Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (29.03.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
der letzte Herrentag der Großen Fastenzeit ist der gottseligen Maria von Ägypten gewidmet, die im späten fünften und frühen sechsten Jahrhundert lebte – zunächst als Buhlerin in der Megapolis Alexandria. Anders als die übrigen großen Leuchten der Großen Fastenzeit – die als heilige Väter der Kirche verehrten Andreas von Kreta, Gregorios Palamas oder Johannes Klimakos – war sie sozusagen eine Quereinsteigerin auf dem asketischen...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / nach Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (28.09.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir alle kennen das Gleichnis vom anvertrauten Geld, das uns in den Evangelien unter zwei Versionen überliefert worden ist: von den „Talenten“ bei Matthäus (25:14-30) und von den „Minen“ bei Lukas (19:11-27). Es ist ja völlig nachvollziehbar, dass der Herr während Seiner dreieinhalbjährigen Verkündigung des Königtums Gottes ein und dasselbe Gleichnis zu verschiedenen Gelegenheiten und an verschiedenen Orten wiederholt bzw. in geringfügiger Abwandlung...
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Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Röm 15,1-7, Mt 9,27-35), 27.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am siebenten Sonntag nach Pfingsten lasen wir, wie Christus zwei Blinde und einen Stummen heilte.
In der Apostellesung wird uns heute, wie auch schon letzte Woche, ein Ausschnitt des Schreibens des Apostels Paulus an die Römer geboten. Auch hier gibt er den damaligen Adressaten weitere Ratschläge, wie sie ihr Leben gestalten sollten, um dieses im christlichen Sinne zu führen.
Das Bemerkenswerte daran ist, das seine...
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Predigt zum Sonntag der heiligen Maria von Ägypten (Lk 7,36-50), 06.04.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Predigt werdet ihr erfahren, was die heilige Maria von Ägypten mit KI, also mit künstlicher Intelligenz, zu tun hat.
Wir feiern heute den fünften Sonntag der Großen Fasten, an dem traditionell das Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten begangen wird, diese wurde heute auch in der zweiten Evangeliumslesung aus dem Lukasevangelium gewürdigt.
Warum ist dieser Sonntag ihr gewidmet? Weil sie für uns...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 6:31-36) (13.10.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
in seinem Schreiben an die Korinther wendet sich der heilige Apostel Paulus an die von ihm gegründete Gemeinde mit den Worten: „Als Mitarbeiter Gottes ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade nicht vergebens empfangt“ (2 Kor. 6:1). Wer nur ein bisschen Ahnung von unserem Glauben hat, der begreift sofort, was diese Worte bedeuten. Die Gnade vergeblich empfangen ist in etwa so wie die Eintrittskarte...
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Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Mt 9,27-35), 11.08.2024
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lasen in den letzten Sonntagslesungen schon des Öfteren von Heilungen, die durch Jesus Christus wundersam geschahen. In der heutigen Lesung wird erneut von so einem Geschehnis berichtet.
Was ist diesmal das Besondere daran?
Zum ersten: Jesus befragt die beiden Blinden, die um Erbarmen und Heilung bitten „Glaubet ihr, dass ich dies zu tun vermag?“
Bevor er also sie von ihrer Krankheit befreit, prüft er...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (21.04.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Fastenzeit nähert sich ihrem Ende und das Kirchenjahr geht auf seinen Höhepunkt zu, wobei der fünfte und letzte Herrentag dieser vierzigtägigen Vorbereitung auf die Große Woche der gottseligen Maria von Ägypten (+522) gewidmet ist. Wir bestaunen ihren unvorstellbaren asketischen Lebenswandel – 49 Jahre allein und völlig mittellos in der Wüste – was aber nicht das ausmacht, was an ihr nachahmenswert ist. All das...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Kreuzerhöhung (Gal. 6:11-18; 2 Kor. 6:1-10; Joh. 3:13-17; Mt. 25:14-30) (24.09.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer kennt nicht das Gleichnis von den Talenten, das wir heute aus dem Evangelium nach Matthäus gehört haben?! Ich kenne es seit den Tagen meiner Kindheit. Ich kann mich sogar erinnern, dass wir das bei der Jahresfeier der evangelischen Jungschar in Eschborn bei Frankfurt, in der meine Geschwister und ich als Orthodoxe damals gerne mitgemacht haben, übertragen auf die Moderne, auf der Bühne gespielt...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (23.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den ersten Blick scheint die Evangeliumslesung des 7. Herrentags nach Pfingsten wie ein Anhängsel zu den einprägsameren Berichten von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum, der von seinen Freunden durch eine Dachöffnung zu unserem Herrn heruntergelassen wurde, von der Berufung Matthäi und vom Mahl mit dem Zöllnern in dessen Haus, von der Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers sowie von der Heilung der jahrelang...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal: 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (02.04.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
uns bleiben noch zwei Wochen bis zum absoluten Höhepunkt des Kirchenjahres. Heute gedenken wir der heiligen Maria von Ägypten (+ 522), deren Vita am vergangenen Mittwoch während des Orthros verlesen wurde. Sie war eine Asketin (= Kämpferin), die ihresgleichen sucht. Aber gegen wen kämpft man, wenn man 47 Jahre allein in der Wüste lebt? Die Antwort liefert folgender wohlbekannter Satz: „Wir haben nicht gegen...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag n. Kreuzerhöhung (Gal. 2:16-20; 2 Kor. 6:1-10; Mk. 8:34-9:1; Mt. 25:14-30) (02.10.2022)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der Sonntagslesung aus dem Evangelium hören wir am heutigen Tag das Gleichnis von dem anvertrauten Geld. Wir kennen dieses Gleichnis zur Genüge und haben es auch schon in diversen Predigten behandelt. Doch einen Aspekt möchte ich heute trotzdem hervorheben: der dritte Diener, der ein Talent erhalten hatte – wofür wurde er bestraft? Er hatte das Geld ja nicht veruntreut, sondern nur in der...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (10.10.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute beschäftigt uns wieder der wunderbare Fischfang auf dem See Genezareth. Wegen der großen Menschenmenge, die den Herrn am Ufer des Sees bedrängte, setzte Sich der Herr in das Boot des Simon Petrus, um von dort das Volk zu lehren. Nachdem Er Seine Predigt beendet hatte, bat der Herr Petrus, noch einmal auf den See hinauszufahren und dort die Fangnetze auszuwerfen. Dieser ist zunächst irritiert –...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (08.08.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heilung zweier Blinden und die Austreibung eines Dämons aus einem Stummen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den übrigen ungezählten Wundertaten des Herrn während der dreieinhalb Jahre Seines öffentlichen Wirkens. Doch erstens sehen wir in diesen beiden kurz nacheinander folgenden Heilungen (wir gehen mal davon aus, dass es sich bei der zweiten Heilung wie auch in Mk. 7:31-37 u. 9:25 um einen...
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Predigt zum 5. Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedenktag der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (18.04.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heilige Maria von Ägypten (+ 522) steht am fünften Herrentag der Großen Fastenzeit einerseits für die Kraft der menschlichen Buße, andererseits aber auch für die dadurch hervorgerufene Gnade Gottes (s. Ps. 41:8). Auch die Lesungen aus dem Apostelbuch handeln von der allumfassenden Gnade des Herrn. Das Neue Testament beruft die Menschen ja zur Umkehr, weil wir durch sie erst in der Gnade Gottes leben können...
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Predigt zum Hochfest der Kreuzerhöhung (2 Kor. 6:1-10; Joh. 19:6-11,13-20,25-28,30-35) (27.09.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
die historischen Ursprünge für den heutigen Festtag der Erhöhung des Kostbaren und Lebensspendenden Kreuzes unseres Herrn Jesu Christi liegen in zwei lange zurückliegenden Ereignissen: der Auffindung des Heiligen Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena (AD 326) und der Rückführung desselben aus der persischen Gefangenschaft durch den Kaiser Herakleios (AD 629).
Zwei Ereignisse, die ohne Zweifel kirchenhistorisch bedeutungsvoll sind. Doch welchen Bezug haben sie zu...
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Predigt zum vierten Herrentag der großen Fastenzeit / Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (05.04.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
langsam biegen wir auf die Zielgerade. Die längste Zeit des Fastens liegt hinter uns. Was haben wir erreicht?.. Das Tränenbad des Sündenbekenntnisses ist richtig und notwendig, aber es kennzeichnet lediglich den Weg des Fastens, nicht das Ziel. Das Ziel ist die Versöhnung mit Gott (s. 2 Kor. 5:20). Der Weg führt über die Abkehr von schädlichen, überflüssigen und zerstreuenden Faktoren zur ungestörten Huldigung Gottes....
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Lk. 5:1-11) (06.10.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die beiden Fischer Simon und Andreas hatten die ganze Nacht nichts gefangen, doch nachdem der Herr Jesus Christus von ihrem Boot aus zu den Menschen am Ufer gepredigt hatte, wies Er sie an, erneut auf den See hinauszufahren und ihre Netze auszuwerfen. Die Folge ihres Vertrauensbeweises war ein riesiger Fang, durch den sogar die Netze zu reißen drohten, worauf der überwältigte Simon Petrus dem...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis hl. Maria Magdalena (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (04.08.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir einmal mit dem Ende der im Kalender vorgeschriebenen Lesung beginnen: „Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“ (Mt. 9:35). Das davor Geschehene ist schnell erzählt: der Herr öffnet die Augen zweier Blinder, heilt einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Das Volk ist begeistert...
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Predigt zum vierten Herrentag der großen Fastenzeit / Gedächtnis der heiligen Maria von Ägypten (Hebr. 9:11-14; Gal. 3:23-29; Mk. 10:32-45; Lk. 7:36-50) (14.04.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
wer die zurückliegenden fünf Wochen richtig gefastet hat, müsste nunmehr ein stetiges Ansteigen der Freude am Fasten verspüren sowie bereits ein Anwachsen der Vorfreude auf die Große Woche und die Feier der Auferstehung. Aber Fasten, Buße, Selbstbezichtigung – kann dies überhaupt ein Quell der Freude sein?! Gebete mit zahlreichen Verbeugungen, stundenlange Gottesdienste, Verzicht auf vielerlei Genuss und Vergnügungen - das ist doch gerade das...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten....
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten....
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten (2 Kor. 6:1-10; Mt. 25:14-30) (16.09.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom anvertrauten Geld, - wer kennt es nicht? - erinnert auf eindrigliche Weise daran, dass Gott etwas von uns zurückfordern wird, so dass wir später vor Ihm nicht sagen können, wir hätten es nicht gewusst. Wir alle kennen ja dieses Gerede der nicht praktizierenden Christen, die meinen, es sei schon ausreichend, an Gott zu glauben, um schon als guter Christ zu gelten....
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (15.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
was wir im für heute vorgesehenen Abschnitt des Briefes an die Römer lesen, ist eine komprimierte Anleitung für das Zusammenleben der kirchlichen Gemeinschaft. Die Pfeiler der Kirche als Ganzes sind ihre zahlreichen Untergliederungen, beginnend mit der Familie, der Pfarrgemeinde, der Klostergemeinschaft, der Diözese oder der Landeskirche. Überall kommt das gleiche Prinzip zur Anwendung, welches im Idealfall auch auf den säkularen Bereich (Staat, Gesellschaft,...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (23.07.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute treffen wir bei Matthäus auf zwei Blinde, deren Augen nach dem Bekenntnis ihres Glaubens (s. Mt. 9: 28) geöffnet werden. Faktische Erzählungen des Evangeliums können genauso wie Bildreden übrigens auch einen übertragenen Sinn haben. Wie unschwer zu erraten, bezieht sich der allegorische Aspekt der Erzählung von den Blinden auf unsere geistliche Blindheit, die nur durch ein stricktes Festhalten am Glauben, sprich, einem aktiven Fortschreiten...
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Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (07.08.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
manchmal ist es nicht so einfach, aus einer vordergründig eindeutig erscheinenden neutestamentlichen Begebenheit einen allegorischen Hintergrund herauszukristallisieren. So verhält es sich mit der Heilung zweier Blinder, die für ihren Glauben an die Allmacht des Herrn das Augenlicht wiedererlangten, und mit der anschließenden Heilung des von einem stummen Dämon Besessenen. In keinem der Fälle erscheint eine figurative Deutung naheliegend. Allerdings drängt sich im Neuen Testament...
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Predigt zum 16. Herrentag nach Pfingsten / Herrentag vor Kreuzerhöhung (2. Kor. 6: 1-10; Gal. 6: 11-18; Mt. 25: 14-30; Joh. 3: 13-17 ) (20.09.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
die oftmals hineininterpretierte Quintessenz des Gleichnisses von den Talenten wird in einem dem Neuen Testament entliehenen Bilderwort ausgedrückt: „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“ (vgl. Mt. 5: 15; Mk. 4: 21; Lk. 8: 16; 11: 33). Gemeint sind nicht bloß natürliche Begabungen, sondern unterschiedliche innere und äußere Faktoren als Ausgangssituation, die zur Erlangung des Seelenheils genutzt werden sollen. Im Kern handelt das Gleichnis...
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Predigt zum fünften Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis der hl. Maria von Ägypten (Hebr. 9: 11-14; Gal. 3: 23-29; Mk. 10: 32-45; Lk. 7: 36-50) (29.03.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
in den hinter uns liegenden Wochen sprachen wir im Zusammenhang von Kreuztragen und Selbstverleugnung viel von Buße. Die hl. Maria von Ägypten (+ 522), deren Gedächtnis wir am fünften Sonntag der Großen Fastenzeit begehen, ist für uns beschämendes Lehrbeispiel für die Nachhaltigkeit der Buße. Wir in unserer Reumütigkeit gleichen einem Kettenraucher, der gleich zehn Mal am Tag das Rauchen „aufgibt“, denn heute beichten wir,...
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Predigt zum Herrntag der hl. ehrwürdigen Maria von Ägypten (Hebr. 9: 11-14; Gal. 3: 23-29; Mk. 10: 32-45; Lk. 7: 36-50) (21.04.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem Sonntag zu Ehren der heiligen Maria von Ägypten biegen wir, sozusagen, in die Zielgerade der Fastenzeit ein. Es bleibt noch eine Woche, die mit dem Fest „der kleinen Auferstehung“ - dem Lazarus-Samstag, endet. Danach beginnt schon die Große Woche, die durch das Hochfest des Einzugs des Herrn in Jerusalem eingeleitet wird.
Wir hören heute zwei Evangeliumslesungen: die erste im Zusammenhang...
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.