Sonntag
19. Dezember 1886
nach dem neuen Stil

06. Dezember 1886
nach dem alten Stil

29. Woche nach Pfingsten. Ton 3.
Weihnachtsfastenzeit

Heilige: Hl. NIKOLAUS der Wundertäter, Erzbischof von Myra in Lykien † um 348; Hl. MAXIMOS, Metropolit von Kiev von Vladimir † 1305; Hl. Neumärtyrer NIKOLAUS von Karamania in Kleinasien † 1657; Hl. Grigol Peradze.

Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: Hebr 7,18-25; Lk 17,12-19.
Lesung des Wundertäters. Parimien zur Vesper: Spr 10,7 ff; Spr 10,31 ff; Weish 4,7-15; zum Orthros: Joh 10,9-16; zur Liturgie: Hebr 13,17-21; Lk 6,17-23.

Gebete

Ton 3. Tropar des Sonntags.
Freuen soll sich, was ist im Himmel, / jauchzen, was auf Erden. / Denn der Herr hat Macht gewirkt mit seinem Arme. / Im Tode zertrat er den Tod. / Er war der Erstgeborene der Toten, / hat uns entrissen dem Bauch des Hades // und der Welt gewährt das große Erbarmen.
Ton 3. Kondak des Sonntags.
Auferstanden bist du heute aus dem Grabe, Barmherziger, / und hast uns hinausgeführt aus den Pforten des Todes. / Heute tanzt Adam und es freut sich Eva, / die Propheten aber zugleich besingen mit den Patriarchen // unaufhörlich die göttliche Kraft deiner Herrschaft.
Nikolaus, Erzbischof von Myra in Lykien, Wundertäter vigil Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Wundertäters.
Als Richtschnur des Glaubens, * als Bild der Sanftmut und der Enthaltsamkeit Lehrer * hat dich deiner Herde erwiesen * die Wahrheit deiner Taten. * So hast du dir durch Demut das Hohe erworben, * durch Armut den Reichtum. * Vater Hierarch Nikólaos, * bitte Christus Gott, * dass gerettet werden unsere Seelen.
Ton 4. Kondak des Wundertäters. (nach: Heut‘ gebiert die Jungfrau)
In Myra wardst du, Heiliger, als Priester handelnd erzeigt, / denn da du das Evangelium Christi erfülltest, Gottseliger, / hast du deine Seele für dein Volk hingegeben / und die Unschuldigen vor dem Tod gerettet. // Deshalb wurdest du geheiligt als großer Myste der Gnade Gottes.
Hochpreisung des Wundertäters.
Wir hochpreisen dich, / heiliger Vater Nikolaus / und wir ehren dein heiliges Gedächtnis, / denn du bittest für unsere Seelen / zu Christus, unserem Gott.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (08.03.2026)

Liebe Brüder und Schwestern, die Heilung des Gelähmten von Kafarnaum hat eine tiefe allegorische Bedeutung und ist nicht von ungefähr Thema am zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit. Dieses real stattgefundene bildhafte Ereignis spiegelt in Person des Darniederliegenden den Zustand der gesamten Menschheit, des ganzen Menschen wider. Der junge Mann hatte wohl viel und schwer gesündigt, bevor er mit dieser schrecklichen Krankheit beschlagen worden ist. Mutmaßlich hat er nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 17:12-19) (21.12.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, wenn wir der heutigen Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen allegorisch auf den Grund gehen, können wir den Schluss ziehen, dass Dankbarkeit gegenüber seinem Wohltäter nicht nur eine große Tugend, sondern auch dem Glauben synonym ist. Versetzen wir uns in die Lage der zehn Aussätzigen: ihr Körper verwest während alle übrigen Systeme wie Hirn, Verdauung, Blutkreislauf, Nervensystem etc. funktionieren. Sie sind Ausgestoßene,... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (16.03.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, sehr oft begehen wir den Fehler, das Fasten allein auf den Verzicht von Speisen und Getränken zu reduzieren, weshalb uns die Kirche beizeiten daran erinnert, dass es uns, wie es auch in den Texten des Fastentriodions ausdrücklich erwähnt wird, um das geistliche Fasten gehen soll. Askese ist notwendig und richtig, sie ist aber nicht das Ziel des Fastens an sich. Die Läuterung der Seele... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Sonntag nach Pfingsten über die Dankbarkeit (Lk 17,12-19), 22.12.2024

Liebe Brüder und Schwestern, zentrales Thema der heutigen Evangeliumslesung ist die Dankbarkeit. Zehn Aussätzige wurden durch Christus geheilt. Aussätzige bedeutete zu jener Zeit, dass diese Leute ein sehr armseliges, abgeschiedenes Leben genötigt waren zu führen und es für sie keine Aussicht auf Besserung gab. Die ansteckende Krankheit hatte eine vollkommene Isolation zur Folge. Wir erinnern uns sicherlich noch gut an die nicht vor allzu langer Zeit aufgetretene Situation, als... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 17:12-19) (22.12.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal wenden wir uns der Heilung der zehn Aussätzigen in einem galiläischen Dorf zu. Unser Herr Jesus Christus wird bei Seiner Ankunft von den zehn Männern aus der Ferne um Erbarmen angefleht. Er befiehlt ihnen, zu den Priestern zu gehen, was diese umgehend befolgen (obwohl sie das nach dem Gesetz nicht durften - s. Lev. 13:45-46). Unterwegs werden alle zehn von ihrer Krankheit... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Nikolaos (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (22.05.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, wieder einmal erinnern wir uns an die Überführung der unverdorbenen Gebeine des „Nationalheiligen“ aller orthodoxen Christen von Myra in Lykien nach Bari (1087). Es versetzt nicht nur mich jedes Jahr in Erstaunen, welche Strahlkraft dieser „Universalheilige“, den man in jeder erdenklichen Lage anrufen kann, doch besitzt. Niemand von uns kann objektiv beurteilen, wer von den Heiligen Gott nach seiner geistlichen, seelischen und leiblichen Tugendhaftigkeit... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:19-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2-1:12; Joh. 10:9-16) (31.03.2024)

Liebe Brüder und Schwestern, der zweite Herrentag der Großen Fastenzeit ist dem großen Lehrer des Herzens-Gebets („Jesus-Gebet“), dem gottseligen Asketen und herausragenden Hierarchen Gregorios Palamas (+1357) gewidmet. Nur: was hat die Perikope von der Heilung des Gelähmten von Kafarnaum mit Gebet und Fasten zu tun (wovon in zwei Wochen explizit die Rede sein wird – s. Mk. 9:29)?!.. Auf den ersten Blick scheint dieser Gedankensprung, in der Tat,... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend... Weiterlesen.


Predigt zum Gedenktag des heiligen Nikolaos von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, kaum ein Heiliger wird von so vielen verschiedenen Völkern verehrt, wie der Erzbischof von Myra, der den Status eines Universal-Nothelfers innehat: er ist der Schutzheilige der Kranken, Reisenden, zu unrecht Verurteilten, der Lernenden, der Heiratswilligen, der Familien, der in Geldsorgen Befindlichen usw. Und wenn man das in den richtigen Zusammenhang zum Evangelium Christi stellt, können unsere Gebete um Beistand in irdischen Dingen durchaus wohlwollend... Weiterlesen.


Predigt zum 2. Herrentag der Großen Fastenzeit / Hl. Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (12.03.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, durch die Heilung des auf einer Tragbahre liegenden Mannes in Kafarnaum macht uns der Herr unmissverständlich deutlich, dass Krankheiten und überhaupt jegliches Leid in dieser Welt eine unmittelbare Folge der Missachtung des göttlichen Willens sind. Zu biblischen Zeiten, aber auch noch zu Lebzeiten unserer zeitlich nicht allzu weit entfernten Vorfahren konnte man zumindest in kirchlichen Kreisen von einem geistlich-kausalen Zusammenhang zwischen der Sünde und... Weiterlesen.


Predigt zum Fest der Beschneidung des Herrn / Gedächtnis des heiligen Basilios des Großen, des Erzbischofs von Caesaraea in Kappadokien (Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Lk. 2:20-21; Lk. 6:17-23) (14.01.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, die Lesung aus dem Evangelium zum Fest der Beschneidung Christi ist die kürzeste im ganzen Kirchenjahr: „Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen Ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man Ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte,... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-19; Lk. 17:12-19) (20.12.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, der Herr Jesus Christus heilt auf Seinem Weg nach Jerusalem zehn aussätzige Männer, doch nur einer von ihnen – ein Samariter – kommt zurück und entbietet Ihm seinen Dank. Für mich ist das pervers, aber nichts im Vergleich zu heute. Die Begebenheit, die sich vor den Toren eines Dorfes im Grenzgebiet von Samarien und Galiläa (s. Lk. 17:11) ereignet hat, ist beispielhaft für das Verhältnis der... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13:17-21; Lk. 6:17-23) (19.12.2020)

„Als Beispiel des Glaubens und Vorbild der Sanftmut, als Lehrer der Enthaltsamkeit erwies dich die Wahrheit aller Dinge deiner Herde; deshalb hast du durch Demut Hohes erlangt, das durch Armut reich ist, o Anführer der Hierarchen Nikolaos. Flehe zu Christus, unserem Gott, dass unsere Seelen errettet werden!“ (Troparion des Heiligen) Liebe Brüder und Schwestern, die Heiligenverehrung in der Kirche dient dazu, dass wir durch ihr Beispiel beseelt, selbst zu „Heiligen“... Weiterlesen.


Lk 17,12-19_Kol 3,4-11 (19.01.2020)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, den vergangenen Sonntag betrachteten wir den Beginn des Wirken Jesu. Sein Predigen begann mit den Worten „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.“ (Mt 4,17) „Tut Buße“ oder wie man (das Wort μετάνοια/metania) vielleicht treffender übersetzen kann „denkt um“ oder „kehrt um“, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. In dem heutigen Evangelium (Lk 17,12-19) wird uns ein Beispiel für dieses Umdenken und... Weiterlesen.


Lk 17,12-19 (20.01.2019)

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn, letzten Sonntag betrachteten wir im Evangelium den Beginn der öffentlichen Predigt Jesu in Galiläa. Diesen Sonntag betrachten wir im Evangelium (Lk 17,11-19) das Wirken Jesu in Galiläa. Letzten Sonntag hieß es noch, dass das Volk, das in Finsternis saß, ein großes Licht gesehen hat (Mt 4,16). Diesen Sonntag steht uns dieses Licht nicht nur als ein Licht von außen, sondern als ein Licht... Weiterlesen.


Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (15.03.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, nun haben wir schon das zweite Etappenziel der Fasten erreicht. Wir begleiten an diesem Tag unseren Herrn nach Kafarnaum, also in die Stadt, in der Er wohl neben Nazareth (s. Mt. 4:13; Lk. 4:16) am besten bekannt war, weil diese Stadt am Ufer des Sees in diesen dreieinhalb Jahren als Basislager für die Verkündigung des Evangeliums diente. Der heute gelesene Abschnitt aus dem Evangelium... Weiterlesen.


Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 17:12-19) (22.12.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, unser Herr Jesus Christus kommt in eine Ortschaft, an deren Rand Ihn zehn Aussätzige um Erbarmen anflehen. Sie sind wegen ihrer ansteckenden Krankheit aus der Gesellschaft ausgestoßen, dürfen sich nicht in den Wohngebieten der Menschen aufhalten. Entsprechend ihrem Status als rechtlose Nicht-Mitglieder der Gesellschaft können sie bestenfalls aus der Ferne an Gottes Mitleid appellieren: „Hab Erbarmen mit uns!“ (Lk. 17:13). Sich jemandes erbarmen bedeutet, ihm... Weiterlesen.


Predigt zum zweiten Herrentag der Großen Fastenzeit / Gedächtnis des heiligen Gregorios Palamas (Hebr. 1:10-2:3; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 2:1-12; Joh. 10:9-16) (24.03.2019)

„Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter, Der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der Er sich alles unterwerfen kann“ (Phil. 3:20-21). Liebe Brüder und Schwestern, am zweiten Sonntag der großen Fastenzeit feiern wir das Gedächtnis des hl. Gregorios Palamas (+1357), des Erzbischofs von Thessaloniki, der die auf... Weiterlesen.


Predigt zum 30. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 3: 12 - 16; Lk. 17: 12-19) (23.12.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das herannahende Geburtsfest unseres Herrn kann in seiner heilsgeschichtlichen Dimension richtig nur von einem gläubigen Herzen erfasst werden. Nur der unverfälschte Glaube bewirkt die Abkehr vom fleischlichen Denken und sündhaften Handeln zu einem Leben in der Gnade des Herrn (vgl. Gal. 5: 19-26). Wir lesen heute: "Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut,... Weiterlesen.


Predigt zum 32. Herrentag nach Pfingsten, Herrentag vor Theophanien, Fest der Beschneidung des Herrn, Gedächtnis des hl. Basilios des Großen (2 Tim. 4:5-8; Kol. 2:8-12; Hebr. 7:26-8:2; Mk. 1:1-8; Lk. 2:20-21, 40-52; Lk. 6:17-23) (14.01.2018 )

Liebe Brüder und Schwestern, nur drei Feste des Kirchenjahres haben jeweils einen liturgisch erfassten Samstag und einen Sonntag "vor" bzw. "nach" dem eigentlichen Fest: die Kreuzerhöhung, die Geburt und die Taufe Christi, womit schon viel über die Bedeutung dieser Feste gesagt ist. Der Kalender will es heuer aber, dass mit dem heutigen Herrentag vor Theophanien zusätzlich zwei weitere bedeutungsvolle Feste einhergehen - die Beschneidung des Herrn und das... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) (18.12.2016)

Liebe Brüder und Schwestern, beide für den heutigen Sonntag ausgewiesenen Perikopen sind identisch mit den Lesungen, die sonst immer bei einem Dankgebet (Moleben) vorgetragen werden. Den beiden Textstellen zufolge kann man Gott auf vielerlei Art danken, ohne dabei seine Spontaneität einzubüßen: "Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn! Sagt Gott, dem Vater,... Weiterlesen.


Predigt zum Festtag des hl. Nikolaos, des Erzbischofs von Myra in Lykien (Hebr. 13: 17-21; Lk. 6: 17-23) (19.12.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, die Feier des Gedächtnisses des hl. Nikolai ist in der ganzen orthodoxen Welt etwas Besonderes, ist der in Patara (Kleinasien) geborene Erzbischof von Myra in Lykien doch inoffiziell so etwas wie der Nationalheilige gleichermaßen für Russen, Serben, Rumänen, Bulgaren und ein wenig auch für Griechen... Tatsächlich kann man leicht die Bekanntschaft mit dem Regenschirm einer älteren russischen Dame machen, wenn man sich ihr gegenüber... Weiterlesen.


Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1: 12-18; Lk. 17: 12-19) (21.12.2014)

Liebe Brüder und Schwestern, beide heutigen Lesungen haben den Dank des Menschen Gott gegenüber zum Gegenstand. Die Erzählung von der Heilung der zehn Aussätzigen wird ja im Rahmen des Dankgottesdienstes (Moleben) gelesen, wobei besonders bemerkenswert ist, dass der einzig Dankbare ein Samariter war – wohl ein Indiz dafür, dass nicht allein die formale Zugehörigkeit zur Gemeinschaft Gottes ausschlaggebend für die Gewährung der Gnadengaben ist. Ein reines Herz ist... Weiterlesen.


Predigt zum 26. Herrentag nach Pfingsten (Lk. 17: 12-19) (22.12.2013)

(Eph. 5: 8-19; Lk. 17: 12-19) Liebe Brüder und Schwestern, in der für den heutigen Sonntag vorgeschriebenen Apostellesung schreibt der hl. Paulus an die Kirche von Ephesos: „Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf“ (Eph. 5: 10-11), und weiter: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder erklingen.... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.