Heilige:Hl. SIMEON von Emesa, Narr in Christo und JOHANNES sein Mitfaster † im 6. oder 7. Jahrhundert; Hl. Prophet HESEKIEL (Ezechiel) † im 6. Jahrhundert v. Chr.; Hl. Märtyrer AKAKIOS von Konstantinopel † 303 oder 304; Hll. Märtyrer JUSTUS, MATTHIAS, EUGEN, THEODOR und GEORG † 305 in Rom; Hll. Drei Märtyrer von Melitene; Hl. ONUPHRIOS der Schweiger vom Kiever Höhlenkloster † im 12. oder 13. Jahrhundert; Hl. ONESIMUS der Klausner vom Kiever Höhlenkloster † im 12. oder 13. Jahrhundert; Ehrw. RAFAIL von Agapia Veche (Rumänien) † im 16. Jahrhundert; Ehrw. PARTENIE von Agapia Veche (Rumänien) † im 17. Jahrhundert; Hl. PARTHENIOS, Bischof von Radovizlios † 1777; Hl. ANNA von Kaschin (Erhebung der Gebeine); Hl. Hiero-Neumärtyrer PETER † 1938; Hl. Priester ROMAN der Bekenner (Auffindung der Gebeine). Westliche Heilige: Hl. Märtyrer VIKTOR von Marseille † um 290; Hl. ARBOGAST, Bischof von Straßburg † um 618. Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone der Allheiligen Gottesmutter von Armatia.
Frommer Vater Johannes und Symeon, Narr um Christi willen Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der frommen Väter. Gott unserer Väter, / der du immerdar an uns handelst gemäß deiner Milde, / entziehe uns nicht dein Erbarmen, / sondern auf ihre flehentlichen Bitten // lenke in Frieden unsere Seelen.
Ton 4. Tropar der frommen Väter. Geeint durch gotterfüllte Liebe * erschienet ihr einmütig in eurer ganzen Gesinnung, * frommer Ioannes und göttlicher Symeon, * der eine, der da führte ein gottwürdiges Leben in der Wüste, * der andere, da er hielt zum Narren * den Belíar durch weise Torheit. * Nun aber, da ihr beide genießet * die göttliche Vergeltung, * so haltet über uns Wache.
Ton 2. Kondak der frommen Väter. (slawisches Kondak. Nach: Die zuverlässigen) Da er im Fleische als Unkörperlicher erschien / und in Tugenden überweltlich erstrahlte, / lasset uns den engelgleichen und gotttragenden Symeon in Glauben und Liebe lobpreisen / und zusammen mit ihm den immerdenkwürdigen Johannes, // da sie unaufhörlich Fürbitte einlegen beim Herrn für uns alle.
Ton 1. Kondak der frommen Väter. (griechisches Kondak. Nach: Der Chor der Engel) Das Leben habt ihr fromm im Glauben vollendet / und wurdet als reine Gefäße der Dreiheit erzeigt, / Symeon und Johannes, allgerühmte Gotttragende, erflehet nun, / dass Sühnung und Friede reichlich herabgesandt werden unseren Seelen, // allglückselige Väter.
Ton 2. Tropar des hl. Propheten Ezechiël. Da wir das Gedächtnis deines Propheten Ezechiël feiern, / bestürmen wir dich, Herr, durch ihn: // Errette unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des hl. Propheten Ezechiël. (nach: Heut’ bist du erschienen) Als Gottes Prophet bist du erschienen, wunderbarer Ezechiël, / und hast allen vorhergesagt die Fleischwerdung des Herrn, // der sich offenbarte als Lamm, Schöpfer und Sohn Gottes in Ewigkeit.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Röm 15,1-7, Mt 9,27-35), 27.07.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
am siebenten Sonntag nach Pfingsten lasen wir, wie Christus zwei Blinde und einen Stummen heilte.
In der Apostellesung wird uns heute, wie auch schon letzte Woche, ein Ausschnitt des Schreibens des Apostels Paulus an die Römer geboten. Auch hier gibt er den damaligen Adressaten weitere Ratschläge, wie sie ihr Leben gestalten sollten, um dieses im christlichen Sinne zu führen.
Das Bemerkenswerte daran ist, das seine... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Sonntag nach Pfingsten über die Heilung zweier Blinder und eines Stummen (Mt 9,27-35), 11.08.2024
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lasen in den letzten Sonntagslesungen schon des Öfteren von Heilungen, die durch Jesus Christus wundersam geschahen. In der heutigen Lesung wird erneut von so einem Geschehnis berichtet.
Was ist diesmal das Besondere daran?
Zum ersten: Jesus befragt die beiden Blinden, die um Erbarmen und Heilung bitten „Glaubet ihr, dass ich dies zu tun vermag?“
Bevor er also sie von ihrer Krankheit befreit, prüft er... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (11.08.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kommt mit Seinen Jüngern von einer Seiner zahlreichen Missionsreisen zurück nach Kafarnaum, wo die Massen auf Ihn warten. An Ausruhen nach den Strapazen dieser Reise ist demnach nicht zu denken. Als Er endlich in das Haus geht, in dem Er mutmaßlich Seine vorübergehende Bleibe hatte (s. Mt. 8:20; Lk. 9:58), kommen zwei Blinde zu Ihm, die Er sofort heilt, nachdem diese ihm... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (23.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den ersten Blick scheint die Evangeliumslesung des 7. Herrentags nach Pfingsten wie ein Anhängsel zu den einprägsameren Berichten von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum, der von seinen Freunden durch eine Dachöffnung zu unserem Herrn heruntergelassen wurde, von der Berufung Matthäi und vom Mahl mit dem Zöllnern in dessen Haus, von der Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers sowie von der Heilung der jahrelang... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (08.08.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Heilung zweier Blinden und die Austreibung eines Dämons aus einem Stummen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht von den übrigen ungezählten Wundertaten des Herrn während der dreieinhalb Jahre Seines öffentlichen Wirkens. Doch erstens sehen wir in diesen beiden kurz nacheinander folgenden Heilungen (wir gehen mal davon aus, dass es sich bei der zweiten Heilung wie auch in Mk. 7:31-37 u. 9:25 um einen... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis hl. Maria Magdalena (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (04.08.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir einmal mit dem Ende der im Kalender vorgeschriebenen Lesung beginnen: „Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“ (Mt. 9:35). Das davor Geschehene ist schnell erzählt: der Herr öffnet die Augen zweier Blinder, heilt einen Stummen, der von einem Dämon besessen war. Das Volk ist begeistert... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15:1-7; Mt. 9:27-35) (15.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
was wir im für heute vorgesehenen Abschnitt des Briefes an die Römer lesen, ist eine komprimierte Anleitung für das Zusammenleben der kirchlichen Gemeinschaft. Die Pfeiler der Kirche als Ganzes sind ihre zahlreichen Untergliederungen, beginnend mit der Familie, der Pfarrgemeinde, der Klostergemeinschaft, der Diözese oder der Landeskirche. Überall kommt das gleiche Prinzip zur Anwendung, welches im Idealfall auch auf den säkularen Bereich (Staat, Gesellschaft,... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (23.07.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute treffen wir bei Matthäus auf zwei Blinde, deren Augen nach dem Bekenntnis ihres Glaubens (s. Mt. 9: 28) geöffnet werden. Faktische Erzählungen des Evangeliums können genauso wie Bildreden übrigens auch einen übertragenen Sinn haben. Wie unschwer zu erraten, bezieht sich der allegorische Aspekt der Erzählung von den Blinden auf unsere geistliche Blindheit, die nur durch ein stricktes Festhalten am Glauben, sprich, einem aktiven Fortschreiten... Weiterlesen.
Predigt zum 7. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 15: 1-7; Mt. 9: 27-35) (07.08.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
manchmal ist es nicht so einfach, aus einer vordergründig eindeutig erscheinenden neutestamentlichen Begebenheit einen allegorischen Hintergrund herauszukristallisieren. So verhält es sich mit der Heilung zweier Blinder, die für ihren Glauben an die Allmacht des Herrn das Augenlicht wiedererlangten, und mit der anschließenden Heilung des von einem stummen Dämon Besessenen. In keinem der Fälle erscheint eine figurative Deutung naheliegend. Allerdings drängt sich im Neuen Testament... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.