Heilige:Hl. ATHANASIOS vom Berg Athos † um 1000 und seine sechs Schüler; Hl. Jungfrau und Märtyrerin ANNA von Rom † 304; Hl. Märtyrerin KYRILLA die Witwe von Kyrene in Libyen † 310; Hl. Mönch LAMPADOS von Hieronopolis † im 10. Jahrhundert; Hll. ATHANASIOS von Tscherepoveck † um 1382 oder 1388 und THEODOSIOS von Tscherepoveck † im 14. Jahrhundert Schüler des Hl. Sergius von Radonez; Hl. SERGIUS von Radonez (Erhebung der Gebeine); Hl. Hieromönchs-Neumärtyrer KYPRIAN vom Kloster Koutloumousious auf dem Berg Athos † 1679; Hl. Mönchs-Neumärtyrerinnen ELISABETH und BARBARA † 1918. Westliche Heilige: Hl. WENDELIN der Einsiedler (Übertragung der Gebeine).
Ton 4. Tropar des Sonntags. Als die frohe Botschaft von der Auferstehung / vom Engel erfuhren des Herren Jüngerinnen / und abwarfen die Verurteilung aus altem Erbe, / da sprachen sie frohlockend zu den Aposteln: / „Beraubt wurde der Tod, / erstanden ist Christus, unser Gott // und schenkt der Welt das große Erbarmen.“
Ton 4. Kondak des Sonntags. Mein Erretter und Erlöser / hat auferstehen lassen als Gott vom Grabe / die Erdgeborenen aus den Fesseln, / hat zertrümmert die Pforten des Hades // und ist als Gebieter auferstanden am dritten Tage.
Ton 3. Tropar des frommen Vaters. Hinsichtlich deines Lebens im Fleische / wurden die Ordnungen der Engel in Erstaunen versetzt, / wie du mit dem Leibe zu den unsichtbaren Verflechtungen aufgebrochen bist, Allgerühmter, / und die Schlachtreihen der Dämonen verwundet hast; / daher hat Christus dir mit reichen Gaben vergolten, Athanasius. / Deshalb lege Fürbitte ein bei Christus Gott, o Vater, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des frommen Vaters. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Als besten Betrachter der unstofflichen Wesenheiten und allerwahrhaftigsten, tatkräftigen Wegführer / lobpreisen wir, deine Herde, dich und rufen: / lass nicht ab, flehentlich zum Herrn zu bitten, dass aus Versuchungen und widrigen Umständen befreit werden, // die zu dir rufen: Freue dich, Vater Athanasius.
Großfürstin, fromme Mutter und Märtyrerin Elisabeth Fjodorovna und Nonne Barbara Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar der Märtyrerinen. Da Bescheidenheit und Demut und Liebe / wohnten in deiner Seele, / hast von Herzen du gedient den Leidenden, / Leidendulderin, heilige Fürstin Elisabeth, / so hast du auch mit Glauben erduldet Leiden und den Tod für Christus, / zusammen mit der Nonne Varvara. // Mit ihr bitte auch für alle, die mit Liebe euch verehren.
Ton 4. Kondak der Märtyrerinen. Aus königlichem Ruhm trugst Du Christi Kreuz und erlangtest die Ehre des Himmels. Für die Feinde hast Du gebetet und gewannst die himmlische Freude, heilige Märtyrerin Elisabeth, gemeinsam mit der Märtyrerin Varvara. So bittet nun für unsere Seelen.
Hochpreisung der Märtyrerinen. Wir hochpreisen Dich, Leidensdulderin, heilige Großfürstin Elisabeth, und verehren Dein heiliges Gedenken: Denn Du betest für uns zu Christus, unserem Gott.
Auffindung der ehrwürdigen Gebeine unseres gottsel. und gotttragenden Vaters Sergius, des Abtes und Wundertäters von Radonesch Zum Gottesdienst
Ton 8. Tropar der Auffindung der ehrwürdigen Gebeine unseres gottsel. und gotttragenden Vaters Sergius, des Abtes und Wundertäters von Radonesch. Von Jugend an hast du Christus in deiner Seele aufgenommen, Gottseliger, / und hast über alles begehrt, dem weltlichen Aufruhr zu entweichen: / mannhaft hast du in der Wüste gelebt und in ihr die Kinder des Gehorsams, die Früchte der Demut wachsen lassen. / Deshalb bist du auch der Dreiheit zur Wohnstatt geworden, / hast durch deine Wunder alle erleuchtet, die zu dir im Glauben kommen, und gewährst allen reichlich Heilungen. // Unser Vater Sergius, bitte Christus Gott, dass er errette unsere Seelen.
Ton 8. Kondak der Auffindung der ehrwürdigen Gebeine unseres gottsel. und gotttragenden Vaters Sergius, des Abtes und Wundertäters von Radonesch. (nach: Der für uns streitenden Herrscherin) Heute strahlten wie eine ganz lichte Sonne von der Erde auf deine ehrwürdigen Reliquien, / die unverwest gefunden wurden, wie eine wohlduftende Blume, strahlend durch die Menge der Wunder; / sie lassen allen Gläubigen hervorquellen verschiedene Heilungen / und erfreuen deine auserwählte Herde, die du weise versammelt und gut geweidet hast. / Für sie nun stehst du vor der Dreiheit bittend, ihrer Gemeinde Siege zu schenken über die Widersacher, // dass wir alle rufen zu dir: Freue dich, auf Gott sinnender Sergius.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 5. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10:1-10; Mt. 8:28-9:1) (28.07.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute begleiten wir unseren Herrn und Dessen Jünger auf ihrer Bootsfahrt an das Ostufer des Sees Genezareth in das Land der Gadarener, wo der Herr eine ganze Legion von Dämonen aus zwei Besessenen, welche in Grabhöhlen hausten, austreibt und anschließend in eine in der Nähe weidende Schweineherde schickt, worauf die Tiere vom Abhang in den See hinunterstürzen und verenden. Der Evangelist Matthäus, einer aus... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag der heiligen kaiserlichen Leidensdulder Zar Nikolai, Zarin Alexandra, Zarewitsch Alexej und der Zarentöchter Olga, Tatjana, Maria und Anastasia (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wenn ich behaupte, dass wir den heutigen Festtag wie jeden Gedenktag von Märtyrern feierlich begehen, dann habe ich meine Wortwahl bewusst so gewählt. Was sich in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1918 (hier und weiter alle Angaben nach Julianischem Kalender) im Keller des Hauses des Kaufmanns Ipatiew in Ekaterinburg abgespielt hat, war schrecklich und grausam. Aber: „Kostbar ist vor dem Herrn... Weiterlesen.
Predigt zum fünften Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10:1-10; Mt. 8:28-9:1) (09.07.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Austreibung einer ganzen Legion von Dämonen aus zwei Besessenen im Lande der Gedarener durch unseren Herrn Jesus Christus ist uns allen geläufig. Wenn mich früher (in meiner Kindheit und Jugend) etwas naiv die Frage beschäftigte, ob es heutzutage auch noch dämonisch besessene Menschen gäbe, befasse ich mich heute als Seelsorger damit, die mir anvertrauten Menschenseelen vor dem in der säkularen Gesellschaft allgegenwärtigen Einfluss... Weiterlesen.
Predigt zum 5. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10: 1 - 10; Mt. 8: 28 - 9: 1) (21.07.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Apostel Paulus befindet, dass seine Stammesgenossen, für deren Errettung er betet, „Eifer haben für Gott; aber es ist ein Eifer ohne Erkenntnis. Da sie die Gerechtigkeit Gottes verkannten und ihre eigene aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Denn Christus ist das Ende des Gesetzes, und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht“ (Röm. 10:2-4).
Isoliert betrachtet würde der letzte... Weiterlesen.
Predigt zum 37. Herrentag nach Pfingsten / Synaxis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1 Tim. 4:9-15; Röm. 8:28-39; Lk. 19:1-10; Lk. 21:8-19) (10.02.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Russische Kirche feiert heute das Gedächtnis aller Neuen Märtyrer und Bekenner Russland und gedenkt zugleich aller Opfer der bolschewistischen Kirchenverfolgung des 20. Jahrhunderts. Dieses Datum im Kirchenkalender bietet überdies Anlass zum Nachdenken über die Bedeutung solcher nationaler Gedenktage. Vor allem ein Begriff muss in diesem Zusammenhang von vornherein aus den Köpfen und Herzen der Menschen gestrichen werden: der Nationalismus. Es geht in der... Weiterlesen.
Predigt zum Gedenktag der hll. Kaiserlichen Leidensdulder anlässlich des 100. Jahrestages ihres Martyriums in Jekaterinburg (Röm. 8:28-39; Joh. 15:17-16:2) (17.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
auf den Tag genau heute jährt sich zum hundertsten Mal die Ermordung der russischen Zarenfamilie und ihrer treuen Gefährten im Ipatjew-Haus zu Jekaterinburg. Kaum eine Heiligsprechung hat jemals derartig polarisiert wie diese - und das gleich zwei Mal. Ich kann mich noch genau erinnern, als ich 1980 von einem befreundeten gemäßigt-regelmäßigen Kirchgänger indirekt die Nachricht vernahm: "Hast du, gehört? Die wollen doch tatsächlich den... Weiterlesen.
Predigt zum 5. Herrentag nach Pfingsten (Röm. 10: 1 - 10; Mt. 8: 28 - 9: 1) (01.07.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
Metropolit Anthony (Bloom) hatte gerade in London über die bei Predigern ungeliebte Austreibung der Dämonen aus dem Besessenen von Gerasa gepredigt, fuhr erleichtert nach Paris, wo eine andere Kalenderordnung befolgt wird, und hatte es prompt wieder mit den "Schweinen von Gerasa" zu tun...
Nun sind wir mit der Schweineherde konfrontiert, wollen heute aber nicht die ganze Geschichte in ihre Einzelteile zerlegen. Stattdessen wollen wir... Weiterlesen.
Predigt zum Festtag aller Heiligen des Deutschen Landes (Röm. 10: 1-10; Mt. 8: 28 - 9: 1) (09.07.2017)
Liebe Brüder und Schwestern,
heute feiern wir das Fest aller Heiligen des Deutschen Landes. Gemäß dem heute vernommenen Schriftwort gilt es, keine eigene Gerechtigkeit aufrichten und sich nur der "Gerechtigkeit Gottes" unterwerfen zu wollen (s. Röm. 10: 3). Wegbereiter sind für uns hierbei die deutschen Heiligen, da alle Nationen berufen sind, an Gottes Verheißungen teil zu haben (s. Gen. 12: 3; 18: 18; Gal. 3: 8). Nach dem... Weiterlesen.
Predigt zum 36. Herrentag nach Pfingsten / Gedächtnis der Neuen Märtyrer und Bekenner Russlands (1. Tim. 1: 15-17; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 25-43; Lk. 21: 8-19) (07.02.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Lesung aus dem Brief des Apostel Paulus an seinen Schüler Timotheus besteht zwar aus nur drei Versen, ist dafür aber umso inhaltsvoller: „Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste. Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als erstem... Weiterlesen.
Predigt von S. E. Erzbischof Mark am 27.1./ 9.2. 1997 zum Patronats-Fest der Kathedral-Kirche, zu Ehren und im Gedenken an die Hll. Neomärtyrer und Bekenner Russlands (Röm 8, 28-39. Lk 21, 8-19)
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! Liebe Brüder und Schwestern! Die Heiligen Neomärtyrer und Bekenner von Rußland ließen sich bei ihrem großen Opfer nicht allein vom Glauben leiten, denn dies wäre nicht genügend gewesen für das, was sie vollbrachten. Vielmehr ließen sie sich von der Liebe leiten, von vollkommenster Liebe zu Gott. Wir hörten heute die Worte des Heiligen Apostels Paulus: “Wir wissen, daß... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner von Russland (1. Kor. 6: 12-20; Röm. 8: 28-39; Lk. 15: 11-32; Lk. 21: 8-19) (08.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag haben wir ein weiteres Etappenziel zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit des Kirchenjahres erreicht. Wie es schon vor Wochenfrist anklang, sorgt sich die Kirche dafür, dass wir mit der richtigen Einstellung des Herzens uns auf den Weg zurück in die ausgebreiteten Arme des Himmlischen Vaters machen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn verdeutlicht uns, wie unendlich groß Gottes Güte, Seine Langmut... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des Zöllners und des Pharisäers / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner Russlands (2. Tim. 3: 10-15; Röm. 8: 28-39; Lk. 18: 10-14; 21: 8-19) (09.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
als Grundlage für unsere geistliche Erbauung in der zweiten Vorbereitungswoche der Großen Fastenzeit dient heute das Gleichnis vom Zöllner und vom Pharisäer, das ebenfalls nur der Evangelist Lukas für uns aufgeschrieben hat – genauso, wie die Geschichte der letzten Woche vom bekehrten Oberzöllner Zachäus, wie auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn, mit dem wir uns nächste Woche befassen wollen. Das Symbol für... Weiterlesen.
Predigt zum 5. Sonntag nach Pfingsten (08.07.2012) (Mt. 8, 28 - 9, 1)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Evangeliumslesung befasst sich mit der Heilung zweier Besessener im Lande der Gadarener (Mt. 8, 28 - 9, 1). Als der Herr mit Seinen Jüngern am anderen Ufer des Sees ankommt, eilen Ihm zwei gemeingefährliche Besessene aus den Grabhöhlen entgegen. Doch die Dämonen erkennen sofort, mit Wem sie es zu tun haben und flehen ihren Schöpfer an, sie nicht schon „vor der Zeit“ (8:... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.