3. Kondak der Vorfeier. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
Heut‘ erscheint die Jungfrau, um in einer Höhle unsagbar zu gebären / jenes Wort, das da vor aller Zeit ist. / Tanze freudig nun, o Erdkreis, da du es hörtest; / mit den Engeln und den Hirten singe den Lobpreis / ihm, der uns erscheinen wollte / als kleines Kindlein, // dem wahren Gott vor den Äonen.
Großmärtyrerin Anastasia die Fessellöserin ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Großmärtyrerin.
Dein Lämmchen Anastasia schreit, o Jesus, mit lauter Stimme: / Nach dir, mein Bräutigam, sehne ich mich / und dich suchend kämpfe ich, / werde mitgekreuzigt und mitbegraben durch deine Taufe, / ich leide um deinetwillen, um mit dir Königin zu sein, / ich sterbe für dich, um in dir zu leben. / So nimm denn als makelloses Opfer an, / die mit Sehnsucht dir geopfert wurde. // Auf ihre Fürbitten, als Erbarmungsreicher, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak der Großmärtyrerin. (nach: Nach dem, was oben ist, strebend)
Die in Versuchungen und Drangsalen sind und zu deinem Tempel eilen, / empfangen die hehren Gaben der in dir wohnenden göttlichen Gnade, Anastasia: // denn du lässest der Welt immerdar Heilungen quellen.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (29.03.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, der letzte Herrentag der Großen Fastenzeit ist der gottseligen Maria von Ägypten gewidmet, die im späten fünften und frühen sechsten Jahrhundert lebte – zunächst als Buhlerin in der Megapolis Alexandria. Anders als die übrigen großen Leuchten der Großen Fastenzeit – die als heilige Väter der Kirche verehrten Andreas von Kreta, Gregorios Palamas oder Johannes Klimakos – war sie sozusagen eine Quereinsteigerin auf dem asketischen... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Maria von Ägypten (Hebr. 11:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 5:32-45; Lk. 6:36-50) (06.04.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, an verschiedenen Herrentagen der Großen Fastenzeit ehren wir ganz besonders die Heiligen, die sich durch große Askese hervorgetan haben. So gedenken wir heute der heiligen Maria von Ägypten, einer ehemaligen Dirne, die nach ihrer Bekehrung bis ans Lebensende in der Judäischen Wüste in unvorstellbarer Enthaltsamkeit verweilt hatte. Man mag sich jedoch angesichts solcher Vorbilder fragen, weshalb es Menschen überhaupt in die Wüste zieht, anstatt... Weiterlesen.


Predigt zum Sonntag der heiligen Maria von Ägypten (Lk 7,36-50), 06.04.2025

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Predigt werdet ihr erfahren, was die heilige Maria von Ägypten mit KI, also mit künstlicher Intelligenz, zu tun hat. Wir feiern heute den fünften Sonntag der Großen Fasten, an dem traditionell das Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten begangen wird, diese wurde heute auch in der zweiten Evangeliumslesung aus dem Lukasevangelium gewürdigt. Warum ist dieser Sonntag ihr gewidmet? Weil sie für uns... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (21.04.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, die Fastenzeit nähert sich ihrem Ende und das Kirchenjahr geht auf seinen Höhepunkt zu, wobei der fünfte und letzte Herrentag dieser vierzigtägigen Vorbereitung auf die Große Woche der gottseligen Maria von Ägypten (+522) gewidmet ist. Wir bestaunen ihren unvorstellbaren asketischen Lebenswandel – 49 Jahre allein und völlig mittellos in der Wüste – was aber nicht das ausmacht, was an ihr nachahmenswert ist. All das... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten / Aller Heiligen Neuen Märtyrer und Bekenner der Russischen Kirche (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (04.02.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, als Mitglieder der Russischen Kirche feiern wir alle, unabhängig von der individuellen ethnischen Zugehörigkeit, das Gedächtnis der Märtyrer und Bekenner unserer Kirche, welche in der Zeit der bolschewistischen Unterdrückung des Glaubens (1917-1991) ihre Treue zu unserem Herrn durch ihr Leben und ihren Tod (s. Hebr. 13:7) unter Beweis gestellt haben. Dieser Festtag wird in der Emigration bereits seit 1982 begangen, nachdem das Bischofskonzil der... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal: 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (02.04.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, uns bleiben noch zwei Wochen bis zum absoluten Höhepunkt des Kirchenjahres. Heute gedenken wir der heiligen Maria von Ägypten (+ 522), deren Vita am vergangenen Mittwoch während des Orthros verlesen wurde. Sie war eine Asketin (= Kämpferin), die ihresgleichen sucht. Aber gegen wen kämpft man, wenn man 47 Jahre allein in der Wüste lebt? Die Antwort liefert folgender wohlbekannter Satz: „Wir haben nicht gegen... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (30.01.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, irgendwie stehen wir noch unter dem Eindruck der beiden Hochfeste, welche uns gerade die Erscheinung Gottes in der Welt verkündeten: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem Seine ganze Langmut beweisen konnte, zum... Weiterlesen.


Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedenktag der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (18.04.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die heilige Maria von Ägypten (+ 522) steht am fünften Herrentag der Großen Fastenzeit einerseits für die Kraft der menschlichen Buße, andererseits aber auch für die dadurch hervorgerufene Gnade Gottes (s. Ps. 41:8). Auch die Lesungen aus dem Apostelbuch handeln von der allumfassenden Gnade des Herrn. Das Neue Testament beruft die Menschen ja zur Umkehr, weil wir durch sie erst in der Gnade Gottes leben können... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Herrentag nach Pfingsten (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (07.02.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder eine kurze Lesung, in der im Wesentlichen ausgedrückt wird, wovon das ganze Evangelium handelt: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu erretten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem Seine ganze Langmut beweisen konnte, zum Vorbild für alle, die... Weiterlesen.


Predigt zum vierten Herrentag der großen Fastenzeit / Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (05.04.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, langsam biegen wir auf die Zielgerade. Die längste Zeit des Fastens liegt hinter uns. Was haben wir erreicht?.. Das Tränenbad des Sündenbekenntnisses ist richtig und notwendig, aber es kennzeichnet lediglich den Weg des Fastens, nicht das Ziel. Das Ziel ist die Versöhnung mit Gott (s. 2 Kor. 5:20). Der Weg führt über die Abkehr von schädlichen, überflüssigen und zerstreuenden Faktoren zur ungestörten Huldigung Gottes.... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, nach Theophanie (Eph. 4:7-13; 1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43; Mt. 4:12-17) (26.01.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, noch immer wird während des biss einschließlich morgen andauernden Nachfestes der Taufe des Herrn das Troparion und das Kondakion zum Fest gesungen, noch immer ist der Altartisch und sind die Zelebranten in Weiß gekleidet. Es ist der Herrentag nach Theophanie und wir hörten, wie sich die prophetischen Worte des Jesajas bewahrheitet haben: „Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog Er... Weiterlesen.


Predigt zum vierten Herrentag der großen Fastenzeit / Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (14.04.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, wer die zurückliegenden fünf Wochen richtig gefastet hat, müsste nunmehr ein stetiges Ansteigen der Freude am Fasten verspüren sowie bereits ein Anwachsen der Vorfreude auf die Große Woche und die Feier der Auferstehung. Aber Fasten, Buße, Selbstbezichtigung – kann dies überhaupt ein Quell der Freude sein?! Gebete mit zahlreichen Verbeugungen, stundenlange Gottesdienste, Verzicht auf vielerlei Genuss und Vergnügungen - das ist doch gerade das... Weiterlesen.


Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten (1 Tim. 1:15-17; Lk. 18:35-43) (03.02.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, wir befinden uns gerade in einer relativ entspannten Phase des Kirchenjahres zwischen den beiden größten Festtagen und den beiden längsten Fastenzeiten. Hinter uns liegen zudem die festlichen Tage zwischen Christgeburt und Theophanie, vor uns liegen noch die Vorbereitungswochen zur Großen Fastenzeit. Schon in einer Woche wird uns Zachhäus wie jedes Jahr einen ersten dezenten Hinweis auf die nahende segensreiche Zeit des Fastens zukommen lassen.... Weiterlesen.


Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1. Tim. 1: 15-17; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 25-43; Lk. 21: 8-19) (07.02.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,    die heutige Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus besteht zwar aus nur drei Versen, ist dafür aber umso inhaltsvoller: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem... Weiterlesen.


Predigt zum fünften Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis der hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9: 11-14; Gal. 3: 23-29; Mk. 10: 32-45; Lk. 7: 36-50) (29.03.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, in den hinter uns liegenden Wochen sprachen wir im Zusammenhang von Kreuztragen und Selbstverleugnung viel von Buße. Die hl. Maria von Ägypten (+ 522), deren Gedächtnis wir am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit begehen, ist für uns beschämendes Lehrbeispiel für die Nachhaltigkeit der Buße. Wir in unserer Reumütigkeit gleichen einem Kettenraucher, der gleich zehn Mal am Tag das Rauchen „aufgibt“, denn heute beichten wir,... Weiterlesen.


Predigt zum 31. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag nach Theophanie (Eph.. 4: 7-13; 1. Tim. 1: 15-17; Mt. 4: 12-17; Lk. 18: 35-43) (26.01.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, der auf das Hochfest der Taufe Christi folgende Sonntag versetzt uns in die Lage, fortgesetzt darüber nachzudenken, was das Ziel des Menschen nach dem Empfang der Taufe sein muss. Wir alle sollten uns darüber im Klaren sein, dass die Taufe der erste,und nicht der letzte Schritt im geistlichen Leben des Menschen sein muss. Wer getauft wird und danach nicht am Leben der Kirche... Weiterlesen.


Predigt zum Herrntag der hl. ehrwürdigen Maria von Ägypten (Hebr. 9: 11-14; Gal. 3: 23-29; Mk. 10: 32-45; Lk. 7: 36-50) (21.04.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, mit dem Sonntag zu Ehren der heiligen Maria von Ägypten biegen wir, sozusagen, in die Zielgerade der Fastenzeit ein. Es bleibt noch eine Woche, die mit dem Fest „der kleinen Auferstehung“ - dem Lazarus-Samstag, endet. Danach beginnt schon die Große Woche, die durch das Hochfest des Einzugs des Herrn in Jerusalem eingeleitet wird. Wir hören heute zwei Evangeliumslesungen: die erste im Zusammenhang... Weiterlesen.


Predigt zum 35. Sonntag nach Pfingsten (1 Tim. 1: 15-17; Lk. 18: 35-43) (03.02.2013)

Liebe Brüder und Schwestern, in der heutigen Evangeliumslesung werden wir zu Zeugen einer Begegnung, die sich am Stadtrand von Jericho ereignet. Ein Blinder (der Evangelist Markus nennt uns in seiner Schilderung dieses Ereignisses den Namen: „Bartimäus, der Sohn des Timäus“, s. Mk. 10: 46) sitzt am Straßenrand und bettelt. Als er hört, dass viele Menschen an ihm vorbeiziehen, erkundigt er sich nach dem Grund dafür. Er erfährt, dass Jesus... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.