Heilige:Hl. Märtyrer PARAMON und 370 Märtyrer in Bithynien † 250; Hl. Märtyrer PHILOUMENOS von Ankyra und die hll. Märtyrer VALERIAN und PHAEDRUS † um 274; Hl. DIONYSIOS, Bischof von Korinth † um 182; Hl. NIKOLAUS, Erzbischof von Thessaloniki † im 2. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer SATURNINUS, erster Bischof von Toulouse † 257; Hl. Hieromärtyrer JOHANNES von Persien; Hl. Bischof URBAN von Makedonien; Ehrw. PANGOSIMOS; Hl. PITIRIM von Ägypten, Schüler des Hl. Antonios des Großen † im 4. Jahrhundert; Hl. AKAKIOS vom Sinai, der in der “Leiter” erwähnt wird † im 5. Jahrhundert; Hl. Hieromärtyrer ABIBUS, Bischof von Nekresi in Georgien † um 552-560; Ehrw. NEKTARIUS der Gehorsame vom Kiever Höhlenkloster † im 12. Jahrhundert; Hl. Hiero-Neumärtyrer SERGIUS † 1941; Hl. Hiero-Neumärtyrer PHILOUMENOS vom Jakobsbrunnen † 1979. Westliche Heilige: Hl. MIROCLES, Bischof von Mailand † 318..
Ton 2. Tropar des Sonntags. Als du niederstiegest zum Tode, / du, das unsterbliche Leben, / da hast du den Hades getötet durch den Blitzstrahl der Gottheit. / Als du aber die Verstorbenen aus der Unterwelt erstehen ließest, / riefen alle Mächte der Himmelswelt aus: // „Lebenspender Christus, unser Gott, Ehre sei dir!“
Ton 2. Kondak des Sonntags. Auferstanden bist du, Erretter, aus dem Grabe, Allmächtiger, / und der Hades geriet in Schrecken, / da er schaute das Wunder. / Die Toten erstanden, / die Schöpfung sieht es und freut sich mit dir., Adam stimmt ein in den Jubel, // und der Kosmos besingt, mein Erretter, dich immerdar.
Ton 4. Tropar des Märtyrers. Dein Märtyrer Paramon, Herr, / hat in seinem Leidenskampf den Kranz der Unvergänglichkeit erworben von dir, unserem Gott. / Denn da er deine Kraft
erhielt, / stürzte er die Tyrannen und zerknirschte den kraftlosen Übermut der Dämonen. // Auf seine flehentlichen Bitten, Christus Gott, errette unsere Seelen.
Ton 2. Kondak des Märtyrers. (nach: Durch die Ströme deines Blutes. Von Gerasimus) Da du im Glauben für Christus kämpftest, / hast du die Schlachtreihen der Feinde zerschlagen, / den Siegeskranz empfangen / und bist, auf Gott sinnender Paramonus, // als ein den Engeln Gleichgeehrter erschienen.
Der Prolog von Ochrid
Predigten und Artikel zu den Lesungen
Predigt zum 21. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 5:8-19; Lk. 13:10-17) (07.12.2025)
Liebe Brüder und Schwestern,
der Herr kam in diese Welt, um uns von unseren Leiden zu erlösen. Gemeint sind natürlich in erster Linie die Leiden der Seele, welche sich nach dem Sündenfall und bis zur Gründung der Kirche Christi unter der Gewaltherrschaft des Teufels befand. Manch einer damals und heute mag dieses Leid der Seele nicht wahrgenommen haben, denn solange es ihm im körperlich gut geht, wird... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 2:14-22; Lk. 13:10-17) (08.12.2024)
Liebe Brüder und Schwestern,
die heutige Erzählung von der Heilung einer seit achtzehn Jahren vom Satan gefesselten Frau (s. Lk. 13:16) in einer Synagoge am Sabbat hat tiefen Symbolcharakter. Sinnbildlich verkörpert die Frau mit dem verkrümmten Rücken unsere heutige Gesellschaft, denn die uns plagenden Dämonen (vgl. 13:11) erlauben uns nicht, unseren zur Erde gerichteten Blick gen Himmel zu wenden. Nun aber kommt unser Herr Jesus Christus und erlöst... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (10.12.2023)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir erleben in der Lektüre der heutigen Perikope des Evangeliums ein weiteres Heilungswunder unseres Herrn Jesus Christus. In einer Synagoge erblickt der Herr an einem Sabbat eine Frau, die seit achtzehn Jahren von einem Dämon geplagt einen gekrümmten Rücken hatte, so dass sie nicht mehr aufrecht gehen konnte. „Als Jesus sie sah, rief Er sie zu Sich und sagte: ´Frau, du bist von deinem... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 6:10-17; Lk. 13:10-17) (13.12.2020)
Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen heute von der Heilung einer seit achtzehn Jahren gekrümmten, weil von einem Dämon geplagten Frau durch unseren Herrn Jesus Christus am Sabbat in einer Synagoge. Aber welche Reaktion darauf sehen wir? - Statt Gott für dieses große Zeichen zu verherrlichen, ergreift der Synagogenvorsteher stellvertretend für all die zahlreichen Gegner des Herr (s. Lk. 13:17) das Wort und rügt den Herrn, ohne Ihn persönlich anzusprechen:... Weiterlesen.
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
seit Beginn der Adventsfastenzeit begegneten uns bereits zwei Männer – ein reicher Oberster und der Blinder zu Jericho. Diese beiden suchten Christus auf bzw. riefen Ihm nach, um den Weg in das ewige Leben zu finden und von ihrer Blindheit geheilt zu werden. Diese beiden Männer waren auf der Suche und fanden Christus.
Die in sich verkrümmte Frau
Das Evangelium des heutigen Sonntags (Lk... Weiterlesen.
Lk 13,10-17 (9.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
die Apostellesung des heutigen Sonntag spricht davon, dass wir zur Freiheit und nicht zur Knechtschaft der Sünde berufen sind. Wir sind zur Freiheit von dem Gesetz berufen, welche von der Sünde missbraucht wird und den Menschen wie eine Last auf dem Rücken zu Boden drückt. Im Gegensatz zu dem Gesetz Christi, welchem wir in der Freiheit unseres Geistes folgen sollen, steht das Gesetz... Weiterlesen.
Predigt zum 25. Herrentag nach Pfingsten (Eph. 4:1-6; Lk. 13:10-17) (08.12.2019)
Liebe Brüder und Schwestern,
der hl. Apostel Paulus schrieb an die Epheser: „Ich, der ich um des Herrn willen im Gefängnis bin, ermahne euch, ein Leben zu führen, das des Rufes würdig ist, der an euch erging. Seid demütig, friedlich und geduldig, ertragt einander in Liebe, und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch... Weiterlesen.
Predigt zum 28. Herrentag nach Pfingsten (Kol. 1:12-18; Lk. 13:10-17) (09.12.2018)
Liebe Brüder und Schwestern,
woran denken wir beim Lesen von der Heilung der Frau, die seit achtzehn Jahren unter einer Verkrümmung des Rückens litt? Mir fällt spontan einiges ein: dass die achtzehn Jahre Leiden in Gottes Vorsehung einen Sinn hatten, sonst hätte Er es nicht zugelassen... oder, dass den Widersachern des Herrn immer wieder etwas Neues einfällt, um auf Ihm herumzuhacken: mal, dass Er einfach so Sünden vergibt... Weiterlesen.
Predigt zum 24. Sonntag nach Pfingsten (Eph. 2: 14-22; Lk. 13: 10-17) (08.12.2013)
Liebe Brüder und Schwestern,
am heutigen Sonntag erzählt uns der Evangelist Lukas, wie der Herr am Sabbat eine Synagoge besucht und dort eine Frau heilt, die seit achtzehn Jahren einen gekrümmten Rücken hatte. Damit ruft der Herr den Unmut des Synagogenvorstehers hervor, der sich darüber empört, dass Jesus aus Nazareth in seinen Augen den Sabbat... Weiterlesen.
Predigt zum 27. Sonntag nach Pfingsten (Lk. 13: 10-17) (09.12.2012)
(Eph. 6: 10-17)
Liebe Brüder und Schwestern,
in der heutigen Evangeliumslesung werden wir zu Zeugen einer wundersamen Heilung durch unseren Herrn Jesus Christus, von der uns nur der Evangelist Lukas berichtet. Der Herr lehrt an einem Sabbat in einer Synagoge. Synagogen gab es überall da, wo es mehr als zehn Männer gab, die nicht arbeiten mussten und sich ganz dem Wort Gottes widmen konnten. Je einer oder mehrere fungierten... Weiterlesen.
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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.