Heilige:Hl. BUKOLOS, Bischof von Smyrna † um 100-105; Hl. Jungfrau und Märtyrerin DOROTHEA mit ihren Schwestern CHRISTINA und KALLISTA und THEOPHILOS in Caesarea in Kappadokien † um 288-300; Hl. Jungfrau und Märtyrerin FAUSTA und mit ihr EVILASIOS und MAXIMOS in Kyzikos † um 305-311; Hll. Jungfrauen und Märtyrerinnen MARTHA, MARIA und ihr Bruder LYKARION in Ägypten; Hll. Märtyrer FAUSTOS, BASILIOS, SILVANOS und Hll. Märtyrer von Darion in Konstantinopel; Hl. Märtyrer JULIAN von Emesa † 312; Ehrw. JOHANNES von Theben † im 4. Jahrhundert; Ehrw. JAKOB der Asket † um 460; Ehrww. BARSONOPHIOS der Große und JOHANNES der Prophet, Mönche von Palästina † im 6. Jahrhundert; Hl. PHOTIOS der Große, Patriarch von Konstantinopel † 891; Ehrw.. DOROTHEA, Schima-Nonne von Kaschin † 1629; Hl. Hiero-Neumärtyrer DEMETRIUS und Neumärtyrer ANATOLIUS † 1921; Hll. Hiero-Neumärtyrer BASILIUS † 1930 und ALEXANDER † 1938. Westliche Heilige: Hl. AMANDUS, Bischof von Maastricht † 679 oder 684.
Ton 3. Tropar des Sonntags. Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Ton 1. Tropar des Fests. Freue dich, begnadete Gottesgebärerin Jungfrau; / denn aus dir ist aufgegangen die Sonne der Gerechtigkeit, / Christus unser Gott, / und hat erleuchtet, die in Finsternis sind. / Frohgemut sei auch du, gerechter Greis, / da du auf den Armen empfangen hast den Befreier unserer Seelen, // der uns auch die Auferstehung gnädig schenkt.
Ton 1. Kondak des Fests. Den jungfräulichen Mutterschoß hast du geheiligt bei deiner Geburt, / und die Hände des Symeon gesegnet, wie es sich gebührte; / auch uns hast du nun zuvorkommend errettet, Christus Gott: / gib doch Frieden deiner Gemeinde in den Kämpfen / und stärke die Deinen, die du liebst, // du einzig Menschenliebender.
Ton 3. Kondak des Triodions. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau) Deine väterliche Herrlichkeit habe ich töricht verlassen / und in Übeln verschwendet den Reichtum, den du mir übergeben hast: / deshalb rufe ich zu dir den Schrei des Verlorenen: / Gesündigt habe ich vor dir, mitleidvoller Vater; // nimm mich, den Umgeistenden, an und mache mich zu einem deiner Tagelöhner.
Ton 4. Tropar des frommen Vaters. Als Richtschnur des Glaubens, / als Bild der Sanftmut und Lehrer der Enthaltsamkeit / erzeigte dich deiner Herde die Wahrheit der Dinge. / Deshalb erwarbest du dir durch Demut das Hohe und durch Armut den Reichtum. / Vater Hierarch Bukolus, / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des frommen Vaters. (nach: Die zuverlässigen. Von Gerasimus) Hochgeweihter Vater Bukolus, / du dem Christus lieber Schüler, ganz wie ein Schauender, / das Reine und Strahlende deines Lebens macht dich zum Hirten der Kirche / und zum glänzendsten Leuchter der Frömmigkeit; // denn du hattest Teil an seiner Sinnesart.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (08.02.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lasen heute, wie liebevoll der Vater sich dem jüngeren aber auch dem älteren Sohn gegenüber erweist. Das Gleichnis des Herrn handelt ja von zwei Söhnen, auch wenn der jüngere von beiden zunächst allein im Mittelpunkt steht. Beide aber verkörpern alltägliche und hinlänglich bekannte Verhaltensweisen.
Der Jüngere wird zur gegebenen Zeit den ihm zustehenden Anteil erben, will aber schon vor der Zeit seine... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (08.02.2026)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lasen heute, wie liebevoll der Vater sich dem jüngeren aber auch dem älteren Sohn gegenüber erweist. Das Gleichnis des Herrn handelt ja von zwei Söhnen, auch wenn der jüngere von beiden zunächst allein im Mittelpunkt steht. Beide aber verkörpern alltägliche und hinlänglich bekannte Verhaltensweisen.
Der Jüngere wird zur gegebenen Zeit den ihm zustehenden Anteil erben, will aber schon vor der Zeit seine... Weiterlesen.
Predigt über den verlorenen Sohn (Lk 15,11-32, 1Kor 6,12-20), 08.02.2026
Liebe Brüder und Schwestern,
es gibt im deutschen das Sprichwort „Aus Rührei kann man kein Spiegelei mehr machen!“
Es gibt also Sachen, die sind irreversibel. Was einmal geschehen ist, dass kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, so sehr man das auch bedauert, so sehr uns das bedrückt.
Das ist auch das, was uns heute der Apostel Paulus in dem Ausschnitt an den ersten Brief an die Korinther mitgibt.... Weiterlesen.
Predigt zum „Gleichnis vom Verlorenen Sohn“ (Lk. 15,11-32)
Predigt zum „Gleichnis vom Verlorenen Sohn“ (Lk. 15,11-32)
„ ... Deshalb sind Versöhnungen oft so brüchig. Deshalb ist es so schwer jemanden um Verzeihung zu bitten, weil man weiß, dass man ... auf eine geheuchelte Tugendhaftigkeit trifft, auf eine falsche Rechtschaffenheit, auf diese erniedrigende, kränkenden Rechtschaffenheit ... “ – aus der Predigt zum „Sonntag des Verlorenen Sohnes“ von Metropolit Antonij von Suroz.
Sinnt darüber, was Verzeihen bedeutet, denn... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (16.02.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
alle kennen das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Wenn man es dem Gleichnis vom Zöllner und Pharisäer gegenüberstellt, erkennen wir zwei Arten der Reue bzw. der Umkehr: der Zöllner bittet permanent um Verzeihung seiner Verfehlungen (s. Lk. 18:13), der verlorene Sohn erlebt seine Umkehr dagegen als einmaligen Akt des In-Sich-Hinein-Gehens (s. Lk. 15:17). In beiden Gestalten werden wir uns als orthodoxe Christen wiederfinden. Im ersten... Weiterlesen.
Predigt über den verlorenen Sohn (Lk 15,11-32), 16.02.2025
Liebe Brüder und Schwestern,
das heutige Evangelium ist besonders reich an Inhalten. Diese zu umfassen ist quasi in einer zehnminütigen Predigt kaum möglich. Doch versuchen wir zu erkennen, was es für uns bedeutet.
Wer sind die Hauptakteure des heutigen Gleichnisses? Der Vater und seine beiden Söhne. Das interessante daran ist, de facto war jeder von uns schon in allen diesen Rollen, hat Erfahrungen gemacht, die auf das zurückzuführen sind,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (03.03.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist eine bildhafte Darstellung von uns allen. Gott, der Herzkenner, stellt am Beispiel eines einzelnen Menschen dar, wie die verführerische Anziehungskraft der Sünde uns alle von der wahrhaften Wonne des Lebens mit Gott abbringt und wie dank der Gnade Gottes in unserem Herzen die Last der Sündhaftigkeit empfunden wird, was uns schließlich wieder zu Gott zurückkehren lässt. Dieses Gleichnis... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (12.02.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
es gibt wohl kaum ein Gleichnis, über das man so viele Überlegungen anstellen kann, wie das vom verlorenen Sohn, das wir jedes Jahr zwei Wochen vor dem Beginn der Großen Fastenzeit behandeln. Der jüngere Sohn, welcher schon vor der Zeit sein Erbteil haben will, steht für die Menschen, die schon in diesem Leben alles haben wollen: Vergnügen, Macht, Ruhm, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Dieses Verhalten gründet... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (28.02.2021)
Liebe Brüder und Schwestern,
die Kirche fährt heute weiter in ihrem Bemühen fort, uns auf die Zeit der Selbstläuterung einzustimmen. Dazu müssen wir uns die Fähigkeit aneignen, nach Möglichkeit gemäß Gottes Gerechtigkeit zu sinnen und zu handeln, nicht nach der menschlichen (vgl. Jes. 55:8-9; Röm. 8:12-17). Denn nach Gottes Gerechtigkeit wurde in der Lesung vor einer Woche die äußere Tugendhaftigkeit des Pharisäers verworfen und die innere Bußfertigkeit des Zöllners honoriert.... Weiterlesen.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Liebe Brüder und Schwerstern im Herrn,
an diesem zweiten Sonntag der Vorbereitungszeit auf das große Fasten hörten wir das Gleichnis vom verlorenen Sohn. (Lk 15,11-32) Dieser Ruf aus dem Evangelium lässt sich in einem Wort des hl. Apostels Paulus besonders gut zusammenfassen, indem er schreibt: „Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“... Weiterlesen.
Lk 15,11-32 (24.02.2019)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
heute begegnet uns im Evangelium (Lk 15,11-32) die Geschichte des verlorenen Sohnes. Oder besser gesagt der zwei verlorenen Söhne. Denn auf der einen Seite haben wir den jüngeren Sohn, welcher seinen Vater verlässt und in diesem „sich Entfernen“ verloren geht. Auf der anderen Seite steht der ältere Sohn, welcher die ganze Zeit bei dem Vater bleibt, alle Gesetze des Vaters einhält und am... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1 Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (16.02.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
während der Vorbereitung auf die Große Fastenzeit werden wir mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn konfrontiert, das eine verkürzte Wiedergabe des gesamten Heilsgeschehens ist: der Mensch entscheidet sich für die „Unabhängigkeit“ von Gott und geht seinen eigenen Weg. Dabei frönt er den Leidenschaften und gleitet vollkommen ab. Hier besinnt er sich aber und macht sich reumütig auf den Weg zurück in das Haus seines... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des verlorenen Sohnes (1. Kor. 6:12-20; Lk. 15:11-32) (04.02.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
es wird ernst. Seit einer Woche singen wir im sonntäglichen Orthros: "Der Buße Pforten öffne mir, o Lebensspender, denn früh am Morgen sehnt sich mein Geist zu Deinem heiligen Tempel...", seit dem Orthros heute Morgen (bzw. nach slawischer Tradition ab gestern Abend) - den Psalm "An den Flüssen Babylons, dort saßen wir und weinten, wenn wir an Sion dachten". Es sind Gesänge, die bei... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn (1. Kor. 6: 12-20; Lk. 15: 11-32) (28.02.2016)
Liebe Brüder und Schwestern,
wie in den vorangegangenen Wochen der Vorbereitung will uns die Kirche auch am heutigen Tag auf die Große Fastenzeit einstimmen. Sie tut das erneut auch aus der Motivation heraus, uns vor verderbenbringenden Irrtümern zu bewahren. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn kennt jeder, aber oft wird übersehen, dass hierbei von zwei Söhnen die Rede ist. Interessant ist für uns heute das Beispiel des älteren Bruders,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag vom verlorenen Sohn / Synaxis der Neuen Martyrer und Bekenner von Russland (1. Kor. 6: 12-20; Röm. 8: 28-39; Lk. 15: 11-32; Lk. 21: 8-19) (08.02.2015)
Liebe Brüder und Schwestern,
mit dem heutigen Tag haben wir ein weiteres Etappenziel zur Vorbereitung auf die wichtigste Zeit des Kirchenjahres erreicht. Wie es schon vor Wochenfrist anklang, sorgt sich die Kirche dafür, dass wir mit der richtigen Einstellung des Herzens uns auf den Weg zurück in die ausgebreiteten Arme des Himmlischen Vaters machen. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn verdeutlicht uns, wie unendlich groß Gottes Güte, Seine Langmut... Weiterlesen.
Predigt zum Herrentag des verlorenen Sohnes (1. Kor. 6: 12-20; Lk. 15: 11-32) (16.02.2014)
Liebe Brüder und Schwestern,
im heute gelesenen Gleichnis wird, gewissermaßen, in Kurzform die Frohe Botschaft von der Bekehrung des Menschen und von seiner Versöhnung mit Gott dargestellt, was ja auch das zentrale Thema der großen Fastenzeit ist. Gott erwartet nicht weniger als einen Sinneswandel von uns, wie er sich im Inneren des verlorenen Sohnes vollzogen hatte, so dass auch wir die notwendigen Lehren für unsere Umkehr ziehen,... Weiterlesen.
Predigt zum Herrntag vom Verlorenen Sohn (1 Kor. 6: 12-20; Lk. 15: 11-32) (03.03.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
als ich noch zur Schule ging, fragte mich mein Freund Andreas einmal, welches Gleichnis ich denn am meisten mag. Er selbst besuchte in seinem Wohnort die evangelische Jugendgruppe, und wusste natürlich, dass ich jeden Sonntag mit der ganzen Familie zum Gottesdienst fahre. Obwohl ich an meinem früheren Wohnort auch mit großem Eifer die evangelische Jungschar besucht hatte, fiel mir, ehrlich gesagt, spontan kein besonderes Gleichnis... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.