Dienstag
04. September 1877

13. Sonntag nach Pfingsten. Ton 4.
Kein Fasten

Heilige: Hl. Hieromärtyrer BABYLAS, Bischof von Antiochien mit ihm URBAN, PRILIDIAN, EPOLONIOS und ihre Mutter CHRISTODULA † 251; Hl. Prophet und Gottesschauer MOSES † im 15. Jahrhundert v. Chr.; Hl. Märtyrerin HERMEONA, Tochter des hl. Apostels Philipp des Diakons † um 117; Hll. Märtyrer TEHOTIMOS und THEODULOS † um 117; Hll. Märtyrer THEODOR, MIANOS (Ammianos), JULIAN, KION (Oceanus) und CENTURIONUS von Nikomedia † 288 oder um 305-311; Hl. Märtyrer BABYLAS von Nikomedia und mit ihm 84 Kinder † im 4. Jahrhundert; Hl. PETRONIOS von Ägypten, Schüler des hl. PACHOMIOS des Großen † 346; Hl. IOSAPH, Bischof von Belgorod (Erhebung der Gebeine); Hl. MITROPHAN, Bischof von Woronesh (2. Auffindung der Reliquien); Ehrw. PARPHENIUS, Abt vom Kloster Kisiltaschi auf der Krim † 1867; Hl. Hiero-Neumärtyrer GREGOR, Metropolit von Schlüsselburg mit ihm die Priester PAULUS, JOHANNES, NIKOLAUS, NIKOLAUS, JOHANNES, NIKOLAUS, ALEXANDER, PETER und MICHAEL † 1937; Hl. Mönchsmärtyrer STEPHAN und die hll. Märtyrer BASILIUS, PETER, STEPHAN und ALEXANDER † 1937; Hll. Märtyrer von Katyn: Hieromärtyrer SZYMON Fedorońko, WIKTOR Romanowski, WŁODZIMIERZ Ochab und Gefährten † 1940; Hl. Hiero-Neumärtyrer PETER, Metropolit von Dabrobosanski † 1941. Westliche Heilige: Hl. Hieromärtyrer MARCELLUS, Bischof von Trier und Tongern † 280; Hl. SALVINUS, Bischof von Verdun † um 420; Ehrw. Asketin IDA von Herzfeld † 813; Hl. Hieromärtyrer SULPICIUS, Bischof von Bayeux † um 843; Ehrw. HADWIGA, Äbtissin von Herford † um 870; Hl. CUTHBERT, Bischof von Lindisfarne (Übertragung der Gebeine); Ehrw. ERENTRUDIS, Äbtissin von Nonnberg (Übertragung der Gebeine). Ikonen der Gottesgebärerin: Ikone “Der Unverbrannte Dornbusch”
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Lesungen aus der Heiligen Schrift

Lesung des Tages. Zur Liturgie: 1 Kor 16,13-24; Mt 21,33-42.
Lesung des Märtyrerbischofs. Zur Liturgie: Hebr 11,33-40; Lk 12,32-40.

Gebete

Märtyrerbischof Babylas von Antiochien ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrerbischofs.
Teilhaber an der Lebensweise der Apostel / und Nachfolger auf ihren Thronen bist du geworden / und hast so die Tat als Zugang zur Schau gefunden, Gottbegeisterter. / Deshalb hast du das Wort der Wahrheit recht verwaltet / und im Glauben gekämpft bis aufs Blut, Märtyrerbischof Babylas; / lege Fürbitte ein bei Christus Gott, // dass errettet werden unsere Seelen.
Ton 8. Kondak des Märtyrerbischofs. (nach: Als Erstlinge der Natur)
Als Herold der Frömmigkeit und Grundfeste der Wettkämpfer / verherrlicht dich, herrlicher Babylas, die Kirche, die heute erleuchtet wird. / Da du Freimut hast beim Herrn, bitte doch Christus, o Vielkämpfender, // dass er in vollkommenem Frieden bewahre, die dich in Hymnen erheben und loben.
Märtyrer Gorazd, Bischof von Böhmen und Mährisch-Schlesien ohne Zum Gottesdienst
Ton 4. Tropar des Märtyrerbischofs.
Der Heilige Geist hat dich, heiliger Gorazd, eingeführt in alle Wahrheit * und dich ausgerüstet zum großen Werke der Verkündigung. * Der Sohn hat dich ausersehen zum Hirten * und dir anvertraut seine Herde, weil du ihn liebtest. * Und der Vater hat angenommen in Gnaden * dein Leben als heiliges, ihm wolhgefälliges Opfer. * So bitte den Dreieinen um unsere Retteung.

Der Prolog von Ochrid


Predigten und Artikel zu den Lesungen

Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (07.09.2025)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern handelt bildhaft vom alten Israel, seiner geistlichen Obrigkeit mitsamt der Volksmassen, denen Gott Sein Erbe anvertraut hatte, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte abliefern (vgl. Jes. 5:1-7). Doch sie misshandelten und töteten die Gesandten Gottes – Propheten und Gerechte –, bis Gott Seinen einzigen Sohn zu Ihnen sandte. Es ist aufgrund der sinngemäßen Wiedergabe des Gleichnisses nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (03.09.2023)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern bedarf, wie es so oft bei den Gleichnissen des Herrn ist, keiner grundsätzlichen Auslegung, denn es ist ersichtlich, dass der Herr Jesus Christus unter den mörderischen und raublustigen Winzern die Hohepriester und Pharisäer meinte, welchen Gott Seinen Weinberg – Israel – anvertraut hatte (s. Mt. 21:45). Und doch wird diese Perikope jedes Jahr in der Kirche vorgetragen und... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten und zum Gedenktag der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes (1 Kor. 16:13-24; Apg. 13:25-32; Mt. 21:33-42; Mk. 6:14-30) (11.09.2022)

Liebe Brüder und Schwestern, am heutigen Tag gedenken wir der Enthauptung des Propheten, Vorläufers und Täufers des Herrn Johannes. Dieser größte von Frauen Geborene (s. Mt. 11:11; Lk. 7:28) wird gemeinhin auch „Vorläufer der Gnade“ genannt. Für jemanden, in dessen Wertekanon das geistliche Leben keine dominierende Rolle spielt, mag diese in kirchlichen Kreisen gebräuchliche Titulierung abstrakt vorkommen. Dabei bedarf es keiner übermäßiger theologischer Fertigkeiten, um einleuchtend darzustellen, dass... Weiterlesen.


Predigt zum 4. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor. 16:13-24; Mt. 21:33-42) (19.09.2021)

Liebe Brüder und Schwestern, nachdem unser Herr Jesus Christus in Jerusalem Einzug gehalten hatte, lehrte Er das Volk ein letztes Mal im Tempel. Wie gewöhnlich nahm Er auch hier kein Blatt vor den Mund, womit die Zuspitzung der Ereignisse, die zur Verurteilung Christi führen sollten, ihren Gang nahm. Seine Feinde hatten da schon längst den Entschluss gefasst, Ihn zur Strecke zu bringen, wussten aber noch nicht wie und bei welcher... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (06.09.2020)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern, das wir heute in der Liturgie gehört haben, ist eine Allegorie, die den Zustand des Alten Israel beschreibt (vgl. Jes. 5:1-7). Gott pflanzt einen Weinberg, übergibt ihn den Winzern, damit sie Ihm zu gegebener Zeit Früchte bringen, und verspricht ihnen einen gerechten Lohn für die geleisteten treuen Dienste. Doch anstatt dessen begehen die Winzer den Frevel wider den... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1 Kor 16:13-24; Mt. 21:33-42) (15.09.2019)

Liebe Brüder und Schwestern, am Ende seines ersten Briefes an die Korinther schreibt der hl. Apostel Paulus: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! Marána tha - Unser Herr, komm!“ (1 Kor. 16:22). Was für furchteinflößende Worte sind das! Aber da wo Liebe ist, sollte doch keine Verzagtheit und Furcht herrschen (s. 2 Tim. 1:7). Letztere ist aber notwendig, um Grenzen abzustecken, ohne die es im Leben nicht... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten / Festabschluss der Verklärung (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (26.08.2018)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern ist eine abstrakte tiefenpsychologische Abbildung all jener, die Gott berufen hat, um in Seiner Kirche zu dienen, die sich jedoch dieser Verantwortung als unwürdig erwiesen haben. Von allen erwartet der "Besitzer des Weinbergs" (Mt. 21:40), dass sie Ihm entsprechende Ernteerträge abliefern. Ob es nun die geistlichen Führer Israels im Alten Testament oder die Verantwortlichen der neutestamentlichen Kirche Christi... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (03.09.2017)

Liebe Brüder und Schwestern, das Gleichnis von den bösen Winzern stellt auf bildhafte Weise das Vorgehen Gottes zur Rettung der Menschen dar. Nun könnten wir in aller Einmütigkeit feststellen, dass mit den bösen Winzern das Volk Israel gemeint ist, das zu der Zeit, als die Propheten im Namen Gottes kamen, um "Seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen" (Mt. 21: 34b), diese Gesandten Gottes misshandelten und umbrachten,... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (18.09.2016)

Liebe Brüder und Schwestern,   das Gleichnis von den bösen Winzern gibt uns die Gelegenheit, uns mit den Gedanken der Menschen (s. Lk. 2: 35) auseinanderzusetzen. Denn schließlich wollen wir heute anhand des Evangeliumstextes ergründen, warum die Winzer zunächst die zu ihnen gesandten Knechte misshandelt und später sogar den Sohn des Weinbergbesitzers umgebracht haben, und – von der Allegorie in die unverschlüsselte Realität gelangend (s. Mt. 18: 45) –... Weiterlesen.


Predigt zum 13. Herrentag nach Pfingsten (1. Kor. 16: 13-24; Mt. 21: 33-42) (30.08.2015)

Liebe Brüder und Schwestern, beim ersten Lesen der Parabel von den bösen Winzern ist offensichtlich, dass unter diesen Verbrechern diejenigen zu verstehen sind, die zuerst die Propheten töten und später Gottes Sohn umbringen. Aber beim zweiten Hinsehen kann man erkennen, dass die primitive Habgier jener Mörder im übertragenen Sinne eine noch größere, über das menschliche Maß hinaus gehende perfide Schärfe besitzt: Die Feinde Christi meinten doch, ein prioritäres,... Weiterlesen.


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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
**Tropare und Kondake gesungen von der Familie Brang, DOM e. V.