Evangelium nach Matthäus. Kapitel 18: 10 Sehet zu, dass ihr nicht eines dieser Kleinen verachtet; denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmeln allezeit das Angesicht meines Vaters erblicken, der in den Himmeln ist. 11 Denn der Menschensohn ist gekommen, das Verlorene zu erretten. 12 Was dünkt euch? Wenn einem Menschen hundert Schafe zuteil wurden und eines von ihnen sich verirrte, lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht und sucht das verirrte? 13 Und wenn es geschieht, dass er es findet, amen, ich sage euch: er freut sich mehr über dasselbe, als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. 14 So ist es nicht der Wille vor eurem Vater, der in den Himmeln ist, dass eines dieser Kleinen verloren gehe. 15 Wenn aber dein Bruder wider dich sündigt, so gehe hin, überführe ihn zwischen dir und ihm allein. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit durch den Mund zweier oder dreier Zeugen jedes Wort stehe. 17 Wenn er sie aber überhört, so sage es der Kirchengemeinde; wenn er aber auch die Kirchengemeinde überhört, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner.
18 Amen, ich sage euch: Was immer ihr bindet auf Erden, wird gebunden sein im Himmel, und was immer ihr löset auf Erden, wird gelöst sein im Himmel. 19 Wiederum, amen, sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinstimmen <in jedweder Sache, die sie erflehen,> so wird es ihnen zuteil werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. (Mt 18, 10-20)*

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* Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.